Mittwoch, 27. April 2011

[TAG] Friendship-Book

Aenna hat mich mit dem Friendship-Book getaggt. Da ich den Tag total süß finde, mache ich gerne mit :)

Ich besitze noch mein Poesiealbum aus der Grundschule, und auf dem Gymnasium hatte ich sowohl ein vorgedrucktes als auch ein handgeschriebenes Friendship-Book:


Geburtstag: 18. September 1974

Sternzeichen: Jungfrau

Haarfarbe: zwischen blond und braun, laut meiner Frisörin mit den ersten grauen Haaren durchsetzt - na und? besser wie Glatze ;)

Augenfarbe: grau-grün

Besondere Kennzeichen:

Lieblingsfarbe: grün, orange

Lieblingstier: Katzen

Lieblingsessen: Eis, Hähnchen mit Ofenkartoffeln, Kartoffelbrei mit Rührei und Spinat, Kartoffelpfannkuchen, Kartoffeln in jedweder Form außer Klößen ;)

Lieblingssongs: nichts bestimmtes, ich höre seit einigen Jahren fast nur noch Radio und weiß manchmal nicht mal, wie die Titel heißen, die mir aktuell gefallen

Hobbies: lesen, fotografieren, auf Flohmärkte gehen, bloggen, Lesungen besuchen, reisen, Kino, diversen Krempel sammeln (Lesezeichen, Magnete, Tassen, Taschen...), hoffentlich bald wieder mehr kreatives...

Was ich besonders gut kann: zuhören, laut einer Freundin organisieren und planen

Ich bin ein Fan von: London, Starbucks, Whittards, Taschen von Edson Raupp

Was ich nicht mag: Familienfeiern, früh aufstehen, Auto fahren, Dummschwätzer und Blender, Rosenkohl (den darf mein Mann immer alleine essen *g*), und ein paar Sachen, die nicht unbedingt an die Öffentlichkeit gehören ;)

Mein schönstes Erlebnis: dass meine Tochter nach einer Problemschwangerschaft gesund auf die Welt gekommen ist


Ich tagge Ina, Anna-Lisa und Charlene.

Dienstag, 26. April 2011

[TTT] Top Ten Tuesday #11


Zeit für den Top Ten Tuesday von Alice im Bücherland.
Das Thema diese Woche:

10 Bücher, die ihr haben musstet, aber immer noch ungelesen in eurem Regal stehen

Na, DIESE Aufgabe hatte ich Ruckzuck erfüllt, wahrscheinlich hätte ich sogar hier eine Top 100 Liste erstellen können. Das ganze "Elend" mit dem explodierenden SUB nahm seinen Anfang in 2004 mit der Gründung von Tauschticket (damals noch Buchticket). Schon von Beginn an hat diese Seite NIE dazu beigetragen, dass mein Bücherbestand gleich geblieben wäre oder sich sogar verringert hätte (haha). Vor Buchticket habe ich mich fast nur mit meiner elf Jahre jüngeren Nichte über Bücher ausgetauscht, da ich nie viele lesende Menschen in meinem näheren Umfeld hatte, und mit Buchticket hat sich das erledigt: neben Büchertipps noch und nöcher hat mir diese Seite auch Bekannte und Freunde eingebracht, mit denen ich mich heute noch viel und gerne über Bücher austausche, darüber kommt man von einem Buchtipp zum nächsten, immer länger werdenden Wunschzetteln und immer höher werdenden SUBs... Soweit ich weiß, hat das Wort SUB sogar irgendwann in einem Thread bei Buchticket das Licht der Bücherwelt erblickt. Mein Lieblingsgenre Jugendfantasy (ich sag nur: Reihen!!!) trägt natürlich auch dazu bei, dass meine Regale überfüllt sind und sich mittlerweile im ganzen Haus die Bücher stapeln.

Hier eine klitzekleine Auswahl des heutigen Top Ten Themas:

1. Oceania 1: Die Prophezeihung, Hélène Montardre
2. Die Tribute von Panem 3: Flammender Zorn, Suzanne Collins
3. Leviathan - Die geheime Mission, Scott Westerfeld
4. Chroniken der Unterwelt 1: City of Bones, Cassandra Clare
5. Das Obsidianherz, Ju Honisch
6. Arkadien brennt, Kai Meyer
7. Justin Time 1: Zeitsprung, Peter Schwindt
8. Die Geheimnisse des Brückenorakels 2: Weltenwanderer, Melissa Fairchild
9. Nach dem Sommer, Maggie Stiefvater
10. Reckless, Cornelia Funke

Das Thema für Dienstag, den 03.05.2011 heißt:
Eure 10 liebsten Autoren

Montag, 25. April 2011

[REZENSION] Harland, Richard - Liberator, Band 2

Richard Harland
Liberator, Band 2
Verlag: Jacoby & Stuart
416 Seiten, Hardcover
ISBN-10: 9783941787353
ISBN-13: 978-3941787353
empfohlenes Lesealter: 14-15 Jahre 

Inhalt:
Der "Worldshaker" ist tot, es lebe der "Liberator"! Gerade drei Monate sind vergangen, seit die Dreckigen den Juggernaut des britischen Königreichs unter Queen Victoria II unter ihre Gewalt gebracht haben. Die Herrschaft der feinen Leute am Oberdeck ist gestürzt und alle könnten nun ein glückliches Leben führen, doch die Revolution frisst ihre Kinder: nicht nur, dass Sabotageakte, bei denen sogar vor Mord nicht zurückgeschreckt wird, für Unruhe und Misstrauen an Bord sorgen, so kehrt sich schon ohne diese Zwischenfälle das Machtgefüge zwischen ehemals Dreckigen und Upperclass um. Verächtlich werden die Personen vom Oberdeck, die nach der Revolution an Bord geblieben sind, von den Revolutionären "Protzer" geschimpft, und ohne hieb- und stichfeste Beweise werden diese für die Sabotageakte verantwortlich gemacht. Der verhandlungsbereite Revolutionsrat droht zu kippen, als mit der wunderschönen und eiskalten Lye eine charismatische Person auf den Plan tritt, die mit ihrer radikalen Einstellung und ihrer kompromisslosen Haltung gegenüber den Protzern alle einstigen Ziele der Revolution gnadenlos in Grund und Boden stampft und alle Fäden der Macht in ihren Händen sammelt und für ihre Ziele sogar über Leichen geht.

Eigene Meinung:
Im Gegensatz zum "Worldshaker", bei dem sich die Handlung der Geschichte auf das Geschehen an Bord konzentrierte und Col und Riff Dreh- und Angelpunkt für alle Handlungsstränge waren, beschreitet Richard Harland mit dem "Liberator" neue Wege. Statt mit dem Liberator in ruhigen Gewässern zu shippern - soweit das mit dem Geist der Revolution an Bord möglich ist, kippt die Revolution und die Missstände breiten sich weit über die Bordgrenzen aus und greifen sogar auf Kohlestationen und die Staatsfahrzeuge der anderen Nationen über. Das Geschehen erlangt durch den größeren Handlungsradius mehr Facetten und ist insgesamt actionreicher. Trotzdem leiden darunter Richards Harlands Charakterstudien nicht, die mich im ersten Band so fasziniert haben. Zwar besteht die feste Bindung zwischen Col und Riff nicht mehr in dem Maße, wie es in "Worldshaker" der Fall war, aber das ist ein stilistisches Mittel, um die Zweifel von Col und Riff darzustellen, ob die Liebe zwischen zwei Gesellschaftsschichten überhaupt eine Chance hat, oder ob sie von vorneherein zum Scheitern verurteilt ist. Der Autor hat mich bereits im "Worldshaker" mit der Entwicklung einiger Charaktere überrascht, aber sein Pulver damit noch lange nicht verschossen. In "Liberator" kommen einige Charaktere zum Zuge, die im Vorgängerband noch nicht in diesem Maße eine Rolle gespielt hatten, einige überraschen mit Entwicklungen, die man ihnen auf Grund ihrer Rolle im ersten Band nicht zugetraut hätte. Doch über allem steht der Charakter von Lye, die trotz ihrer kalten und radikalen Seite fasziniert. Der Leser erlebt die Entstehung einer Diktatur von Beginn an mit, jugendgerecht umgesetzt und ohne das Kind beim Namen zu nennen. Die Figur der Lye und das Machtregime an Bord des Liberator lassen viel Spielraum zum Nachdenken und Weiterspinnen, das Geschehen kommt zwischenzeitlich immer wieder kurz zur Ruhe, bevor Richard Harland weitere Fäden spinnt und verstrickt und den Leser wieder und wieder aufs Neue überrascht, wenn er sich gerade in ruhigeren Fahrtwassern wähnte. Lye ist unsympathisch und sie ist eine Egoistin, aber es ist tatsächlich fesselnd zu lesen wie es eine Außenseiterin schafft an die Macht zu gelangen, nicht, weil sie etwas Besonderes kann, sondern weil sie sich gut verkaufen kann und die Massen durch ihre Reden und ihr Auftreten auf ihre Seite zieht. Sie übt funktionale Empathie aus, um die Massen auf ihre Seite zu ziehen. Richard Harland zeichnet einige Charaktere sehr überspitzt, so ist der Charakter des Lehrers Mr. Gibber schon nahezu absurd, aber für mich unterstreicht das noch den Wahnsinn, der einer Diktatur innewohnt und die Absurdität der ganzen Situation an sich.
Auch wenn die zarte Liebesgeschichte zwischen Col und Riff darüber ins Hintertreffen geraten ist, so ist - gerade für die weiblichen Leser - doch noch für einen gewissen Herzschmerzfaktor gesorgt und in meinen Augen ist Richard Harland die Balance sehr gut gelungen zwischen dem sozialkritischen Stoff und den emotionalen Bindungen, die nicht nur zwischen Col und Riff, sondern auch zwischen anderen Personen an Bord be- beziehungsweise entstehen.

Aufmachung des Buches:
Wie auch in "Worldshaker" ist die Sprache "Liberator" an das jugendliche Zielpublikum angepasst und die sehr kurz gehaltenen Kapitel jagen den Leser förmlich von Seite zu Seite. Das Design ist wiederum nüchtern, die Kapitel sind nur mit klobigen Ziffern durchnummeriert, insgesamt passt alles sehr gut zum Thema der beiden Bücher, nur den Querschnitt durch den Juggernaut, wie er im Anhang von "Worldshaker" abgebildet war, habe ich in "Liberator" vermisst. Die beiden Cover unterscheiden sich nur in der Farbgebung und im Gegensatz zum ersten Band, wo sich die scherenschnittartigen Portraits von Col und Riff zugewandt hatten, weisen sie sich nun den Rücken zu.

Fazit:
Das Ende dieser bemerkenswerten Dilogie würde durchaus noch Stoff für eine equivalente Fortsetzung bieten, doch irgendwie gefällt mir der Gedanke, genau an der Stelle Col und Riff zu verlassen, an der Richard Harland seine Leser von Bord schickt und mir ihre Zukunft selbst weiterzuspinnen.

Mit "Worldshaker" und "Liberator" hat Richard Harland einen Zweiteiler über ein zeitlos brisantes Thema verfasst, der trotz der jugendlichen Sprache auch erwachsene Leser zu fesseln vermag und noch lange, nachdem man die Bücher zugeklappt hat, nachwirkt.

Reihen-Info:
1. Worldshaker
2. Liberator

Sonntag, 24. April 2011

[RUND UMS BUCH] Neu in KW16


Diese Woche war zu Rezensierendes, Gekauftes und Gewonnenes in meinem Briefkasten:

Alinga die kleine Sonnenfee, Hanne Kühlcke (GW)
Die Landkarte der Zeit, Félix J. Palma (RE)
Die perfekte Ordnung der Dinge, Hörbuch, David Gilmour, gelesen von Reiner Schöne (RE)
Reise mit Wolf, Tom Tarek (RE)
Rufname Lila, Tom Tarek (RE)
Strange Angels 1: Verflucht, Lili St. Crow (RE)
Swamplandia!, Karen Russell (GW)
Tales of Partholon 1: Ausersehen, P. C. Cast (RE)
Vampire Academy 5: Seelenruf, Richelle Mead (GK)

Und wer jetzt denkt: "Hahaaa, die Katze ist wieder rückfällig geworden!" Pustekatze!!! Ich bin sooo brav und plötzlich kommen hier Woche für Woche Rezensionsexemplare ganz überraschend von Verlagen und Autoren an, für die ich noch nie etwas rezensiert habe. Und die Katze im Vordergrund wohnt hier schon seit Jaaaaahren, also kein zu beichtender Neuzugang, die hat sich einfach im richtigen Moment mit auf das Foto geschummelt ;) Folglich muss ich diese Woche zwar weiterhin mit Platzproblemen kämpfen, aber zumindest nicht mit einem schlechten Gewissen ;D

Freitag, 22. April 2011

[MEINE WELT] Osterimpressionen

Mit einem Tag Verspätung gab es bei uns zum Mittagessen die "Grie Soß", die in Frankfurt traditionell am Gründonnerstag gegessen wird. Mein Mann stammt ja aus Frankfurt, und dort bekommt man die Kräuter für die Grüne Soße in der Woche vor Ostern eigentlich überall zu kaufen, bei uns gestaltete sich das gar nicht so einfach. Der Rewe im Nachbarort bekam ganze 3!!! Päckchen "Grie Soß" geliefert, zum Glück hatte mein Mann sich die Kräuter zurücklegen lassen.
In der Grünen Soße sind folgende sieben Kräuter enthalten: Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch. Wikipedia hat diesem Traditionalgericht sogar einen eigenen Artikel gewidmet.


Das Familienrezept meines Mannes für "Frankfurter Grie Soß":
Zutaten:
10 hartgekochte Eier
2 Becher Dickmilch
Zwiebel
Knoblauch
1 Bund grüne Sauce
Senf
Pfeffer, Salz
Zubereitung:
Eigelb und Eiweiß trennen. Eiweiß würfeln. Eigelb zerdrücken und mit dem Senf vermischen. Kräuter kleinhäckseln und zusammen mit der Dickmilch zu der Eisenfmasse geben und unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Eiweißwürfel unterheben.
Am besten einen Tag vor Verzehr zubereiten. Dazu schmecken Pellkartoffeln.

Statt meine Rezension zu "Sonnensturz" zu schreiben, haben wir heute Mittag draußen rumgegammelt und ich habe immerhin ein Kapitel von meinem neuen Buch gelesen...


... und danach haben wir neben Eiern noch Finger, Klamotten und den Tisch eingefärbt, aber wenigstens lassen sich die Farben gut abwaschen ;)


Und nachdem ich gestern viel Oster-Gewinnspielglück hatte, das mir neben zwei Kinokarten für "Brighton Rock" auch einen 25€-Amazongutschein eingebracht hat, steckte gerade noch diese Osterüberraschung meiner Freundin Ina im Emaileingang:


Dankeschööööön! Und allen meinen Blog-Besuchern und Blog-Lesern wünsche ich ein schönes, erholsames und sonniges Osterwochenende!

Mittwoch, 20. April 2011

[REZENSION] Perplies, Bernd - Magierdämmerung 2: Gegen die Zeit

Bernd Perplies
Magierdämmerung 2: Gegen die Zeit
Verlag: Lyx
432 Seiten, Klappenbroschur
ISBN-10: 9783802582653
ISBN-13: 978-3802582653

Inhalt:
Nach dem Showdown in "Für die Krone", bei dem der Usurpator Wellington mit seinen Gefolgsleuten die Macht an sich gerissen und die gegnerische Fraktion des Ordens des Silbernen Kreises in seine Gewalt gebracht hat, läuft diesen nun die Zeit davon. Eingesperrt in einen Kerker, bleibt Jonathan Kentham, Jupiter Holmes und der jungen Hexe Kendra McKellen nicht viel mehr als die Hoffnung auf Hilfe durch Randolph Brown, einem der wenigen Gegner Wellingtons, die bei der Konfrontation der beiden Fraktionen in den geheimen Hallen des Ordens entkommen konnten.
Neben den Getreuen Dunholms ist nun auch die Heilige Inquisition in Rom auf die Störung in der Magie aufmerksam geworden und schickt daraufhin eine Magieragentin aus, um den Vorfällen nachzugehen.
Die Uhr tickt, denn während den Gegnern Wellingtons in ihrem dunklen Gefängnis die Hände gebunden sind, macht sich Wellington an Bord der Nautilus auf den Weg die Wahre Quelle der Magie entgültig unter seine Gewalt zu bringen.

Eigene Meinung:
Nach dem schleppenden Einstieg in "Für die Krone" eröffnet Bernd Perplies sein Buch diesesmal mit einem "Zwischenspiel", das nicht nur kurzweilig zu lesen ist, sondern auch eine hervorragende Verbindung zum ersten Teil schafft, so dass man die Wartezeit zwischen den beiden Bänden beinahe vergisst und es einem so vorkommt, als hätte man die Welt von Jonathan Kentham und den anderen Getreuen Dunholms nie verlassen. Leider hielt diese Kurzweil bei mir nicht allzu lange an und das erste Drittel gestaltete sich bei mir - wie schon bei "Für die Krone" - etwas zäh im Lesefluss, da wiederum etliche neue Charaktere eingeführt wurden und die bekannten Schergen aus dem Vorgängerband zudem im Kerker des Ordens zum Silbernen Kreis festsaßen. So spannend die Fluchtversuche auch waren, irgendwann drehte sich die Handlung im Kreis und ich dachte nur: "Jetzt kommt endlich da raaauuusss!!!". Durch die räumliche Trennung des Dream-Teams Holmes und Brown kam nämlich auch der spezielle Wortwitz des Autors leider zu kurz, und umso glücklicher war ich, als zumindest Teilerfolge im Kampf gegen Wellington zu verbuchen waren, und wenn dadurch auch nicht alle ihre Freiheit erlangten, so traffen doch Holmes, seine Geisterkatze Watson und Brown wieder aufeinander, und der Humoranteil schnellte rasant in die Höhe! Ein anderer witziger Höhepunkt dieser Geschichte folgt mit einem weiteren Magiergefährten, der dank magischer Entgleisungen zu neuem Leben erwacht, allerdings handelt es sich hierbei weder um eine Eule, noch einen Raben oder eine Katze, lasst euch überraschen ;)
Die Fadenmagie, die bereits im ersten Band durch besonderen Einfallsreichtum bei mir punktete, wird in diesem Mittelband durch die visuellen Beschreibungen regelrecht greifbar, und wer in "Für die Krone" von dieser Art Magie noch nicht vollends überzeugt war, wird spätestens in "Gegen die Zeit"  regelrecht davon gefesselt ;D Auch wenn mir auf der einen Seite die technischen Details und ausschweifenden Beschreibungen der Gladius Dei zu ausführlich waren, so hat mich auf der anderen Seite diese Detailgenauigkeit bei der durch Magie veränderten Nautilus total begeistert. Diese kommt nun, genau wie Wellingtons Gefolgsmann Hyde-White, als eine Mischung von totem Material und lebendigen Zellen daher, und ich kam mir bei der Erläuterung ihres Aussehens vor als würde ich geradewegs durch ein surreales Gemälde von H. R. Giger spazieren.
Wer des italienischen mächtig ist, stößt auch bei "Gegen die Zeit" wieder auf einige Namensspielereien. Allen anderen kann ich empfehlen die italienischen Begriffe nachzuschlagen, da gerade in diesen Feinheiten immer wieder der Humor des Autors durchblitzt, der ja bereits in "Für die Krone" durch Zitate und Anleihen an literarischen Figuren viele Wortspielereien gebracht hat. Aber auch Autoren und Figuren, die bereits aus "Für die Krone" bekannt waren, wie Arthur Conan Doyles Sherlock Holmes, sind wieder für das eine oder andere Wortspiel gut, und wie bereits im Vorgängerband waren diese für mich wie Rosinen in einem Kuchen, nach denen man nach einiger Zeit regelrecht sucht.
Für den dritten Band der Reihe wünsche ich mir die mitreissende Spannung der ersten beiden Teile und dazu eine gehörige Portion Humor und Wortwitz, der nicht erst gegen Ende der Geschichte (im gewünschten Maße) ins Spiel kommt!

Aufmachung des Buches:
Wie bereits beim Auftakt "Für die Krone" wird die Geschichte durch die Europakarte in der vorderen, dem Stadtplan von London in der hinteren Umschlagklappe und einem dreiseitigen "Dramatis Personae" ergänzt, in dem die wichtigsten Charaktere mit Namen und Funktion aufgeführt sind. Das Cover des zweiten Bandes ziert das Luftschiff "Gladius Dei" (lat. = Schwert Gottes). Dem unvollständigen Medaillon im Vordergrund ist nun im Gegensatz zu "Für die Krone" ein weiteres Stück hinzugefügt worden, auf dem Cover vom abschließenden Band der Trilogie "In den Abgrund" wird es komplett zu sehen sein.

Fazit:
Wiederum brauchte es einige Zeit bis mich die Handlung richtig gepackt hatte, da der spezielle Humor Perplies' erst in der zweiten Hälfte richtig zum Tragen kommt und man bei der Vielzahl an Charakteren erst durchsteigen muss, um die Handlung in vollen Zügen genießen zu können.

Reihen-Info:
Gegen die Zeit
In den Abgrund (September 2011)

Dienstag, 19. April 2011

[TTT] Top Ten Tuesday #10


Zeit für den Top Ten Tuesday von Alice im Bücherland.
Das Thema diese Woche:

10 Bücher, die ihr gerne im Osternest hättet

Die Schwierigkeit dieser Aufgabe besteht für Bücherjunkies wohl weniger darin, 10 Bücher zu finden, als vielmehr, sich auf 10 Bücher zu beschränken:

1. - 4. Percy Jackson, Rick Riordan
Band 1 "Diebe im Olymp" habe ich bereits gelesen, aber nicht behalten, da ich ihn nur als Taschenbuchausgabe zum Film hatte, und die Hardcover sind einfach viel schöner! Da ich in ungelesenen Büchern, die ich alle am liebsten sofort lesen möchte, abgesoffen bin, habe ich es bis jetzt geschafft, mir die Bücher nicht zu kaufen.

5. Die Verlorenen von New York, Susan Beth Pfeffer
Der Vorgängerband "Die Welt, wie wir sie kannten" war eines meiner Jahreshighlights 2010, aber siehe Punkt 1.-4. "Wann soll ich das alles lesen???" Und so geht es mir eigentlich mit allen folgenden Folgebänden von Reihen...

6. Monster Blood Tattoo 2: Die Anklage, D. M. Cornish

7. Crashed, Band 2, Robin Wassermann

8. Elfenliebe, Band 2, Aprilynne Pike

9. Half Brother, Kenneth Oppel
Naja, auf deutsch wäre es mir natürlich lieber, aber falls ich mal wieder ein Buch auf englisch lesen möchte, dann wird es auf jeden Fall das neue von Kenneth Oppel werden, falls es bis dahin nicht doch auf deutsch erschienen ist ;)

10. Wunderbare Fahrten und Abenteuer der kleinen Dott, Tamara Ramsay
Dieses Buch, bzw. die beiden Bücher, sollen noch viel viel viel schöner als Nils Holgersson sein. Seit ein paar Jahren ist die Ausgabe wieder komplett und ungekürzt erhältlich, und vom Kauf hält mich wie bei so vielen anderen eigentlich nur mein gigantischer SUB ab.

Das Thema für Dienstag, den 26.04.2011 heißt:
10 Bücher, die ihr haben musstet, aber immer noch ungelesen in eurem Regal stehen

Auf der Suche nach den Büchern für mein Osternest hat sich die Liste für nächste Woche schon zur Hälfte mitgefüllt ;)

Sonntag, 17. April 2011

[RUND UMS BUCH] Neu in KW15


Diese Woche war zu Rezensierendes und Gekauftes in meinem Briefkasten:

Das Wörterbuch des Viktor Vau, Gerd Ruebenstrunk (RE, AV)
Das große Buch der Heinzelmännchen, Rien Poortvliet / Wil Huygen (GK)
Hallo, hallo, Dorothea Ackroyd / Franziska Mann (GK)
House of Night 4: Ungezähmt, Kristin & P. C. Cast (GK)
Mrs. Marlowes Mäuse, Frank & Devin Asch (GK)
Photoshop Elements für Dummies, Barbara Obermeier / Ted Padova / Meinhard Schmidt (GK)

Bis zum Freitag hatte ich tatsächlich nur einen Neuzugang zu verzeichnen, dann trudelten allerdings Samstags Schlag auf Schlag mein Dummie-Buch von Weltbild ein (für 4,99€ kann es kein Fehlkauf sein, da ich in Photoshop wirklich noch der totale Dummie bin), mein Rezensionsexemplar aus dem Amazon Vine Programm und dank Flohmarkt gab es noch drei weitere Neuzugänge. Nun ja... einen Versuch war´s wert ;D

Samstag, 16. April 2011

[REZENSION] Holmes, Jeremy - Eine alte Dame schluckte 'ne Mücke

Jeremy Holmes
Eine alte Dame schluckte 'ne Mücke
Verlag: Knesebeck
18 Seiten
ISBN-10: 9783868732467
ISBN-13: 978-9783868732467
empfohlenes Lesealter: 6-7 Jahre
 Eine alte Dame schluckte 'ne Mücke.
Im Magen fand sie Platz in 'ner Lücke.
Sie schluckte die Mücke, ganz ohne Not.
Vielleicht ist die Dame bald tot.
Im Stil von "Ich packe meinen Koffer und nehme mit..." erzählt Jeremy Holmes in diesem außergewöhnlichen Bilder-(Leichen-)Schmaus von einer alten Dame, die zunächst eine Mücke schluckte, danach eine Spinne, im Anschluss 'nen Reiher bis hin zu einem Pferd, aber war es das wert? Für den Betrachter dieses kleinen Bilderbuchkunstwerks auf alle Fälle! Die Dame ist am Ende des Buches allerdings tot. Grundlage von Jeremy Holmes Bildergeschichte ist der klassische englische Kinderreim "There was an old lady".

Zunächst zieht man der alten Dame ihren Mantel - beziehungsweise den Schuber - aus, um ihr in den Magen gucken zu können. Die Illustrationen wirken alt und vergilbt. Fast meint man mit der alten Dame in ihrem kleinen Häuschen zu sitzen und das leise Ticktackticktackticktack ihrer Küchenuhr zu hören, während langsam ihre Zeit abläuft. Denn natürlich weiß man, was am Ende mit ihr passieren wird, und so macht der Verlag auch direkt auf Vorder- und Rückseite des Schubers auf ein besonderes Gimmick dieses Buches aufmerksam: blättert man die letzte Seite der Bilder- und Reimegeschichte um, schließt die alte Dame ihre Augen. Das Ende der Dame vorweg zu nehmen finde ich durchaus in Ordnung. Zum einen weiß man, dass man zwar eine Mücke, aber kein Pferd ohne ernste Nebenwirkungen verschlucken kann und zum anderen kann sich ein potentieller Käufer so bereits über die Verpackung ein Bild von der Geschichte machen, da möglicherweise nicht jedes Kind im empfohlenen Lesealter den Witz dieser makaberen Reimerei verstehen wird. Wer die Geschichte jedoch nicht für ein Kind kaufen will, sollte getrost für sich selbst zugreifen, denn die liebevollen Details sind faszinierend: der mantelartige Schuber, die in Spotlackoptik hervorgehobenen Details wie Lippen und Schuhe der alten Dame, die aufklappbare Seite mit dem großen Stier gegen Ende der Geschichte, die gedrittelte Aufteilung in Bilderbuch und festen Körper oder die Schiebetechnik mit den auf- und zuklappbaren Augen. Ich fühlte mich beim Betrachten und Ausprobieren wie ein kleines Mädchen und konnte gar nicht genug davon bekommen die Dame An- und Auszuziehen und die Augen klappern zu lassen. Die Reime trägt man am besten laut vor, so kommen der schwarze Humor und der Wortwitz am besten zur Geltung.
Der Körper der alten Dame besteht aus einer harten Pappe, in deren Mittelteil das Buch integriert ist. Im Kopf sind die auf- und zuklappbaren Augen integriert, der Beinteil ist ohne Funktion. Auf der ersten Seite trägt die Dame noch ihr Handtäschchen spazieren, doch kurz darauf verschluckt sie 'ne Mücke und das makabere Spiel nimmt seinen Lauf. Auf jedem Bild sind im Hintergrund ein stilisierter Speiseröhrenansatz und der Magen zu sehen. Die Illustrationen sind zwar kindgerecht, verströmen aber dennoch einen morbiden Charme. Dieser ist zumeist in kleinen Details zu finden. So schmückt die Mücke - der Stein, der alles ins Rollen gebracht hat - den Kettenanhänger der alten Dame, am unteren Rand eines Bildes sieht man blanke Knochen hervorlugen, die dicke fette Spinne glotzt aus vielen Augen dem Leser direkt ins Gesicht und zu ihren Füßen liegt ein Totenkopf. Der Gruselfaktor wird jedoch beispielsweise durch eine Krawatte um den Hals der Spinne oder die Cowboystiefel an den Füßen des Reihers abgeschwächt und sogar ins Lächerliche gezogen. Die Bilder haben trotz ihres recht kleinen Formats eine solche Aussagekraft, dass sie, um die Geschichte der alten Dame zu erzählen, keinen Begleittext bräuchten. Die Reime unterstreichen jedoch Jeremy Holmes einzigartigen Stil und verleihen den Illustrationen eine Stimme.

Ein außergewöhnliches bibliophiles Kunstwerk und eine Empfehlung für alle Leser von 6-99 Jahren, die auf schwarzhumorige Geschichten und altmodisches liebevolles Design stehen.

Mittwoch, 13. April 2011

[REZENSION] Stewner, Tanya - Wie weckt man eine Elfe?, Band 1

Tanya Stewner
Wie weckt man eine Elfe?, Band 1
Verlag: Fischer
235 Seiten, Hardcover
ISBN-10: 3596854180
ISBN-13: 978-3596854189
empfohlenes Lesealter: 8-9 Jahre

Inhalt:
Bei Buchmachers ist der Familienname Programm: Vater Buchmacher arbeitet in einem Verlag, Mutter Buchmacher ist Buchhändlerin und hat ein eigenes kleines Buchgeschäft, das sich im Erdgeschoss ihres Hauses namens Spatzenwinkel befindet. Tochter Pauline schreibt bereits ihre eigenen Geschichten, und auf dieses Talent ist ihr Vater sehr stolz. Doch halt... da gibt es ja noch Paulines ungleiche Zwillingsschwester Florentine, die immer im Schatten von Pauline steht und darüber sehr unglücklich ist. Wenn sich Florentine so fühlt, kuschelt sie sich am liebsten mit ihrer Mutter in den Lesesessel und gemeinsam lesen sie aus "Die kleine Waldelfe", einem handgeschriebenem Buch, dass Florentine vor einigen Jahren verstaubt und dreckig in einem der Regale im Buchladen ihrer Mutter gefunden hat. Die Elfen in diesem Buch sind jedoch keine bildhübschen zarten Wesen, sondern kleine struppige Pummelchen. In dem Buch wird ein Ritual beschrieben, mit dem man Elfen sehen kann. Ob wohl ein Fünkchen Wahrheit in der Geschichte der kleinen Waldelfe steckt? "Ich glaube an Elfen, und ich bin bereit sie zu sehen. Ich bitte euch, zeigt euch mir!" Was glaubst du wird passieren, wenn Florentine in den Wald geht, um das Ritual durchzuführen?

Eigene Meinung:
Die Geschichte von den wahren Elfen, die mit Feen nichts gemein haben und in Vergessenheit geraten sind, weil kein Kind mehr ihre Geschichten gelesen hat, ist pure Fantasie! Wie oft werden Feen und Elfen in einen Topf geworfen? Im Laufe der Zeit haben sich die zarten Feen gegenüber den pummeligen Elfen durchgesetzt, bis sich Tanya Stewner ihnen in ihrer Geschichte "Wie weckt man eine Elfe" und deren Fortsetzung "Eine Fee ist keine Elfe" angenommen hat.
Tanya Stewner hat wie mit Zauberfäden eine so stimmige Geschichte gewebt, dass man nach dem Lesen fast selbst versucht ist in den Wald zu gehen und die magischen Worte auszusprechen. Wer denkt, dass der zweite Socken von der Waschmaschine gefressen wurde, oder das Laptop auf Grund eines Computervirus' nicht mehr funktioniert, liegt nämlich völlig daneben! Bevor die Elfen nämlich eine nach der anderen eingeschlafen waren, kümmerten sich die Elfen unter dem Motto "Elfen helfen!" um alle möglichen menschlichen und auch tierischen Bedürfnisse: Hummelbi kümmerte sich um die Hummeln, Sockimo um Schuhe und Socken, Hoppeluma um Hasen und Funkelux war für die Technik zuständig. Das Computer, Fernseher und Rasenmäher heutzutage viel schneller kaputt gehen als früher, "wo alles noch besser war", liegt also nicht an der schlechteren Qualität, sondern daran, dass Funkelux genau wie alle anderen Elfen irgendwann eingeschlafen war und sich nicht mehr um ihr Ressort kümmern konnte.
Neben dieser zauberhaften Idee, dass jede Elfe ihren eigenen Zuständigkeitsbereich hat, den man bereits an ihrem pfiffigen Namen erkennt, hat mich vor allem die Familiengeschichte der Buchmachers berührt. Florentines und Paulines Unzufriedenheit beruht eigentlich nur auf fehlender Kommunikation und Missverständnissen, denn eigentlich muss keine der beiden im Schatten der anderen stehen, denn beide haben ein ganz besonderes Talent und erst gemeinsam können die beiden den kleinen Elfen helfen wieder stark zu werden und sich gegenüber den Feen zu behaupten. Als es endlich zur Aussprache zwischen den beiden Schwestern kommt, erkennt der Leser, dass es nicht nur Florentine ist, die manchmal das Gefühl hat im Schatten der anderen zu stehen.
Obwohl neben den entzückenden Elfen und den beiden Zwillingsschwestern die Eltern der beiden nur Nebencharaktere sind, ist die Geschichte doch mit so viel Gefühl und Tiefe erzählt, dass man sich selbst mit den Randfiguren gut identifizieren kann. Die Familiengeschichte der Buchmachers ist sicherlich nicht nur für Kinder im empfohlenen Lesealter interessant, sondern auch für deren Eltern, die vielleicht schon persönliche Erfahrungen gesammelt haben mit dem Problem, dass Geschwisterkinder - oder Kinder und deren Freunde - sich gegenseitig Talente oder Dinge geneidet haben.
Auf Grund der Länge und des großen Schriftbilds eignet sich das Buch in meinem Augen sehr gut zum Vorlesen und gemeinsamen diskutieren. Es ist kein reines Kinder-, sondern ein richtiges Familienbuch!

Aufmachung des Buches:
Auch wenn Tanya Stewners Elfen laut Herrn Buchmacher wie halb Zwerg und halb Kartoffel aussehen, so finde ich sie dennoch total süß! Was mich allerdings fast dazu bewogen hätte einen Abstrich in der Bewertung zu machen, sind die in meinen Augen gar nicht gelungenen Zeichnungen der Menschen, so hat mich Herr Buchmacher mit seinem flachen Gesicht tatsächlich an Ralph Fiennes aka Lord Voldemort in den Harry Potter Verfilmungen erinnert, und so jemand wagt sich etwas gegen das Aussehen der wahren Elfen zu sagen ;D
Das Buch ist großzügig illustriert, außerdem stehen alle Kapitelüberschriften innerhalb einer Girlande, die von einer winzigen Hummelbi in den Armen gehalten wird und die Seitenzahlen am Ende jedes Blattes sind von zwei Ornamenten eingerahmt.

Fazit:
Ein Buch über die Kraft der Bücher und die Kraft der Fantasie, das manchmal richtiggehend philosophische Ansätze hat und sicherlich noch weit über das empfohlene Lesealter von 8 Jahren interessant ist.

Reihen-Info:
Wie weckt man eine Elfe?
Eine Fee ist keine Elfe

Dienstag, 12. April 2011

[GAST-REZENSION] Brewer, Heather - Vladimir Tod 1: Vladimir Tod hat Blut geleckt

Gast-Rezension von Ina O. von Ranathecat
Vielen Dank für deinen Beitrag!


Heather Brewer
Vladimir Tod 1: Vladimir Tod hat Blut geleckt

Verlag: Loewe
205 Seiten, Klappenbroschur
ISBN-10: 3785570279
ISBN-13: 978-3785570272
empfohlenes Lesealter: 12-13 Jahre

Zum Inhalt:
Vladimir Tod ist eigentlich ein normaler Teenager in einer Kleinstadt: in der Schule quält er sich mit langweiligem Unterricht und Tests herum, schwärmt heimlich für ein Mädchen, das anscheinend seinen Freund Henry interessanter findet, und gelegentlich wird er von zwei rüpelhaften Mitschülern belästigt, denen er am liebsten aus dem Weg geht. Alles ganz normal, wenn da nicht seine Vorliebe für Blut, seine Sonnenempfindlichkeit und die extreme Allergie gegen Knoblauch wäre. Oder seine Fähigkeit zu Schweben und die Gedanken seines besten Freundes zu lesen. Denn Vladimir Tod ist ein Halbvampir und lebt unerkannt unter Menschen. Vor drei Jahren kamen seine Eltern bei einem schrecklichen Brand ums Leben und seitdem wohnt Vlad mit der Krankenschwester Nelly, einer engen Freundin seiner Mutter, zusammen, die ihn mit Blut aus der Konserve versorgt. Manchmal denkt Vladimir, er wäre der einzige Vampir auf der weiten Welt, doch dann verschwindet einer seiner Lehrer spurlos und der seltsame Mr. Otis tritt an seine Stelle. Dieser krempelt den Lehrplan total um und setzt Figuren der Mythologie auf die Tagesordnung, aus deren Sicht die Schüler Referate schreiben sollen. Und Vladimir bekommt den Vampir zugeteilt...

Sprache, Stil, Figuren:
Die Geschichte wird in der dritten Person in der Vergangenheitsform erzählt. Die Perspektive wechselt zwischen einem düsteren Vampir, der auf der Suche nach Vladimir über Leichen geht, und Vladimir, der seinen ganz normalen Schulalltag erlebt. Der Text ist flüssig geschrieben, man kommt schnell in die Handlung rein und kann sich aufgrund der jugendlichen Sprache, sehr gut in die Figuren hineinversetzen. Die beschreibenden Passagen sind stimmig und nicht allzu ausufernd, sodass man die Handlungsorte gut vor Augen hat.
Ein am Boden liegender Ast brachte John zum Stolpern und er fiel vornüber. Wie in Zeitlupe näherte sich sein Gesicht dem laubbedeckten Boden. Kalte Luft peitschte über seine Haut. Sein Herzschlag wummerte ihm in den Ohren. Die Schritte des Mannes wurden schneller und im selben Moment, als Johns Wange auf der Erde aufschlug, griff der Fremde ihm ins Haar und zog seinen Kopf mit einem Ruck zurück. John schrie: „Was wollen Sie von mir?” Doch sein Angreifer antwortete nicht. (Seite 7)
Vlad ist ein sympathischer Charakter mit Ecken und Kanten mit einer befremdenden Vorliebe für seltsame Essenskombinationen (natürlich immer Blut mit irgendwas). Er kann albern sein, schlagfertig, schüchtern, mutig, aber auch ernst und traurig. Sehr gerne möchte ich wissen, wie es mit ihm weiter geht, denn im ersten Band wird einiges nur angerissen und Potential für weitere Abenteuer gibt es mehr als genug. Nur die anderen Figuren fand ich etwas stereotyp, zumindest sind mir der beliebte, gutaussehende beste Freund, die Schlägertypen, der undurchsichtige Lehrer und die fürsorgliche Ersatzmama in letzter Zeit schon in anderen Büchern begegnet. Ich hoffe, sie gewinnen in Zukunft an Tiefe und Charakter.

Fazit:
Eine warme Tasse Blut aus der Konserve mit Schokokeksen? Seit Vladimir Tod der leckerste Snack, den ich mir vorstellen kann! Ein fast normaler Teenager, der sich neben dem üblichen Alltag noch mit Vampir-Problemen herumschlagen muss - witzig, unerwartet, spannend und mit viel Potential!

Ausstattung:
Die Gestaltung des Klappenbroschurs ist auffällig - die Farben Schwarz, Weiß und Rot dominieren, alles wirkt roh, plakativ und fast schon ein wenig bedrohlich, wenn da nicht der Vampir-Smiley wäre, der einen witzigen Gegenpol bildet. Die großen, blutroten Elemente wurden zusätzlich lackiert. Jedes Kapitel startet mit einer schwarz bedruckten Seite, auf der einem der Text weiß entgegen leuchtet, und dem jeweiligen Kapitelnamen, der hochkant gestellt wurde. Insgesamt ist es eine sehr auffällige, hochwertige und passende Gestaltung für einen günstigen Preis.

Reihen-Info:
Band 1: Vladimir Tod hat Blut geleckt
Band 2: Vladimir Tod beisst sich durch (Juni 2011)
Band 3: Vladimir Tod hängt todsicher ab (Oktober 2011)
Band 4: Vladimir Tod kämpft verbissen
Band 5: Vladimir Tod ganz schön untot


[TTT] Top Ten Tuesday #9


Zeit für den Top Ten Tuesday von Alice im Bücherland.
Das Thema diese Woche:

Die 10 lustigsten Buchtitel

Aus dem Kopf wären mir wahrscheinlich nicht mal 3 lustige (oder ausgefallene) Buchtitel eingefallen, aber ein Blick in meine überfüllten Bücherregale ließ doch sehr schnell eine Auswahl von 10 zusammenkommen:

1. Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat, Wolf Erlbruch / Werner Holzwarth
2. Ida B. … und ihre Pläne so viel Spaß wie möglich zu haben, Unheil zu vermeiden und (eventuell) die Welt zu retten, Katherine Hannigan
3. Eine alte Dame schluckte 'ne Mücke, Jeremy Holmes
4. Der Hirte, der Engel und Walter, der Weihnachtswunderhund, Dave Barry
5. Ismael und der Auftritt der Seekühe, Michael Gerard Bauer
6. Maia oder Als Miss Minton ihr Korsett in den Amazonas warf, Eva Ibbotson
7. Der Zauberer, der Hässliche und das schamrote Buch, Pablo Bernasconi
8. Was mich fertigmacht ist nicht das Leben sondern die Tage dazwischen, Michel Birbaek
9. Amerikanisches Frühstück oder Wir sind hier nicht im Kino, Joe Coomer
10. Von Hochzeit, Tod und Leben des Schulmeisters Raphael Bell und wie dem Affengesicht Malachy Dudgeon die Liebe abhanden kommt, Patrick Mc Cabe

Vielleicht wäre "Die 10 längsten Buchtitel" auch noch ein TTT-Thema für die kommenden Wochen ;D

Das Thema für Dienstag, den 19.04.2011 heißt:
10 Bücher, die ihr gerne im Osternest hättet

Montag, 11. April 2011

[NEWS] Wiesbadener Lesecafé öffnet seine Pforten

Via Facebook bin ich heute auf die Internetseite vom Wiesbadener Lesecafé gestoßen.
Die Idee eine monatliche Leserunde zu veranstalten, stammt von der begeisterten Hobbyautorin Juliane Seidel, den passenden Rahmen für die Veranstaltungen hat sie im Café Anderswo von Ina Dressel gefunden.
Autoren erhalten dort die Gelegenheit ihre Bücher in gemütlichem Kreis vorzustellen und anschließend Fragen zu beantworten.
Nähere Informationen können der Webseite des Lesecafés entnommen werden.

Das Programm des ersten Lesecafés am 16. April 2011, ab 19 Uhr:
Sarah Lukas liest aus ihren aktuellen Engelsromanen "Der Kuss des Engels" (Piper) und "Der Kuss des Jägers" (Piper), Ulrich Burger stellt die Anthologie "Die Köche - Bis(s) zum Mittagessen" vor.

Besonders die Vorstellung von "Die Köche - Bis(s) zum Mittagessen" hätte mich interessiert, da wir aus diesem Buch Rezepte nachgekocht haben und ich es anschließend rezensiert habe, aber da ich momentan viel Stress auf der Arbeit habe und meine Rezensionen darunter bereits leiden, gönne ich mir diese Woche nur die Nikolaus-Heidelbach-Ausstellung und hoffe auf interessante Folgetermine im Wiesbadener Lesecafé, denn ich finde die Idee ausgesprochen reizvoll und der Eintritt ist übrigens frei ;)

Ich werde das Programm im Auge behalten und interessante Termine rechtzeitig vorstellen, vielleicht schließt sich ja mal jemand einem Termin an ;) Zusammen machen Veranstaltungen einfach mehr Spaß, reicht ja schon, dass ich mir am Donnerstag die Märchenbilder alleine angucken gehe, aber der Termin liegt so blöd abends unter der Woche, dass ich ihn auch nur deshalb wahrnehmen kann, weil das Bücherhaus Jansen in Rüsselsheim quasi auf meinem Heimweg von der Arbeit liegt.

Sonntag, 10. April 2011

[RUND UMS BUCH] Neu in KW14


Diese Woche war zu Rezensierendes, Gekauftes, Geschenktes und Gewonnenes in meinem Briefkasten:

Der Narr und das Mädchen, Celia Rees (GW)
Die Chroniken von Anbeginn 1: Emerald, John Stephens (RE, AV)
Knit the City - Maschenhaft Seltsames, Deadly Knitshade (GS)
Rose 1 und das Geheimnis des Alchemisten, Holly Webb (GK)
Sieben kleine Geheimnisse, Sharon Owens (GW)
Sternenwandler, Tracy Buchanan (GW)
Sturm im Elfenland, Frances G. Hill (GW, RE)
Woher kommt der Wind?, Claudia Carls (RE)

Sch... auf die Gewinnspiel-/RE-/SuperBlogs- und sonstige Blog-Diskussionen. Bloggen macht (meistens) Spaß, und das Tollste am Bloggen sind weder RE, Gewinnspiele oder irgendwelche Beiträge, sondern die Personen, die hinter den Blogs stecken, und von denen man ab und zu auch jemanden persönlich kennenlernen darf ;)

Auch diese Woche gab es neben Büchern noch andere buchige Dinge, und zwar ein paar Lesezeichen vom Piepmatz-Verlag, die Christina von Bücherwelten meinem Buchgewinn beigelegt hat, und eine superschöne Flavia de Luce Jutetasche und einen Aufsteller von der lieben Christiane, die im Gegensatz zu mir diesem Werbegedöns rund um Bücher nichts abgewinnen kann, aber ich liiiebe es :D Ich hoffe für den Flavia-Aufsteller bekomme ich einen Regalplatz freigeräumt, der ist so toll! Neben Christina gebührt mein Dank für gewonnene Bücher außerdem noch Stephie von nobody-knows, Franzi von Bücherchaos und Bettina von Stories48 und natürlich random.org, dass es in den letzten beiden Wochen wirklich sehr sehr gut mit mir gemeint hat. Aussortiert habe ich auch wieder ein paar Bücher, wiederum nur ein kleines Häuflein, aber Kleinvieh macht auch Mist ;)

Ansonsten habe ich dieses Wochenende neben der Sonne meine beiden sehr netten Besuche genossen, und deshalb stehen meine ausstehenden Rezensionen immer noch aus, aber dieser Umstand wird hoffentlich bald behoben sein bzw. die momentan ausstehenden Rezensionen werden dann von anderen ausstehenden Rezensionen abgelöst werden ;D

Samstag, 9. April 2011

[GAST-REZENSION] Kuhn, Krystyna - Das Tal Season 1.4 Die Prophezeiung

Gast-Rezension von Sabrina K.

Krystyna Kuhn
Das Tal Season 1.4 Die Prophezeiung

Verlag: Arena
269 Seiten, Klappenbroschur
ISBN-10: 9783401065328
ISBN-13: 978-9783401065328
empfohlenes Lesealter: 12-13 Jahre

Kurzbeschreibung:
Es ist Frühling im Tal, und Katie ist das erste Mal seit langer Zeit richtig glücklich. Doch dann bricht das Grauen in die Idylle ein. Benjamin verschwindet für drei Tage spurlos. Und als er zurückkommt, ist er ein völlig anderer Mensch. Was ist mit ihm passiert? Als die Situation sich zuspitzt und Ben plötzlich in Lebensgefahr schwebt, macht Katie sich daran, seinen Spuren zu folgen.

Eigene Meinung:
Katie, Robert und David sind in diesem Buch die Hauptakteure und ich muss sagen, dass mir dieses Buch in der Reihe am wenigsten gefallen hat.
Es war irgendwie zu wenig Action in diesem Buch zu finden, wenig Aufklärung. Also ganz anders, als das, was man kennt und erwartet von Krystyna Kuhn.
Positiv fand ich, dass man Robert mal näher kennen gelernt hat, da er ja doch eigentlich immer nur die crazy Rolle in diesen Büchern gemietet hat und ich fand in diesem Buch kam er richtig gut rüber. Katie und David sind meiner Meinung nach wie immer.

Fazit:
Ich fand das Buch ganz nett, aber trotz allem hat mir irgendwie die Spannung gefehlt und die Sucht weiter zu lesen, so wie es mir bei den ersten drei Bänden ging.

Freitag, 8. April 2011

[REZENSION] Puri, Nina - Katze-Deutsch/Deutsch-Katze


Nina Puri
Katze-Deutsch/Deutsch-Katze

Verlag: Langenscheidt
128 Seiten, Hardcover
ISBN-10: 3468738226
ISBN-13: 978-3468738227

Eins vorweg: schon vor "Katze-Deutsch/Deutsch-Katze" hatte ich die Nase in einigen dieser "Wörterbücher" stecken und den Humor darin nie als nur annähernd witzig empfunden, aber "Katze-Deutsch" hat mir mehr als nur einen Lacher entlockt und entpuppte sich als kurzweilige und witzige Lektüre, auf deren Seiten JEDER Katzenbesitzer seine Katze(n) wiederentdecken wird, und diejenigen, die vor dem Lesen keine Katze besaßen, werden auch nach dem Lesen an diesem Zustand wahrscheinlich nichts ändern. Es sei denn, ihnen liegt nichts mehr an Urlaub, Sofa, Dekoartikeln, ihrem Wellensittich oder dem Frieden mit den Nachbarn und sie können sich nichts Schöneres vorstellen als sich von einer flauschigen Wellkugel auf vier Beinen das Leben komplett umkrempeln zu lassen. Katzenbesitzer nehmen nach dem Lesen Verluste (von Sofa, Kristallvase oder den neuen Schuhen) viel leichter und mit einem Lächeln auf den Lippen hin ;) zumindest fühlen sie sich unter all ihren "Leidensgenossen" nicht mehr so alleine mit diesem Begleitumstand, der mit dem Zusammenleben mit Katzen einhergeht und nehmen es als unveränderbare Tatsache hin. Die Katze wird ja auch irgendwann größer... und ruhiger... am besten lässt man aber die teuren Sammeltassen der Oma einmal weggeräumt für immer auf dem Speicher, denn wie bereits Ernest Hemingway sagte: "Eine Katze führt zur nächsten."
Die Illustrationen von Jörg Saupe ergänzen humorvoll die Texte von Nina Puri. Selbst wer normalerweise zum Lachen hinter die Katzenklappe geht, wird sich spätestens bei den "unterschiedlichen Gesichtsausdrücken der Katze" ein fettes Grinsen nicht mehr verbeissen können und liefert damit gleichzeitig den Beweis, das Katzen ihre Mimik viel besser unter Kontrolle haben als ihr Dosenöffner ;)
In diesem Buch werden zwar auch ernstere Themen wie Tierarztbesuche oder "Katzen und Urlaub" angesprochen, jedoch auch mit einer Prise Humor und leichter Ironie.

Fazit:
Auch wenn nicht alle Kapitel durchgehend meinen Humornerv getroffen haben, so ist das Büchlein doch ein lustiger Schmökerspaß für alle Katzenbesitzer oder wie meine Katzen sagen würden: "Miauuu, ggggru, grru schnurrrrrrrrrr!" (Deutsch = Fast so gut wie eine fette Maus!)

Inhalt:
Vorwort
Ich bekomme eine Katze!
Das erste Beschnuppern
Erziehung
Gesundheit
Über Freigänger und Stubenkatzen
Katze und Urlaub
Nachwort

Donnerstag, 7. April 2011

[NEWS] Jutta Wilke liest aus "Holundermond"


Jutta Wilke liest aus Holundermond:
So. 17. April 2011, 15:00 Uhr
Buchmesse Nidderau, Willi-Salzmann-Halle
Nidderau - Windecken
öffentlich

Sa. 30. April 2011, 17:00 Uhr
Buchladen am Freiheitsplatz
Hanau
öffentlich/Voranmeldung

weitere Termine folgen...

Wenn du einmal zaubern möchtest,
dann versuche es am besten in einer Vollmondnacht,
hatte ihr Vater gesagt.

Nele hatte darüber gelacht.

Sie hatte nie versucht zu zaubern.

Und jetzt war sie zu alt, um noch an solche Märchen zu glauben.

Wen mir terminlich nichts dazwischen kommt, werde ich die Lesung in Hanau besuchen, das Buch lese ich allerdings erst ab dem 15. Juli 2011 in der autorenbegleiteten Leserunde bei Lies-und-lausch.

[NEWS] Hintersinnige Bilder zu Hexen, Zauberern, Riesen und Drachen - Eine Ausstellung mit Bildern von Nikolaus Heidelbach

Quelle "Hits für Kids":

Märchen aus aller Welt stehen im Mittelpunkt der Ausstellung, die Nikolaus Heidelbach in der Galleria des Bücherhaus Jansen ab dem 14.4.2011 präsentiert. Zur Vernissage kommt der in Köln lebende Künstler nach Rüsselsheim und wird zusammen mit Prof. Dr. Winfred Kaminski vom Institut für Medienforschung und Medienpädagogik, Köln, die Schau eröffnen.

Copyright Max Grönert

Nikolaus Heidelbach wurde 1955 geboren. Er studierte Germanistik und Kunstgeschichte in Köln und Berlin. Seit rund 25 Jahren veröffentlicht Heidelbach seine Bücher und gilt als einer der anerkanntesten, zugleich aber auch eigenwilligsten Illustratoren Deutschlands. Neben zahlreichen Bilderbüchern mit eigenen Texten, Illustrationen zu Kinderbüchern (Nöstlinger: »Der neue Pinocchio«), Gedichten (Josef Guggenmos), Erzählungen, den Märchen der Brüder Grimm und H.C. Andersen und Schulbüchern, veröffentlichte er auch Bilderbücher für Erwachsene. Außerdem zeichnete er viele Cover-Illustrationen, zuletzt für die Artemis-Fowl-Romane. Im Jahre 2000 wurde er für sein Gesamtwerk mit dem Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises ausgezeichnet.

Aus der Begründung der Jury: »Wie kaum ein anderer hat er sich - vor allem in seinen eigenen Büchern - mit kindlichen Gefühlen, Wahrnehmungen und Erlebnissen auseinander gesetzt. Ihm gelingt es dabei, aus dem Blickwinkel der Erwachsenen Verhaltensweisen und Bedürfnisse von Kindern in Wort und Bild festzuhalten. Nikolaus Heidelbach hat eine sehr eigenständige Bildsprache entwickelt, in der sich Einflüsse aus der Kunstgeschichte etwa aus dem Surrealismus, den Werken von George Grosz oder Fernando Botero mit eigener Bildfindung verbinden.«

Die Märchen aus aller Welt erschienen im Herbst 2010 im Beltz Verlag. Alle 165 Illustrationen der großen Ausgabe werden im Bücherhaus zu sehen sein. In diesen Märchen aus Norwegen, Russland, Deutschland oder Alaska werden die widersprüchlichen menschlichen Empfindungen und Handlungen dargelegt. Bei der Suche nach Glück und bei der Hoffnung auf Veränderung spielen Zauberer, Riesen, Hexen oder Drachen eine Rolle. Immer wieder erfahren die Menschen, dass ihr wirkliches Wohlergehen, ihre Zufriedenheit nicht vom finanziellen Reichtum abhängt.

Nikolaus Heidelbach beweist mit seinen Bildern erneut seine erzählende Mehrdimensionalität. Er ist genauer Rechercheur der historischen Zeit und des Märchenhintergrunds. Er reduziert sich bei seinen altmeisterlichen Illustrationen nicht auf die bloße Abbildung des Vorgegebenen. Mit seinen Acrylgemälden schafft er eine zweite, erweiternde Ebene und gibt Anregungen zu eigenen Interpretationen.

Die Ausstellungseröffnung am 14.4.2011 im Bücherhaus, Marktstr. 10-14, Rüsselsheim, beginnt um 20.00 Uhr. Die Veranstalter bitten aus Platzgründen um verbindliche Voranmeldung für die Eröffnung mit Nikolaus Heidelbach. Sie ist auch telefonisch unter 06142-61844 möglich. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung wird bis zum 30.6.2011 im Bücherhaus zu sehen sein.

Hans-Joachim Gelberg (Auswahl) / Nikolaus Heidelbach (Bilder)
Märchen aus aller Welt
Verlag: Beltz
375 Seiten, Hardcover
ISBN-10: 340779973X
ISBN-13: 978-3407799739
empfohlenes Lesealter: ab 4 Jahre 

Dienstag, 5. April 2011

[MEINE WELT] Heute hier... morgen da... und am Sonntag zu Hause ;)

Auch wenn die Veranstaltung fast eine reine Signierstunde war, so hat sich der Besuch im Frankfurter Hugendubel doch gelohnt...


... dank eines sehr sympathischen und gut gelaunten Steffen Henssler, der für jeden Besucher in der Schlange neben Signatur auch noch Zeit für ein kurzes Gespräch hatte...


... und dem daraus resultierenden ersten!!! Buch, dass für meinen Mann signiert worden ist (ups... für meine Tochter habe ich schon oft welche signieren lassen *g*)


Und morgen freue ich mich auf das Treffen mit der lieben Misa in Mainz und am Sonntag kommt Ailis von Rheinhessen extra ins weit entlegene... Rheinhessen gefahren :D Irgendwie peinlich, dass wir über ein Jahr gebraucht haben, um 5km zu überwinden *ggg* Wahrscheinlich sind wir beide einfach zu schüchtern, als das wir uns schon früher getroffen hätten ;D

[TTT] Top Ten Tuesday #8


Zeit für den Top Ten Tuesday von Alice im Bücherland.
Das Thema diese Woche:

Die 10 schlechtesten Literaturverfilmungen

Es waren nur wenige richtig schlechte Literaturverfilmungen, die mir auf Anhieb für meine Liste eingefallen sind, aber es gab dann doch noch einige mittelmäßige der Kategorie "kann man einmal gucken, muss man aber nicht", darunter fallen bei mir auch welche, die letzte Woche auf einigen Listen der besten Literaturverfilmungen aufgetaucht sind.

1. Eragon

Die Verfilmung von "Eragon" hatte ich mir mit meiner Nichte und zwei Freundinnen im Kino angesehen. Die beiden Freundinnen hatten das Buch vorher nicht gelesen und fanden den Film immerhin mittelmäßig. Meine Nichte und ich allerdings konnten nicht an uns halten, und haben den ganzen Film über diskutiert und gezetert, wie grottenschlecht der Film gemacht ist und kaum an der Buchvorlage orientiert ("Kam das im Buch vor? Ne, oder?"), woran sich aber keiner im Kino gestört hat, da es den meisten um uns herum ebenso ging ;D

2. Die unendliche Geschichte ...und ihre unerträglichen Fortsetzungen

Ich werde nie nie nie diejenigen verstehen können, die "Die unendliche Geschichte" als gelungene Literaturverfilmung ansehen. Der Film wird nicht mal ansatzweise der wunderschönen Vorlage gerecht und ich kann Michael Ende nur zu gut verstehen, dass er damals nicht im Abspann genannt werden wollte. Natürlich geht´s noch schlimmer, es gibt ja auch Teil 2 und 3 (oder noch mehr?) der unerträglichen Geschichte.

3. Tintenherz

Die Trilogie selbst hat ja leider an Qualität von Buch zu Buch abgenommen. War Tintenherz noch wirklich schön, so war Tintenblut nur noch Mittelmaß und Tintentod für mich beinahe eine Quälerei. Der Film ist ok, aber nichts besonderes. Da mich die Fortsetzungen in Buchform bereits nicht überzeugen konnten, kann hier gerne nach Band 1 Schluss sein. Wer eine schöne Cornelia-Funke-Verfilmung sehen will, dem kann ich die Wilde-Hühner-Reihe empfehlen.

4. Twilight ...und bis(s) zum bitteren Ende

Dito "Tintenherz" und Co.: einmal sehen reicht völlig, und ganz ehrlich: wo im Buch noch auf jeder Seite stand "Edward ist so toll, Edward ist so schön, blablabla..." - aber nach dem Film MUSS man sich doch für einen der knackigen muskulösen Werwölfen entscheiden, oder? Robert Pattinson als Edward geht gar nicht, sorry.

5. Arthur und die Minimoys

Ich habe die Buchvorlage nicht gelesen, bin aber eigentlich ein großer Fan von Trickfilmen, sehr gerne in Kombination mit Realverfilmung, aber die Story war mir stellenweise zu albern und die deutschen Synchronstimmen (Bill Kaulitz und Nena) haben mich genervt.

6. The Time Machine

Ich stehe Neuverfilmungen generell eher sketisch gegenüber, und trotz guter Buchvorlage und einem Hauptdarsteller, den ich eigentlich gerne mag, kommt "The Time Machine" nicht annäherungsweise an den Klassiker mit Rod Taylor heran, den ich übrigens auch schon mit 5 oder 6 Jahren gesehen haben, zum Glück habe ich im Gegensatz zu Angst vor offenen Gewässern - dank "Der weiße Hai" oder "Höllenfahrt der Poseidon" - heute wenigstens keine Angst mehr vor Monstern ;)

7. Der Rasenmäher-Mann

Es gibt einige wenige sehr gute Stephen-King-Verfilmungen, und einen Haufen grottenschlechte, mit denen man eine eigene TTT-Liste füllen könnte. Ich hab den miesesten Film herausgepickt, über den ich gestolpert bin, wobei man zugeben muss, das die Vorlage in Form einer Kurzgeschichte auch nicht besonders gelungen ist.

8. In 80 Tagen um die Welt

Hier könnte ich genau das gleiche Kommentar darunter schreiben, wie bei "The Time Machine", wobei es nach der Fassung mit David Niven immerhin einen sehr gelungenen Fernseh-Mehrteiler mit Pierce Brosnan und Peter Ustinov gab, aber die Fassung mit Jackie Chan ist leider ein schlechter Witz!

9. Blood and Chocolate

Das Buch habe ich noch nicht gelesen, und ob ich das nach dieser langweiligen und qualitativ schlechten Verfilmung noch will, ist fraglich. Der ganze Film wirkt billig und die Schauspieler sind einfach nur mies besetzt, obwohl welche darunter sind, die ich in anderen Filmen gerne gesehen habe.

10. Der Teufel trägt Prada

Auch ein Film der Kategorie "kann man sich ansehen, wenn sonst nichts im Fernsehen läuft", aber trotz guter Besetzung fand ich ihn eher langweilig. Ich habe die Buchvorlage nicht gelesen, vielleicht hätte ich die ja als genauso langweilig empfunden, leider fehlt mir der Vergleich.

Das Thema für Dienstag, den 12.04.2011 heißt:
Die 10 lustigsten Buchtitel

Sonntag, 3. April 2011

[REZENSION] Meister, Derek - Das Licht, das tötet 3: Ghostmaster

Derek Meister
Das Licht, das tötet 3: Ghostmaster
Verlag: Loewe
426 Seiten, Hardcover
ISBN-10: 3785562640
ISBN-13: 978-3785562642
empfohlenes Lesealter: 12-13 Jahre

Inhalt:
Es sollte der Sommer ihres Lebens werden: Ian und Bpm reisen von New York nach Buenos Aires, um weiter gegen die totbringenden Lichter anzukämpfen. Dort laufen alle Fäden zusammen, als sie nicht nur auf die Japanerin Chiyo treffen, die mit Hilfe des Helms ihrer Großmutter "Hitomi" ebenfalls die Lichter sehen kann, sondern auch auf den Wissenschafter Daniel Rheinberg, der hilflos und verzweifelt in seinem Kummer über einen schweren persönlichen Verlust ist, und auf Brian Cox, dessen Großmutter Sophia einst gemeinsam mit Chiyos Großmutter und Ians Großvater auf der USS Eldrige an geheimen Experimenten teilnahm, wo die Geschichte um die Brane, den Moloch, die Drachen oder die Lichter ihren Anfang nahm...

Eigene Meinung:
Nervenaufreibend und atemlos peitscht Derek Meister seine Leser im abschließenden Band seiner Mystery-Thriller-Trilogie hin zu einem atemberaubenden Showdown. Nachdem die beiden Vorgängerbände an verschiedenen Handlungsorten in aller Welt spielten, treffen die Protagonisten nun in Buenos Aires aufeinander. Alle verbindet die Jagd nach den Lichtern, aber jeder von ihnen hat andere Beweggründe dafür, die aus ihnen teilweise verbitterte Feinde machen, die selbst vor Mord nicht zurückschrecken. Nachdem persönliche Verluste und Grenzerfahrungen dazu führen, dass einige von ihnen die Seiten wechseln, kann keiner von ihnen mehr sicher sein, wer auf wessen Seite kämpft. Dieser Umstand macht "Ghostmaster" noch fesselnder und spannender als seine beiden Vorgänger waren, auch wenn ich das kaum für möglich gehalten hätte! Gerade die Entwicklungen in der Persönlichkeit der Protagonisten, die überraschenden Wendungen und das Verschwimmen der vormals klaren Abgrenzungen zwischen Gut und Böse haben für mich den größten Reiz bei "Ghostmaster" ausgemacht. Im Nachhinein sind alle Charakterskizzen für mich logisch und nachvollziehbar, aber Derek Meister hat mich während des Lesens fast jedesmal mit den Schachzügen seiner Figuren überrascht.
Man merkt Derek Meister an, dass er neben Romanen auch Drehbücher für Fernsehproduktionen schreibt. Seine Bücher sind fesselnd und kommen ohne Lückenfüller aus. Ganz im Gegenteil wird die Handlung teilweise in einem dermaßen atemberaubendem Tempo vorangetrieben, dass man hochkonzentriert Zeile für Zeile inhalieren muss, um kein wichtiges Detail zu verpassen. Hier zählt jedes einzelne Wort! Derek Meisters Schreibstil macht es dem Leser fast unmöglich ein einmal angefangenes Buch aus der Hand zu legen.

Aufmachung des Buches:
Wie bereits bei den beiden Vorgängerbänden schließt sich der Geschichte ein Glossar an, in dem die wichtigsten historischen und wissenschaftlichen Begriffe leicht verständlich für Laien erklärt werden.
Die farbliche und graphische Gestaltung der Bücher ist unruhig und beinahe aggressiv und greift den Inhalt der Bücher hervorragend auf ohne irgendetwas von deren Inhalt preiszugeben.

Fazit:
Eigentlich ein hervorragender Stoff für eine Verfilmung, aber wozu? Hier bekommt man Kopfkino in Reinstform zwischen zwei Buchdeckeln geboten. Wer hierfür kein Ticket löst, ist selbst Schuld!

Reihen-Info:
Ghostmaster

[RUND UMS BUCH] Neu in KW13


Diese Woche war zu Rezensierendes, Gekauftes und Getauschtes in meinem Briefkasten:

Adèle und Simon in Amerika, Barbara McClintock (GK)
Eine alte Dame schluckte 'ne Mücke, Jeremy Holmes (RE)
Hauptsache lecker! , Steffen Henssler (RE)
Liberator, Richard Harland (RE)
Ruf der Tiefe, Katja Brandis / Hans-Peter Ziemek (GT)
Yelena und die Magierin des Südens, Maria V. Snyder (RE)

An "Yelena" bin ich ja sowas von unschuldig! Keine Ahnung wie Mira Taschenbuch auf mich aufmerksam geworden ist, weder habe ich bereits für den Verlag rezensiert noch machen Fantasy- und/oder Schmonzetten in letzter Zeit den Großteil meiner besprochenen Bücher aus, aber allahop - eingesubbt ;)

Außer den Büchern gab es noch "Bücherzubehör" in Form von zwei Tassen. Die Albenkind-Tasse ist ein Gewinn aus dem Adventskalender!!! von WerkZeugs, die ich eigentlich schon abgeschrieben hatte und die Tasse von den Wilden Hühnern gab es total günstig im Ausverkauf der Mainzer Bahnhofsbuchhandlung, und da ich bekanntermaßen, was die Werke von Frau Funke angeht, hauptsächlich Fan von "Der Herr der Diebe" und ebenjener Mädchenbande bin, durfte die Tasse trotz sowieso zu großer Tassensammlung mit mir nach Hause ;)
Blogkatze und Bücherwurm fühlen sich in den Tassen auf jeden Fall sichtlich wohl, die Katze grinst sich doch regelrecht einen ab und der Wurm hat sich gleich den Henkel zum Abhängen ausgesucht ;)


Ach... es war zwar kein Bücherberg, aber immerhin ein kleiner Stapel an Büchern, die ich gestern noch als Spende für die Bücherei aussortiert habe - und ich habe sie sogar schon weggebracht :D

Samstag, 2. April 2011

[REZENSION] Grant, Sara - Neva


Sara Grant
Neva

Verlag: Pan
352 Seiten, Hardcover
ISBN-10: 3426283484
ISBN-13: 978-3426283486
empfohlenes Lesealter: 12-13 Jahre

Inhalt:
Die 16-jährige Neva lebt in Heimatland, das von einer undurchdringlichen Energiekuppel von der Außenwelt abgeschottet ist. Fragen nach dem Warum oder der Vergangenheit von Heimatland und der Außenwelt werden nicht beantwortet. Hoffnung auf Antworten gibt Neva ein altes Tagebuch ihrer Großmutter, die vor einigen Jahren spurlos verschwunden ist. Zusammen mit ihrer Freundin Sanna beschließt Neva sich gegen die Regierung aufzulehnen und vielleicht auf Spuren ihrer verschwundenen Großmutter zu stoßen.

Eigene Meinung:
Kurz nachdem ich den Deckel über der letzten Seite zugeschlagen habe, war ich eigentlich dazu geneigt "Neva" nur mit 3 Sternen zu bewerten, da mir u.a. das offene Ende zunächst nicht zugesagt hat. Daraufhin habe ich recherchiert, ob "Neva" der Auftakt einer Reihe werden soll, aber nach Auskünften der Autorin ist keine Fortsetzung geplant. Warum dann doch mein Sinneswandel und die bessere Bewertung? Nachdem sich der Eindruck des Buches ein wenig bei mir gesetzt hatte, fand ich das hoffnungsspendende Ende trotz aller offenen Fragen recht gelungen. Es erinnert mich ein wenig an das Ende des Filmes "Logan's Run" und ist mir wohl vor allem zuerst deshalb sauer aufgestoßen, weil ich vor "Neva" lauter Dystopien gelesen habe, die entweder in sich abgeschlossen oder der Auftakt einer Reihe waren. Das Ende hat mich in diesem Fall einfach vor den Kopf gestoßen und völlig überrascht, weil die Handlung am Anfang des Buches relativ ruhig vor sich dahinplätscherte und ich nie damit gerechnet hätte, dass sich in den letzten Kapiteln die Handlung regelrecht überschlägt und der Leser dann quasi auf der letzten Seite eine ganz neue Welt präsentiert bekommt und CUT!
Trotzdem weist "Neva" ein großes Manko auf, dass sich sowohl während des Lesens gestört hat als auch Tage nachdem der Leseeindruck bei mir gesackt ist. Ich konnte zu einigen Figuren in Sara Grants Roman einfach keinen Zugang finden und die Beschreibung des Heimatlandes war mir oftmals zu oberflächlich und vage. Und eine Sache hat mich tatsächlich beinahe schon genervt, und das war die Dreiecksgeschichte zwischen Neva, Ethan und Braydon. Kann es nicht mal EINE Geschichte geben, die ohne diesen mittlerweile anscheinend obligatorischen Faktor auskommt? Vor allem, weil er in diesem Fall eigentlich nur vom interessanteren Rest abgelenkt hat und in meinen Augen mit den beiden Figuren Ethan und Braydon, die ich schlecht skizziert fand und mit deren Handlungsweisen ich mich absolut nicht identifizieren konnte, nicht besonders gut gelungen war.
Auch im Bereich der Dystopien muss - oder kann - das Rad vielleicht nicht neu erfunden werden, aber oberflächliche und schlecht skizzierte Charaktere können einem den Spaß an einer noch so guten Handlung nehmen! Eine der Grundideen von Heimatland ist zwar, dass sich die Menschen nach Generationen der Isolation äußerlich immer ähnlicher geworden sind, aber gerade deswegen hätte Sara Grant ihr Hauptaugenmerk auf genaue Charakterskizzen legen sollen, damit der Leser erkennt, dass sich die Menschen im Inneren sehr wohl noch unterscheiden und warum solche Rebellen wie Neva heranwachsen. Aber die Figuren waren mir bis auf wenige Ausnahmen oftmals zu Wischiwaschi und bereits nach wenigen Tagen nachdem ich das Buch beendet habe sind die Personen dieses Buches bei mir in Vergessenheit geraten.
Nach dem bereits erwähnten zögerlichen Einstieg zieht Sara Grant aber das Tempo an und bietet dem Leser einige interessante Handlungsstränge und überraschende Wendungen. Dank ihres flüssigen und fesselnden Schreibstils habe ich "Neva" innerhalb kurzer Zeit gelesen.

Fazit:
Für Fans von Dystopien, die in diesem Bereich schon einiges gelesen haben, ist "Neva" leider oftmals zu oberflächlich und allgemein gehalten. Für jüngere Leser und Einsteiger hat diese Geschichte aber einiges zu bieten, bevor sie sich komplexer gestalteten zukünftigen Welten widmen! Da ich allerdings zur ersten Gruppe gehöre gibt es für "Neva" von mir leider nur etwas wacklige 4 Sterne. Ich wünsche mir von Sara Grant weitere Bücher mit ihrem tollen Schreibstil, aber bitte mit ausgereifteren Ideen und Charakteren.

[NEWS] Hugendubel Frankfurt: Steffen Henssler präsentiert und signiert sein neues Kochbuch "Hauptsache lecker"

Dienstag, 05. April 2011, ab 16 Uhr:


Da "Hauptsache lecker" mein Kochbuch-Projekt im April ist und die Veranstaltung darüber hinaus kostenfrei, werde ich am Dienstag nach der Arbeit wohl bei Hugendubel zur Buchpräsentation vorbeischauen und mein Buch im Anschluss signieren lassen.

Damit hat sich vielleicht auch die Frage beantwortet - die sich möglicherweise noch nie jemand gestellt hat *g* - welche Veranstaltungen ich auf meinem Blog vorstelle: in der Regel nur diejenigen, die ich besuchen möchte oder besuchen würde, wenn mir Termin oder Uhrzeit keinen Strich durch die Rechnung machen.