Sonntag, 12. Januar 2014

[REZENSION] Skandal im Café Lomo!

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Skandal im Café Lomo!
Autor: Henriette Wich
Übersetzer: -/-
Verlag: Kosmos
Reihe: Die drei !!! 44
empfohlenes Lesealter: ab 10 Jahren
Ausführung: Hardcover, 144 Seiten



Autor:
Henriette Wich arbeitete als Lektorin in verschiedenen Kinderbuchverlagen, bevor sie sich einen großen Traum erfüllte: selber zu schreiben. Heute ist sie erfolgreiche Autorin zahlreicher Kinder- und Jugendbücher.


SKANDAL IM CAFÉ LOMO!

Kim, Franzi und Marie haben sich immer gerne in ihrem Stammcafé getroffen, um Clubsitzungen abzuhalten. Doch nun braucht das Lomo bzw. die neue Besitzerin ihre Hilfe. Nachdem sie einige Umbaumaßnahmen vorgenommen hat, um das Ganze etwas moderner zu gestalten, wird sie erpresst. Immer wieder gibt es anonyme Übergriffe auf das Café und Nicky, die Besitzerin, weiß weder ein noch aus. Darum bittet sie die Detektivinnen um Hilfe, um der rätselhaften Erpressung ein Ende zu bereiten. Die drei !!! hängen sich mit Leib und Seele in den Fall, um ihr Lieblingscafé zu retten. Wer könnte bloß von der Schließung des Lomo profitieren?

Auf beiden Seiten der Mauer gab es leider keine Fußabdrücke. Der Boden war zu trocken und staubig. Dafür haben wir an einem zerknickten Zweig eine cremefarbene Kleiderfaser aus grobem Leinen gefunden. Aber das war auch schon unsere ganze Ausbeute. (S. 38)

Wenn ihr Stammcafé bedroht wird, hält die drei !!! nichts mehr auf den Sitzen. Logisch, dass sie sofort parat stehen, um Nicky und dem Lomo zu helfen. Die elementare Frage ist zunächst: Wer könnte ein Interesse daran haben, dass das Café geschlossen wird? Kim, Franzi und Marie machen sich eifrig daran nach einem Verdächtigen zu suchen. Das ist jedoch schwieriger als gedacht, denn bald schon haben sie mehr als nur einen potentiellen Täter. Nun heißt es tief durchatmen und nicht irritieren lassen, denn nur wer systematisch und gewissenhaft arbeitet, kommt der Lösung immer näher.

Auch der Leser ist verwirrt ob der unzähligen Verdächtigen, die sich plötzlich zeigen. Jeder könnte ein Motiv haben, Hinweise gibt es auch zur genüge, aber tatsächliche Beweise machen sich mehr als rar. Somit bleibt einem selber nichts anderes übrig, als den Weg der Mädchen zu verfolgen und zu analysieren, ob sie in ihren Überlegungen etwas vergessen oder in die falsche Richtung ermitteln. Das ist jedoch gar nicht so einfach, denn auch wird man, wie die Detektivinnen, von äußeren Einflüssen schnell abgelenkt. Diese muss man eigentlich außen vor lassen, um sich nur auf die Aufgabe zu konzentrieren, doch auch das will gelernt sein.

Mit Spannung verfolgt man das Geschehen, denn natürlich möchte man wissen, wie es schlussendlich ausgeht. Und eins ist gewisse: Am Ende gibt es nochmal eine satte Überraschung mit der man ganz und gar nicht gerechnet hätte. Es lohnt sich also definitiv am Ball zu bleiben, und selber ermittlungstechnisch aktiv zu werden.

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