Donnerstag, 31. Januar 2013

[TTT] Top Ten Thursday #101


Zeit für den Top Ten Thursday von Alice im Bücherland.
Das Thema diese Woche:

10 Bücher zum Thema Afrika

Mir war vorher gar nicht bewusst, wieviel "Afrika" in meinen Bücherregalen steht, spontan wäre mir nur "Rote Sonne, schwarzes Land" eingefallen, welches ich vor zig Jahren gelesen habe.

1. Mein Afrika-Tagebuch von Bill Bryson (SUB)
2. Afrika-Kochbuch von Dorah Sitole
3. Tippis Welt von Alain Degré und Sylvie Robert
4. Tippi aus Afrika von Alain Degré und Sylvie Robert
5. Vier verrückte Schwestern und ein Freund in Afrika von Hilary McKay
6. Chroniken der Weltensucher 3: Der gläserne Fluch von Thomas Thiemeyer (Mali)
7. Der Geschmack Afrikas: 50 Rezepte von Lydia Gautier und Jean-François Mallet
8. Kap der Finsternis von Roger Smith (Südafrika)
9. Blutiges Erwachen von Roger Smith (Südafrika)
10. Afrika Safari von Robert Sedlack (SUB) (Kenia)

Nächsten Donnerstag wird es sicher noch einfacher für mich zehn Bücher zu finden, wobei ich den Ehrgeiz habe, die Liste nicht nur mit Büchern von Astrid Lindgren zu füllen, die in Schweden spielen ;)

Das Thema für Donnerstag, den 07.02.2013 heißt:
10 Bücher zum Thema Skandinavien

Mittwoch, 30. Januar 2013

[GAST-REZENSION] Jamies 15-Minuten-Küche

Titel: Jamies 15-Minuten-Küche (OT: Jamie's 15-Minute Meals)
Autor: Jamie Oliver
Fotograf: David Loftus
Übersetzer: Helmut Ertl, Barbara Holle
Verlag: Dorling Kindersley
Reihe: -/-
Ausführung: Hardcover, 288 Seiten



Autor:
Jamie Oliver startete 1998 seine phänomenale Karriere als jüngster TV-Koch der BBC mit der Koch-Kultserie "The Naked Chef". Die Briten sind hin und weg von seiner "nackten", das heißt einfachen und köstlichen neuen Küche. In Deutschland kocht er in jeder Ausgabe für die Leserinnen der Zeitschrift "Glamour". 2010 erhielt Jamie Oliver den "Ehrenpreis des deutschen Nachhaltigkeitspreises" für sein umfangreiches soziales Engagement in Ernährungsfragen.


JAMIES 15-MINUTEN-KÜCHE

Jamie Olivers Kochbücher sind immer etwas fürs Auge und gefallen mir grundsätzlich von der Gestaltung sehr gut. Auch die 15-Minuten-Küche lässt sich wunderbar durchblättern und wartet mit zahlreichen, appetitanregenden Fotos von sehr fleisch- und fischlastigen Gerichten auf, die lässig auf Tellern und Auflaufformen drapiert sind. Allem haftet ein gewisser nostalgischer "shabby" Charme an, nichts sieht blitzeblank oder neu aus, Gebrauchsspuren sollen deutlich vom Spaß am Kochen zeugen.

Als eher ungeübte Köchin – phasenweise mal mehr, mal weniger aktiv – mit einer soliden Grundausstattung und einer übersichtlichen Auswahl an Gewürzen hatte ich mit diesem Kochbuch leider so meine Probleme. Zum einen fiel es mir unheimlich schwer, Gerichte zum Nachkochen auszuwählen, da ich wenig Fleisch und fast gar keinen Fisch esse. Zum anderen konnte ich bei vielen Rezepten schon auf den ersten Blick erkennen, dass ich bei der Beschaffung der Zutaten Probleme haben würde. Auch wenn ich größere Super- und Biomärkte in Laufnähe habe, so konnte ich beim besten Willen Dinge wie "geräucherte Chilischoten" und "Harissa" nicht beschaffen. Sehr kostspieliges Trüffelöl wollte ich mir hingegen nicht zulegen, da ich den Geschmack nicht besonders schätze. Auch saisonale Bedingungen führten schließlich dazu, dass ich die ausprobierten Rezepte minimal abwandeln musste.

Geniales griechisches Hähnchen
Gemüsecouscous & Zaziki
Couscous esse ich sehr gerne, deshalb war dieses Gericht die erste Wahl. Während des Kochens habe ich jedoch festgestellt, dass mir noch einiges an Grundausstattung in meiner Küche fehlt: mehrere Reiben und ein Zitronenschaber (inzwischen nachgekauft), denn diese erleichtern einem verschiedene, parallel ablaufende Arbeitsschritte deutlich. Der Zaziki sollte eigentlich mit frischer Minze zubereitet werden, doch die war nirgends aufzutreiben, deshalb habe ich ihn doch klassisch mit Knoblauch gemacht. Ebenso hätte frischer Dill den Couscous bereichern sollen, dafür habe ich jetzt getrockneten Dill im Glas auf Vorrat, das geht auch. Eine wahre Erleuchtung war für mich das griechische Hähnchen, das mit Piment, Oregano, Bio-Zitronenschale und Olivenöl in der Pfanne gebraten wurde – so einfach und köstlich! Insgesamt ein sehr schmackhaftes Gericht, das ich wieder kochen werde und beim nächsten Mal bestimmt schneller.

Farfalle & Pilze
Spinatsalat mit Apfel & Haselnüssen
Für dieses Gericht musste ich den örtlichen Biomarkt entern, um im Winter frische Thymianzweige, jungen Spinat, braune Champignons und einen ordentlichen Bund glatte Petersilie zu ergattern. Weil ich schon mal da war, habe ich auch noch Vollkorn-Farfalle aus dem Regal und einen guten Blauschimmelkäse an der Theke ausgesucht. Trüffel-Öl war weit und breit nicht zu sehen (und auch nicht so mein Fall), sodass ich mich für ein kleines, kostspieliges Fläschchen "Geröstestes Haselnussöl" entschied, passend zu den gerösteteten Haselnüssen, die später auf dem Salat landen sollten. Die getrockneten Steinpilze und Chilischoten fand ich nur in der Spezialitätenabteilung eines Kaufhauses, den nötigen Rest wie Hüttenkäse hatte ich entweder noch vorrätig oder wurde im Supermarkt um die Ecke fündig. Insgesamt war es jedoch ein recht teurer Spaß...
Dieses "15-Minuten-Rezept" brachte mich definitiv an meine Grenzen, da man einiges gleichzeitig machen muss und wie gehabt sämtliche Komponenten der Mahlzeit innerhalb eines Rezepttextes abgehandelt werden. Nur extrem organisierte Köche, die alles fertig am Platz liegen haben und die Töpfe und Pfannen schon auf Betriebstemperatur gebracht haben, können das vielleicht schaffen. Auch wenn ich zum Beispiel das Wasser für die Nudeln mit dem Wasserkocher schon heiß gemacht hatte, um so Kochzeit zu sparen, so brauchten die Nudeln trotzdem ganze 11 Minuten, bis sie verzehrbereit waren. Das ist alles in allem wirklich sehr knapp berechnet und erzeugt künstlichen Stress. Das Ergebnis war zwar wieder köstlich – vor allem der Salat! – aber danach brauchte ich erst mal eine Pause. Von dem Chaos in der Küche ganz zu schweigen...

Weißer Smoothie
Der weiße Smoothie besteht aus einer gefrorenen, klein geschnittenen Banane, gemahlenen Mandeln, Milch und Honig und ist sehr schnell gemacht. Da die bei uns handelsüblichen gemahlenen Mandeln auch Schale enthalten, war mein Smoothie eher schmutzig-weiß, aber auf jeden Fall sehr lecker und sättigend.

Grüner Smoothie
Der grüne Smoothie war für mich die größte geschmackliche Überraschung – hier kommt wieder eine gefrorene Banane zum Einsatz, dazu Spinat, Apfel- und Limettensaft. Weil ich von meinen Kochexperimenten noch Bio-Zitronen übrig hatte, habe ich einfach diese statt Limetten dafür verwendet. Durch die beiden Säfte wird der Spinat fast vollständig neutralisiert und der Smoothie war sehr erfrischend und anregend.

Nachdem ich das Kochbuch eine Weile getestet hatte, habe ich es an eine geübte und außerordentlich gute Köchin ausgeliehen, um zu erfahren, ob es tatsächlich bequem möglich wäre, die Gerichte in 15 Minuten zuzubereiten. Im Hause D. wurde folgendes für vier Personen gekocht:

Schweinefilet karibisch
Gegrillter Mais & knackiger Tortillasalat
Im Rezept standen 500 g Fleisch für vier Personen. Grundsätzlich gilt die Faustregel 200 g pro Person, sodass die Menge verdoppelt wurde, ebenso war ein kleiner Romanasalat zu wenig. Mit der Aufstockung der Zutaten wurden alle satt (zwei Erwachsene und zwei sehr hungrige Heranwachsende) und nichts blieb übrig außer ein paar wenigen Salatblättern. Grundsätzlich muss man für die Rezepte sehr gut ausgerüstet sein, es wird viel an Zubehör vorausgesetzt, und man merkt, dass das Buch aus England stammt, da einige Zutaten hier in Deutschland nicht so gängig oder einfach nicht erhältlich sind. Alles muss gut vorbereitet sein, bevor es los geht, d.h. das Wasser schon kochen, die Pfanne schon heiß sein und so weiter. Der Aufbau der Rezepte, dass die Arbeitsschritte der verschiedenen Bestandteile in einem Block abgehandelt werden, erzeugen künstlichen Stress und nehmen einem etwas den Spaß am Kochen. Mn sollte sich beim Kauf des Buches bewusst sein, dass es sich nicht um einfache Rezepte handelt, die man gemütlich in 15 Minuten zubereiten kann. Wenn man sich aber von der zeitlichen Vorgabe verabschiedet, kann man sich auf ein sehr leckeres Essen freuen - die Soße war perfekt und das Fleisch super.

Fazit:
Bei speziellen Gelegenheiten werde ich bestimmt noch das ein oder andere Jamie-Rezept nachkochen, es als persönliche Herausforderung nehmen und versuchen, meine im Schnitt 60 Minuten Zubereitung zu unterbieten. Für geübte Köche mit Top-Ausstattung, die spielend mehrere Töpfe und Pfannen gleichzeitig schwingen können, ist die 15-Minuten-Küche sicherlich genau das Richtige. Auch leidenschaftliche Fisch- und Fleischesser kommen hier geschmacklich voll auf ihre Kosten, wenn sie bereit sind, einiges in die Zutaten zu investieren. Diejenigen jedoch, die schnell zuzubereitende, einfache und leckere Gerichte suchen, denen sei vom gleichen Verlag Käts Studentenküche wärmstens ans Herz gelegt!


Gast-Rezension von Ina / Rana the Cat.

Sonntag, 27. Januar 2013

[RUND UMS BUCH] Neu in KW4


Im Briefkasten

Ab ins Paradies, Tobias Elsäßer (GW)
Anthony Noll und der goldene Zeigefinger: wenn kleine Roboter träumen, Linz Francis (RE)
Das Vermächtnis der Feen, Brigitte Endres (GK)
Die Kinder des Dschinn 6: Der Spion im Himalaya, P. B. Kerr (GT)
Eine für vier: Für immer und ewig, Ann Brashares (GK)
Erzählungen, Hörbuch, Astrid Lindgren (GT)
In dieser ganz besonderen Nacht, Nicole C. Vosseler (RE)
Mädchenglück: Lauter schöne Sachen zum Selbermachen, Pia Deges (RE)
Septimus Heap 6: Darke, Angie Sage (GK)
Überlebensgroß, Mark Watson (GT)

Sonntag, 20. Januar 2013

[RUND UMS BUCH] Neu in KW3


Im Briefkasten

Beziehungskrankheiten, die nur der Schlussmacher heilen kann, Matthias Schweighöfer / Axel Fröhlich / Alexandra Reinwarth (GW)
Das ganze Zeug von damals, Lissa Evans (GK)
Der Froschflüsterer, Carla Gunn (GT)
Die Bestimmung 2: Tödliche Wahrheit, Veronica Roth (GW)
Ich hätte es vorgezogen zu leben, Thierry Cohen (GK)
Kochen für die Kleinen, Dagmar Reichel (RE)
Rabenblut drängt, Nikola Hotel (GW)

Dies und das

Heute wird es kein Beitrag zu den "5 hässlichen Fotos" geben, die sind nämlich auf meinem Handy und anscheinend besitze ich dafür kein Datenkabel und dank Funkloch bekomme ich sie auch nicht zu Picasa o.ä. hochgeladen und bäää! Diese Woche gucke ich einfach BEVOR ich losstapfe, ob der Akku des Fotoapparats geladen ist und 5HF #2 reiche ich irgendwann mit einem zukünftigen Beitrag nach.
Ansonsten habe ich die Woche endlich mal wieder ein Buch fertig gelesen, mehr aussortiert als reingekommen ist und ein bisschen gehäkelt. Die Eulen hängen im Fenster, der Kindergartenrucksack meiner Tochter ist mit einem Taschenbaumler ausgestattet und Barbies Stadtvilla hat nun in allen Zimmern Häkelteppiche. Morgen werde ich Bestandsaufnahme bei meiner Baumwolle machen und dann motte ich die Häkelnadeln wahrscheinlich fürs erste ein zugunsten des Nadelspiels, so langsam juckt es nämlich in meinen Fingern mich an der Frühlingsvariante der Julekuler zu versuchen: Paskestrikk. Die Frühlingskugeln haben die gleiche Grundform wie die Julekuler, nur mit neuen Mustern, zusätzlich enthält das Buch eine weitere Grundform für eiförmige Strickanhänger mit verschiedenen Mustervorschlägen. Außerdem gibt es darin noch Anleitungen für einen Hasen, Eierwärmer und ein paar andere Sachen, aber die reizen mich nicht so sehr wie die Strickkugeln und -eier.

Impressionen

Donnerstag, 17. Januar 2013

[TTT] Top Ten Thursday #99


Zeit für den Top Ten Thursday von Alice im Bücherland.
Das Thema diese Woche:

10 Bücher zum Thema Ost-Europa

Zu dem Thema konnte weder meine Kochbuchsammlung etwas beitragen, auch an Bilderbüchern ist mir nach längerem Grübeln nichts eingefallen, einige Bücher, die ich Ost-Europa zugeordnet hätte, spielten dann doch im östlichen Mitteleuropa oder einer der Realität angelehnten Fantasywelt, kurz und gut, ich hab nur wenige Titel gefunden, und genaugenommen ist einer davon auch nur wischiwaschi Ost-Europa zuordenbar:


1. Der Kuss der Russalka von Nina Blazon (Russland)
2. Totenbraut von Nina Blazon (SUB) (Serbien, Süd-Ost-Europa)
3. Katharina von Nina Blazon (Russland)
4. Frostfeuer von Kai Meyer (Russland)

Das kann nächsten Donnerstag eigentlich nur besser werden:

Das Thema für Donnerstag, den 24.01.2013 heißt:
10 Bücher zum Thema Schweiz und Österreich

Sonntag, 13. Januar 2013

[5HF] Fünf hässliche Fotos #1

Winterkatze hat eine Idee ausgebrütet, wie man auch ohne Hund/Grund/Lust den inneren Schweinehund überwinden kann, öfter einen Spaziergang zu machen oder einfach mal die Nase vor die Tür zu stecken.
Ich gebe zu, so wirklich Vergnügen bereitet es mir nicht raus zu gehen, bei der Kälte mal gar nicht, da ist mein Schweinehund extrem schwer zu bekämpfen und so gibt es diese Woche statt 5 nur 4 Momentaufnahmen, die hauptsächlich zeigen, wie es zwischen Zuhause und Briefkasten oder Zuhause und meiner Schwester bei mir im Ort aussieht und: Fotos mit Katzen sind sowieso mal gar nicht hässlich, aber ich arbeite dran. Diese Woche war es mir aber einfach noch zu peinlich Schreckens-Vorgarten-Deko zu fotografieren (nicht, weil mir unsere Deko peinlich wäre - wir haben auch keinen Vorgarten-, aber beim Spazierengehen sind mir ständig Leute über den Weg gelaufen) oder bereits zu dunkel oder ich hatte einfach keine Lust meinen Spazierzwang weiter als nötig auszudehnen :P


Mittwoch


Donnerstag


Freitag


Sonntag

[RUND UMS BUCH] Neu in KW2


Im Briefkasten

Das Labyrinth erwacht 1, Rainer Wekwerth (GW)
Das silberne Einhorn, Max Kruse (GT)
Die Kinder des Käpt’n Grant, Hörspiel, Jules Verne (GT)
Die Köche: Biss zum Mittagessen, Ulrich Burger (GW)
Die Köche: Die Speisekammer des Schlemmens, Ulrich Burger (GW)
Die Küche der Frauen, Cécile Maslakian (RE)
Eine wie Alaska, John Green (GT)
Ein Käfig voller Pechvögel Lissa Evans (GK)
Frankreich erfahren: Eine Umrundung per Postrad, CD zum Buch, Thomas Bauer (GW)
Kiss me cake!: Very British, Christine Bergmayer / Rainer Schillings / Ansgar Pudenz (RE)
Laferus: Zwei Hufe für eine Mahlzeit, Stephan Russbült (GW)

Dies und das

Diese Woche muss ich euch unbedingt noch zeigen, was mich diese beziehungsweise bereits letzte Woche an schönen Sachen erreicht hat.
Eine Bekannte in der Nachbarschaft macht viele Dinge aus Polymer Clay. Mit Schmuck kann man mich zwar nur bedingt ködern, aber dieses Eulen-Lesezeichen ist einfach Zucker, oder? Sie stellt die Sachen auch zum Verkauf her, falls jemand Interesse hat, stelle ich gerne den Kontakt her, sie macht auch Dinge auf Bestellung und fertigt Sonderwünsche an und die Eulen kann sie ebenfalls in jeder beliebigen Farbe herstellen.
Die Tasche ist ein Tauschobjekt von Karin von Literatur und mehr. Ich habe ihr dafür aus Grannys ein Set aus Mütze und Schal gehäkelt, dabei bin ich ja der Meinung, dass sie mindestens genausogut häkelt wie ich, aber ich will mich um Gottes Willen nicht beschweren über diesen genialen Tausch gegen diese wundervolle Tasche :)
Diese Woche sind außerdem noch mal ein ganzer Stapel Bücher eingetrudelt - Nachwehen der Adventskalendergewinnspiele ;) Dafür ist aber auch wieder einiges abgewandert zu Tauschticket und diversen Ankaufseiten. Jetzt sollten aber nur noch einige Koch- und Backbücher die nächsten Wochen ankommen und ich muss mich wohl oder übel nochmal an meine Renovierungskisten machen: Bücher heraussuchen, die ich demnächst lesen wollte und einiges an die Bücherei spenden, Handarbeitsbücher hervorkramen, die eigentlich nicht in der Versenkung verschwinden sollten usw.

Impressionen

 

Samstag, 12. Januar 2013

[KREATIVES] Alte Fensterbilder und neue Grannys

Im Moment ist es hier (zumindest was Rezensionen angeht) immer noch sehr ruhig, aber Konzentrationsschwierigkeiten beim Lesen und Schreiben halten bei mir leider auch im neuen Jahr an, an Zeitmangel liegt es nicht.

Da man zum Glück beim Kreativsein bei den meisten Sachen die Hände zwar stark, den Kopf aber kaum beansprucht - schon gar nicht, wenn man ein jahrealtes Windowcolor-Fensterbild im Regal findet, das nur an einem neuen Platz präsentiert werden wollte - dann kann man solche Phasen ja wenigstens dafür nutzen.
Aus den Eulen-Grannys soll eine kleine Wimpelkette fürs Wohnzimmerfenster werden. Die Anleitung dafür habe ich auf dem englischsprachigen Blog Repeat crafter Me gefunden.
Handarbeiten ist außerdem ein prima Vorwand, um Junk-TV zu gucken ;) Und ein klitzekleiner Teil meiner Monster-Knopfsammlung findet endlich mal Verwendung.

Donnerstag, 10. Januar 2013

[TTT] Top Ten Thursday #98


Zeit für den Top Ten Thursday von Alice im Bücherland.
Das Thema diese Woche:

10 Bücher zum Thema Japan und China

1. Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer von Michael Ende (China)
2. Das Wagamama Kochbuch von Hugo Arnold (Japan)
3. 5 auf dem Apfelstern von Sepp Strubel (es spielen ein Chinese und ein Kugelfisch mit)
4. Unser Wok-Buch Nr.1 von Anne Bühring
5.-8. Der Clan der Otori 0-3 von Lian Hearn (SUB) (an Japan angelehnte Phantasiewelt)
9. Sayuri von Carina Bargmann (Japan)
10. Die Küche der Frauen. 100 Rezepte aus 5 Kontinenten von Cécile Maslakian

Mit der Reihe hab ich ein bisschen geschmuht und "Sayuri" hab ich mittlerweile nicht mehr im Regal, sondern vor einiger Zeit nach dem Lesen aussortiert, aber Bücher aus Japan und China habe ich nicht viele im Regal (oder nicht bewusst in Erinnerung, ohne danach zu suchen).

Das Thema für Donnerstag, den 17.01.2013 heißt:
10 Bücher zum Thema Ost-Europa

Dienstag, 8. Januar 2013

[REZENSION] Landküche neu entdeckt: Lieblingsrezepte

Redakteur: Anette Leister

Titel: Landküche neu entdeckt: Lieblingsrezepte
Herausgeber: Mein schönes Land
Fotograf: diverse
Übersetzer: -/-
Verlag: Callwey
Reihe: -/-
Ausführung: Hardcover, 190 Seiten



Autor:
"Mein schönes Land" ist die Zeitschrift für alle, die sich das Land in ihr Leben holen wollen, Gutes bewahren und Schönes entdecken möchten. Sie vermittelt ländliche Traditionen und Handwerk, altes Gärtnerwissen und Rezepte, nach denen schon Großmutter kochte. "Mein schönes Land" richtet sich an alle Land- und Naturliebhaber, bietet ihnen eine Auszeit vom Stress des Alltags und stillt die Sehnsucht nach ländlicher Lebensart. Die verkaufte Auflage liegt bei ca. 200.000 Exemplaren.


LANDKÜCHE NEU ENTDECKT: LIEBLINGSREZEPTE

Der Callwey Verlag hat in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift "Mein schönes Land" für dieses Buch 90 traditionelle Gerichte ausgewählt.

Die Rezepte sind in folgende Rubriken unterteilt:
* Frische Salate
* Heiße Suppen
* Vegetarische Küche
* Herzhafte Fleischgerichte
* Köstliche Beilagen
* Süße Nachspeisen
* Leckeres Backwerk
* Geschenke aus der Küche

Die Rezepte werden begleitet von einer vorangestellten Warenkunde verschiedener Obst- und Gemüsesorten (Aprikosen, Bärlauch, Bohnen, Erbsen, Esskastanien, Feldsalat, Frühkartoffeln, Heidelbeeren, Kräuter, Kürbis, Pfirsiche, Pilze, Pfifferlinge, Rhabarber, Schwarzwurzel, Spargel, Spinat, Tomaten, Topinambur, Zwiebeln). Hier ist schon abzusehen, dass in dem Buch nicht nur Rezepte mit den gängigen Gemüsesorten abgedruckt sind, sondern auch vergessene Gemüsegenüsse aus Mutters und Großmutters Küche.

Dem Rezeptteil schließt sich ein Anhang mit Register (von A-Z), Bildnachweis und Impressum an.

Wie ich es bereits von anderen Büchern aus dem Callwey Verlag kenne, ist auch "Landküche neu entdeckt" mit wunderschönen Fotos bestückt und von qualitativ sehr hochwertiger Ausstattung, die den höheren Anschaffungspreis dieses Buches rechtfertigen. Ein Lesebändchen dient zum Markieren ausgewählter Rezepte. Der Einband ist aus Leinen und erinnert ebenso wie die gewählte Schriftart im Inneren des Buches an Kochbücher älteren Semesters. Zum Glück wirken die Produktfotos, die jedes Rezept begleiten, gar nicht altbacken, sondern sehr schön arrangiert und appetitanregend. Hier wäre allein ein größeres Fotoformat in dem großzügigen Buchformat wünschenswert gewesen. Denn trotz Foto und großem Schriftbild sind die Seiten oftmals zu einem Drittel bis zur Hälfte unbedruckt. Glücklicherweise ist das nicht durchgängig der Fall, viele Rezepte werden von einem formatfüllenden Foto begleitet, so dass die Rezeptpräsentiation zwei Seiten einnimmt. Eine Seite mit dem Bild des fertigen Gerichts, auf der anderen Seite wird das Rezept sehr genau und anfängerfreundlich präsentiert in einer übersichtlichen Zutatenliste mit Personenangabe und einer detaillierten Schritt-für-Schritt-Zubereitungsfolge. Außerdem kann man am unteren Rand jeder Seite erkennen, in welcher Rezeptrubrik man sich aktuell befindet.

Die Gemüsegerichte und Desserts mit Früchten konzentrieren sich auf das Angebot der heimischen Wirtschaft. Mit ein Grund, warum beim Durchstöbern der Leckereien Kindheitserinnerungen wach werden. Die Zutatenlisten sind in der Regel überschaubar und die Komponenten in den Geschäften vor Ort erhältlich. Das Buch enthält viele - auch regionale - Klassiker wie Grüne Soße, Kartoffelpuffer oder Sauerkraut. Nur die "Geschenke aus der Küche"-Rubrik wäre für mich persönlich verzichtbar gewesen, dafür gibt es spezielle Bücher mit einer schöneren und größeren Rezeptauswahl, die man sich in der Regel gezielt für kulinarische Geschenke anschafft, und stattdessen mehr Rezepte in den anderen Rubriken.

Großformatige Landschaftsaufnahmen zu Beginn der einzelnen Rubriken und auf der vorderen und hinteren Vorsatzseite runden das schöne Gesamtbild passend zur Thematik gelungen ab. Insgesamt bietet "Landküche neu entdeckt" eine gelungene Rezeptauswahl und macht Appetit auf weitere gemeinsame Bücher von Callwey und "Mein schönes Land".


Montag, 7. Januar 2013

[BUCHTIPP] Adopt a Blogger: Die Dinge - Expeditionen zu den Gegenständen des täglichen Lebens

Die GeschichtenAgentin Dagmar hat auf ihrem Blog die Kategorie "Adopt a Blogger" ins Leben gerufen.
Da sie sehr viel und zudem aus vielen verschiedenen Genres liest, möchte sie ihre Rezensionen in die weite Bloggerwelt entlassen, außerdem ist "Adopt a Blogger" eine wunderbare Idee (für sie und andere) auf noch unbekannte Blogs aufmerksam zu werden, da sich die Adoptiv-Mamas und -Papas für ihre Gast-Rezensionen einfach auf Grund einer lustigen und/oder neugierigmachenden kurzen Buchbeschreibung bei ihr bewerben können. Näheres zur Aktion könnt ihr direkt auf der GeschichtenAgentin nachlesen.


Ich habe einen Buchtipp mit folgendem Anfang adoptiert:
"Have nothing in your house that you don't know to be useful,or believe to be beautiful" William Morris. Ein schönes Zitat, um sich zum entrümpeln der Wohnung zu motivieren. Doch ganz schnell stoße ich auf eine dritte Kategorie: Dinge mit einem hohen emotionalen Wert.
Die Geschichten über solche Dinge sind meine Lieblingsgeschichten in XXX.
Folgendes Buch verbarg sich dahinter:


"Have nothing in your house that you don't know to be useful,or believe to be beautiful"
William Morris.

Ein schönes Zitat, um sich zum entrümpeln der Wohnung zu motivieren. Doch ganz schnell stoße ich auf eine dritte Kategorie: Dinge mit einem hohen emotionalen Wert. Die Geschichten über solche Dinge sind meine Lieblingsgeschichten in "Die Dinge – Expeditionen zu den Gegenständen des täglichen Lebens" von Donata Elschenbroich.

Aber eigentlich geht es der Autorin um etwas ganz anderes: sie möchte aufzeigen, wie Kinder anhand von Alltagsgegenständen die Welt begreifen lernen können und sie möchte Eltern und Bildungseinrichtungen ermutigen, die kleinen Forscher dabei zu unterstützen.

Stellt euch einfach vor, ihr müsstet einer neugierigen Vierjährigen erklären, wie eine Wäscheklammer funktioniert. Ähja, Hebel, Feder … und da hört es dann mit meiner Fähigkeit, Mechanik zu erklären, schon wieder auf. Was man mit einer Wäscheklammer alles machen kann – da fällt mir jede Menge dazu ein. Und ich könnte ihr Holz-Wäscheklammern zeigen, die schon meine Oma im Einsatz hatte. Ab diesem Punkt wird aus einer banalen Wäscheklammer ein Ding mit hohem emotionalen Wert; ein Ding, das ich nur dann weggebe, wenn es unbrauchbar geworden ist. Faszinierend, wieviele Ebenen in so einem Alltagsgegenstand verborgen sind und was das Kind damit alles erfahren kann: physikalische Grundlagen, kreatives Gestalten, medizinisches Grundwissen (– warum tut die Klammer am Finger mehr weh?) und Familiengeschichte. Eine ganzheitliche Form des Lernens.

Der Lernweg vom Ding über den Erwachsenen zum Kind lässt sich auch umdrehen, wie die Geschichte der beiden Jungs zeigt, die im Kindergarten gelernt hatten, mit Stäbchen zu essen. Diese Technik versuchen sie dann abends ihren Eltern beizubringen und insbesondere der Vater tut sich in diesem Praxisbeispiel schwer mit dem Rollentausch. Wie schnell man doch diese offene, unverkrampfte Haltung des Lernens verliert!

Diese Mischung aus Praxisberichten und theoretischen Ausführungen und Donata Elschenbroichs leichter, liebevoller Erzählstil machen das Buch für mich zu einem einzigartigen Leseerlebnis. Ein Buch, das mich häufig zum Schmunzeln gebracht hat und kein Buch, das ich in einem Rutsch durchlesen konnte. Zur Seite legen, nachdenken, reflektieren...

Nur das Entrümpeln der Wohnung fiel mir danach erst einmal noch schwerer.


Vielen Dank Dagmar, für die geniale Idee von "Adopt a Blogger" und den tollen Tipp. Wer gerne ebenfalls einen Buchtipp adoptieren möchte, kann auf "Adopt a Blogger" jederzeit nachsehen, welche Buchvorstellungen aktuell zu vergeben sind.

Sonntag, 6. Januar 2013

[RUND UMS BUCH] Neu in KW1


Im Briefkasten

Der dunkle Wächter, Hörbuch, Carlos Ruiz Zafón (GT)
Der Nähmaschinen-Führerschein, Eva Schneider (GT)
Die Irrfahrten des Odysseus, Hörspiel (GT)
Feenzauber rund ums Jahr, Betty Bib (GT)
Feiern die auch mit?, Ute Krause (GW)
Finns wunderbare Weihnachtsreise, Pirkko Vainio (GW)
Lilith Parker 2 und der Kuss des Todes, Janine Wilk (GW)
Mjammjam: Das erste spülfeste Kochbuch (GW)
Moby Dick, Hörspiel, Herman Melville (GT)
Teufelsacker, Carsten Steenbergen (RE)
Weihnachtliches Wunder, Angela Planert (GW)

Samstag, 5. Januar 2013

[REZENSION] Samtkuchen & Safranschnecken - Köstliches aus der Weihnachtsbäckerei

Titel: Samtkuchen & Safranschnecken - Köstliches aus der Weihnachtsbäckerei (OT: Sju sorters julkakor)
Autor: Cecilia Vikbladh
Illustrationen: Helena Åkesson Liedberg
Übersetzer: Julia Gschwilm
Verlag: Thorbecke
Reihe: -/-
Ausführung: Hardcover, 128 Seiten



SAMTKUCHEN & SAFRANSCHNECKEN - KÖSTLICHES AUS DER WEIHNACHTSBÄCKEREI

"Samtkuchen und Safranschnecken" ist zwar untertitelt mit "Köstliches aus der Weihnachtsbäckerei", aber beim Durchblättern findet man in dem Buch allerlei Kleingebäcke und Kuchen, die das ganze Jahr über eine gute Figur an der Kaffeetafel oder zum Tee machen. Typisch Weihnachtliches wie ein Pfefferkuchenhaus stellt nur einen Bruchteil der vorgestellten Rezepte dar.

Das Register mit allen vorgestellten Rezepten von A-Z findet man hier am Ende des Buches. Die Rezepte sind unterteilt in folgende Kapitel:
* Klassisches Weihnachtsgebäck
* Kekse
* Winterpies, Käsekuchen und Torten
* Saftige Kuchen und Muffins
* Hefegebäck und Scones

Das Buch besitzt ein sehr charmantes Layout, welches das Durchstöbern zum wahren Augenschmaus macht. Die Illustrationen von Helena Åkesson Liedberg erinnern an Backbücher der 50er und 60er Jahre. Die meisten Rezepte werden von einem Foto des fertigen Produktes ergänzt, welches ebenfalls einen etwas altmodischen Charme verströmt durch die Wahl des Geschirrs und der Präsentation.

Leider kann der erläuternde Teil nicht ganz mit dem Layout des Buches mithalten. Hier verstecken sich nach genauem Studium der Rezepte leider einige Mängel. Zum einen kommen bei vielen Rezepten sehr spezielle Zutaten zum Einsatz, die leider weder im Rezept, noch in einem Glossar näher erläutert werden, auch fehlen Bezugsquellen oder mögliche Ausweichzutaten, um die "exotischen" Bestandteile eines Rezeptes gegebenenfalls zu ersetzen. Zudem werden Zutaten aufgeführt, die ihrerseits zuerst zubereitet werden müssen, ohne dass diese Schritte im Buch erläutert werden. So wird im Rezept  "Hefezopf mit Pistazienfüllung" beispielsweise die Pistazienmasse mit Einzelbestandteilen aufgeführt und ihre Zubereitung erklärt, im Rezept "Safranschnecken mit Mandeln und Orangen" ist allerdings die Zutat Mandelmasse aufgeführt, ohne dass diese in Einzelbestandteile und Zubereitung aufgeschlüsselt ist. Hier musste ich online nach einem Rezept für Mandelmasse suchen, damit ich das Rezept umsetzen konnte. Im Rezept selbst sucht man erfolglos nach einem Hinweis, ob es die Mandelmasse in Schweden eventuell als fertiges Produkt gibt, hier hätte das deutsche Lektorat genauer hinsehen müssen und die Rezepte unter Umständen für den deutschen Markt entsprechend ergänzen oder umschreiben.

Insgesamt beinhaltet "Samtkuchen und Safranschnecken" eine schöne und abwechslungsreiche Rezeptauswahl, die durch das schöne Layout - das vor allen Dingen Fans von Vintage gefallen dürfte - passend in Szene gesetzt sind und regelrecht zum Durchschmökern und Nachbacken einladen. Für eine Neuauflage des Buches sollte jedoch gezielt die Nachvollziehbarkeit der Rezepte nochmals überprüft werden und der Anhang um ein Glossar über spezielle Zutaten ergänzt werden, denn in der momentanen Ausstattung wird dieses Buch unter Umständen gerade Backanfängern die Lust am Nachmachen verderben.


Donnerstag, 3. Januar 2013

[TTT] Top Ten Thursday #97


Zeit für den Top Ten Thursday von Alice im Bücherland.
Das Thema diese Woche:

Die 10 besten Bücher die ihr 2012 gelesen habt
(ohne Wertung, in der Reihenfolge, wie sie mir in den Sinn kamen)

1. Die wahre Geschichte des jungen Victor Frankenstein 1: Düsteres Verlangen von Kenneth Oppel
2. Vakuum von Antje Wagner
3. Abaton 2: Die Verlockung des Bösen von Christian Jeltsch und Olaf Kraemer
4. Mein Hund Mister Matti von Michael Gerard Bauer (gehört)
5. Vollendet von Neal Shusterman
6. Katzenjagd von Ingrid Lee
7. Ready Player One von Ernest Cline
8. Das Mädchen mit den gläsernen Füßen von Ali Shaw
9. Allein unter Schildkröten von Marit Kaldhol
10. Dustlands 1: Die Entführung von Moira Young

Das Thema für Donnerstag, den 10.01.2013 heißt:
10 Bücher zum Thema Japan und China

Dienstag, 1. Januar 2013

[LESE-STATISTIK] Dezember 2012

5 Fische:
Stroner, Regine - Wünsch dir was: Geschenke aus der Weihnachtsküche