Donnerstag, 12. September 2013

[REZENSION] Todeszeichen

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Todeszeichen
Autor: Saskia Berwein
Übersetzer: -/-
Verlag: Lyx
Reihe: Leitner und Grohmann 1
Ausführung: Taschenbuch, 352 Seiten



Autor:
Saskia Berwein wurde 1981 in der Nähe von Frankfurt a.M. geboren. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Justizfachangestellten, die den Ermittlungen von Leitner und Grohmann genau das richtige Maß an Authentizität verleiht. Ihre Liebe zum Lesen führte zur Entstehung ihres ersten eigenen Romans. Saskia Berwein wohnt mit ihrem Lebensgefährten in Mühlheim am Main.


TODESZEICHEN

Der „Künstler“ hat wieder einmal zugeschlagen. Er hat bereits fünf Frauen entführt, gefoltert und getötet. Doch plötzlich weicht er von seiner Vorgehensweise ab. Warum? Kommissarin Leitner und Staatsanwalt Grohmann ermitteln Tag und Nacht, um den Serienmörder zu schnappen, bevor er erneut mordet. Dabei müssen sie jedoch einsehen, dass er scheinbar immer einen Schritt voraus ist. Er ist weder berechenbar, noch wird sein Motiv offensichtlich. Die Zeit drängt, der Killer muss schnellstens gestoppt werden...

In ihrem ersten Fall geraten Kommissarin Leitner und Staatsanwalt Grohmann sofort an einen eiskalten Serienmörder, der die Frauen, die er entführt, aus Schlimmste misshandelt. Als er von seiner bisherigen Vorgehensweise abweicht ist nicht nur Vorsicht geboten, sondern vor allem Schnelligkeit, bevor er untertaucht und seiner Strafe entgehen kann. Die Kommissarin und der Staatsanwalt bilden ein interessantes Team, das der Leser gerne begleitet. Sie sind absolut gegensätzliche Charaktere, wissen aber genau wie sie dem anderen Kontra geben müssen, ohne dass sie sich vorher kannten. Von 08/15 Ermittlern hat man irgendwann die Nase voll, daher ist hier die Abwechslung angenehm erfrischend.

Schon von Anfang an wird Spannung aufgebaut, auch wenn man zunächst nicht versteht worum sich die Geschichte überhaupt dreht. Man wird sozusagen mitten ins Geschehen geworfen und muss sich erstmal zurechtfinden. Das geht allerdings recht schnell, so dass man bald in die Geschichte eintauchen kann, um bei der Lösung des Falls behilflich zu sein. Natürlich werden auch Hinweise gestreut, die in keinem Zusammenhang zum wahren Tathergang stehen, die den Leser und auch die Ermittler in die Irre führen. Zwischenzeitlich hat man das Gefühl sich im Kreis zu drehen, es geht nicht vor und nicht zurück, man muss zwangsläufig auf den nächsten Schritt des Killers warten, er hat alles in der Hand. Die gesamte Zeit über wird versucht, das Spannungsniveau zu halten beziehungsweise immer wieder anzuheben, was größtenteils gut gelingt.

Zum Ende hin wird das Tempo angezogen und man erhält etwas zu früh den entscheidenden Hinweis, um auf die richtige Spur des Täters zu kommen. Dadurch wirkt der Schluss im Nachhinein ein wenig zäh, auch wenn noch versucht wird die ein oder andere Überraschung einzubauen, um keine Langeweile entstehen zu lassen.

Im Großen und Ganzen ist „Todeszeichen“ ein gelungener Auftakt rund um das Ermittlerteam Leitner und Grohmann. Saskia Berwein hat eine gute Story und starke Charaktere kreiert, die man gerne weiterhin begleiten möchte.

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