Samstag, 26. Oktober 2013

[REZENSION] Blindgänger im Villenviertel (Hörspiel)

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Blindgänger im Villenviertel
Autor: Stefan Wolf
Sprecher: Erzähler: Wolfgang Kaven
Übersetzer: -/-
Verlag: Europa
Reihe: TKKG 183
empfohlenes Lesealter: ab 6 Jahren
Ausführung: Hörspiel, ca. 60 Minuten, 1 CD



Autor:
Stefan Wolf, alias Ralf Kalmuczak, 1938 in Nordhausen geboren, studierte Germanistik, bevor er sich ganz aufs Schreiben verlegte. Der passionierte Autor arbeitete u.a. für den »Stern«, und verfasste mehr als 2.700 Kurzkrimis, viele Drehbücher, Taschenbuchkrimis und Jugendromane. Er verstarb 2007 im Alter von 68 Jahren.

Sprecher:
Wolfgang Kaven, Sascha Drager, Niki Nowotny, Manou Lubowski, Rhea Harder, Wolfgang Draeger, Volker Bogdan, Eberhard Haar, Leonard Mahlich, Daniel Welbat, André Minninger


BLINDGÄNGER IM VILLENVIERTEL

TKKG verbringen die Herbstferien in der Villa Sauerlich, Klößchens Eltern sind derweil auf großer Kreuzfahrt. Doch dann der Schock: Alle Bewohner des Villenviertels müssen ihre Häuser verlassen. Bei Bauarbeiten ist eine alte Fliegerbombe gefunden worden und während der Entschärfung darf sich natürlich niemand in der näheren Umgebung aufhalten. Doch die Polizisten, die die Neuigkeiten überbringen, kommen den Freunden seltsam vor. Nachforschungen ergeben, dass an der Geschichte etwas ganz gewaltig faul ist...

Prinzipiell geht man als erstes ja immer davon aus, dass die Polizei schon weiß, was sie tut und vor allem stellt man ihre Anweisungen generell nicht in Frage. Diese beide Gesellen, die an den Türen der Villen klingeln, kommen dem Hörer allerdings sofort ein wenig seltsam vor. Ob sie wirklich etwas im Schilde führen oder ob ihr Verhalten nur auf die außergewöhnliche Situation zurückzuführen ist, wird sich dann im weiteren Verlauf zeigen.

So ganz geheuer ist die ganze Geschichte den vier Freunden aber auch nicht, weshalb sie sich auf die Spur begeben, um herauszufinden was geschehen ist. Man verfolgt dementsprechend gespannt den weiteren Verlauf, um entweder in seiner Meinung bestätigt zu werden oder zu erfahren, dass die Sorgen unbegründet waren.

Es wird versucht, deutlich Spannung aufzubauen, was allerdings nicht an allen Stellen einwandfrei gelingt. So wird die Handlung zeitweise leider recht vorhersehbar, was sich auch in der Atmosphäre niederschlägt. Natürlich gibt es auch das ein oder andere Hoch, überwiegend sind jedoch solche Passagen, in denen die Spannung eindeutig zurückgeht. Das ist insofern schade, als dass die Grundidee der Geschichte durchaus Potential hat, dass hier dann aber nicht gänzlich ausgeschöpft wurde.

Insgesamt also eine etwas schwächere Geschichte mit TKKG, die sich in der Gesamtbewertung aber trotzdem noch gut im Mittelfeld halten kann.

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