Donnerstag, 2. Februar 2012

[TTT] Top Ten Thursday #49


Zeit für den Top Ten Thursday von Alice im Bücherland.
Das Thema diese Woche:

10 Bücher, bei denen ihr euch ein anderes Ende gewünscht hättet
(Thema gestellt von: Bookaholic)

Auch nach längerem Überlegen bekomme ich heute meine Liste nicht voll.
Vielleicht hätte ich weniger Probleme mit dem Thema gehabt, wenn ich nicht so viele offene Reihen im Regal stehen hätte? Bei Start- oder Mittelteilen ärgern mich offene oder unbefriedigende Enden nämlich nicht so sehr, weil die Geschichte ja irgendwann weitergeht.

Hier also meine Top 5 zum heutigen Thema:

1. Retrum von Francesc Miralles
Nach dem recht spannenden und etwas mysteriösen Mittelteil ist das Ende recht einfallslos und spannungsarm und macht zumindest mich in keinster Weise neugierig auf die - in Spanien bereits erschienene - Fortsetzung.
2. Das Lied der Träumerin von Tanja Stewner
Nachdem mir der Roman von Anfang an nicht wirklich gefallen hat, hätte ich ihn am Ende wirklich gegen die Wand klatschen können. Mag mir vielleicht mal einer erklären, wo die Geschichte eine Hommage an das Leben sein soll oder lebensbejahend, besonders am Schluss?
3. Bis(s) zum Ende der Nacht von Stephenie Meyer
Manchmal sollte man es nach einem (oder meinetwegen drei) Büchern gut sein lassen... irgendwie war hier alles zu viel, am meisten hat mich das Monsterkind von Bella und Edward genervt.
4. Darling Jim von Christian Moerk
Ein zu drei Vierteln wirklich flüssig geschriebener Thriller mit einer spannungsgeladenen Handlung und einer düsteren Atmosphäre, der am Ende leider zu sehr ins Fantastische abtrifftet und unglaubwürdig endet.
5. Hundert Jahre ungeküsst von Gabrielle Engelmann
Ja ja, ich weiß, alle sind restlos begeistert von Gabrielle Engelsmanns Märchen-Neuinterpretationen, die Geschichte ist auch wirklich nett. Aber bitte: wer kennt "Wie man Dornröschen wachküsst?" und will mir trotzdem weiß machen, dass "Hundert Jahre ungeküsst" von der Story diesem Film das Wasser reichen kann? Bei typischen Mädchenmärchen will ich Kitsch und Romatik mit rosarotem Zuckerguss und "Sie lebten bis ans Ende ihrer Tage..." zum Schluss, und keinen "bittersüßen" Touch, der mich zurücklässt, als hätte mich am Ende einer mit einem Eimer kaltem Wasser übergossen.

Das Thema für Donnerstag, den 09.02.2012 heißt:
10 Biografien aus eurem Bücherregal

Kommentare:

  1. Hey,
    ich hab ja Hunder Jahre ungeküsst auch in meiner Liste und wir sind uns da fast ähnlich mit der Meinung. Musste als ich das Buch beendet hatte schon schlucken. Aber die Autorin wird sich schon was dabei gedacht haben.
    LG ALice

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    1. Ich hoffe aber trotzdem ihre anderen Märchenadaptionen enden romantischer, seufz... wenn ich ein "Mädchenbuch" lese, dann will ich aber die volle Ladung Romantik :D Cinderella ist nach der Meinung der meisten ja das bisher schönste, wahrscheinlich pack ich das dann mal als nächstes an. Cinderella subbt bei mir als Buch, und Schneewittchen als Buch und Hörbuch, ich habe also noch reichlich Auswahl *ggg*

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  2. Huhu :-)
    "Bis(s) zum Ende der Nacht" steht auch auf meiner Liste. Ich glaube, da sind sich sehr viele einig . . .
    "Darling Jim" habe ich auch gelesen und das Buch hat mir wirklich gut gefallen, doch ich kann mich gar nicht mehr an das Ende erinnern . . .
    Ich habe eh das Gefühl, dass ich die Top Ten hätte füllen können. Wahrscheinlich habe ich die Bücher mit enttäuschendem Ende verdrängt . . . anders kann ich es mir gar nicht erklären. :-)

    lG Favola

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    1. Ich habe auch überlegt, ob ich schlechte Enden einfach verdrängt habe oder ob ich in den letzten beiden Jahren einfach großes Glück hatte. Ich habe meinen Rezensionsindex zu Rate gezogen, aber wirklich nicht mehr gefunden.

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  3. Okay...."Hundert Jahre ungeküsst" hat also kein Happyend? Was macht das Buch dann überhaupt in meinem Schrank...Das spornt mich jetzt nicht gerade an, das Buch überhaupt zu lesen...

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    1. Jein. Zum einen fand ich die zeitliche Entwicklung etwas unpassend für ein Märchen, zu futuristisch. Leid getan hat mir eine Person, und deswegen ist es für mich zumindest kein absolutes Happyend, sondern der Protagonist war mein Eimer kaltes Wasser im rosa Guss.

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  4. Ich konnte mit dem 4. Teil der Twilight-Reihe auch nicht viel anfangen, das war mir alles zu übertrieben und absolut zu weit hergeholt. Ich hätte einen Abschluss nach Eclipse definitiv besser gefunden.

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    1. Ja, grässlich! Was ich schon fast abartig fand, dass Jacob auf ein Baby geprägt wird, würg :/

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  5. Hach, Monsterkind von Ella und Edward..Super!! Ich konnte es auch nie leiden und der letzten Band war für mich auch unnötig und übertrieben. ;)

    Ein schönes Wochenende dir!
    Lisa

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    1. Mir lief es da als Mutter stellenweise eiskalt den Rücken runter, stell dir nur mal vor, wie es wäre, wirklich so ein Kind zu haben, uuuaaaaah, buh, gruselig! :D

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