Sonntag, 30. Dezember 2012

[RUND UMS BUCH] Neu in KW52


Im Briefkasten

Das Weihnachtsschwein, Kinky Friedman (GT)
Feenspaß und Elfenzauber, Manuela Olten (GW)
Glennkill, Hörbuch, Leonie Swann (GT)
Gregs Tagebuch 7: Dumm gelaufen!, Jeff Kinney (GW)
Max, mein Großvater und ich, Audrey Couloumbis (GW)
Nicht alle Geister lieben mich, Kate Logan (GK)
Peter Pan, J. M. Barrie / Robert Ingpen (GS)
Vintage häkeln, Kazuko Ryokai (GS)

Samstag, 29. Dezember 2012

[REZENSION] Meeresflüstern

Redakteur: Sabrina Best

Titel: Meeresflüstern (OT: -/-)
Autor: Patricia Schröder
Illustrator: -/-
Übersetzer: -/-
Verlag: Coppenrath
Reihe: Meerestrilogie 1
empfohlenes Lesealter: 14-15 Jahren
Ausführung: Hardcover, 416 Seiten



Autor:
Patricia Schröder, geb. 1960, wuchs in Düsseldorf auf. Sie studierte Textildesign und arbeitete einige Jahre in diesem Beruf. Als ihre Kinder zur Welt kamen, zog sie sich in den Norden auf eine kleine Warft zurück. Anfangs vermisste sie den Trubel der Stadt, und so fing sie an, sich Geschichten auszudenken. Mittlerweile gehört sie zu den bekanntesten Kinder- und Jugendbuchautorinnen in Deutschland und hat schon zahlreiche Romane veröffentlicht und engagiert sich für die Leseförderung. Für Veranstaltungen mit dem neuen Vorlesekonzept 'Erst ich ein Stück, dann du' beispielsweise hat sich die renommierte Autorin etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Sie tritt mit Handpuppen auf, die jeweils den Part des weniger geübten Lesers übernehmen. Auf diese Weise werden Leseanfänger ermutigt, interaktiv in die Lesung einzusteigen.
Weitere Informationen auf patricia-schroeder.de oder meeresfluestern.de


MEERESFLÜSTERN

Kurzbeschreibung:
Wie ein Geschöpf aus dem Meer taucht Gordian eines Tages vor Elodie auf. Geheimnisvoll. Magisch. Betörend. Seitdem kann sie nicht aufhören, an ihn zu denken, an seinen türkisgrünen Blick, seine Hände, die sie neugierig berühren. Und sie beginnt zu ahnen, welche Geheimnisse der Ozean tatsächlich verbirgt und wie sehr ihr eigenes Schicksal mit den dunklen Legenden der Kanalinseln verknüpft ist.

Inhalt und Kritik:
Das Cover ist sehr schön gestaltet. Das Buch sticht direkt ins Auge durch seine schöne Aufmachung. Es enthält viel blau und darin Glitzer, es passt perfekt zur Thematik.
Elodie, die Hauptakteurin der Geschichte, geht für eine Weile zu ihrer Großtante und hält Kontakt mit ihren Freunden über den Chat und Facebook. Das Umfeld ist also sehr modern beschrieben. Auch der Schreibstil zielt auf das jugendliche Zielpublikum ab.
Es ist flüssig zu lesen und durch bestimmte Elemente hält das Buch auch eine gewisse Spannung. Elodie hat Angst vor Wasser und ihre Tante lebt auf einer Insel. Anfangs ist dieser Umstand richtig schlimm für sie, das gibt sich jedoch bis zum Ende.
Zu Beginn hat es mich ein bisschen verwirrt, wenn aus der zweiten Sicht erzählt wurde, da es für mich nicht nachvollziehbar war, um was es ging. Als mir im Laufe der Geschichte aber die Zusammenhänge klarer wurden, war die andere Sichtweise interessant zu lesen.
Es geht nicht nur um Elodie, sie findet direkt Freunde bei ihrer Tante. Ruby und Ashton sind ein Paar. Ruby ist sehr hilfsbereit und Ashton leidet am Tourette Syndrom. Beide sind sehr sympathisch und man liest gerne von ihnen. Dann lernt sie noch den geheimnisvollen Cyril kennen. Er wirkt sehr nett, aber man weiß nicht wirklich, was er will. Er behält viele Geheimnisse um und über sich. Die restliche Clique ist in gewisser Weise nur nebensächlich, aber durch Morde wird diese immer wieder erwähnt. Es gibt noch eine Jungenclique, auch diese spielt eine Rolle. Und dann gibt’s noch Gordy. Elodie glaubt einen Menschen im Meer zu sehen, aber beim nächsten hinsehen ist er verschwunden. Irgendwann taucht Gordy vor Elodie auf und sie verliebt sich unsterblich in ihn. Es gibt verschiedene Schwierigkeiten für die beiden. Um welches Wesen es sich bei Gordy handelt, findet Elodie im späteren Verlauf der Geschichte noch heraus.
Letztendlich muss ich sagen, dass mir das Buch gut gefallen hat, das Ende ist jedoch sehr offen. Es gibt viele Fragen, die noch nicht beantwortet wurden und viele Charaktere sind noch immer ein großes Geheimnis. Auch ihre Mutter und ihre Großtante scheinen etwas zu verbergen, aber was es ist, das erfährt man leider nicht. Nun hoffe ich, dass im zweiten Band viele Fragen geklärt werden und der Abschlussband nicht lange auf sich warten lässt.

Reihen-Info:
Meeresflüstern
Meeresrauschen
Band 3 noch ohne Titel und Erscheinungstermin


Gast-Rezension von Sabrina.

Freitag, 28. Dezember 2012

[BUCHTIPP] Die wunderbaren Fahrten und Abenteuer der kleinen Dott

Vor einigen Wochen habe ich mit einem lachenden und einem weinenden Augen von einer Neuerwerbung für mein Bücherregal berichtet:

Die wunderbaren Fahrten und Abenteuer der kleinen Dott 
von Tamara Ramsay
in der ungekürzten dreibändigen Ausgabe

Viele, die diese Geschichte gelesen haben, sagen, Dott wäre in Deutschland das, was Nils Holgersssohn in Lappland ist.
Ich gebe zu, ich habe meine Ausgabe noch nicht gelesen, aber ich konnte dem Kauf nicht widerstehen, als ich die dreibändige Ausgabe zu einem humanen Preis erblickt hatte. Die meisten Ausgaben, die noch in Umlauf sind, sind entweder stark gekürzt oder kaum komplett zu erwerben oder nur zu horrenden Preisen.
Nun hat mich die Autorin und Übersetzerin Malve von Hassell darauf hingewiesen, das seit wenigen Wochen eine Ausgabe auf Englisch erhältlich ist, basierend auf der gekuerzten 1965er Version. Diese Übersetzung ist erweitert mit einem Glossar und einer historischen Zeitaufstellung.
Auf der schön gestalteten Website http://malvevonhassell.com/ findet man viele weitere Informationen zum Buch.

 

Ich bin begeistert, dass dieser Kinderklassiker der deutschen Sprache nun in einem anderem Land wieder zum Leben erweckt wurde, und vielleicht ist es ein Anreiz für eine deutsche LeserInnen, die verstärkt englische Bücher lesen wollen, es damit zu versuchen, da es ursprünglich in deutsch verfasst wurde?

Donnerstag, 27. Dezember 2012

[TTT] Top Ten Thursday #96


Zeit für den Top Ten Thursday von Alice im Bücherland.
Das Thema diese Woche:

10 Bücher die ihr dieses Jahr zu Weihnachten geschenkt bekommen habt

Wie vorhergesehen, wird das ein kurzes Gastspiel. Es gab das Buch "Vintage Häkeln" von Kazuko Ryokai aus der Edition Fischer, und "Peter Pan" in der zigundzigstigsten Ausgabe für mein Regal, ABER in der tollen Ausgabe vom Knesebeck Verlag mit den Illustrationen von Robert Ingpen. Lieber Weihnachtsmann, du weiß hoffentlich, das du mir nun die nächsten Weihnachten auch die anderen schönen Bücher illustriert von Robert Ingpen aus dem Knesebeck Verlag bringen MUSST, wie sieht das sonst im Regal aus ;)

Das Thema für Donnerstag, den 03.01.2013 heißt:
10 Bücher zum Thema Japan und China

äääh... asiatische Kochbücher gehen ja sicher auch ;)

Sonntag, 23. Dezember 2012

[KREATIVES] Inas Geschenk-Tags

Individuelle Geschenktags verleihen Geschenken einen ganz besonderen Pfiff. Wer nach Geschenkanhängern oder -tags googelt, findet im Netz zahlreiche Designs zum kostenlosen Download, um seine Präsente aufzupeppen.
Oder man wird selbst kreativ oder hat das Glück mit einem kreativen Menschen befreundet zu sein, der einem ganz persönliche Tags gestaltet, die zukünftig die Weihnachtsgeschenke schmücken werden:
© Ina

Ob Ina bei den Tags "Selbst gebacken" oder "Selbst gekocht" irgendwelche eigennützigen Hintergedanken hatte ;D

[RUND UMS BUCH] Neu in KW51


Im Briefkasten

Danas Uhrwerk, Agnès de Lestrade (RE)
Das ist die Welt zum Tee, Sophie Brissaud (GK)
Die Brüder Löwenherz, Hörspiel, Astrid Lindgren (GT)
Die Glücksbäckerei - Das magische Rezeptbuch, Kathryn Littlewood (RE)
Escape, Jennifer Rush (RE)
Es weihnachtet sehr ...: Rezepte und Ideen für die schönste Zeit im Jahr (GW)
Eve & Caleb 1: Wo Licht war, Anne Carey (RE)
Geschenke aus der Sommerküche, Regine Stroner (GK)
Hilf mir, Jacques Cousteau, Gil Adamson (GK)
Hourglass 1: Die Stunde der Zeitreisenden, Myra McEntire (GW)
Ich muss leider draußen bleiben, Julia Breitenöder (GW)
Kater Mikesch, Hörspiel, Josef Lada (GT)
Mein riesengroßer Papa, Cathy Hors (RE)
Stuart Horten 2: Sieben Rätsel und ein magischer Stern, Lissa Evans (RE)
Tapfer lieben: Ihre persönlichen Aufzeichnungen, Gedichte und Briefe, Marilyn Monroe (GS)

Dies und das

Diese Woche ist mein Briefkasten explodiert, und dass, obwohl etliche Sachen noch gar nicht eingetroffen sind, so habe ich u.a. mal wieder verstärkt bei Tauschticket Sachen eingestellt und dafür andere Sachen erstöbert, und mich bei diversen Verlags-Adventskalendern ausgetobt und dann muss die Post auch noch am Sonntag ran :/ Ich hoffe, dafür hat DHL nach den Feiertagen etwas weniger Stress, wegen mir hätte das heute nicht sein müssen.
Ansonsten habe ich den Monat kein Buch angerührt, bei Schwindel bringt das einfach nichts. Häkeln und Fernsehen waren tatsächlich schon anstrengend genug. Im Januar lasse ich gesundheitlich einige Sachen abchecken und ich hoffe mal der Schwindel verschwindet dann auf Nimmerwiederschwindel und dann kann ich mich besser aufs Lesen und Schreiben konzentrieren wie es momentan der Fall ist. Durch den unerwünschten Totalausfall die letzten beiden Wochen kam ich leider weder dazu ausstehende Rezensionen aufzuholen, noch Winter- und Weihnachtsbuchtipps und -rezensionen VOR dem Fest zu posten, aber nach dem Fest ist vor dem Fest, also nicht wundern, wenn im Januar dann etwas verspätet hier weihnachtliche Rezensionen auftauchen ;)
Ansonsten wünsche ich allen schöne und erholsame Festtage und tolle Buchgeschenke unterm Weihnachtsbaum :)

Samstag, 22. Dezember 2012

[SPIEL-REZENSION] black stories Christmas

Redakteur: Anette Leister

Titel: black stories Christmas
Autor: Corinna Harder, Jens Schumacher
Illustrator: Bernhard Skopik
Übersetzer: -/-
Verlag: Moses
empfohlenes Alter: 12-99 Jahre
Spieleranzahl: ab 2 Spieler



Autor:
Corinna Harder und Jens Schumacher sind Experten auf dem Gebiet spannender Unterhaltung: Gemeinsam haben sie eine international erfolgreiche Ratekrimi-Reihe, diverse Sach- und Activity-Titel sowie mehrere schockierend unterhaltsame black stories-Editionen entwickelt.
Weitere Informationen:
black-stories.de


BLACK STORIES CHRISTMAS

Black Stories - 50 rabenschwarze Rätsel rund um tödliche Weihnachten

Die black stories kennt manch einer vielleicht unter dem Namen "Rätselgeschichten" oder "Mysteries". Eine Lösung ist vorgegeben und durch geschicktes Fragen innerhalb einer kleineren oder größeren Runde müssen Schritt für Schritt die fehlenden Teile des Geschehens rekonstruiert werden.

Die black stories Editionen im moses Verlag werden in einer stabilen Klappbox geliefert, in der die Karten platzsparend untergebracht sind.
Die black stories Christmas Edition beinhaltet 50 Rätsel rund um Weihnachten, eine stabile Klappkarte mit Erklärung, um was es sich bei black stories handelt, der Spielanleitung und einer kurzen Vita der Autoren und des Illustrators. Außerdem liegt der Box ein Faltblatt bei, indem weitere erhältliche black stories Editionen vorgestellt werden.
Die Karten selbst sind aus einem weißen, dünnen Karton, auf der Vorderseite ist die Lösung abgedruckt, auf der Rückseite die Vorgeschichte dazu, die nur vom Spielleiter eingesehen werden darf. Jede Geschichte ist kurz übertitelt und beidseitig mit Illustrationen in Schwarz und Rot von Bernhard Skopik ausgestattet.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Editionen der black stories, beruhen die Geschichten der Christmas Edition auf keinen wahren Begebenheiten, sondern sind von den Autoren Corinna Harder und Jens Schumacher basierend auf weihnachtlichen Anekdoten und Traditionen entwickelt worden.

Das Spiel läuft so ab, dass ein Spielleiter die Geschichte vorliest, wie sie auf der Vorderseite der Karte abgedruckt ist. Dabei können der Titel und die Illustrationen in manchen Fällen ein Fingerzeig auf die gesuchte Lösung sein. Nun muss sich der Rest der Spielrunde durch Fragen, auf die der Spielleiter mit JA oder NEIN antworten kann, die Lösung der Geschichte erarbeiten. Je mehr Spieler sich an den black stories beteiligen, desto mehr Spaß macht die Raterunde, da mit großer Teilnehmerzahl die Ideen und der Input größer und vielfältiger werden und der Fragesteller gegebenenfalls überhaupt keine Tipps geben muss, damit einer auf die Lösung kommt. In kleiner Runde kann sich so eine Frage nämlich schnell festfahren, wenn man in die falsche Richtung denkt und keine weiteren Ideen für eine mögliche Lösung hat.
Mit kleinen Geschenken und Give-aways "angereichert" bieten die black stories eine witzige Spielidee für Geburtstags- oder (besonders im Fall der Christmas Edition) Weihnachts- und/oder Jahresabschlussfeiern eines Vereins oder einer Firma.

Das einzige Manko jeder black stories Edition ist, dass einmal durchgespielt die Teilnehmer die Lösungen der Geschichten kennen und für weitere Spielrunden nur noch als Spielleiter, jedoch nicht mehr als Mitratende in Frage kommen. Dennoch sind die black stories eine günstige und witzige Spiel- oder Geschenkidee und wer die Christmas Edition einmal kennt, hat zum Glück eine riesige Auswahl an weiteren Versionen dieses morbiden Spielspaßes, so dass das blutige Rätselraten so schnell kein Ende nehmen muss!


Freitag, 21. Dezember 2012

[SPIEL-REZENSION] black stories Christmas

Redakteur: Sabrina Kuscheck

Titel: black stories Christmas
Autor: Corinna Harder, Jens Schumacher
Illustrator: Bernhard Skopik
Übersetzer: -/-
Verlag: Moses
empfohlenes Alter: 12-99 Jahre
Spieleranzahl: ab 2 Spieler



Autor:
Corinna Harder und Jens Schumacher sind Experten auf dem Gebiet spannender Unterhaltung: Gemeinsam haben sie eine international erfolgreiche Ratekrimi-Reihe, diverse Sach- und Activity-Titel sowie mehrere schockierend unterhaltsame black stories-Editionen entwickelt.
Weitere Informationen:
black-stories.de


BLACK STORIES CHRISTMAS

Black Stories - 50 rabenschwarze Rätsel rund um tödliche Weihnachten

Die Aufmachung der Black Stories ist super, die Optik stimmt, aber hält der erste Eindruck auch das, was er verspricht?
Auch die Zeichnungen auf den Karten sind gelungen, manchmal lustig, manchmal sind sie bereits ein kleiner Tipp, in welche Richtung man bezüglich der Lösung denken muss.
Die Karten sind schön groß und auch recht "reißfest", also kein dünnes Papier, sondern richtig schöne und stabile Karten.
Die Verpackung finde ich toll und solange die Klappbox keinen Kindern in die Finger fällt, denke ich auch, das sie gut hält und nicht nach wenigem auf- und zuklappen auseinanderfällt.
Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass das unsere ersten Black Stories sind und wir es vorher zwar gekannt, aber noch nie gespielt haben.

Die ersten 6 Karten haben wir zu Zweit gespielt. Wir waren beide sehr skeptisch, ob man überhaupt auf eine Lösung kommen kann und wie schnell es geht. So haben wir gemerkt, das die Fragen ganz unterschiedlich zu lösen sind.

Eine Frage:
FEIERLICHE VERSTÜMMELUNG
In der Heiligen Nacht verlor ein Mann zuerst sämtliche Glieder, dann riss man ihm den Kopf ab.

Der Fragenvorleser fand, dass diese nun relativ schwer wäre, aber der Antwortsucher lag beim ersten Tipp schon richtig.

An einer anderen Frage hingen wir sehr lange:
PFUSCH AM BAU
Das Haus war ansehnlich und statisch einwandfrei. Dennoch lag es wenige Tage nach dem Fest in Trümmern.

Der Fragensteller fand diese nun sehr leicht zu beantworten, aber der Antwortsucher stand total auf dem Schlauch und dementsprechend dauerte es sehr lange, um an die richtige Antwort zu gelangen. So unterschiedlich wurde der Schwierigkeitsgrad der Fragen wahrgenommen.

Die darauf folgenden Fragen haben wir zu Sechst gespielt.
Das war am Anfang ein bisschen chaotisch, weil jeder seinen Senf dazu geben wollte und der Fragensteller irgendwann nicht mehr wusste, zu was er "Ja" und zu was er "Nein" gesagt hat ;)
Als wir dann eine Regelung hatten, wer Fragen stellen darf usw. ging es ganz gut und es war super lustig, was da so dabei raus kam, auf manch eine Frage wäre man selbst nicht gekommen. Es gab viel zu lachen.

Mein Fazit zu den Black Stories:
Auf der einen Seite finde ich, das es ein lustiger, Spielspaß ist, der zu Zweit, als auch mit mehreren Personen Spaß macht.
Auf der anderen Seite ist es schade, hat man sie einmal durchgespielt, braucht man das Spiel nicht mehr.

Aber alles in allem muss ich sagen, das man für ein kleines Geld viel Spaß haben kann. Ein tolles Spiel, auch für unterwegs im Auto :)


Donnerstag, 20. Dezember 2012

[TTT] Top Ten Thursday #95


Zeit für den Top Ten Thursday von Alice im Bücherland.
Das Thema diese Woche:

10 Bücher zum Thema Großbritannien und Irland

1. Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry (GB) von Rachel Joyce
2. Mit dem Kühlschrank durch Irland von Tony Hawks
3. Millionen (GB) von Frank Cottrell Boyce
4. Meisterwerk (GB) von Frank Cottrell Boyce
5. Reif für die Insel (GB) von Bill Bryson
6. Das Café der kleinen Träume (Irland) von Sharon Owens
7. Das persische Café (Irland) von Marsha Mehran
8. Das Geheimnis der schottischen Füße (GB) von Eva Ibbotson
9. Reise um die Erde in 80 Tagen (GB) von Jules Verne
10. Eine Tüte grüner Wind (Irland) von Gesine Schulz (SUB)

Frank Cottrell Boyce ❤
TTT, bei denen ich mir meiner liebsten Bücher wieder bewusst werde, sind mir die liebsten ;)

Das Thema für Donnerstag, den 27.12.2012 heißt:
10 Bücher die ihr dieses Jahr zu Weihnachten geschenkt bekommen habt

DAS könnte eine Nullrunde werden... oder ich fülle die Liste mit meinen AK-Gewinnen und Selbst-Geschenken :P

Dienstag, 18. Dezember 2012

[AKTION] Bloggeraktion von script5 zu Ali Shaws "Der Mann, der den Regen träumt"

Unter allen Bloggern, die den Buchtrailer zu "Der Mann, der den Regen träumt" auf ihrem Blog präsentieren und auf die Verlagsseite verlinken, verlost der script5 Verlag 10 Rezensionsexemplare.
Schickt den Link eures Blogs bis zum 19. Dezember an facebook@script5.de und ihr seid bei der Verlosung dabei.
Mehr Infos zur Blogger Aktion findet ihr auch auf der script5-Facebook-Seite!


Ali Shaw - Der Mann, der den Regen träumt
Erscheinungstermin: Januar 2013

Kurzbeschreibung:
„Wie Kreide, vom Regen zu einem weißen Schleier verwaschen, begannen seine Umrisse zu verschwimmen und seine Konturen schwanden, beinahe unmerklich. Im einen Moment sah Elsa einen Mann vor sich und im nächsten nur noch eine graue Silhouette. Seine Haut wurde zu Nebel. Die Sonne hinter ihm ließ ihn erstrahlen und umrahmte ihn mit ihrem goldenen Schein, bis er nichts mehr von einem Mann an sich hatte, sondern immer mehr einer Wolke glich, die durch Zufall die Form eines Menschen angenommen hatte." Finn ist kein gewöhnlicher Mann, ihn umgibt ein Geheimnis. Es ist der Grund für sein Einsiedlerleben und der Grund, warum die Einwohner von Thunderstown ihm nicht wohlgesinnt sind. Doch trotz aller Gerüchte und Anfeindungen hält Elsa zu Finn. Gemeinsam versuchen sie, ihre Liebe gegen all die Widerstände zu behaupten.

Sonntag, 16. Dezember 2012

[RUND UMS BUCH] Neu in KW50


Im Briefkasten

Das Weihnachtsmann-Projekt, Silke Lambeck (GW)
Die Feuerkämpferin 1: Im Bann der Wächter, Licia Troisi (GT)
Ein Traum und zwei Füße, Sarah Rubin (GW)
Er ist wieder da, Timur Vermes (GS)
Ich bin ein Mörder, Brigitte Pons (GW)
Munkel Trogg: Der kleinste Riese der Welt, Janet Foxley (RE)
Oberst von Huhn bittet zu Tisch. Speisedeutsch für Anfänger, Axel Hacke (GW)
Vorsicht, Zwilling!, Julia Breitenöder (GW)
Was ist eigentlich ein Tulipan?, Martin Baltscheit (GW)

Dies und das

Die letzte Woche sind so einige Bücher bei mir eingezogen, nachdem ich in der vorangegangenen Woche arg geschwächelt hatte *g*, allerdings sind da auch einige von Freitag und Samstag der vorherigen Woche darunter, weil wir ein paar Tage in Urlaub waren und mich Dienstags bei meiner Rückkehr dann ein Stapel Bücher erwartet hat ;) Nur gelesen habe ich diesen Monat noch nichts, weil ich mir als Urlaubsmitbringsel einen Drehschwindel eingefangen habe, also darf ich nächste Woche erstmal zum Arzt, weil er seit Tagen nicht komplett verschwinden will :/ Mit Schwindel kann man nicht wirklich viel machen bzw. habe ich damit einfach zu nichts Lust. Aber wenn es mir wieder besser geht, kommt hoffentlich auch die Lust am Lesen wieder und dann gibts hier auch noch ein paar Fotos der letzten Woche zu sehen. Ansonsten steht die Woche außer Arzt noch Kino an (Der Hobbit) und eine Häkelmütze fertigstellen und Plätzchen backen (wir haben bislang nicht mal eine einzige klitzekleine Sorte gebacken) und einige lästige Pflichten, die ich am liebsten unter den Tisch kehren würde, seufz... :(

[KULINARISCHES] Yvonnes Zimt-Butter-Trüffel

Das Rezept habe ich von einem Kollegen und es ist heißt geliebt in der Weihnachtszeit. Leider habe ich kein Foto, da wir die noch nie fotografiert haben. Aber sie sind mega lecker!

Yvonnes Zimt-Butter-Trüffel

Zutaten für ca. 40 Stück:

100 g Butter
100 g Puderzucker
1 EL gemahlener Zimt
3 EL Cognac
je 125 g weiße und Vollmilch-Kuvertüre
ca. 40 Pralinen-Manschetten
8 EL Zucker

Zubereitung:

Butter und Puderzucker schaumig rühren. Zimt und Cognac zufügen. Kuvertüre im warmen Wasserbad schmelzen lassen und unter die Buttermischung rühren. Ca. 3 Stunden kühl stellen. Zu ca. 40 kleinen Kugeln formen, in Zucker wälzen und in die Manschetten legen.

Zubereitungszeit:

ca. 45 Minuten

Donnerstag, 13. Dezember 2012

[TTT] Top Ten Thursday #94


Zeit für den Top Ten Thursday von Alice im Bücherland.
Das Thema diese Woche:

10 Bücher zum Thema Amerika

1. Jamies Amerika von Jamie Oliver
2. Löcher von Louis Sachar
3. Anne auf Green Gables von Lucy Maud Montgomery
4. Streiflichter aus Amerika von Bill Bryson
5. Straßen der Erinnerung: Reisen durch das vergessene Amerika von Bill Bryson
6. Yes we cook: Die besten US-Rezepte von Julie Schwob
7. Jede Menge Ärger. Big Trouble von Dave Barry
8. Jackie Brown von Elmore Leonard
9. Grüne Tomaten von Fannie Flagg
10. Galopp ins Glück von Rita Mae Brown

"Galopp ins Glück" ist übrigens ein Zeitreiseroman, falls jemand von der derzeitigen Welle einfach nicht genug bekommen kann ;) Ansonsten tummeln sich auf der Liste einige meiner All-Time-Favorites unter den Jugendbüchern (Anne und Löcher bereits unzählige Male gelesen, sowie die Verfilmung(en) gesehen), die angekündigten Kochbücher und Belletristik querbeet.

Das Thema für Donnerstag, den 20.12.2012 heißt:
10 Bücher zum Thema Großbritannien und Irland

Sonntag, 9. Dezember 2012

[KREATIVES] Melissa bastelt Sternwindlichter aus Papier


Melissa hat für euch eine tolle Bastelanleitung auf Youtube für Sternwindlichter aus Papier entdeckt.

Quelle:

Youtube TVkreativ

[RUND UMS BUCH] Neu in KW49


Im Briefkasten

Kopfsache: Mützen stricken (GS)
Nick & Norah - Soundtrack einer Nacht, Rachel Cohn / David Levithan (GK)

Donnerstag, 6. Dezember 2012

[TTT] Top Ten Thursday #93


Zeit für den Top Ten Thursday von Alice im Bücherland.
Das Thema diese Woche:

10 Bücher zum Thema New York

1. James Rizzi My New York City von Peter Bührer
2. Christmas Cooking in New York von Peter Bührer
3. Ein Dschinn für alle Fälle: Panik in New York von Thomas Christos (SUB)
4. Die Elfen von New York von Martin Millar
5. Frühstück bei Tiffany von Truman Capote
6. Briefe aus New York von Helene Hanff (SUB)

Nächste Woche gibt's es dann ein paar Exemplare aus meinem unerschöpflichen Kochbuchvorrat ;)

Das Thema für Donnerstag, den 13.12.2012 heißt:
10 Bücher zum Thema Amerika

Mittwoch, 5. Dezember 2012

[CHALLENGE] Writer's Investment Challenge – Der black stories Bericht

Am 25. November lud die Buchhandlung in der Villa Herrmann in Gustavsburg gemeinsam mit den black stories Autoren Corinna Harder und Jens Schumacher zu einem mörderisch lustigen Abend ein.


Das Lesungszimmer im zweiten Stock der Villa war bis auf den letzten Stuhl besetzt, als die Autoren weihnachtliche black stories aus der "Christmas Edition" vorstellten. Als besonderer Anreiz für gewitzte Ratefüchse warteten black stories Give-aways darauf, unter die Leute gebracht zu werden. Corinna Harder und Jens Schumacher sind nicht nur bei ihren gemeinsamen Veröffentlichungen ein eingespieltes Team. Ein echtes Highlight war es, die beiden in Aktion zu erleben - da treffen ironisch-intellektueller Charme auf typisch weiblichen Humor und jede Pointe sitzt, stets im Zusammenspiel mit dem gut gelaunten Publikum. Nicht selten tönte es von Jens Schumacher "Der kausale Zusammenhang ist evident", während Corinna Harder auch gern mal ein Auge zudrückte oder einen kleinen Tipp gab.

 

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt, nur wollten die Gastgeber Monika Trapp und Hans-Jürgen Jansen partout nicht mit der Sprache rausrücken, wer sich alles für die lecker aussehenden - und verträglichen? - Gebäckstücke verantwortlich zeigte, die während einer Pause der über zwei Stunden andauernden Veranstaltung gereicht wurden. Zwei Personen wurden namentlich erwähnt, aber ob man auch bedenkenlos die Plätzchen der dritten namenlosen Person ohne gesundheitliches Risiko verspeisen konnte? Das würde der weitere Verlauf des Abends zeigen...


Nach einem relativ sanften Einstieg und einer entspannten Pause - die Autoren mussten ja das junge Alter einiger Gäste beachten, um schlussendlich nicht vor leeren Stühlen zu stehen - wurden die wirklich harten und gruseligen black stories ausgepackt. Doch nachdem die Autoren Corinna Harder und Jens Schumacher das Publikum erst wieder ins Visier genommen hatte, gab es sowieso kein Entkommen mehr!


Als wahre Rategenies erwiesen sich die zahlreichen Kinder, die zusammen mit ihren Eltern zu der Veranstaltung erschienen waren. Anders als die "verkopften" Erwachsenen stellten sie genau die richtigen Fragen wie zum Beispiel "War es ein Mensch?" oder brachten es mit strategischer Klarheit zum Ausdruck "War es vorsätzlicher Mord? Oder Totschlag?". Nach vielen Lachern und etwas Gruseln war die Veranstaltung nach gut 2 Stunden trotzdem gefühlt viel zu schnell vorbei, sodass man nur darauf hoffen kann, die beiden Experten spannender Unterhaltung im nächsten Jahr ein weiteres Mal in der Villa Herrmann erleben zu dürfen.


Im Anschluss an die black stories Raterunde nahmen sich die Corinna Harder und Jens Schumacher noch reichlich Zeit, mitgebrachte und vor Ort gekaufte Editionen der black stories zu signieren und Fragen zu ihrer Arbeit und den black stories zu beantworten.


An dieser Stelle auch noch einmal herzlichen Dank an Frau Trapp und Herrn Jansen, die sich - wie immer - als hervorragende Gastgeber bewiesen haben.

© Katze mit Buch & Ranathecat

Montag, 3. Dezember 2012

[KULINARISCHES] Der doppelte Jamie Oder Kleines Kochbuchduell auf zwei Blogs

Vor kurzem ist das neuste Kochbuch von Jamie Oliver bei Dorling Kindersley erschienen...


... und durch einen "unglücklichen" Zufall gleich zweimal bei mir eingezogen. Den "Unglücksfall" habe ich zum Anlass genommen eins meiner beiden Exemplare an Ina von Ranathecats Blog weiterzureichen, so dass wir gemeinsam eine breitere Bandbreite an Rezepten ausprobieren können, als wenn ich das Buch alleine getestet hätte.

Schnell gekocht habe ich schon einmal mit Jamie und seinen "30 Minuten Menüs" - wobei mir das Konzept nicht hundertprozentig lag, so gab es doch etliche Menüs, wo ich entweder die Vor- oder die Hauptspeise oder das Dessert nicht mochte, und in diesen Fällen musste man die Zubereitung des kompletten Menüs "auseinanderdröseln" - und "Schnell, schneller, Henssler" ging es in unserer Küche auch schon zu. Vom Aufbau liegt mir die 15 Minuten Küche genau wie der schnelle Henssler eindeutig mehr als das Menü-Kochbuch. Insgesamt ist es sehr fleischlastig, ganz entgegen dem "grünen" Kochbuchtrend, der derzeit den Markt überschwemmt. Die Beilagen sind zwar meistens vegetarisch und sicher auch eigenständig sehr lecker, aber wer sich eigens dafür dieses Buch zulegen würde, hätte damit das gleiche "Konzeptproblem" wie ich damals mit den 30 Minuten Menüs: da die Zubereitungsfolge nicht nach Komponenten gegliedert ist, sondern nach zeitlichem Ablauf, müssten Einzelbestandteile aus einem Gericht und der Erläuterung herausgezogen werden und damit wird das Nachkochen umständlicher.

Bei mir zu hause wurde als erstes ein Rezept nachgekocht, welches auch in der aktuellen Genialkochen-Broschüre Nummer 11 abgedruckt ist:

Goldenes Hähnchen, Schmorgemüse & Kartoffelgratin

Das Gericht hat eine relativ überschaubare Zutatenliste mit Bestandteilen, die bei uns zum größten Teil zur Vorratshaltung gehören. Der Rest war leicht zu besorgen, da keine exotischen und ausgefallenen Zutaten in diesem Gericht enthalten sind.
Beim Schmorgemüse haben wir auf die Erbsen verzichtet und nur Lauch und Spinat zubereitet.
Um überhaupt annäherungsweise die 15 Minutenvorgabe der vorgestellten Gerichte erreichen zu können, muss eine Küche sehr gut mit Küchengeräten ausgestattet sein. Oft wird Zeit durch Einsatz einer Mikrowelle eingespart oder hier durch Überbrühen mit heißem Wasser, das im Wasserkocher erhitzt wurde und mehrfachen Einsatz einer Küchenmaschine, zum Zerkleinern von Kartoffeln und Zwiebeln.
Geschmacklich ist das goldene Hähnchen mit Beilagen ein absoluter Volltreffer gewesen, die 15 Minuten konnten wir in der Zubereitung zwar nicht einhalten, aber in maximal 25-30 Minuten ist das Gericht durchaus auch für ungeübte Köche zu bewältigen. Auf jeden Fall ein Gericht, bei dem man nicht zigmal länger mit der Zubereitung als mit dem Essen zugange ist.

Sonntag, 2. Dezember 2012

[REZENSION] Wünsch dir was: Geschenke aus der Weihnachtsküche

Redakteur: Anette Leister

Titel: Wünsch dir was: Geschenke aus der Weihnachtsküche
Autor: Regine Stroner
Fotograf: Regine Stroner
Übersetzer: -/-
Verlag: Kosmos
Reihe: -/-
Ausführung: Softcover, 144 Seiten



Autor:
Regine Stroner ist erfolgreiche Koch- und Backbuchautorin. gemeinsam mit ihrem Mann führt sie seit vielen Jahren einen Gasthof in Hohenlohe und vermittelt ihr kulinarisches Know-how in Kochkursen und Workshops.


WÜNSCH DIR WAS: GESCHENKE AUS DER WEIHNACHTSKÜCHE

Der Zusatztitel versteckt im oberen rechten Ecke des Buchcovers verrät, dass es in diesem Buch kulinarisch in mehrere europäische Länder geht. So findet man in diesem Buch Rezepte aus:
- Deutschland
- Frankreich
- England
- Schweden
- Itlaien
Östereich
Die folgende Themen abdecken:
- Plätzchen
- Kuchen & Gebäck
- Konfekt
- Honig, Konfitüre & Gelee
- Getränke
- Gewürzsaucen & -salze
- Eingelegt & Eingekocht
Zwar spricht mich persönlich weder "Mettwurst mit Rotwein" noch das "Gänse-Rillettes" an, aber ich finde es sehr positiv, dass in diesem Buch neben zahlreichen süßen kulinarischen Geschenken aus der Weihnachtsküche auch an den herzhaften Geschmack gedacht wurde. Außerdem sind mit den Gewürzsalz- und Pesto-Variationen schnelle Geschenkideen enthalten, die ein größeres Publikum ansprechen und auch außerhalb der Weihnachtszeit ein schönes Präsent darstellen.
Neben "All-Time"-Rezeptideen sind natürlich vorrangig Rezepte enthalten, die in die Winter- und Weihnachtszeit passen, wie Spekulatius, Dominosteine und Lebkuchen. Alle Rezepte werden von einem Foto des fertigen Produkts begleitet, welches weihnachtlich präsentiert wird und ab und an sogar in einer verschenktauglichen Verpackung, so dass man sich für das "Drumherum" der kulinarischen Mitbringsel beim Durchstöbern dieses Buches Anregungen holen kann.
Die Rezepte beinhalten nicht nur eine Zutatenliste und eine Schritt-für-Schritt-Zubereitungsfolge, sondern auch eine Übersicht über die benötigte Zeit (ggfs. unterteilt in Zubereitung, kühlen, ruhen, backen usw.), gerade in der oftmals stressigen Vorweihnachtszeit mit ihren vielen Vorbereitungen fürs Fest, ist das ein sehr hilfreicher Zusatz.
Viele Rezepte beinhalten Abwandlungsmöglichkeiten oder eine Zubereitungsvariante und wie aus anderen Kosmos-Kochbüchern der Reihe "Wir lieben kochen" bekannt, fehlt auch in "Wünsch dir was" die Rubrik "Das ist wirklich wichtig" nicht. Sehr gut gefällt mir das mehrseitige Vorwort, in dem alle kulinarisch vertretenen Länder mit ihren speziellen Rezepten und einigen weihnachtlichen Traditionen vorgestellt werden.
Im Anhang befinden sich zwei Rezeptregister: von A-Z und sortiert nach Themen.

[RUND UMS BUCH] Neu in KW48


Im Briefkasten

Brownies - Schokoladige Köstlichkeiten zum Genießen und Verschenken, Annie Rigg (RE)
Die Geschichten von Slopinsky + Kalender, Jeannnette Hagen (GW)
Samtkuchen und Safranschnecken - Köstliches aus der Weihnachtsbäckerei, Cecilia Vikbladh (RE)
Zimtschnecken und Blaubeerkuchen - Die besten Backideen aus Skandinavien, Miisa Mink (RE)

Dies und das

Lust auf mörderische Weihnachten? Dann unterstützt doch das Jens Schumacher Special von Inas und meiner Writer's Investment Challenge und bewerbt euch noch bis zum 05.12. auf eine signierte black stories Christmas Edition zur Rezension.

[KULINARISCHES] Julias Marzipanmakronen nach Annik Wecker

© Julia

Zutaten für etwa 50-60 Stück:

400 g Marzipan
100 g gemahlene oder gehackte Mandeln
400 g Zucker
1 TL Speisestärke
Abgeriebene Schale von ½ Zitrone
4 Eiweiß

Zubereitung:

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Marzipan, Mandeln, Zucker, Speisestärke und Zitronenschale gut verrühren (am besten mit einer Küchenmaschine). Eiweiße nach und nach untermengen. Erst wenn der Teig 1 Eiweiß vollständig aufgenommen hat, das nächste dazugeben.

Danach den Teig in walnussgroßen Tupfen auf das Backblech geben. Entweder mit der Hand (Achtung, klebt sehr), mit einem Löffel oder mit einem Spritzbeutel.

Die Kekse mindestens 2 Stunden bei Zimmertemperatur trocknen lassen. Backofen auf 150°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Auf mittlerer Schiene 20 Minuten backen.

Herausnehmen, etwas abkühlen lassen und vorsichtig vom Backpapier lösen.
Und dann einfach genießen! Guten Appetit!

Quelle:

Das Rezept stammt aus dem Buch "Kleine süße Sachen – Cookies, Mini-Kuchen, Plätzchen" von Annik Wecker.

Samstag, 1. Dezember 2012

[LESE-STATISTIK] November 2012

5 Fische:
Bauer, Yvonne - Die wunderbare Welt von Fräulein Klein: Backzauber und Dekolust
Collins, Suzanne - Die Tribute von Panem 3: Flammender Zorn
Deges, Pia - Knallbunte Weihnachten: 40 Ideen zum Basteln, Spielen und Backen
Dimitriadis, Katerina - Käts Studentenküche: Kochen und backen für alle Kochsemester
Guiraud, Florence - Von A wie Ananas bis Z wie Zwiebel: Alles über Obst und Gemüse
Lotz-Afken, Connie - Der zauberhafte Adventskalender: Eine Geschichte in 24 Kapiteln (Hörbuch)
Oljelund, Pernilla - Elfrid und Mila (Hörbuch)
Strand, Kristina - Apfelrot & Birkenweiß
van den Speulhof, Barbara - Pippa, die Elfe Emilia und die Katze Zimtundzucker (Hörbuch)
Woram, Catherine - Kinder machen Weihnachtssachen: 35 Projekte für die Weihnachtszeit

4 Fische:
111 kreative Ideen für Feste und Gäste
Bidell, J. J. - Tag der Toten (ebook)
Endl, Thomas - Dark - Eine dunkle Weihnachtsgeschichte (ebook)
König, Ira - Buchstabensuppe und Pausenbrot
Reichel, Dagmar - Komm zum Kaffeeklatsch: Einladen, dekorieren, genießen

3 Fische:
Moore, Sarah - Geschenke im Vintage-Stil: Nähen, Dekorieren, Selbermachen

Freitag, 30. November 2012

[GEWINNSPIEL] Writer’s Investment Challenge – JS Gewinnspiel black stories

Im Rahmen des Jens Schumacher Specials der Writer's Investment Challenge verlosen die Katze mit Buch und Ranathecat je ein selbst gekauftes, signiertes Exemplar der black stories "Christmas Edition" zusammen mit limitiertem Lesezeichen und Button, die speziell für die Challenge von Ranathecat entworfen wurden. Es gibt nur eine Bedingung – das jeweilige Exemplar wird gegen eine Rezension getauscht, die aufgrund des Bezugs zu Weihnachten bitte bis zum 22.12.2012 verfasst und veröffentlicht werden soll. Wegen des engen Zeitrahmens läuft die Bewerbungsphase für die beiden Rezensionsexemplare nur bis zum 05.12.2012, da die Spiele ja noch versendet werden müssen.


Bitte bewerbt euch bis zum 05.12.2012 per Mail an anette1809[at]email[dot]de für eins der beiden Spiele mit der genauen Angabe, wo (und unter welchem Benutzernamen) ihr die Rezension bis zum 22.12.2012 veröffentlichen werdet.

Das kann zum Beispiel ein eigener Blog sein, muss aber nicht. Es reicht auch völlig, wenn ihr alternativ bei Amazon, Lovelybooks oder einer ähnlichen Online-Plattform rezensiert. Toll wäre es, wenn ihr auf mehreren Seiten aktiv seid. Eure Besprechung sollte grundsätzlich Kriterien wie die Verständlichkeit des Spiels, Originalität der Fragen, grafische Darstellung, textliche Gestaltung und den Spaßfaktor beinhalten. Außerdem erscheint eure Bewertung zusätzlich als extra gekennzeichnete Gast-Rezension auf den Blogs Katze mit Buch & Ranathecat. Die beiden Gewinner werden am 06.12.2012 bekannt gegeben.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es können nur Adressen in Deutschland berücksichtigt werden, Mehrfachteilnahmen werden nicht gezählt.

© Katze mit Buch & Ranathecat

Donnerstag, 29. November 2012

[CHALLENGE] Writer’s Investment Challenge – JS & CH im Interview


Die beiden Vollblutschriftsteller Corinna Harder und Jens Schumacher können auf unzählige, erfolgreiche Werke in diversen Genres zurückblicken. Wenn sie nicht gerade schreiben, leiten sie kreative Workshops und unternehmen deutschlandweite Lesereisen. Zusammen arbeiten sie schon seit vielen Jahren für unterschiedlichste Projekte wie zum Beispiel eine international erfolgreiche Kinderbuch-Reihe über knifflige Kriminalfälle. Bei den black stories leben sie ihre Vorliebe für vertrackte, absonderliche und makabere Geschichten aus, die es am besten auf einer ihrer gemeinsamen, interaktiven Lesungen zu errätseln gilt.

Weitere Informationen: www.corinnaharder.de und www.jensschumacher.eu

Interviewpartner: Corinna Harder (CH) und Jens Schumacher (JS)

Was macht einen guten Schriftsteller aus?

JS: Da muss ich trennen, was für mich als Leser einen guten Schriftsteller ausmacht und was für mich als Autor. Als Leser mag ich Autoren, die originell und auf einem hohen Niveau schreiben, dass ich - der schon einiges gelesen habe - nicht den Rotstift ansetzen muss, es rezipieren kann und mich hineinfallen lassen kann. Als Autor ist für mich ein guter Schriftsteller, der keine pressewirksamen Phrasen drischt wie "die Geschichte hat sich verselbstständigt", sondern der Tacheles redet , wie es wirklich ist und das wir zu 90% einen handwerklichen Beruf machen, davon ist keiner ausgenommen, auch keine Martha Grimes und kein Stephen King. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es den Leuten auch ganz sympathisch ist, wenn man da mit einigen Illusionen aufräumt, die sie von dem Gewerbe so haben.

CH: Ja, das passt so aus Lesersicht, das Buch muss mich fesseln, ich muss reingezogen werden in die Geschichte. Als Autor ist es auch einfach sehr menschlich, wenn man nicht so eine abgehobene Position einnimmt, sondern ganz authentisch bleibt und sagt, am Anfang war das alles andere als einfach, es ging zwar bei uns beiden recht schnell, dass wir uns gut positioniert haben am Markt, aber trotzdem ist es ein weiter Weg dahin, dass man von dieser Arbeit auch leben kann.

Welchen Anteil nimmt die Kreativität in eurem Arbeitsalltag ein und was ist reines Handwerk?

JS: Der ganz freie kreative Bereich ist tatsächlich relativ überschaubar. Das passiert eigentlich nur, wenn man neue Stoffe konzipiert und noch nicht mal im Angebotsstadium ist und man noch alles machen kann auf dem Papier. Was noch recht kreativ ist, wenn der Stoff dann verkauft ist, ist das Ausarbeiten, wobei da das Handwerkliche schon wesentlich mehr im Vordergrund steht.

CH: Allein schon, wenn man da die Struktur niederschreibt, das ist ja auch wieder Handwerk.

JS: Am Anfang, wenn man noch nicht 30, 40, 50 Bücher geschrieben hat, dann macht das auch noch mehr Spaß, dann kommt es einem noch kreativer vor, aber je öfter man es macht und Konventionen und Zwängen ausgesetzt ist, auf die die Verlage und leider auch der Markt selber Wert legt, fühlt es sich eher wie etwas Handwerkliches an. Dann kommen noch Sachen hinzu, wenn man hauptberuflich davon lebt, die überhaupt nichts Kreatives haben: Organisation von Lesereisen, Buchmessentermine legen, telefonische Absprachen treffen, da freut man sich nach drei Wochen Lesereise, wenn man wieder zwei Tage am Schreibtisch sitzen und etwas schreiben kann.


Welche Gründe sprechen dafür als Autor Facebook zu nutzen (CH) oder auch nicht (JS)?

CH: Ich bin über das private Profil reingerutscht. Bei mir war es nie eine Entscheidung ich gehe zu Facebook, um mich als Autorin zu präsentieren. Es war zunächst ein privates Profil und es ist lange Zeit mit ein paar Freunden dahingedümpelt, also wirklich die Leute, die ich tatsächlich gekannt habe, aber in den letzten zwei Jahren ist das echt explodiert, man hat zuerst 100 Freunde, dann 1000, dann die 5000, die das Limit sind, und dann habe ich mir eben überlegt, das Autorenprofil einzurichten, das von mir aber nur sehr leidlich gepflegt wird. Ab und an stelle ich mal ein Bild von einer Lesung ein oder gebe eine kurze Statusmeldung ab, wenn ich zu einer Veranstaltung unterwegs bin, aber als Marketinginstrument nutze ich Facebook nicht. Ich habe für mich festgestellt, dass es wirklich ein Zeitfresser ist, und ob es wirklich etwas bringt, um Buchverkäufe zu steigern, weiß ich nicht. Ich schreib ja hauptsächlich für eine Zielgruppe 3.-4. Schuljahr und die Kinder sind eben noch nicht bei Facebook.

JS: Mich fragen auf Veranstaltungen ja dauernd Leute, ob ich bei Facebook bin, aber ich sage, das brauche ich nicht, ich habe eine Webseite. Wenn dich interessiert, was ich mache, findest du mich über Google sofort. Wen es nicht interessiert, dass er nicht einmal im Monat auf meine Seite guckt, den muss ich auch nicht bombardieren mit Twittereinträgen oder zuspammen damit, an welcher Seite ich von meinem aktuellen Buch gerade schreibe. Das ist einfach nicht meine Vorstellung von relevanten Informationen, das steht in keiner Relation, was es mir an zusätzlichem Aufwand bereiten würde dazu, was es denn tatsächlich bringt.

CH: Ich glaube, das kann auch stark in Richtung Selbstbeweihräucherung gehen.

JS: Deshalb konzentriere ich mich auf die überschaubare Webseite, die immer so aktuell ist, wie es irgendwie geht, wenn irgendwo ein Interview erschienen ist, dann steht das da. Und wen das interessiert, der findet es auch da. Und wen es nicht genug interessiert, der kauft sich auch nicht ein neues Buch, nur weil ich es über Facebook gepostet habe. Meine Priorität ist eher wenig Onlineaktivität, dafür aber jederzeit repräsentativ und aktuell.

Gibt es Geschichten, die ihr schon immer schreiben wolltet, aber aus verschiedenen Gründen nicht schreiben (oder veröffentlichen) konntet?

JS: Es gibt viele Sachen, auf die ich noch mehr Lust hätte als die, die ich momentan tatsächlich schreibe. Ich würde sehr gerne ein interaktives Spielbuch für Erwachsene schreiben. Ich mache ja bei Schneider die "Welt der 1000 Abenteuer", Fantasy-Quest-Books für Kinder, das würde ich sehr gerne mit einer erheblich gesteigerten Komplexität für Erwachsene machen. Aber es gibt überhaupt keinen Markt dafür. Und ich habe so 1-2 supertrashige Splatter-Romane noch von früher in der Schublade liegen aus der Zeit, wo ich noch nicht beruflich geschrieben habe, die irgendwann vielleicht in einem kleinen Verlag erscheinen werden, und darüber hinaus bin ich mittlerweile in der glücklichen Lage viele der Sachen, auf die ich Lust habe und die ich anbiete, auch tatsächlich schreiben zu können. Die nächste Reihe von mir wird auch etwas sein, auf das ich sehr viel Lust habe, was ich seit 15 oder 20 Jahren machen wollte und eine Alleinstellung auf dem deutschen Markt haben wird wie meine "Welt der 1000 Abenteuer".
Corinna hat ein paar erotische Romane in der Schublade, aber die traut sie sich nicht zu veröffentlichen, weil das als Kinderbuchautorin nicht gut aussieht *lacht*

CH: Dafür war ich vor zwei Wochen in einem SM-Studio und hatte dort eine Lesung.


Für so etwas gibt es ja auch Pseudonyme, wie steht ihr eigentlich dazu?

CH: Ich habe ein Pseudonym für eine Kinderbuchreihe, eine Detektivreihe, die es schon sehr lange gibt, das habe ich selbst geprägt und das nutze ich. Ansonsten bin ich zu einer Serie dazugestoßen, die es schon lange auf dem Markt gibt und da habe ich mich dem bestehenden Pseudonym unterworfen. Ansonsten ist es für mich derzeit nicht notwendig unter Pseudonym zu schreiben. Sollte es wirklich mal zu erotischer Frauenliteratur kommen, denke ich nochmal drüber nach, aber aktuell steht das nicht zur Diskussion.

JS: Ich habe schon unter Pseudonym veröffentlicht, als ich noch studiert habe, aber das wird niemand erfahren für welche lesbische Vampirereihe ich da geschrieben habe. Es gab einfach Szenen, die in den Geschichten passieren mussten, die würden sich in meinem Portfolio nicht so gut machen, von daher bin ich froh, das ich das damals unter Pseudonym geschrieben habe. Ansonsten halte ich es aber für ein bisschen überbewertet. Mir haben Agenturen gesagt, es wäre schlecht, dass ich so viele verschiedene Sachen mache, und damit im Grunde kein klares Profil hätte, aber es gibt viele Beispiele, bei denen das super funktioniert. Ich habe hier gerade ein Buch von Thomas Thiemeyer liegen gesehen (Anmerkung: das Interview fand in der Buchhandlung Villa Herrmann, Gustavsburg statt) und auch von 1000 Gefahren bei Ravensburger für Kinder ab 8 bis zu Erwachsenenthrillern bei Droemer Knaur alles macht, nebenbei noch illustriert, und trotzdem hat die Welt keinen verwaschenen Eindruck von ihm. Ich finde, man kann die Leute, die mehr machen mit Herzblut besser einschätzen als die, die für alles was etwas aus dem Rahmen fällt eine Maske aufsetzen, sodass man gar kein Gesamtbild von ihnen auf dem Schirm hat. Dadurch, dass ich die Erwachsenromane immer mit Jens Lossau geschrieben habe, hatten die ein Unterscheidungsmerkmal zu den Kinderbüchern, sodass sich noch keiner beschwert hat "Ich hab meinem 11jährigen Sohn "Der Orksammler" geschenkt, das ist ja schrecklich und gar nicht für Kinder", aber wenn das mal käme, dass ich alleine einen harten Erwachsenenroman oder etwas Erotisches schreiben würde, dann würde ich es mir überlegen, weil sonst die Gefahr besteht, das man sonst einen Teil seiner eigentlichen Zielgruppe verfehlt. Ich würde es aber nicht machen, weil der Verlag das sagt. Ich kenne Fälle, wo Kollegen Pseudonyme annehmen mussten, damit man ein Buch als Debüt vermarkten konnte, das würde ich nicht machen.

Kennt/lest ihr Buchblogs?

JS: Da meine Freundin einen Buchblog führt, lese ich in letzter Zeit öfters einen, und darüber auch ein paar andere, weil dort welche verlinkt sind, und finde das auch süß und interessant, was da passiert, aber meine Erfahrung zeigt mir, dass der physische Markt, wo ich mein Geld verdiene und das Internet sich an keiner Stelle berühren. Ich bin im Internet schon hochgelobt und auch verrissen worden und das hat komplett durch die Bank nichts bewirkt, während wenn ich eine dreiviertel Seite in der FAZ hatte, dann hat am nächsten Tag der Verlag angerufen, "Wir haben gestern 300 Hardcover rausgeschickt, war irgendwo was in der Presse?". Das mag sein, dass das im Wandel ist, das mag auch sein, dass sich das irgendwann ins Gegenteil verkehrt, aber im Moment ist es für mich nicht relevant.

CH: Ich kann es mit einem Satz sagen: Ich lese keine Blogs. Mir ist tatsächlich etwas Gedrucktes lieber.

Wie hoch schätzt ihr den Aufwand ein, um eine aussagekräftige Rezension zu verfassen?

JS: Da ich für die Stiftung Lesen schon Workshops zu diesem Thema gehalten habe, auf was man achten sollte oder was man nicht machen soll, da habe ich schon eine ganz gute Vorstellung davon. Ich hab auch früher für eine Zeitschrift Rezensionen und Essays geschrieben. Eine richtig ausführliche Rezension, um jemandem zu informieren, der gar keine Ahnung von dem Buch hat ist eine Leistung, die ich respektiere, das ist aber leider nicht auf allen Blogs so. Es wäre schon schön, wenn alle Buchblogger das könnten, die Sache auch ernst nehmen, und den Tick Verantwortung sehen, der auch dahinter steckt, und nicht sagen, das lesen nur meine Abonnenten und meine Freunde, also kann ich machen was ich will.

CH: Es stimmt ja gar nicht, dass ich keine Online-Rezensionen lese. Es gibt doch so Fanseiten, da tummele ich mich schon, und da ziehe ich meinen Hut. Wenn ich eine Rezension lese, die mehrere tausend Zeichen umfasst und ich sehe, der Rezensent hat sich tatsächlich mit dem Thema befasst, da ist für das Schreiben ja auch schnell mal ein Tag weg, mal davon abgesehen, dass man das Buch vorher noch lesen muss.

JS: Die Gefahr, die ich im Internet sehe ist, dass wirklich jeder seine Meinung ungefragt kundgeben kann. Ich habe erst kürzlich in einem Interview gesagt, das ich nicht verlange, das jeder Literaturwissenschaft studiert hat, der ein Buch von mir bespricht, aber gewisse Rudimente sowohl bei der Verwendung der Sprache als auch gesellschaftlich, wie man (negative) Kritik herüberbringen kann und darf über eine Person, die man nicht kennt und die einem nichts getan hat. Und diese Kritikpunkte kann ich eben doch viel öfter im Internet als bei Printmedien anbringen, da dort noch ein Redakteur und ein Korrektorat dahinter sitzen. Manche Rezensionen sind für mich auch keine Rezension, wenn da einer nur etwas Scheiße fand und Punkt. Da kommt eben für mich dieser negativ behaftete Beigeschmack her, den ich gegenüber Onlinerezensionen hege.

CH: Ich muss ehrlich sagen, bei mir kommt schon der Unmut ein bisschen hoch, wenn ich für ein Hörspiel böse kritisiert werde, wo lediglich die Buchvorlage von mir stammt und das Drehbuch hat jemand anderes geschrieben und ich habe auf die Umsetzung überhaupt keinen Einfluss.

JS: Genau das ist so eine Sache, die ich meinte. Wenn man noch nicht mal weiß, das die Buchvorlage und das Drehbuch von unterschiedlichen Leuten stammen, obwohl man es auf dem Medium nachlesen kann. In der Verantwortung sollte man sich schon sehen, auch wenn man nur nebenberuflich oder als Hobby Rezensionen schreibt, du musst keinen literaturwissenschaftlichen Jargon benutzen, wenn du eine Buchbesprechung verfasst, aber gewisse Rudimente des Journalismus gehören schon dazu, wenn man eine Onlinecommunity hat.

BLACK STORIES

Bekommt ihr Themen für die Black Stories vom Verlag vorgegeben oder tragt ihr Vorschläge an den Verlag heran?

CH: Sowohl als auch.

JS: Ja, beides. Das ist auch sehr schön, weil erstens ist es schön, wenn wir die Themen auf die wir Lust haben, machen können, zweitens ist es gut, wenn einer sagt, das ist zwar eine witzige Idee, kauft aber keiner, denn die Verantwortlichen kennen den Markt für diese Spiele, und drittens ist es auch schön, wenn von außen etwas reinkommt. Die Christmas Edition oder die Mittelalter Edition wurden zum Beispiel von Verlagsseite an uns herangetragen, und ich weiß nicht, ob wir von uns aus darauf gekommen wären. Und gerade die Mittelalter Edition war eine Superidee, da das ja eine richtige Subkultur entwickelt hat und beinahe schon ein Mainstreamthema ist. Für nächstes Jahr sind schon zwei potentielle Themen vom Verlag vorgeschlagen und eins, das wir angeboten haben, sieht gut aus, dass es umgesetzt wird. Es hält sich also weiter die Waage.

Was ist zuerst da - das schaurige Ende einer Black Story oder die Geschichte, die dazu führt?

CH: Je nach Thema steht erstmal Recherche an.

JS: Genau, da wir viele Editionen machen, die auf reellen Fakten basieren - die Mittelalter Edition ist beispielsweise komplett historisch belegt, oder die Funny Death Edition beruht auf wahren Todesfällen - das heißt, da ist wirklich immer zuerst das Ergebnis da, der spektakuläre Tod oder die makabere Anekdote, und dann müssen wir das von hinten aufrollen, wie können wir das Thema mit 1-2 Sätzen kryptisch anreißen. Die Textmengen sind ja sehr klein auf den Karten, sodass man in mehreren Durchgängen durch die Edition gehen kann bis das Ergebnis steht, man kann nochmal etwas ändern, ohne dass man Monate seiner Lebenszeit investiert, wie wenn man einen mehrhundert Seiten langen Roman umschreiben würde. Das ist sehr angenehm bei den Black Stories.

CH: Bei der Christmas Edition sind wir so herangegangen, was passiert denn so an Weihnachten? Welche Situationen gibt es, was sind die typischen Schlagworte und Szenerien, und dann wird losgelegt.

Danke für das Interview!

© Katze mit Buch & Ranathecat
Fragen von Ranathecat in Abstimmung mit der Katze mit Buch.
Das Interview wurde von der Katze mit Buch geführt.