Donnerstag, 1. November 2012

[LESE-STATISTIK] Oktober 2012

5 Fische:
Jando – Sternenreiter: Kleine Sterne leuchten ewig
Polák, Stephanie - Prinzessin im Anflug: Vorlesespaß für bezaubernde Burgfräulein
Riker, Sonja - Mehr Suppenglück

4 Fische:
Gouny, Nicolas - Leopold: Der Ritter auf dem Tausendfüßler
Martini, Manuela - Wenn es dunkel wird
Wilke, Jutta - Schwarz wie Schnee

Dies und das:
Das Hervorheben eines Monatshighlights habe ich mit dieser Statistik wieder abgeschafft, da ich in den letzten Monaten immer mehrere Highlights hatte, zwischen denen ich mich nicht entscheiden konnte oder überhaupt keins.
Buchmessenmonate scheinen generell auf meine Leselust zu schlagen, ich bekomme dort immer einen Bücherschock oder -overload.
Ansonsten hoffe ich, bei mir wird in naher Zukunft wieder etwas Ruhe einkehren, wobei es eher nicht danach aussieht. Seit Montag weiß ich, dass ich ab 1.12. mal wieder die Arbeitsstelle wechseln muss und seit gestern, dass mich meine Firma auf jeden Fall noch einen weiteren Monat beschäftigt (es kam ja keine Kündigung) und am Montag werde ich hoffentlich Näheres erfahren (ich tippe wahlweise auf "Wir haben noch keine neue Einsatzmöglichkeit für sie gefunden, ab Dezember sind sie erstmal zuhause.", "Sie bleiben bei xyz, kommen aber in eine andere Abteilung.", "Befristet müssen sie nach Stuttgart/München/*beliebigestadteinsetzbar-dienichtaneinemtagfürmicherreichbarist*."
Die erste Option wäre mir noch am liebsten (ab einem gewissen Stundenkonto, macht es den Bock auch nicht mehr fett, wenn man noch einen Monat zuhause bleibt), bei der zweiten bekomme ich die Krise und bei der dritten meine Chefs, weil ich dann an die Decke gehe.
Ich hoffe, irgendwann geht diese Ausbeuterei der Arbeitnehmer gewaltig nach hinten los. Merkt denn keiner, dass diese verfluchte Leiharbeitskacke mit den Fachkräftemangel in Deutschland verursacht? Ich war auch mal Fachkraft, bevor ich bei infxxx gelandet bin und bei xyz innerhalb von 4 Jahren sämtliche Abteilungen durchlaufen musste. Mittlerweile kann ich zumindest bei xyz also alles, aber nix richtig, aber so ist das ja heutzutage von den Firmen gewünscht.
So, genug gekotzt... ich spare mir meine restliche Energie für Montag auf. Und fürs Wochenende: am Samstag muss ich meinen Rabenmutter-Ruf kurzzeitig untergraben und eine neue Laterne für St. Martin basteln. Die Frau Leister kommt nämlich nie zu Terminen in der KiTa und interessiert sich ja nicht dafür, was ihre Tochter macht... jaja... gibt es in meiner Gegend eine KiTa, die vor 6 Uhr morgens oder nach 21 Uhr abends offen ist? Dann wechselt meine Tochter für die letzten 1 oder 2 Jahre dorthin und ich komme dann gerne jeden Tag vorbei *AAARGH* Ich nehme auch gerne Tipps von vollzeitberufstätigen Vätern an, die 14-15 Stunden pro Tag außer Haus sind, wie sie das mit Laternenbasteln, Kind bespaßen, Ausflügen, Wäsche waschen etc. unter einen Hut kriegen, vielleicht bin ich als Frau ja einfach nur weniger belastbar. So... das war jetzt total OT, musste aber raus.

Kommentare:

  1. Kann deinen Frust gut verstehen, das mit der Leiharbeit wird wirklich immer schlimmer. Ich kotze auch des Öfteren wegen diversen arbeitstechnischen Gegebenheiten, auch wenn es andere sind als bei dir... Und Hut ab vor Müttern wie dir, die das alles unter einen Hut kriegen :-) Lass dich von irgendwelchen unqualifizierten Kommentaren nicht kirre machen.

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    1. Manchmal wünsche ich mir den Hut drei Nummern größer ;) Seufz... ich weiß zwar, dass ich viel wuppe, aber ab und an verletzen Kommentare doch sehr, auch wenn ich weiß, dass sie von Personen kommen, die unter der Woche - wenn überhaupt - nur so viel Stunden außer Haus sind wie ich an einem Tag.

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  2. Lass es raus! Manchmal muss das einfach sein... Und bei dir geht es ja (leider) im Moment wirklich hoch her. Hut ab!

    Ich drücke dir die Daumen, dass es bald besser wird!

    LG
    Marie

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  3. Ich bin dafür, dass diese Leiharbeits-/Zeitarbeitsfirmen verschwinden! Völlig schlechte Bezahlung und dann locken die mit Jobs, die es gar nicht gibt, halten die Bewerber monatelang hin, schüren Hoffnung und bringen nichts zustande!

    LG,
    Heidi

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    1. Unterschreibe ich genau so! Außerdem wird man auf Dauer psychisch überlastet, weil man kaum auf mehrere Monate planen kann, teilweise nur kurzfristig Urlaub genehmigt bekommt, keine Bindung zu "Kollegen" aufbauen kann usw. Es ist zum K...!!!

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  4. Da muss ich doch mal in die Bresche für Zeitarbeitsfirmen springen, denn trotz der vielen schwarzen Schafe gibt es auch einige wenige, die sich sehr um ihre Mitarbeiter bemühen und deren Umgang mit Personal besser ist, als ich es bislang bei Jobs erlebt habe, bei denen ich direkt bei der Firma angestellt war. (Von den gemeinnützigen Organisationen, bei denen man nur noch Halbjahresverträge bekommt und weniger Geld verdient als die Menschen, die man in den normalen Arbeitsmarkt integrieren soll, will ich gar nicht erst reden ...)

    Ich kann aber auch verstehen, dass man den Wechsel scheut solange man noch einen Job hat - selbst wenn die Bedingungen so unerfreulich sind.

    Tief durchatmen und den Kopf hochhalten. Du weißt, was du jeden Tag leistest und ich drücke die Daumen, dass du endlich mal an einem Arbeitsplatz landest, wo du dich wohlfühlst! :)

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  5. Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass sich Deine berufliche Situation bald verbessert und stabilisiert, liebe Katze mit Buch! Schade, wenn kompetente Arbeitskräfte derart ausgenutzt werden.

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Hallo ihr Lieben,
schön, dass ihr uns in der Lies-und-Lausch-WG besucht. Wir freuen uns über jeden Kommentar von Euch :)
Viele Grüße die Katze mit Buch und ihre Mitbewohner