Samstag, 11. Januar 2014

[REZENSION] Hallo Opa - Liebe Mirjam

Redakteur: Natalie Burger

Titel: Hallo Opa - Liebe Mirjam
Autor: Peter Härtling
Verlag: Beltz
Reihe: -/-
empfohlenes Lesealter: ab 10 Jahren
Ausführung: Hardcover, 68 Seiten



Autor:
Peter Härtling, geb. 1933 in Chemnitz, lebt heute in Mörfelden-Walldorf/Hessen. Er veröffentlichte Lyrik, Erzählungen, Romane, Essays und wurde mit vielen Literaturpreisen ausgezeichnet. Seine Kinderbücher erscheinen bei Beltz & Gelberg, zuletzt »Paul das Hauskind«.


HALLO OPA - LIEBE MIRJAM

Inhalt:
Hallo Opa – Liebe Mirjam ist eine Geschichte über Großvater und Enkelin. Sehr berührend und trotz der Kürze mit sehr viel Tiefe. Mirjam und ihr Opa schreiben sich Emails in denen alle Themen angesprochen werden die Opas und pubertierende Mädchen so betreffen können.

Meine Meinung:
Dies ist ein Kinderbuch, das sollte man beim Lesen nie vergessen, denn sonst wäre man vielleicht enttäuscht. So hatte ich gerade beim Einstieg meine Probleme mit Mirjam, weil sie recht grob und schnodderig rüber kam. Aber es ist vermutlich das was Kids in dem Alter viel besser verstehen, da es den Kids nahe ist. Der Opa übergeht diese Art und sieht nur das was sie schreibt, nicht wie sie es schreibt. Er nimmt sie wie sie ist und wird so zum engsten Vertrauten.

Für mich als Erwachsene war es eine Lektüre mal eben zwischendurch. Ich denke für das Alter für das es vorgesehen ist ist es schon etwas anspruchsvoller. Es wird zwar alles sehr kindgerecht beschrieben und geschrieben, aber es ist dann ja doch ein wenig Text für Grundschüler.

Ich kann das Buch aber gut empfehlen, da ich denke das es den Kindern zeigt wie wichtig der Austausch zwischen den Generationen ist. Wie wichtig es ist Kontakt zu haben bevor alles zu spät ist. Das Oma und Opa Sachen eben anders sehen dürfen und auch ihre Macken haben.

Mirjam fand ich abgesehen von der anfänglichen Sprache sympathisch, sie wirkt realistisch und macht sich Gedanken um ihren Opa. So sieht sie gar nicht das er alt ist und deswegen tatterig und krank. Sie spornt ihn an wieder aufzustehen und weiter zu machen.
Opa dagegen sagt ihr seine Meinung zu verschiedenen Dingen und das in einer Art, das sie sich nicht verschließt, wie sie das zum Beispiel bei den Eltern tut. Er ist uneingeschränkt für sie da und wenn das eben per Mail ist.

Die Geschichte hat eine Botschaft und viel Tiefe. Sie lässt sich leicht lesen, denn selbst Begriffe die Kinder in dem Alter vielleicht nicht kennen werden erklärt. Hallo Opa, Liebe Mirjam ist ein geben und nehmen. Ein zuhören und ein schreiben über Sachen, die zum reden zu peinlich oder zu unangenehm sind.

1 Kommentar:

  1. Das klingt sehr interessant. :)
    Ich merke es mir auf jeden Fall mal, auch wenn ich bei "schnodderige Art" schon etwas zusammengezuckt bin. Sowas kann ich - je nachdem, wie es gestaltet ist - nicht gut haben.

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