Sonntag, 30. Juni 2013

[RUND UMS BUCH] Neu in KW26


Im Briefkasten

Das Erwachen der Senorita Prim, Natalia Sanmartin Fenollera (GW)
Die Enklave, Ann Aguirre (GK)
Fünf, Ursula Poznanski (GS)
Kartengrüße aus Mittsommerland, Miriam Dornemann / Anja Wägele (GT)
Nashville oder Das Wolfsspiel, Antonia Michaelis (RE, BF)
Onkel Montagues Schauergeschichten, Band 1, Chris Priestley (GK)
Pretty Smart Rätselspaß, Stefan Heine / Elke Vogel (GW)

Mittwoch, 26. Juni 2013

[REZENSION] Fjodor und der große Knall

Titel: Fjodor und der große Knall (OT: Fjodor og det store smellet)
Autor: Pål H. Christiansen, Felix Janosa (Musik)
Illustrator: Annlaug Auestad
Sprecher: Till Demtrøder
Übersetzer: Christine von Bülow
Verlag: Terzio
Reihe: Band 3
empfohlenes Lesealter: 5-7 Jahre
Ausführung: Hardcover, 40 Seiten



Autor:
Pål H. Christiansen wurde am 9. September 1958 geboren und wuchs in der Nähe von Oslo auf. Christiansen veröffentlichte zahlreiche Bücher in Norwegen, darunter die sehr erfolgreiche Kinderbuchreihe um den Kablejau Fjodor. Christiansen arbeitet außerdem als freier Journalist und ist Inhaber des Verlags Fabula.

Komponist:
Der Komponist Felix Janosa ist auch als Pianist, Kabarettist, Produzent und musikpädagogischer Autor tätig.
Nach langjähriger Bühnenerfahrung als Kabarettist widmet er sich zunehmend der Produzententätigkeit in den unterschiedlichsten musikalischen Bereichen. In Zusammenarbeit mit Jörg Hilbert hat er die "Ritter Rost"-Musicals geschaffen.

Illustrator:
Annlaug Auestad wurde am 6. Oktober 1965 geboren. Bis 1996 studierte sie Illustration und Grafik an der Kunsthochschule in Bergen. Sie hat zahlreiche Bücher für verschiedene skandinavische Verlage illustriert. Ihr moderner, malerischer Illustrationsstil mit den charakteristisch naiven Figuren ist weit über ihre Heimat hinaus bekannt. Annlaug Auestad lebt in Randaberg bei Stavanger.

Sprecher:
Till Demtrøder ist ein deutscher Schauspieler, Synchronsprecher und Autor. Er wuchs in Hamburg auf. Bekannt wurde Demtrøder durch Rollen in den Fernsehserien "Der Landarzt", "Blankenese", "Hallo Robbie!" und "Goßstadtrevier". Im "Großstadtrevier" spielt er die Rolle des Polizisten Henning Schulz.

Sänger:
Ulrich Wewelsiep ist einer der wenigen Sänger in Deutschland, die sowohl im Jazz- als auch im musicalbereich erfolgreich sind. Neben vielen Hauptrollen in Musicalklassikern wie "Jesus Christ Superstar" oder "Dschungelbuch" spielte er mit Jazzgrößen wie Bobby Shew, Hazy Osterwald, Engelbert Wrobel oder Claudio Puntin.


FJODOR UND DER GROSSE KNALL

Auch wenn es länger her ist, dass man die ersten zwei Geschichten von Palle und Fjodor gelesen hat, findet man wieder sehr gut hinein in die Welt der beiden, durch kleine Rückblicke in den Inhalt der vorangegangenen Abenteuer.
"Du kannst ja wohl schwimmen?", sagt Fjodor.
"Na klar kann ich das!", antwortet Palle - und staunt über sich selbst: Er kann unter Wasser sprechen! Aber Fjodor ist ja auch ein sprechender Fisch, der drauflosplappert, wenn er an Land ist. Das ist doch ungefähr dasselbe, oder? Palle tut so, als wäre er Papa. Er setzt einen Fuß vor den anderen und macht ein paar Schritte auf dem Meeresgrund.
"Toll, was?", sagt Fjodor. "Hab eigentlich nie begriffen, was so großartig daran ist, an Land zu sein."
Genau da ist Palle nicht so sicher. Fjodor ist viel an Land gewesen in letzter Zeit. Als Papa ihn repariert hatte, wollte er gar nicht mehr nach Hause. Erst wollte Fjodor ins Restaurant, und dann tauchte er plötzlich auf Hiva Oa auf und ging allen auf die Nerven, weil er unbedingt zusammen mit Mama, Papa und Palle Urlaub machen wollte. S.10f
In Palles und Fjodors dritten Abenteuer lernt Palle endlich Fjodors Familie und Freunde kennen. Er wollte schon lange die Gummistiefel seines Papas ausprobieren, die er trägt, wenn er arbeitet und draußen im Meer seine Runden dreht, um Fische zu reparieren. Ehe er sich versieht, wird aus dem Waten am Ufer ein Abenteuer im Meer: er trifft auf Viktor Wal und Halvor Hai und stattet Fjodors Familie einen Besuch ab, wo er dessen Eltern und seine 43 kleinen Geschwister kennenlernt, die ihrem großen Bruder manchmal ganz schön auf den Nerven herumtanzen. Doch - nanu... so kennt Palle seinen frechen Freund gar nicht: Fjodor spielt mit seinen kleinen Geschwistern. Er schreit nicht und brüllt nicht und später feiern alle gemeinsam Fjodors Geburtstag.
Doch lange können Palle und Fjodor die Party nicht genießen, denn auf dem Weg zu Fjodors Familie haben die beiden einen großen Knall gehört, dessen Ursprung sie auf den Grund gehen wollen...

Nachdem man Fjodor aus den vorangegangenen Abenteuern hauptsächlich als ungezogen und frech kennengelernt hat - was er auch immer noch ist - stellt man nun überraschend fürsorgliche und heldenhafte Seiten an ihm fest. So erweist er sich in seinem aktuellen Abenteuer nicht nur als toller großer Bruder, sondern später auch als Retter in der Not.

Wie bereits in den vorangegangenen Geschichten überzeugt auch hier wieder Till Demtrøder mit seinen erzählerischen Fähigkeiten, mit denen er den skurrilen Figuren des Autors Leben einhaucht. Die Musik aus der Feder Felix Janosas bietet wieder etliche Ohrwürmer zum Mitsingen - dank der abgedruckten Texte und Noten im Buch ganz einfach nachzusingen oder -zuspielen - und ein tolles neues Geburtstagslied, für alle, die schon lange nach einem anderen Hochlebesong für verrücktlustige Kindergeburtstage gesucht haben. Sowie die Musik komplett in gedruckter Form im Buch zu finden ist, so sind auch alle Erzähltexte vollständig auf der beiliegenden CD enthalten. Man kann Palles und Fjodors Geschichte also entweder komplett lesen oder sich mit der passenden Musik auf der CD vorlesen lassen. Beim Vorlesen beziehungsweise Vorlesen lassen kommt ganz besonders die Verspieltheit des Textes zum Vorschein, die sich beispielsweise in den vielen Alliterationen niederschlägt, die der Autor für die Namen seiner Charaktere herausgesucht hat (Bobby Berg, Halvor Hai, Viktor Wal).

Auch in "Fjodor und der große Knall" liest man zwischen den Zeilen wieder viel über Freuden und Tücken des Familienlebens heraus, das geschieht jedoch immer mit einem Augenzwinkern und nie mit erhobenem Zeigefinger. Hier werden sowohl die anstrengenden kleinen Geschwister Fjodors auf den Arm genommen, sowie der gestresste große Bruder als auch Palles überfürsorgliche Mama. Es kriegt also jeder seinen Lebertran äääh... sein Fett weg.

Familien, die Ritter Rost lieben, werden auch Palle und Fjodor in ihr Herz schließen. Die Geschichten sind fantasievoll, die Musik voller Pep und animiert zum Mitsingen. Mit den Abenteuern dieser zwei ungleichen Freunde weht ein f(r)ischer Wind im Kinderbuchregal! Meine Tochter und ich möchten die beiden und ihre verrückten Freunde und Familienangehörigen auf keinen Fall mehr missen.

Dienstag, 25. Juni 2013

[REZENSION] Früchte - süß, saftig, köstlich

Redakteur: Anette Leister

Titel: Früchte - süß, saftig, köstlich
Autor: Rose Marie Donhauser
Fotograf: Alexander Walter
Übersetzer: -/-
Verlag: Kosmos
Reihe: -/-
Ausführung: Softcover, 144 Seiten



Autor:
Rose Marie Donhauser ist Food- und Reisejournalistin, Restauranttesterin und erfolgreiche Kochbuch-Autorin. Die gelernte Köchin, die ihre Erfahrung auch in vielen Kochkursen weitergibt, ist dem Genuss immer auf der Spur. Unterwegs auf Gourmetreisen von Italien bis Bali holt sie sich viele Ideen und Anregungen.


FRÜCHTE - SÜSS, SAFTIG, KÖSTLICH

"Früchte" ist ein Koch- und Backbuch aus der Reihe "Wir lieben Kochen" des Kosmos Verlags. Wie bereits von anderen Büchern der Reihe bekannt ist "Früchte" ein Buch mit flexiblem und robustem Flexcovereinband und die Rezepte werden durch den Zusatz "Das ist wirklich wichtig" ergänzt, wo alles, was zum Gelingen eines Rezeptes wichtig ist, erläutert wird. Bei Bedarf mit Bild, ansonsten in reiner Textform.

Neben den Rezepten findet sich in diesem Buch ein Saisonkalender für regionale Früchte. Auf einer Seite sind in tabellarischer Form die bekanntesten heimischen Sorten aufgeführt und auf einen Blick ist schnell erkennbar, in welchen Monaten diese frisch zu bekommen sind. Dem Saisonkalender schließt sich ein Rezepteregister an, in dem die Rezepte untergliedert nach Alphabet und der Hauptzutat zu finden sind (z.B. Apfel - Apfelgelee mit Rosenblüten, Apfelkuchen mit Walnüssen...).

Die Rezepte sind in folgende Rubriken unterteilt:
* Ab ins Glas (Konfitüren, Gelees, Chutneys, Relish)
* Zum Vernaschen (fruchtige Desserts, Früchtedrinks)
* Zum Genießen (Desserts, Gebäcke und Kuchen)
* Zum Verwöhnen (Gebäcke und Kuchen, Früchte herzhaft kombiniert)

Zwischen den einzelnen Rezepten finden sich immer wieder Doppelseiten zu bestimmten Rezeptvariationen oder Themengebieten, beispielsweise "Früchte-Drinks - spritzige Sommererfrischung", "Tiramisu - immer eine Sünde wert", "Früchtevielfalt von A-Z" oder "Die Exoten unter den heimischen Früchten".
Alle Rezepte sind detailliert erklärt unter genauer Angabe der Zutaten, einer Schritt-für-Schritt-Zubereitungsfolge und dem dafür benötigten Zeitaufwand. Allerdings ist nicht zu jedem Rezept ein Foto des fertigen Gerichts vorhanden.
Bereits ein schnelles Überfliegen des Buches bietet einen guten Einblick in die verwendeten Früchte und aufgeführten Rezepte, da in der rechten oberen Ecke die Hauptzutat (z.B. Johannisbeeren und Süßkirschen, gemischte Beeren) oder die Rubrik (z.B. Salat und Dressings, mit Fleisch) aufgeführt ist. In der linken oberen Ecke ist zudem die übergeordnete Rubrik abgedruckt, unter der die Rezepte im Inhaltsverzeichnis zu finden sind (Ab ins Glas usw.).

"Früchte" ist das ideale Koch- und Backbuch, für alle Köche, die gerne heimische Früchte frisch während ihrer Saison verwenden , und dabei nicht nur an Kuchen oder Konfitüren denken, sondern gerne Dessertklassiker in neuen Varianten kennenlernen möchten oder süß auch gerne mal mit herzhaft kombinieren. Neben einer vielfältigen Rezeptauswahl wird das Buch um allerlei Wissenswertes rund um Früchte ergänzt, so dass sich dieses Buch nicht nur zum Nachkochen und -backen, sondern auch als Inspirations- und Wissensquelle anbietet.

Montag, 24. Juni 2013

[REZENSION] Mrs Roosevelt und das Wunder von Earl's Diner

Titel: Mrs Roosevelt und das Wunder von Earl's Diner (OT: The Supremes at Earl's All-You-Can-Eat)
Autor: Edward Kelsey Moore
Illustrator: -/-
Übersetzer: Carolin Müller
Verlag: Limes
Reihe: -/-
Ausführung: Hardcover, 448 Seiten



Autor:
Edward Kelsey Moore wurde 1960 in Indianapolis geboren. Er studierte Musik und Cello an der Indiana University und an der State University in New York. Er ist ein begeisterter aber unbeständiger Gärtner und ein enthusiastischer Amateur-, ehemals Profi-Barkeeper. Mrs Roosevelt und das Wunder von Earl's Diner ist sein erster Roman.


MRS ROOSEVELT UND DAS WUNDER VON EARL'S DINER

"Mrs Roosevelt und das Wunder von Earl's Diner" ist die Geschichte der Freundinnen Odette, Clarice und Barbara Jean, die alle drei im Abstand von wenigen Wochen unter ungewöhnlichen Umständen in Indiana Anfang der 50er Jahre das Licht der Welt erblicken. Clarices Mutter hatte es sich in den Kopf gesetzt, dass ihr Baby das erste schwarze Kind wird, das in der Universitätsklinik ihrer Heimatstadt zur Welt kommt. Barbara Jeans Mutter wollte ihr darin nacheifern, doch Barbara Jean kam auf Grund vorzeitig einsetzender Wehen auf dem Sofa einer Lehrerin zur Welt und Odette wurde in der Krone einer Platane geboren.
Mama lehnte die Leiter an den Stamm und kletterte hinauf. Dann machte sie es sich in einer Astgabel bequem, so bequem, wie es in ihrem Zustand eben ging, und fing an zu singen.
Zum Spaß sagte Mama immer, dass sie, wenn sie etwas Ruhigeres ausgesucht hätte, etwas wie "Mary, don't you Weep" oder "Calvary", wohl nicht eine so eigensinnige Tochter zur Welt gebracht hätte. Aber sie entschied sich für "Jesus is a Rock", wiegte sich zu diesem guten alten Gospel und ließ die Beine baumeln, bis sie aus Versehen die Leiter umstieß und nicht mehr herunterkam. Ich wurde um ein Uhr mittags geboren und verbrachte den restlichen Nachmittag auf der Platane, bis mein Vater uns von dort barg, als er um sechs von seiner Schreinerei nach Hause kam, Sie nannten mich Odette Breeze Jackson, als Hommage an meine Geburt unter freiem Himmel. S.21f
Die Geschichte wird im Wechsel in der Gegenwart aus der Ich-Perspektive von Odette erzählt, die mittlerweile Mitte Fünfzig und selbst Mutter und Großmutter ist, und in einer auktorialen Erzählsituation, die über die 60er Jahre im Bundesstaat Indiana berichtet, als Odette und ihre Freundinnen im Teenageralter sind und vom Besitzer Earl von Earl's All-You-Can-Eat den Spitznamen "Die Supremes" erhalten.
In Rückblicken aus Odettes persönlicher Sicht und aus der Sicht des allwissenden Erzählers erlebt der Leser hautnah die Jugend der drei Freundinnen mit, ihr Leben in der Kleinstadt Plainview, das Kennenlernen ihrer späteren Partner, die erste Liebe und die Probleme und den kleinstädtischen Rassismus, die im Zusammenleben zwischen Schwarzen und Weißen in dieser Zeit in Amerika noch herrschen.
Die Episoden aus dem Leben der Einwohner Plainviews sind warmherzig, lustig, manchmal spannend, aber auch traurig, genauso, wie es im richtigen Leben dahergeht. Dass die Story nicht einfach nur dahinplätschert wie eine Aneinanderreihung verschiedener Lebensabschnitte dreier ganz unterschiedlicher Frauencharaktere, sondern unterhält und teilweise sogar richtig fesselt, ist dem lebendigen Schreibstil und den teilweise verrückten Ideen des Debütautoren Edward Kelsey Moore zu verdanken. Seine Figuren wirken sicher nicht zuletzt deshalb so wirklich, weil der Autor viele seiner eigenen Hobbies und Vorlieben den Figuren auf den Leib geschrieben hat. Wie Clarice ist er selbst ein leidenschaftlicher Musiker, er liebt das Essen so sehr wie Odette und ist ein begeisterter Gärtner wie ihre Mutter. Er hat einen schrägen Humor und viel Sinn für Situationskomik. So beginnt die Freundschaft zwischen Odette und Clarice auf Grund einer Unterhaltung über die hässlichen Kleider, die Odette von ihrer halbblinden Großmutter genäht bekommt, und Barbara Jean wird die dritte im Bunde, als Odette und Clarice ihr nach dem Tod ihrer Mutter das verunglückte und ungenießbare Traueressen von Odettes Mutter vorbeibringen. So lebendig wie Moores Figuren sind auch die Schauplätze, in denen seine Protagonisten agieren. Man merkt, dass die Kleinstadt, in der Odette und ihre Freundinnen leben, von den Erinnerungen seiner Kindheit inspiriert sind. Als Leser fällt es einem nicht schwer das heiße Klima des Sommers in Indiana zu spüren oder sich in die beklemmende Atmosphäre hineinzufühlen, die auf Grund der Apartheid in den 60er Jahren dort herrscht. Moore bringt dem Leser diese dunkle Episode der Geschichte nicht nur anhand fiktiver Geschichten näher, sondern untermauert und verstärkt die Wirkung seiner Erzählung durch Einflechten historischer Ereignisse wie der Ermordung Martin Luther Kings.
Der Roman erhält eine schräge Note durch den Umstand, dass Odette Geister sehen kann. Nicht nur ihre Mutter und andere verstorbene Freunde und Angehörige, auch Mrs Roosevelt - die für den deutschen Titel des Romans Pate stand - gibt sich öfter ein Stelldichein. Von der engagierten Präsidentengattin zu Zeiten des 2. Weltkriegs ist hier allerdings nichts zu merken. Edward Kelsey Moore saß wohl der Schalk im Nacken, als er Mrs Roosevelt zu einer zügellosen Frohnatur hat werden lassen, die einem Gläschen hier und da nicht abgeneigt ist. Ganz im Sinne von: wer im Leben viel Gutes getan hat, darf im Jenseits ruhig die Sau rauslassen.

"Mrs Roosevelt und das Wunder von Earl's Diner" ist eine warmherzige Geschichte über drei Freundinnen, die kaum unterschiedlicher sein könnten und trotzdem immer zusammenhalten, in guten, sowie sehr schweren Zeiten, vor denen alle drei nicht gefeit bleiben. Die Geschichte der Dreien vermittelt wunderschön worauf es bei einer wahren Freundschaft ankommt: dass man über Fehler hinwegsehen und vor allen Dingen verzeihen können muss, auch um dem eigenen Glück nicht im Weg zu stehen.

Sonntag, 23. Juni 2013

[RUND UMS BUCH] Neu in KW25


Im Briefkasten

Das Glücksbüro, Andreas Izquierdo (GT)
Fjodor und der große Knall, Band 3, Pål H. Christiansen (RE)
Herzhafte Eintöpfe und delikate Aufläufe, Leser der Rhein-Main-Presse (GT)
Im Garten der Pusteblumen, Noelia Blanco / Valeria Docampo (RE)

Donnerstag, 20. Juni 2013

[REZENSION] Das Gesetz des Chronos

Titel: Das Gesetz des Chronos
Autor: Thomas Thiemeyer
Illustrator: Thomas Thiemeyer
Verlag: Loewe
Reihe: Chroniken der Weltensucher 5
empfohlenes Lesealter: 12-15 Jahre
Ausführung: Hardcover, 442 Seiten



Autor und Illustrator:
Thomas Thiemeyer studierte Kunst und Geologie in Köln und machte sich zunächst als Illustrator einen Namen. Als freier Künstler illustriert er Spiele, Jugendbücher, Buchumschläge und vieles mehr. Seine Arbeiten wurden mehrfach mit dem Kurd-Laßwitz-Preis und dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. In den vergangenen Jahren wendete er sich mehr und mehr dem Schreiben zu. Viele seiner Romane wurden zu Bestsellern und in zahlreiche Sprachen übersetzt: Italienisch, Spanisch, Niederländisch, Tschechisch, Polnisch, Russisch, Koreanisch, Slowenisch, Türkisch, Portugiesisch und Chinesisch. Die Geschichten Thomas Thiemeyers stehen in der Tradition klassischer Abenteuerromane. Oft handeln sie von der Entdeckung versunkener Kulturen und der Bedrohung durch mysteriöse Mächte.


DAS GESETZ DES CHRONOS

Inhalt:
Das vierte Abenteuer der Weltensucher "Der Atem des Teufels" endete mit einem raffinierten Cliffhanger, der nun nahtlos in das fünfte und letzte Abenteuer der liebgewonnenen Helden um Carl Friedrich von Humboldt übergeht: "Das Gesetz des Chronos" beginnt mit einem Attentat, bei dem Kaiser Wilhelm II. und seine Gattin Viktoria getötet werden.
Laut einer Schlagzeile in der Berliner Morgenpost des nächsten Tages baut Carl Friedrich von Humboldt an einer Zeitmaschine. Kann und will er die Ereignisse ungeschehen machen? In diesem Abenteuer wird von Humboldt mehreren Gegnern gegenüber stehen, und auch wenn es zunächst anders aussieht, ist der schlimmste Gegner die Zeit selbst, denn der Lauf der Geschichte sollte unter keinen Umständen geändert werden...

Kritik:
Nach Luft, Wasser, Erde und Feuer widmet sich der letzte Band der Weltensucher dem Element Zeit. Und so führt die fünf Abenteurer ihre neuste Mission nicht in exotische Gegenden rund um dem Globus (oder unter Wasser), sondern sie verbleiben die komplette Geschichte über in Berlin. Allerdings führt sie ihr Weg nicht nur durch das gegenwärtige Berlin des Jahres 1895, sondern auch in das vergangene und zukünftige. Obwohl der Leser die Helden nur durch ihre Heimatstadt begleitet, erlebt er abenteuerliche Welten, denn die Reise durch die Zeit führt die Truppe um von Humboldt weit in die Zeit zurück und auch fern in die Zukunft, in Klimazonen oder zu Lebewesen, die man bislang nur aus anderen Büchern oder Filmen kannte.
Zugunsten des angezogenen Tempos der Geschichte kommen im Mittelteil die zwischenmenschlichen Beziehungen für meinen Geschmack etwas zu kurz, jedoch lässt Thomas Thiemeyer diesen kleinen Wermutstropfen gegen Ende der Geschichte fast vergessen, denn da hat er eine Wendung in die Handlung eingearbeitet, die mich emotional voll getroffen hat, so dass ich beinahe ein paar Tränchen verdrückt hätte. Und so schade es ist, dass man von einigen liebgewonnenen Helden in einer Geschichte nicht mehr zu lesen bekommt, so musste wohl irgendwo die Lektorenschere angesetzt werden, damit man als Leser so viele Zeitreisen in diesem Band miterleben durfte.
Der wahre Bösewicht in der Geschichte ist für mich kein menschliches Wesen, sondern vielmehr die Zeit selbst: nicht böse, aber auch nicht zu ändern, wenn sie es mal nicht so gut mit einem meint. Sehr gut hat mir gefallen, dass in diesem Abenteuer zwischen den Zeilen zur Sprache kam, das Wissenschaft zwar wichtig ist, aber deshalb nicht das Verantwortungsbewusstsein zurückstehen darf.  Man darf für die Forschung nicht alle Prinzipien über Bord werfen und über Leichen gehen.
Bereits in den Vorgängerbänden konnte man Anspielungen und Hommagen an Filmklassiker oder Autoren des neunzehnten Jahrhunderts herauslesen. Auch in "Das Gesetz des Chronos" ist ein Schmankerl für Fans von alten Abenteuerfilmen und -büchern versteckt: Wem der Name Alexander George Hartdegen ein Begriff ist, der dürfte sich zusammenreimen können, wie die Geschichte nach dem Epilog weitergeht ;) Außerdem findet sich hier nicht nur eine Hommage an einen bekannten Schriftsteller und sein berühmtes Zeitreisewerk, Thomas Thiemeyer hat auch einige Querbezüge zu den vorangegangenen Geschichten rund um die Weltensucher eingearbeitet, so dass das Lesen von "Das Gesetz des Chronos" mit vielen Erinnerungen an die Vorgängerbände einhergeht und Lust darauf macht, diese irgendwann ein zweites oder drittes Mal zur Hand zu nehmen.

Aufmachung des Buches:
Wie bereits aus den vorangegangenen Abenteuern bekannt, wird auch "Das Gesetz des Chronos" durch eine "Encyclopedia Humboldtica" ergänzt, mit Erklärungen der historischen Ereignisse und wissenschaftlichen Fakten, die in der Geschichte eine Rolle spielen. In den beiden Vorsatzseiten ist eine Karte von Berlin abgedruckt. Das Umschlagmotiv stammt aus der Feder des Autors selbst. Unter dem Umschlag verbirgt sich ein dunkelblauer Leineneinband mit edlen silberfarbigen Prägungen.

Fazit:
Das wahrscheinlich letzte Abenteuer der fünf Weltensucher beendet man als Fan der Reihe mit einem lachenden und einem weinenden Auge: Thomas Thiemeyer knüpft nach dem etwas schwächelnden vierten Band der Reihe wieder an die Qualität der ersten drei Bände an, nur ist man beim Schließen des Deckels über der letzten Seite etwas wehmütig, da es wahrscheinlich keine weiteren Abenteuer rund um die Weltensucher geben wird.
Die Helden reisen diesesmal zwar nicht um die Welt, sondern durch die Zeit, können auf dieser Ebene aber genauso begeistern wie mit ihren Globetrotterabenteuern.
Im Gegensatz zu den ersten vier Bänden ist dieses Abenteuer weit kopflastiger, da es nicht immer einfach ist der verqueren Logik zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu folgen, deren Verlauf durch die Zeitreisen beeinflusst und verändert wird. Deswegen Hut ab vor Thomas Thiemeyer, der das Zeitreisen verständlich für Jugendliche ohne Logikfehler vermittelt hat, auch wenn die Gehirnwindungen beim Lesen durch das Hin- und Herreisen durch die Zeit einige Knoten schlagen ;)

Reihen-Info:
Das Gesetz des Chronos

Weitere Infos:
Die ersten vier Bände der Chroniken der Weltensucher sind mittlerweile auch als ebooks erhältlich, Band 5 erscheint im August/September diesen Jahres, sowie eine Kurzgeschichte über einen der Protagonisten der Reihe. Zudem sind die ersten drei Abenteuer als Hörbuch im Jumbo Verlag erschienen.
Auf Weltensucher-Chroniken findet man Hintergrundinformationen zur Reihe, Desktopmotive zum freien Download und vieles mehr.

Mittwoch, 19. Juni 2013

[REZENSION] Kochen für die Kleinen

Redakteur: Anette Leister

Titel: Kochen für die Kleinen
Autor: Dagmar Reichel
Fotograf: Martina Görlach
Übersetzer: -/-
Verlag: Kosmos
Reihe: -/-
Ausführung: Softcover, 144 Seiten



Autor:
Dagmar Reichel ist Diplom-Oecotrophologin. Als selbstständige Autorin und Redakteurin ist es für sie immer wieder eine Herausforderung, aus frischen Zutaten in kurzer Zeit raffinierte und gesunde Gerichte zu zaubern - mit Spaß und viel Genuss.


KOCHEN FÜR DIE KLEINEN

Dieses Buch ist eher zufällig in meinem Regal und meiner Küche gelandet: meine Tochter ist nicht mehr klein, sondern schon mittelgroß und nach dem Titel und insbesondere Untertitel "Gesund und ideenreich durch's 2. und 3. Lebensjahr" hätte ich dieses Buch im Laden vielleicht nicht mal durchgeblättert. Von daher kann ich von Glück reden, dass ich zwar nicht dieses Buch, aber das Buch mich gefunden hat und es sich als wahre Fundgrube für leckere und einfache Rezepte entpuppt hat, die nicht nur die Kleinen, sondern auch die Mittelgroßen und Großen begeistern.

Der Inhalt zollt dem Untertitel insofern Tribut, als das dem Rezeptteil eine Einführung über gesunde Ernährung vorangestellt ist, in dem zwar Spezielles über Ernährung im Kinderalter zu lesen ist, aber auch viele allgemeine Sachen zur gesunden Ernährungsweise wie "5 Mahlzeiten am Tag" und " Eine bunte Pyramide für die Lebensmittel".

Der anschließende Rezeptteil ist untergliedert in die Rubriken:
* Frühstück
* Mittagessen
* Snacks
* Abendessen

Zwischen den Rezeptrubriken werden weitere Punkte bezüglich Ernährung und Nahrungsmitteln angesprochen, wie beispielsweise "Fertigprodukte", "Schlechte Esser" oder "Allergien bei Kindern".

Wie auch andere Titel aus der "Wir lieben kochen"-Reihe von Kosmos finden sich immer wieder Tipps und Tricks bei den Rezepten "Das ist wirklich wichtig", wo alles, was zum Gelingen eines Rezeptes wichtig ist, erläutert wird. Bei Bedarf mit Bild, ansonsten in reiner Textform.

Nicht nur die Fotos der fertigen Gerichte selbst, sondern insbesondere witzige und kindgerechte Bildkompositionen in Form einer Tellerraupe, Schrift aus Buchstabennudeln oder lustig dekorierte Brote machen "Kochen für die Kleinen" zu einem Augenschmaus.

 

Gerade bei Kindern ist neben dem Geschmack auch die Präsentation des Essens wichtig, und nicht nur diesem Umstand wird die Autorin gerecht, sie geht auch ausgiebig auf Varianten und Alternativen bei den Zutaten der einzelnen Rezepte ein, da Kinder ja manchmal recht wählerisch sind oder bei Rezepten mit frischem Obst benennt sie saisonale Ausweichmöglichkeiten.
Außerdem zeigt dieses Buch, dass das Zubereiten von Mahlzeiten mit frischen Zutaten nicht zwangsläufig zeitaufwendig sein muss. Hier finden sich viele Inspirationen für schnelle und abwechslungsreiche Snacks oder Frühstücksideen, die teilweise sogar auf Vorrat hergestellt werden können (Cranberry-Aufstrich, Vorratsmüsli, Knabberbrote).

 

Der Punkt, der es fast verhindert hätte, dass ich dieses Buch kennengelernt hätte, ist mein einziger Kritikpunkt an dieser leckeren Rezeptsammlung und dem Ernährungsratgeber, der vieles anspricht, was nicht für die Ernährung der Kleinen, sondern für gesunde Ernährung im allgemeinen wichtig ist. Aber gerade dieses "Allroundtalent" macht dieses Buch so gut! Denn wo man als Elternteil viele Kleinkindkochbücher nach wenigen Jahren wieder aus der Küche verbannt, wird "Kochen für die Kleinen" sicher ein Lieblingskochbuch für viele, viele Jahre werden! Nur den Titel sollte der Verlag überdenken, da die Umsetzung und die Rezeptauswahl viel mehr Leute ansprechen als durch den Namen des Buches suggeriert wird.

Sonntag, 16. Juni 2013

[RUND UMS BUCH] Neu in KW24


Im Briefkasten

Alfonso - der Meisterdieb. 9 geniale Gaunereien und ein fataler Fehler, Thies Schwarz (RE)
Alte Gemüsearten neu entdeckt: Schätze aus dem Bauerngarten, Heide Haßkerl (GW)
Artikel 5, Kristen Simmons (GW)
Ben & Jerry's Original Eiscreme & Desserts. Das Kulteis zum Selbermachen (GK)
Der Brief für den König, Hörbuch, Tonke Dragt (GK)
Der wilde Wald, Hörbuch, Tonke Dragt (GK)
Ein dunkler Wille: Das Schicksal der Brüder Frankenstein, Kenneth Oppel (GT)
Flavia de Luce 3: Halunken, Tod und Teufel, Alan Bradley (GK)
Hackfleischgerichte würzig und delikat, Leser der Rhein-Main-Presse (GK)
Ines öffnet die Tür, Markolf Hoffmann (GK)
Morland 3: Das Vermächtnis der Magier, Peter Schwindt (GK)
Tildas Sommergarten, Tone Finnanger (GK)
Wenn kleine Bären schlafen gehen, Pop-Up-Buch, Axel Scheffler / Ian Whybrow (GK)
Winn-Dixie, Hörbuch, Kate DiCamillo (GK)
Wir fangen gerade erst an, Catharina Ingelman-Sundberg (GW)

Dies und das

Zum Glück habe ich mich diese Woche dazu motivieren können eine große Tasche voll Bücher für den Bücherflohmarkt unser Dorfbücherei nächstes Wochenende auszusortieren, sonst hätte der gestrige Flohmarkt meine Bilanz zwischen Neuzugängen und Abgängen ganz schön ins Ungleichgewicht gebracht. Gestern war glaube ich für mich der erste richtig tolle Flohmarkt in diesem Jahr, mit großem und vielfältigem Angebot und sehr netten und handlungsbereiten Verkäufern. Neben den buchigen und ohrigen Neuzugängen für mich, habe ich auch meiner Tochter einiges an neuem Hörfutter mitgebracht, aber das führe ich hier nicht auf. In der Regel sind das Sachen, die ich nicht mithöre. Besonders habe ich mich über zwei dritte Teile von Reihen auf meiner Wunschliste gefreut, von denen einer nur sehr schwer gebraucht zu bekommen ist. Von einer anderen Reihe, die ich noch vervollständigen möchte, gab es leider nur Teil zwei auf dem Flohmarkt, wäre es Teil drei gewesen, wäre ich gestern im siebten Bücherschnäppchenhimmel geschwebt :D
Nach dem Flohmarkt war ich noch mit meiner Nichte im Kino in "Seelen". Mich hat der Film sehr angenehm überrascht, das Buch habe ich allerdings noch nicht gelesen. Meine Nichte fand das Buch nur mittelmäßig und die Verfilmung unwesentlich besser, da der für sie langatmige Inhalt des Buches dort wesentlich straffer erzählt war.
Mit Rezensionen war die Woche dann leider nix mehr... unter der Woche war ich viel unterwegs und abends total kaputt, gestern nach dem Kino hat mich dann wie ein Hammerschlag Migräne erwischt. Mir war so schlecht, ich war einfach froh, dass ich nach einer Weile einschlafen konnte und hab dann den ganzen späten Nachmittag und den frühen Abend verschlafen. Danach ging es mir aber zum Glück wieder besser. Hoffentlich erwischt es mich diese Woche nicht noch einmal bei den Temperaturen weit über 30°, die hier gemeldet sind.

Montag, 10. Juni 2013

[REZENSION] Die Küche der Frauen - 100 Rezepte aus fünf Kontinenten

Redakteur: Anette Leister

Titel: Die Küche der Frauen - 100 Rezepte aus fünf Kontinenten (OT: Cuisines de femmes. 100 recettes du monde)
Autor: Cécile Maslakian
Illustrator: Silke Klemt
Fotograf: Isabelle Rozenbaum
Übersetzer: Claudia Steinitz
Verlag: Gerstenberg
Reihe: -/-
Ausführung: Softcover, 192 Seiten



Autor:
Cécile Maslakian, geboren 1964, ist Redakteurin und Autorin mehrerer Kochbücher. Sie arbeitet seit Jahren mit Isabelle Rozenbaum zusammen.

Illustrator:
Silke Klemt, geboren 1973, ist Grafikerin und Illustratorin. Sie gestaltet für verschiedene Verlage Bücher, Kalender und Spiele. Sie liebt den Umgang mit Farben in Kombination von harmonisch bis schräg und arbeitet mit ganz unterschiedlichen Techniken, von der Handzeichnung über Collagen bis zur Vektorgrafik.


DIE KÜCHE DER FRAUEN - 100 REZEPTE AUS FÜNF KONTINENTEN

"Die Küche der Frauen" ist bereits im Jahr 2005 im Gerstenberg Verlag erschienen, allerdings waren die ersten beiden Auflagen dieses Kochbuchs mit zahlreichen Fotografien ausgestattet. Die dritte, komplett überarbeitete, Neuauflage dieses Kochbuches reiht sich mit seinen farbenfrohen und frechen Illustrationen von Silke Klemt in die Erfolgsreihe der bebilderten Kochbücher des Verlages ein wie "Der Duft meiner Heimat. Die wunderbaren Rezepte meiner chinesischen Familie" oder "Afiyet olsun!: Die wunderbaren Rezepte meiner türkischen Familie" ein. Im Gegensatz zu diesen beiden Bänden konzentriert sich der Inhalt jedoch nicht auf eine Länderküche, sondern bietet Einblick und Rezepte aus zwanzig Ländern auf fünf verschiedenen Kontinenten.

Im einzelnen sind das:
Europa
* Monique aus Frankreich
* Eva aus Deutschland
* Alba aus Italien
* Marie aus Spanien
* Kajsa aus Schweden
 Asien
* Marie-Laure aus Syrien
* Kariné aus Armenien
* Dileeni aus Sri Lanka
* Libong aus China
* Yuko aus Japan
Amerika
* Chantal aus den USA
* Marie-Andrée von den Antillen
* Margarita aus Komlumbien
* Paola aus Chile
Afrika & Indischer Ozean
* Fatméma aus Marokko
* Leila aus Niger
* Aicha aus dem Senegal
* Sonie aus Mauritius
Ozeanien
* Glenda aus Australien
* Rachel aus Neuseeland

Sehr sympathisch sind die einzelnen Portraits der Frauen, die ihre Länderküche präsentieren. Hier kommt die besondere Heimatverbundenheit und die Erinnerungen an Kindheit und Traditionen zum Tragen, die die Personen mit speziellen Delikatessen aus ihrem Land verbinden.
Man erfährt, wie die Frauen ihre Liebe zum Kochen entdeckt haben, welche Gerichte traditionell in ihrem Land gegessen werden neben dem im Buch vorgestellten Speisen und wie die Mahlzeiten in ihrer Heimat in der Regel ablaufen. So gibt es beispielsweise in Kolumbien traditionell keine Vorspeise und in Australien geht man gerne der Gepflogenheit nach, dank des milden Klimas häufig Barbecues im Garten abzuhalten, zu denen sich Freunde und Nachbarn zwanglos an einer großen Tafel versammeln.


Die vorgestellten Rezepte in diesem Buch sind so facettenreich und vielfältig wie die Frauen und ihre Heimat, aus der sie stammen. Hier finden sich querbeet kulinarische Entdeckungen von Getränken über Salate, Hauptspeisen mit Fleisch oder Fisch und viele Gerichte für Süßmäuler.
Natürlich tauchen in den Rezepten exotische Zutaten auf, die nicht jedem ein Begriff sein dürften. Allerdings werden diese Zutaten bei jedem Rezept mit einem Sternchen in der Zutatenliste ausgewiesen und im beigefügten Glossar erklärt. Sollte man also keine Einkaufsgelegenheit für diese Exoten in der Nähe haben, kann man die betroffenen Gerichte durch einen schnellen Blick auf die Zutatenliste umgehen. "Nice to have" wäre noch eine Erweiterung des Glossars um Ersatzzutaten gewesen und eine Kennzeichnung der vegetarischen Gerichte.


Die Rezepte werden in der Regel auf einer Seite präsentiert unter dem Namen, den sie in ihrer Heimat tragen und der deutschen Bezeichnung (z.B. Dolmas - Gefüllte Weinblätter oder Zaalouk - Auberginencreme).
Die Zutatenliste enthält eine Angabe darüber, für wieviele Personen das jeweilige Gericht gedacht ist, sowie die Kennzeichnung der exotischen Zutaten, die im Glossar erklärt werden. Die Zubereitungsfolge ist knapp und übersichtlich verfasst, aber ausreichend erklärt, um ein Gelingen des Rezeptes zu Gewährleisten.
Da die vorgestellten Gerichte keine kompletten Menüs sind, sondern einzelne Komponenten wie Fleisch im Hauptgericht oder Beilage oder Brot oder Salat, lassen sich die einzelnen Rezepte verschiedener Länder auch gut zu einem bunten Multi-Kulti-Menü kombinieren.


Das Buch enthält sowohl ein Rezeptregister nach Vorspeisen, Beilagen usw. als auch ein Register nach verwendeten Zutaten.

"Die Küche der Frauen" ist ein rundum sympathisches Kochbuch, welches nicht nur die Herzen von Hobbyköchen, sondern auch die von Freunden besonders schön ausgestatteter Bücher höher schlagen lässt. Die Illustrationen von Silke Klemt sind vielfältig, bunt, schräg und liebenswert. Neben dem Nachkochen einzelner Rezepte macht es unheimlich viel Spaß die Portraits der zwanzig Frauen durchzuschmökern und die farbenfrohen Bilder anzusehen.
Zudem bietet dieses Buch eine gute Gelegenheit Einblick in gleich zwanzig verschiedene Länderküchen zu erhalten, bevor man sich zu einzelnen Ländern vielleicht gesonderte Themenkochbücher zulegt.

Sonntag, 9. Juni 2013

[RUND UMS BUCH] Neu in KW23


Im Briefkasten

Das Mütter-Mafia-Buch, Kerstin Gier (RE, AV)
Mrs Roosevelt und das Wunder von Earl's Diner, Hörbuch, Edward Kelsey Moore (GW)
Vilja und das Räuberfest, Siri Kolu (GK)
Whoopie Pies - Freche Törtchen aus Keks & Creme, Hannah Miles (GK)

Dies und das

Mit dem Rezensieren sieht es zwar immer noch ein bisschen Mau aus, aber dafür habe ich von den fünf Neuzugängen der letzten Woche bereits drei gelesen - bzw. zwei gelesen und eins angeguckt, weil Bilderbuch ;) Nach dem wirklich gelungenen Abschlussband der Chroniken-der-Weltensucher-Pentalogie und der schaurig-schönen Blaubart-Adaption "So wie Kupfer und Gold" weiß ich noch gar nicht, in welches Buch ich als nächstes meine Nase stecken soll, aber die nächste Woche werde ich auf Grund von diversen Terminen wahrscheinlich eh nicht so viel zum Lesen kommen.

Samstag, 8. Juni 2013

[REZENSION] Das Mütter-Mafia-Buch: Die Kunst den Alltag zu feiern

Titel: Das Mütter-Mafia-Buch: Die Kunst den Alltag zu feiern
Autor: Kerstin Gier
Illustrator: Rinah Lang
Übersetzer: -/-
Verlag: Bastei Lübbe
Reihe: -/-
Ausführung: Softcover, 144 Seiten



Autor:
1995 begann die zu dieser Zeit nicht wirklich ausgelastete Diplom-Pädagogin mit dem Schreiben. Seither hat Kerstin Gier zahlreiche Frauen- und Liebesromane verfasst, die allesamt von ihren Leserinnen mit Begeisterung aufgenommen werden. Gleich die erste Veröffentlichung, "Männer und andere Katastrophen", wurde mit Heike Makatsch in der Hauptrolle verfilmt. 2005 wurde Kerstin Giers Buch "Ein unmoralisches Sonderangebot" mit dem DeLiA-Literaturpreis als bester deutschsprachiger Liebesroman des Jahres ausgezeichnet. Besonderer Beliebtheit erfreut sich auch die humorvolle Reihe rund um die "Mütter-Mafia". Unterbeschäftigung wie in der Zeit vor der Schriftstellerei hat die Autorin vermutlich länger nicht mehr erlebt.


DAS MÜTTER-MAFIA-BUCH: DIE KUNST DEN ALLTAG ZU FEIERN

DIY-Ideen sind ein Trend, dem jetzt auch Kerstin Gier und ihre erfolgreichen "Mütter-Mafia"-Mitglieder Contanze, Mimi, Anne, Trudi, Dascha, Gitti, Rosalie und Paris folgen.

Damit keine Missverständnisse aufkommen: "Das Mütter-Mafia-Buch: Die Kunst den Alltag zu feiern" ist weder ein neuer Roman rund um die Erlebnisse der Mütter-Mafia, noch eine Sammlung von Kurzgeschichten. Ganz im Gegenteil hat das wunderhübsch aufgemachte Geschenkbuch im Notizbuch-Style mit Gummiband zum Zusammenhalten eigentlich nur wenig mehr als den Namen mit Kerstin Giers erfolgreicher Romanreihe gemein. Auf der ersten Doppelseite des Buches wird kurz erklärt, um wen es sich bei der Mütter-Mafia handelt und woraus die Clubregeln bestehen, beim Rest des Buches könnte es sich um ein X-beliebiges DIY-Buch handeln. Das ist nicht abwertend gemeint, sondern soll einfach aussagen, dass man weder besonderer Fan der Mütter-Mafia sein noch sie überhaupt kennen muss, um Freude mit dem Büchlein und den vielfältigen Ideen darin zu haben.

Die Aufmachung erinnert wie bereits Eingangs erwähnt an eine stabile Notizkladde mit einem Gummiband, dass die Seiten zusammenhält. Ein schwarzes Lesebändchen passt farblich sehr gut zur naturfarbenen, rosé und schwarz gehaltenen Einbandgestaltung. Der Inhalt des Buches ist sehr vielfältig, leider findet man die einzelnen Ideen nur durch genaues Durchstöbern, da das Buch weder Zeitenzahlen noch ein Inhaltsverzeichnis besitzt. Ich hätte mir gewünscht, es wäre darauf nicht verzichtet worden, da man so Schwierigkeiten hat ein Rezept oder eine Bastelidee wiederzufinden und mehr Möglichkeiten als ein Lesebändchen, um eine besonders schöne Idee zu markieren, bietet das Buch leider nicht.

Blick in den Inhalt:
Das Buch enthält einige Rezepte wie Erdbeer-Rhabarber-Marmelade, Zwiebelkuchen oder ein Grundrezept für Cupcakes.
Es sind viele Ideensammlungen enthalten, die verspielt in der Topographie sind und mit kleinen Illustrationen untermalt wurden. So finden sich hier beispielsweise Ideen für alle Jahreszeiten, wie man Regentage oder die Nacht feiern kann oder Anregungen, wie man sich die Zeit vertreiben kann.
Neben einem Bogen Bügelbildern umfasst der Lieferumfang des Geschenkbuchs auch einen Doppelbogen Etiketten zum Ausschneiden. Viele andere Vorlagen können 1:1 kopiert werden.
Weitere nette Fundstücke in diesem Büchlein sind der Schimpfwort-Generator oder "positive Gedanken zum Mitnehmen". Einige dieser "Mitmach"-Sachen kann man direkt ausschneiden, da Vorder- und Rückseite zusammengehören oder nichts wichtiges auf die Rückseite gedruckt wurde. Generell ist es jedoch empfehlenswert die Vorlagen zu kopieren, so dass man sie immer wieder reproduzieren kann, außerdem wurde das Kopieren dem Leser insofern einfach gemacht, dass alle Vorlagen 1:1 im Buch dargestellt sind.

"Das Mütter-Mafia-Buch: Die Kunst den Alltag zu feiern" ist eine sehr hübsch gestaltete DIY-Ideensammlung, die von der Ausstattung nicht optimal ist, aber trotzdem viel Freude bereitet. Da insbesondere kreativen Köpfe viele der vorgestellten Ideen bereits aus dem WWW oder anderen Büchern bekannt sein dürften, ist das Buch vor allem für Kerstin Gier Fans oder zum Verschenken geeignet.

Montag, 3. Juni 2013

[REZENSION] Der beste Freund, den man sich denken kann

Titel: Der beste Freund, den man sich denken kann (OT: Memoirs of a Imaginary Friend)
Autor: Matthew Dicks
Illustrator: -/-
Übersetzer: Cornelia C. Walter
Verlag: Bloomsbury
Reihe: -/-
Ausführung: Hardcover, 448 Seiten



Autor:
Matthew Dicks hat am Trinity College in Hartford, Connecticut, studiert und arbeitet als Grundschullehrer. Auf Deutsch erschienen bisher Der gute Dieb (2009) und 99 Sommersprossen (2010). Er lebt mit seiner Frau, zwei Kindern, einem Hund und einer Katze in Newington, Connecticut.


DER BESTE FREUND, DEN MAN SICH DENKEN KANN

Inhalt:
Der beste Freund, den der autistische Max sich denken kann, ist Budo, knapp 6 Jahre alt und imaginär. Max mag einen geregelten Tagesablauf, wenig Veränderungen, hat keine Freunde, denn er redet nicht gerne und lässt sich nicht gerne anfassen. Budo akzeptiert das. Als eines Tages jedoch etwas Schlimmes mit Max passiert, ist Budo gezwungen seine Grundsätze über Bord zu werfen und stärker in die Welt seines Freundes einzugreifen als es ihm lieb ist. Allerdings könnte Max' Rettung seinen Tod bedeuten. Was soll Budo nun tun? Max retten und sein eigenes Leben gefährden, oder die Situation so belassen wie sie ist und dafür für immer von Max gebraucht werden, weil dieser auf Grund der neuen Situation nie richtig erwachsen und immer seine Hilfe brauchen wird?

Kritik:
"Der beste Freund, den man sich denken kann" erzählt die Geschichte eines autistischen Jungen aus der Sicht seines imaginären Freundes. Für ihn ist es der beste Freund, den er sich denken kann, eben weil er ihn sich genauso ausgedacht hat, wie er sich einen Freund wünscht. In der realen Welt hat Max keine Freunde. Er mag nicht viel reden, er mag nicht angefasst werden, selbst seine Mutter kann ihn erst küssen, nachdem er eingeschlafen ist. Nur Budo akzeptiert Max wie er ist. Weder redet er über seine Probleme weg, wie sein Vater es gerne tut, noch will er ihn ständig fördern, wie seine Mutter es will.
Der Schreibstil ist zu Beginn gewöhnungsbedürftig und die ersten Kapitel war es für mich anstrengend einen Einstieg in die Geschichte zu finden. Budo ist zwar viel offener als Max und da er nie schlafen muss - Max hat ihn sich so nicht ausgedacht - geht er nachts gerne an die Tankstelle oder ins Krankenhaus, an Plätze, an denen auch immer jemand wach ist. So lernt er mehr von der Welt kennen, als Max ihm beibringen kann, aber trotzdem merkt man seiner Erzählweise an, das er nicht älter als knapp sechs Jahre ist. Die Sätze sind kurz und abgehackt, die Gedanken verweilen zumindest zu Beginn nicht lange bei einer Sache, sondern er wirkt etwas fahrig, weil seine Konzentration von einem Ding zum nächsten gelenkt wird.
Die Perspektive ist interessant gewählt, um mehr von dem Leben eines autistischen Kindes zu erfahren und den Umgang zwischen ihm und seiner Umwelt. Trotzdem wird diese Erzählweise nicht jedem liegen, da die Geschichte durch die Welt der imaginären Freunde einen sehr fantastischen Einschlag bekommt. Matthew Dicks malt diese Welt sehr plastisch aus. Nicht alle imaginären Freunde sehen so menschlich aus wie Budo, es gibt viele ohne Ohren, es gibt welche, die aussehen wie Roboter, manche Kinder haben einen Hund als imaginären Freund oder gar nur eine Haarschleife mit Augen. Matthew Dicks lebt seine fantasievolle Ader in der Welt der imaginären Freunde wirklich voll und ganz aus. So beschreibt er zum Beispiel sehr realistisch und konsequent, wie unterschiedlich sich die verschiedenen Vorstellungen der Kinder zu ihren imaginären Freunde sich auf deren Leben auswirken: Budo muss nie schlafen und kann durch geschlossene Türen hindurchgehen. Aber kann aber keine Gegenstände in der realen Welt bewegen und nicht durch Vorhänge hindurchgehen, da Max ihn sich so nicht vorgestellt hat und er Vorhänge nicht als Durchgang ansieht. Budo muss also unter einem Vorhang hindurchkriechen, obwohl für uns ein Vorhang durchlässig ist im Gegensatz zu einer geschlossenen Tür.
Bevor Max in eine gefährliche Situation gerät, ist es so, dass man sich als Leser der Welt der imaginären Freunde mehr verbunden fühlt, da Max unnahbar ist und die anderen Personen noch nicht so stark in die Geschichte involviert sind. Erst als Max in Gefahr ist und Budo erkennt, dass er nicht nur für Max, sondern auch für dessen Eltern da sein muss, empfindet man mehr Sympathie mit den Menschen. Mit der Zeit wird die Handlung so spannend, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen kann, obwohl man als Leser durch Budos Sicht viel mehr erfährt, als die Protagonisten der Geschichte. Dies liegt zum Teil an der Hilflosigkeit, die Budo auferlegt ist. Er kann Sachen, die er in Erfahrung bringt, nur anderen imaginären Freunden mitteilen, da Max der einzige Mensch ist, der ihn sieht und hört. Nebenbei gibt es mehrere Parallelhandlungen, die das Leben von Budos imaginären sowie menschlichen Freunde betreffen, die sich teilweise erst gegen Ende des Buches aufklären.

Fazit:
Nach dem für mich sprachlich etwas schwierigen Einstieg hat mich die Geschichte über einen autistischen Jungen aus der Sicht seines imaginären Freundes sehr gepackt. Der Autor bringt seine Protagonisten in eine Situation, die den Leser vor Spannung mitfiebern lässt und es beinahe unmöglich macht, den Roman ab der Hälfte nochmal aus der Hand zu legen. Matthew Dicks strotzt nur so vor verrückten Einfällen und hat eine sehr fantasievolle und ganz eigene Art Dinge zu beschreiben. Nach "Der beste Freund, den man sich denken kann" habe ich große Lust bekommen auch die älteren Werke des Autors zu lesen.
So ungewöhnlich die Freundschaft zwischen einem autistischen Jungen und seinem imaginären Freund ist, so ungewöhnlich schön und zauberhaft bringt sie die Botschaft rüber, wie wichtig ein wahrer Freund ist, auf den man sich in jeder Situation verlassen kann.

Sonntag, 2. Juni 2013

[RUND UMS BUCH] Neu in KW22


Im Briefkasten

Chroniken der Weltensucher 5: Das Gesetz des Chronos, Thomas Thiemeyer (RE)
Der Huträuber, Susana Sutherland de la Cruz / Rafael Vivas (RE)
Grillen - und der Sommer wird heiß (GK)
Meine Mutter, meine Tochter, ihr Freund, sein Vater und ich, Maja Bluhm (GW)
So wie Kupfer und Gold, Jane Nickerson (RE, BF)

Dies und das

Auch diese Woche ist recht überschaubar (puuu...), wobei die ersten Rezensionsexemplare aus den Herbstprogrammen eintrudeln und ich wirklich kaum in Vorschauen geguckt habe, aber allein die paar Kinderbücher- und Kochbuchvorschauen die hier ankamen... Schnappatmung! Da weiß man gar nicht, für was man sich entscheiden soll. Aber auf zwei Bücher freue ich mich im Spätsommer bzw. Herbst ganz besonders, und das sind zum einen der dritte und letzte Teil der Abaton-Reihe von Christian Jeltsch und Olaf Kraemer, der bei Mixtvision erscheint, und ein weiteres Buch von Richard Harland, das in der gleichen Welt wie "Worldshaker" und "Liberator" spielt, und das wie die beiden anderen genialen Steampunk-Romane dieses Autoren von Jacoby und Stuart herausgebracht wird.
Dann gabs gestern und heute ein bisschen Ärger mit dem Zugriff auf meine Domain, Serverprobleme, blabla... also erstmal die Umleitung zu katzemitbuch.de herausgenommen, damit wenigstens auf den blogspot-Blog zugegriffen werden kann. Ich hoffe spätestens morgen kann wieder direkt auf meinen Blog zugegriffen werden (als ob ich mich mit sonst nix rumärgern müsste *grmpf*).
Die Tage bringt die kleine Lesekatze zuhause zu, weil in der KiTa was Ansteckendes rumgeht, und wir nicht auf den letzten Drücker unseren Kurztrip nach Meißen gefährden wollen. Ruhe beim Lesen und Rezensieren habe ich so nicht wirklich, da das Kind bei dem Schmuddelwetter natürlich beschäftigt werden will. Wobei heute die Sonne vom Himmel strahlt und ich hoffe, das Wetter bleibt wenigstens die nächste Woche so schön.
Abschließend gibt es noch einen kleinen Bericht und ein Bild von meiner Vorleseaktion in der KiTa - hat Spaß gemacht, aber ich besuche trotzdem lieber Lesungen als das ich selbst welche halte :D

Impressionen