Sonntag, 24. November 2013

[REZENSION] Die ewige Finsternis (Hörspiel)

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Die ewige Finsternis
Autor: Stefan Wolf
Sprecher: Erzähler: Wolfgang Kaven
Übersetzer: -/-
Verlag: Europa
Reihe: TKKG 184
empfohlenes Lesealter: ab 6 Jahren
Ausführung: Hörspiel, ca. 61 Minuten, 1 CD



Autor:
Stefan Wolf, alias Ralf Kalmuczak, 1938 in Nordhausen geboren, studierte Germanistik, bevor er sich ganz aufs Schreiben verlegte. Der passionierte Autor arbeitete u.a. für den »Stern«, und verfasste mehr als 2.700 Kurzkrimis, viele Drehbücher, Taschenbuchkrimis und Jugendromane. Er verstarb 2007 im Alter von 68 Jahren.

Sprecher:
Wolfgang Kaven, Sascha Drager, Niki Nowotny, Manou Lubowski, Rhea Harder, Wolfgang Draeger, Heinz Lieven, Gordon Piedesack, Rüdiger Schulzki, Henry König, Robert Steudtner, Mike Olsowski, Alexander Mettin


DIE EWIGE FINSTERNIS

Tim hat beschlossen das Wochenende vor Weihnachten noch mit seinen Freunden zu verbringen, bevor er über die Feiertage zu seiner Mutter fährt. So sehen TKKG einem ruhigen Kinoabend entgegen, während die meisten Menschen gehetzt durch die Gegend rennen, um noch die letzten Geschenke zu besorgen. Kurz bevor der Film beginnt, wird es plötzlich stockduster. Allerdings nicht nur im Kino, die Stromversorgung der gesamten Stadt ist zusammengebrochen. Zufall oder Manipulation? Auf jeden Fall die Chance für gewiefte Diebe, denn wo es keinen Strom gibt, können auch die Alarmanlagen nichts mehr ausrichten. Mit Hochdruck wird nach dem Grund des Stromausfalls geforscht – als das Licht schon wieder ausgeht...

Ein Stromausfall ist selten schön, dennoch wird ihn jeder schon wenigstens einmal erlebt haben. Dass allerdings die Lichter einer gesamten Millionenstadt ihren Dienst versagen, ist äußerst selten und muss scheinbar einen wirklich triftigen Grund haben.

Eigentlich haben TKKG aber einen ganz anderen Fall im Blick, denn während des Stromausfalls wird Klößchen angefahren und verletzt sich am Knöchel. Der Fahrer des Wagens begeht Fahrerflucht und da er sein Licht nicht eingeschaltet hatte, können sie nur Anzeige gegen unbekannt erstatten. Dennoch sind die Freunde sich einig, dass sie die Person ausfindig machen müssen, auch wenn es im Grunde keine Hinweise auf das Fahrzeug, geschweige denn auf den Fahrer gibt. Aber den Detektiven ist nunmal jede Ungerechtigkeit zuwider, zu Recht, so dass sie gemeinsam für Klößchen einstehen, um denjenigen zu ermitteln, der dafür verantwortlich ist.

Dass sie quasi nebenbei in die Ermittlungen bezüglich des Stromausfalls geraten war so zwar nicht geplant, wird aber natürlich auch nicht abgewiesen. Der Hörer muss ganz genau die Ohren spitzen und auf die kleinsten Hinweise achten, denn diesmal ist es gar nicht so leicht herauszufinden wer hinter der Aktion stecken könnte. Handelt es sich gar nur um einen Streich, zugegeben, einen ziemlich perfiden, oder war das Ganze von langer Hand geplant? Und wenn ja, was ist Sinn und Zweck der vorliegenden Ereignisse? Gemeinsam mit TKKG begibt man sich also auf Spurensuche, die mehr als mühsam ist, wenn man eigentlich gar keinen tatsächlichen Einstiegspunkt hat. Somit könnte im Grunde jeder verdächtig sein, denn das schwierigste ist diesmal, das Motiv zu entlarven, da es keins zu geben scheint.

Mit Spannung verfolgt der Hörer die Ermittlungsansätze, die die Freunde in die verschiedensten Richtungen führen. Da man selber keine bessere Idee hat, lässt man sich bereitwillig mitziehen, und hofft so, den richtigen Hinweis nicht zu übersehen, sobald er sich zeigt.
Eine durchaus temporeiche Folge und ein spannendes Abenteuer, in das TKKG mehr oder weniger ungewollt geraten.

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