Dienstag, 26. November 2013

[REZENSION] Nixensommer

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Nixensommer
Autor: Mira Sol
Übersetzer: -/-
Verlag: Kosmos
Reihe: Die drei !!! 43
empfohlenes Lesealter: ab 10 Jahren
Ausführung: Hardcover, 160 Seiten



Autor:
Mira Sol war Bankkauffrau, studierte Germanistik und arbeitete anschließend als Verlagsredakteurin. Dann erfüllte sie sich einen Traum: Sie wurde Autorin für Kinder- und Jugendbücher. Mira Sol liebt Geheimnisse, Krimis, Sonnenblumen und Spanien. Deshalb schreibt sie ihre Jugendkrimis und geheimnisvollen Geschichten unter dem spanischen Künstlernamen Mira Sol (dt. „Sonnenblume“).


NIXENSOMMER

Im Waldschwimmbad ist eine Beachparty mit Unterwassershow geplant. Als die drei !!! erfahren, dass noch Darsteller gesucht werden, melden sie sich sofort an, ein neuer Fall ist sowieso nicht in Sicht. Und da sie die Sommerferien sowieso mehr oder weniger im Schwimmbad verbringen wollen, bietet sich dieses Projekt geradezu an. Dann jedoch machen die Mädchen eine sehr seltsame Beobachtung, zudem wird Holgers Mutter von ihrem Arbeitgeber des Diebstahls bezichtigt. Dementsprechend haben die Detektivinnen schlussendlich doch alle Hände voll zu tun alle Aktivitäten unter einen Hut zu bekommen, ohne dabei das Wesentliche aus den Augen zu verlieren...

„Das wirklich Merkwürdige ist aber doch, dass die Männer etwas in die Schließfächer hineingelegt haben“, gab Kim zu bedenken. „Vielleicht handelt es sich um ein Versteck für Diebesbeute, für Drogen oder Schmuggelware?“
„Das habe ich auch überlegt“, antwortete Franzi. „Ich bin den beiden Gestalten natürlich sofort gefolgt, als sie sich von den Schließfächern entfernt haben.“ (S. 40)

Die Sommerferien beginnen mehr oder weniger ruhig und entspannt, wenn man einmal davon absieht, dass Marie Liebeskummer wegen Holger hat. Der Leser vermutet eine Verkettung diverser Missverständnisse, die allerdings nicht so schnell ausgeräumt werden würden. Denn es bahnt sich ein neuer Fall an, der vollen Einsatz fordert. Die Mädchen sind inzwischen so sehr Profis, dass sie sich nicht mehr so leicht von privaten Problemen ablenken lassen.

Genauso unwissend wie die Mädchen, ist auch der Leser, als Franzi mysteriöse Vorkommnisse an den Schließfächern im Waldschwimmbad verfolgt. Die Beobachtungen ergeben im Grunde keinen Sinn, doch die Detektivinnen wollen die Sache weiterverfolgen. Da inhaltlich zunächst wenig bis gar nichts geschieht, wirkt das Geschehen etwas zäh. Erst im weiteren Verlauf nimmt das Tempo wieder zu und die Handlung steht nicht mehr still. Prompt steigt auch die Spannung, die man zu Anfang nur schwerlich zu fassen bekommt. Doch je weiter man sich fortbewegt, desto mehr muss man aufpassen, dass man keine wichtigen Hinweise übersieht.

In „Nixensommer“ geraten die drei !!! wieder einmal in einen etwas persönlicheren Fall. Sie müssen konzentriert ermitteln und dürfen sich nicht durch Sympathien zu voreiligen Entscheidungen hinreißen lassen.

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