Samstag, 31. Dezember 2011

[MEINE WELT] Auf ein neues...

... in 2012!

Auch wenn sich 2011 mir - und sicher auch vielen anderen - nicht immer von seiner besten Seite gezeigt hat, gibt es trotzdem viele Momente, die ich nicht missen möchte.
Ich wünsche mir deshalb einfach für mich und alle anderen, dass 2012 noch weit mehr dieser schönen Momente bereithält und weniger von denen, an die man sich nicht so gerne zurückerinnert.

Rutscht gut ins neue Jahr ihr Lieben!

[REZENSION] Poznanski, Ursula - Saeculum (Hörbuch)

Ursula Poznanski
Saeculum
gelesen von Aleksandar Radenković
Verlag: Jumbo
Länge: Hörbuch, autorisierte Audiofassung, ca. 360 Minuten
ISBN-10: 3833728485
ISBN-13: 978-3833728488
empfohlenes Lesealter: 14-17 Jahre

Inhalt:
Der Medizinstudent Bastian gerät über seine neue Liebe Sandra in die Mittelalterszene und darf sie kurz darauf zu einem Live-Rollenspiel ihrer Gruppe "Saeculum" in ein abgelegenes Waldstück begleiten. Bereits im Vorfeld droht die Stimmung zu kippen, als herauskommt, dass das Waldstück, welches die Gruppe bereits im Vorjahr für ihr Live-Rollenspiel gewählt hat, verflucht sein soll. Nur wenige aus der Gruppe nehmen die Warnung erst, doch die wenigen kritischen und warnenden Stimmen scheinen Recht zu behalten: was als harmlose Reise in die Vergangenheit beginnt, droht bald bitterer Ernst zu werden, Personen verletzen sich, Teilnehmer verschwinden auf geheimnisvolle Weise und schon bald scheint einer der Gruppe vom Tod bedroht zu sein. Vergangenheit und Gegenwart verknüpfen sich auf eine mysteriöse Weise. Trifft die Gruppe "Saeculum" eine Weissagung, die vor hunderten von Jahren bereits einmal erfüllt wurde oder liegt der eigentliche Fluch für die Rollenspieler in der Gegenwart?

Eigene Meinung:
Das Cover des "Saeculum"-Hörbuchs schmückt das gleiche Bild wie die gleichnamige Buchausgabe aus dem Loewe-Verlag. Karge Äste sind das einzige Bild, das sich beim Blick in den wolkenlosen Himmel bietet, und so karg und ohne Luxus war das Leben auch vor Hunderten von Jahren, in der sich die Live-Rollenspiel-Gruppe Saeculum ansiedelt. Ohne Komfort und ohne Luxus beziehen sie für einige Tage ein karges Waldstück, fernab von jedweder Zivilisation, und Ursula Poznanski hat genau wie bei "Erebos" wieder sehr gute Arbeit geleistet und umfassend in der Szene recherchiert, so dass sie eine glaubwürdige Szenerie heraufbeschwört, in die man sich beim Hören hervorragend hineinversetzen kann.
Die autorisierte Lesefassung wird von Aleksandar Radenković gesprochen. Zu Beginn erschienen mir einige seiner stimmlichen Charakterstudien noch etwas überzogen, aber wenn die Handlung erstmal richtig in Fahrt kommt, funktioniert seine Interpretation der Charaktere wirklich perfekt: selbst bei dialoglastigen Szenen und einer temporeicheren Handlung erkennt man jeden Protagonisten dank seiner stimmlichen Interpretation sofort und er fängt sehr gut die von Ursula Poznanski beschriebenen Charaktereigenschaften von jeder agierenden Person ein. Einige Personen konnten mich zwar nicht gänzlich überzeugen, so bleibt Bastian streckenweise wirklich nicht mehr als der langweilige Medizinstudent, als der er zu Beginn beschrieben wird und seine Wendung in der zweiten Hälfte der Story habe ich ihm nicht gänzlich abgenommen, dafür wirken andere Charaktere umso überzeugender und in ihrem Wandel glaubwürdig und überraschend.
Im Gegensatz zu "Erebos" fand ich den Einstieg in das Buch etwas langatmiger und die Charaktere stellenweise nicht ganz so interessant und lebendig und ziehe deshalb im direkten Vergleich an der Benotung einen Punkt ab, da "Erebos" zudem mit einer interessanteren Wendung aufwartet und die Auflösung für mich nicht so konstruiert und überraschender daherkam.
Ein großer Pluspunkt der Hörfassung ist für mich die gestraffte Handlung, da mir das Vorspiel - mit der Charaktereinführung der einzelnen Akteure - zum Live-Rollenspiel im Wald hier schon ausufernd genug ist und die Musik zu Beginn und als Abschluss des Hörbuchs, die eine wichtige Rolle innerhalb der Geschichte spielt, und auf die die Leser der gedruckten Ausgabe leider verzichten müssen.

Fazit:
Auch wenn "Saeculum" für mich nicht ganz an "Erebos" heranreicht, so schafft es Ursula Poznanski dennoch zum wiederholten Mal mit einem starken Plot, größtenteils interessanten Charakteren und einer fundiert recherchierten Kulisse zu überzeugen, und entführt ihre Hörer in diesem Fall mitten aus der Gegenwart direkt in ein mittelalterliches Leben behaftet mit einem grausigen Fluch, welcher sicher bei dem einen oder anderen Lauscher der Geschichte eine Gänsehaut erzeugen wird.

Freitag, 30. Dezember 2011

[REZENSION] Lembcke, Marjaleena - Die Füchse von Andorra (Hörspiel)

Marjaleena Lembcke
Die Füchse von Andorra
gesprochen von Alexandra Henkel, Judith Engel, Ulrich Noethen, Inga Busch u.a.
Verlag: DAV
Länge: Hörspiel, 54 Minuten
ISBN-10: 3862310868
ISBN-13: 978-3862310869
empfohlenes Lesealter: 9-10 Jahre

Inhalt:
Sophie ist die Älteste von Vierlingen. Da sich nach den Ferien die Wege der Geschwister trennen, weil alle auf unterschiedliche Schulen gehen, sehnt sie sich sehr nach einer Freundin. Das soll die mutige Alice sein, die nach den Ferien tatsächlich auf das gleiche Gymnasium geht wie Sophie. Nach sehr kurzer Zeit steht die Freundschaft jedoch schon wieder vor dem Aus. Sophies Mutter ist immer häufiger traurig und auch Alice muss schwere Zeiten in ihrer Familie durchstehen. Da sich keine der beiden traut über ihre Probleme zu reden, gehen sie sich aus dem Weg und schon bald droht die Freundschaft an Missverständnissen zu zerbrechen.

Eigene Meinung:
Obwohl Millionen von Deutschen an Depressionen leiden, traut sich dennoch kaum jemand über dieses Thema zu sprechen. Im Gegensatz zu äußeren Krankheiten versucht man eine Depression zu vertuschen oder zu überspielen. Da andere Personen die Krankheit nicht sehen können, versucht man sich selbst zu beschwichtigen, dass schon alles nicht so schlimm ist und vor allem versucht man es seinen Kindern gegenüber zu verschweigen. Von außen betrachtet ist Sophies Großfamilie eine glückliche Familie, aber nachdem man die Nase hineingesteckt hat, kommt nach und nach ans Licht, dass Sophies Mutter unter Stimmungsschwankungen leidet und nach einem gemeinsamen Urlaub, der eigentlich zur Erholung und Entspannung dienen sollte, spitzen sich die Ereignisse immer mehr zu, Sophies Mutter verliert immer mehr ihre Antriebskraft und die Lust an Unternehmungen, dass sie zu guter Letzt endlich gemeinsam mit ihrem Mann mit ihren Kinder über die Krankheit redet und Hilfe in einer Klinik sucht.
Marjaleena Lembcke widmet sich dem Tabuthema "Depression" sehr gefühlvoll und setzt es in einer Art um, die es schafft, es sowohl betroffenen Kindern als auch deren Eltern näherzubringen. "Die Füchse von Andorra" zeigen, wie wichtig gerade in schwierigen Zeiten Freundschaften und Familie sind und dass es kein Anzeichen von Schwäche ist, wenn man um Hilfe ersucht, wenn man sich selbst nicht mehr helfen kann.
Auch der Titel macht die Krankheit viel greifbarer. Depression kann man nicht sehen, nur fühlen, und auch mit dem Namen wird ein Kind nicht so viel anfangen können wie mit einem Beinbruch oder einem Blinddarm. Die Autorin visualisiert die Depression und gibt ihr als Namen eine Metapher, die bei den Kindern durch einen Verhörer als "Die Füchse von Andorra" ankommt. Ob und wie "Die Füchse von Andorra" ihrer Mutter aus der Depression helfen können, erzählt ihre Geschichte.
Die Sprecher füllen allesamt sehr gut ihre Rollen aus, die Charaktere sind vielschichtig und mit Leben gefüllt. Judith Engel verkörpert sehr glaubhaft die Stimmungsschwankungen und die steigende Lustlosigkeit von Mutter Marlene, auch Ulrich Noethen nimmt man den schwierigen Part des einerseits lebensfrohen Menschen und andererseits besorgten Ehemann und Familienvater voll ab. Auch die anderen Rollen sind perfekt besetzt und machen die Produktion zu einem herzerwärmenden Hörgenuss, der hoffentlich noch sehr viele Hörer finden wird.
Untermalt wird Marjaleena Lembckes Geschichte mit Musik von Daniel Roth, die die Gefühle, die die Geschichte beim Hören hervorruft noch verstärkt, die Klänge sind mal leichtfüßig, mal schwer, und greifen so die verschiedenen Stimmungen der Handlung auf und fügen sich wunderbar in den Gesamtablauf des Hörspiels ein.

Fazit:
Eine wichtige Geschichte, und trotz aller Traurigkeit auch eine hoffnungsspendende Geschichte, die das Tabuthema "Depression" in kindgerechter Form aufarbeitet und umsetzt und sicher vielen Familien eine Hilfe sein kann, wie man dieses Thema zuhause ansprechen kann. Sehr empfehlenswert sowohl für jugendliche als auch erwachsene Hörer und Leser!

[KREATIVES] Weihnachtsbaumschmuck 2012

Für dieses Jahr bin ich ein bisschen spät dran mit den gestrickten Weihnachtsbaumkugeln, denn am ehesten finde ich auf der Bahnfahrt zur und von der Arbeit Zeit zum Handarbeiten, aber Stricken ist in der überfüllten Bahn nicht so wirklich mein Ding :/ Dafür habe ich die Zeit an den Feiertagen und zwischen den Jahren genutzt, um ein bisschen für Weihnachten 2012 vorzuarbeiten, ich hoffe bis Dezember 2012 habe ich zwölf Kugeln fertig, auch wenn ich mich zwischendurch anderen Hand- oder Bastelarbeiten widmen möchte ;)

Nach der einfarbigen Übungskugel und einem einfachen Farbwechsel, habe ich mir zunächst das in meinem Augen simpelste Muster vorgenommen: ein Herz. Danach habe ich das Schaukelpferd und das Eichhörnchen gestrickt, das Schweinchen ist das erste Muster, das ich ausprobiert habe, welches über zwei Nadeln geht.


Aus dem Internet habe ich mir ein Kreuzstichmuster für eine Katze herausgesucht, dass ich noch ein wenig modifizieren muss, damit es auf eine Julekuler passt, derzeit suche ich noch nach einer einfachen Froschsilhouette, bin aber bislang nicht fündig geworden. Kennt vielleicht jemand eine Seite im Internet, auf der man Kreuzstichvorlagen findet bzw. hat Zuhause jemand ein Froschmuster in petto? Ansonsten bietet "Julekuler: Gestrickte Weihnachtskugeln" ja noch weitere 51 Muster neben den 4, die ich bisher nachgestrickt habe... das reicht für einige Weihnachtsbäume ;)

Donnerstag, 29. Dezember 2011

[REZENSION] Schroeder, Lisa - In Liebe, Brooklyn

Lisa Schroeder
In Liebe, Brooklyn
Verlag: Loewe
429 Seiten, Hardcover
ISBN-10: 3785570570
ISBN-13: 978-3785570579
empfohlenes Lesealter: 14-17 Jahre

Lieber Lucca

ich vermisse dich.
Ich vermisse deine Augen
und die Liebe darin.
Ich vermisse deine Arme um mich.
Ich vermisse, wie geborgen
ich mich gefühlt habe bei dir.
Ich vermisse dich, Lucca.
Ich werde dich vermissen,
mein Leben lang.

In Liebe,
Brooklyn

Inhalt:
Vor einem Jahr starb Lucca bei einem tragischen Autounfall. Er war Sohn, Bruder und Freund. Auch nach einem Jahr begleitet das Unglück noch seine Familie und seine Freunde. Am Jahrestag wiederholt sich das Unglück auf grausame Weise. Luccas bester Freund Gabe verkraftet es nicht im Gegensatz zu seinem Freund den Unfall überlebt zu haben und bringt sich um. Einer bekam eine zweite Chance, der andere nicht, doch der eine hat sie nicht genutzt...
Nach diesem Vorfall wird Luccas Freundin Brooklyn von schlimmen Alpträumen heimgesucht, in denen ihr Gabe erscheint. Nico erhält Nachrichten von seinem verstorbenen Bruder Lucca, der ihn darum bittet, sich um Brooklyn zu kümmern. Können die beiden zusammen ihre Lebensfreude wiederfinden und den Verlust verarbeiten?

Eigene Meinung:
"In Liebe, Brooklyn" ist ein winziges Büchlein mit einem umso größeren Inhalt. Es handelt nicht nur, wie man irrtümlich aus dem Titel schließen könnte, vom Verlust, den Brooklyn nach dem Tod ihres Freundes verarbeiten muss, sondern zu gleichen Teilen von Nico, der um seinen Bruder trauert und Freunde und Verwandten der beiden, die ebenso trauern und nicht wissen, wie sie am besten mit dem eigenen Verlust, aber auch mit der Trauer der anderen umgehen sollen.
Lisa Schroeder erzählt in einer poetischen und leicht fantastischen Geschichte, wie wichtig es ist, bei einem schwerwiegenden Verlust nicht die Lebensfreude zu verlieren, und dass die Trauer nur für die Zurückgebliebenen wichtig ist, aber nicht für die Verstorbenen. Die Verstorbenen wünschen sich nicht, dass man auf immer an ihnen festhält und die Freude am Leben verliert. Man muss loslassen können, sich für neues Glück öffnen können und in die Zukunft schauen. Und neben dem eigenen Unglück und der Trauer darf man nicht vergessen, dass auch andere Trauer empfinden, auch wenn nicht jeder das auf die gleiche Weise zeigen kann oder vielleicht gar nicht nach außen trägt. Daneben wird auch die Angst vor neuem Glück oder neuer Bindung angesprochen, dass Trauernde, egal ob es sich um den Verlust eines Menschen handelt oder einem geliebten Haustier, schon zu Beginn einer neuen Beziehung Angst vor einem erneuten Verlust haben.
Der Roman berührt allein schon durch den Inhalt, durch die poetische Sprache und die entzückende Aufmachung geht einem die Geschichte von Brooklyn und Nico noch mehr zu Herzen und man schafft es kaum sie zu lesen ohne die eine oder andere Träne dabei zu vergießen.
Die Geschichte wird chronologisch erzählt unter Angabe des jeweiligen Datums, beginnend am Jahrestag von Luccas Tod, erstreckt sie sich bloß über einen Zeitraum von zwei Monaten. Sie wird abwechselnd aus der Perspektive von Brooklyn und Nico erzählt, weswegen ich den deutschen Titel im Gegensatz zum Original (Chasing Brooklyn) etwas unglücklich gewählt finde, da der deutsche Titel nur Brooklyn einbezieht und das Original schon beide Protagonisten im Titel widerspigelt. Sehr passend hingegend ist die Buchgröße in Notizbuchformat in frühlingshaften Farben, da ein Notiz- bzw. Skizzenbuch in dem Roman eine wichtige Rolle spielt und die Farben Brooklyns Hobby der Malerei bevorzugt von blumigen und pflanzlichen Motiven widergeben. Der Text wechselt zwischen Prosa, Tagebucheinträgen, Gedanken und Briefen an Lucca. Teilweise wird mit dem Schriftsatz gespielt, Buchstaben sind einzeln oder versetzt gedruckt oder Wörter eines Satzes einzeln untereinander, so dass ein Text eine Aussage nicht nur in Worten, sondern auch visuell widergibt.
Mir hat es sehr gut gefallen, dass "In Liebe, Brooklyn" nicht nur eine Facette von Trauer und Verlust anspricht, sondern unzählig viele. Neben dem Verlust eines nahestehenden Menschen durch Tod, der Freund, Sohn und Bruder war, behandelt Lisa Schroeder auch die Trauerbewältigung als Kind beim Verlust eines geliebten Haustiers, das Umgehen mit Trauer für Außenstehende und den Schmerz einer Familie nach der Trennung der Eltern. Trotzdem trifftet die Geschichte nie in Kitsch ab und wirkt in keinster Weise überladen oder übertrieben.

Fazit:
Eine berührende und zu Herzen gehende Geschichte über den Umgang mit Trauer und Verlust und die Hoffnung auf einen Neubeginn, aber auch eine Hommage an die (kleinen) Freuden des Lebens in einer außergewöhnlichen und schönen Aufmachung.
Manchmal ist das Leben ein Festmahl
aus Eierkuchen mit Sirup,
Waffeln und Erdbeeren,
Würstchen und Kartoffelpuffern.

Und manchmal ist das Leben Rührei.

Satt wird man letztendlich
so oder so.

Und in ein paar Jahren
erinnert man sich sowieso nicht mehr daran, was
man gegessen hat.

Aber man erinnert sich, mit wem
man es gegessen hat.

Mittwoch, 28. Dezember 2011

[REZENSION] Perplies, Bernd / Humberg, Christian - Drachengasse 13 1: Schrecken über Bondingor

Bernd Perplies / Christian Humberg
Drachengasse 13 1: Schrecken über Bondingor
Verlag: Schneider
194 Seiten, Hardcover
ISBN-10: 3505128929
ISBN-13: 978-3505128929
empfohlenes Lesealter: 10-12 Jahren

Bondingor, ist eine von Elfen, Menschen, Zwergen und vielerlei anderem Volk bewohnte Stadt im Königreich Mintaria. Hier lernen sich die drei Jugendlichen Tomrin, Hanissa und Sando zufällig kennen, als Hanissa ihre Geldbörse gestohlen wird.
Obwohl die drei sehr unterschiedlich vom Charakter sind schließen sie schnell Freundschaft und als Nachts ein unheimlicher Schrecken in Bondingor umgeht und nichts als Zerstörung und Verwüstung hinterlässt, treffen sich die drei schon bald regelmäßig in ihrem Geheimversteck in der Drachengasse 13, um dem geheimnisvollen Wesen auf die Spur zu kommen.

Die fantasievolle Geschichte um die drei Jugendlichen Tomrin, Hanissa und Sando ist altersgerecht umgesetzt und bietet mit der weiblichen und den beiden männlichen Helden sowohl Identifikationspotential für die weibliche als auch die männliche junge Leserschaft. Die drei jugendlichen Helden besitzen ganz unterschiedliche Charaktereigenschaften, Talente und Stärken und ergänzen sie so hervorragend. Tomrin ist der Sohn des Gardehauptmanns von Bondingor. Er ist stark, hat einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit und kennt sich so gut wie kaum ein anderer in den besseren Gegenden der Stadt aus. Hanissa zeigt großes Interesse an der Magie und verbringt heimlich viele Stunden in der Bibliothek, da es verpönt ist, dass Frauen sich mit Magie beschäftigen. Sando ist der Adoptivsohn des Zwergs Gump, der im Hafenviertel von Bondingor eine Kneipe betreibt. Obwohl er dem Charakter nach ein kleiner Schurke ist, sitzt sein Herz dennoch am rechten Fleck.

Die beiden Autoren Bernd Perplies und Christian Humberg haben eine sehr witzige, magische und abwechslungsreiche Welt erschaffen, die von zahlreichen Völkern bewohnt wird und der neben einem detaillierten Stadtplan auf den Vorsatzseiten des Buches gleich eine ganze Website gewidmet wurde, auf der man viele Extras zu der Reihe, Illustrationen, ein Lexikon, Charakterstudien und noch vieles mehr findet.
Der Wortwitz der Geschichte entfaltet sich hauptsächlich in den zahlreichen Dialogen zwischen den Kindern, aber auch den zahlreichen aberwitzigen teils skurrilen Figuren, von denen es in Bondingor nur so wimmelt. Obwohl der Plot zunächst scheinbar vorhersehbar war, insbesondere in Hinblick darauf, wer ab Band 2 alles zur Bande der Drachengasse 13 gehört, wartet die Geschichte plötzlich mit Drehungen und Wendungen auf, die mich beim Lesen nicht nur überrascht, sondern auch sehr amüsiert haben. Die Geschichte ist also nicht nur ein wunderbarer Lesespaß für die angegebene Altersklasse, sondern auch ein kurzweiliges Lesevergnügen für etwas ältere Fans des Genres.
Neben dem sehr ansprechenden Cover und dem mitgelieferten Stadtplan auf den Vorsatzseiten, schmücken auch die mit Titeln versehenen Kapitel kleine Illustrationen mit dem "Schrecken über Bondingor". Darüber hinaus werden die drei Hauptcharaktere in kurzen Steckbriefen vorgestellt und als besonderes Schmankerl gibt es zum Schluss des ersten Abenteuers, dass völlig in sich abgeschlossen endet, noch einen kurzen Ausblick auf den zweiten Band "Geister aus der Tiefe" bietet, dessen Leseprobe bereits auf den wenigen Seiten einen noch spannenderen Plot verheißt als es der "Schrecken über Bondingor" schon bietet.

Die Geschichte ist sehr kurzweilig, spannend und amüsant zu lesen. Die Protagonisten liebenswert - um nicht zu sagen: süüüß, was den Neuzugang für die Folgebände betrifft ;) - außerdem wartet die neue Reihe aus dem Schneider-Verlag mit einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis auf, was will man mehr? Volle Punktzahl!

Sonntag, 25. Dezember 2011

[RUND UMS BUCH] Neu in KW51


Diese Woche war zu Rezensierendes, Gekauftes und Gewonnenes in meinem Briefkasten:

Arkadien fällt, Band 3, Kai Meyer (GK)
Dark Angels' Summer: Das Versprechen, Kristy Spencer / Tabita Lee Spencer (RE)
Das Ende der Welt, Daniel Höra (GW)
Das Lächeln der Frauen, Nicolas Barreau (GW)
Der Gott des Gemetzels, Hörspiel (GW)
Der Pilot, Richard Bach (GW)
Die schwarze Tatze: Mörderische Katzengeschichten, Hörbuch (GW)
Ein Hund im Winter, Greg Kincaid (GW)
Eines Nachts in der Hühnerfabrik, Lazlo Strangolov (GW)
Junkgirl, Anna Kuschnarowa (GW)
Mach dieses Buch fertig, Keri Smith (GW)
Mama das schmeckt super, Jessica Seinfeld (GK)
Die Moffels, Hörspiel (GW)
Stadt aus Trug und Schatten, Mechthild Gläser (RE)

Mein SUB atmet nächste Woche sicherlich hörbar laut auf, dass die Adventskalendergewinnspiele der Verlage vorbei sind ;D

[MEINE WELT] Frohes Fest: Nachschlag

Heute gibt es noch ein paar Weihnachtsgrüße von der Katze-mit-Buch persönlich ;)


Bücher gab es für mich zwar keine zu Weihnachten, dafür aber ein paar neue Lesezeichen.


Überhaupt gab es bei uns Zuhause dieses Jahr eigentlich nur für unsere Tochter wirklich Geschenke. Ich kaufe mir in der Regel übers Jahr häufig genug Bücher und DVDs, die ich mir wünsche, und warte damit nicht bis Weihnachten.

Unser Baum steht übrigens noch.


Da es nicht besonders kalt ist, sind die Katzen zur Zeit meistens draußen, und in der Zeit, zu der sie mal drinnen waren, haben sie sich realtiv gut bekommen, nur die Deko ist mittlerweile ein Stückchen höher gewandert, da ich alles, was die Katzen abgeschmückt haben, an höhere Zweige gehängt habe, aber auch das hielt sich bisher in Grenzen, der Baumschmuck drängt sich also nicht auf den obersten beiden Ästen.

Jaaa... und dann gab es für mich heute doch noch ein wunderschönes und eher unerwartetes Weihnachtgeschenk von dem Online-Adventskalender von Drachenfels Design & Heartbreaker, bei dem ich meistens nur teilgenommen habe, wenn Rätselaufgaben gestellt wurden, da mir es für Kreativaufgaben häufig an Kreativität und/oder Zeit fehlte. An Heiligabend wurde nach Erinnerungen an vergangene Weihnachtsfeste gefragt und da habe ich eine (sehr) alte Geschichte von mir aus dem Schrank gekramt, die ich nach Erinnerungen meiner Oma geschrieben hatte, und was soll ich sagen...

Meins :D


Zum Abschluss gibt es noch was Süßes... nach der ganzen Kreativität bekommt man schließlich Hunger, und deshalb gab es bei uns heute Bratäpfel nach Tim Mälzer mit Vanilleeis. Fürs neue Jahr nehme ich mir auf jeden Fall vor meine Food-Fotografie zu verbessern, damit unser Essen nicht nur gut schmeckt, sondern auch auf Fotos appetitlich aussieht, die Marzipan-Nougat-Stange sieht ja doch eher aus wie... aber lassen wir das lieber ;D

Bratapfel mit Nougat-Marzipanfüllung
Zutaten für 4 Personen:
4 kleine Äpfel (z. B. Elstar)
1 Marzipanriegel mit Nougatfüllung
4 halbe Walnusskerne
4 Tl Butter
Zubereitung (40 Minuten):
1. Äpfel waschen. Am Blütenansatz leicht begradigen. Von den Äpfeln am Stielansatz Deckel abschneiden. Das Kerngehäuse ausstechen. Marzipanriegel einmal quer und einmal längs halbieren und in die Äpfel füllen.
2. Jeden Apfel mit einem halben Walnusskern und 1 Tl Butter belegen. Deckel wieder auf die Äpfel setzen. Die Schale mit einem Messer rundherum einritzen.
3. Äpfel in eine feuerfeste Form setzen. Im heißen Ofen bei 200 Grad (Umluft 180 Grad) auf der unteren Schiene 25-30 Min. backen. Bratäpfel mit etwas Schmorsud auf Tellern anrichten.

Samstag, 24. Dezember 2011

[KREATIVES] Weihnachten nach dem Krieg

Nach Erinnerungen meiner Großmutter Barbara Maurer 1903-1998

Ich wache gegen sechs Uhr morgens auf. In unserem Zimmer, das ich mit vier von meinen sieben Geschwistern teile, ist es eisigkalt. Ich heiße Barbara und bin jetzt 16 Jahre alt. Eigentlich waren wir Zuhause neun Schwestern, aber Lisa ist vor neun Jahren gestorben und meine drei ältesten Schwestern sind schon von Zuhause ausgezogen. Jetzt wohnen nur noch Anne, Lotte, Eva, Melita und ich bei unseren Eltern.
Ich versuche jetzt vergeblich wieder einzuschlafen, denn ich spüre, wie die Kälte langsam durch meine dünne Decke kriecht. Meine Finger sind fast gefühllos. Ich hauche in meine hohlen Hände, um sie dadurch zu erwärmen. Nun bin ich hellwach. Da die Kälte nicht mehr auszuhalten ist, steige ich leise aus meinem Bett und laufe auf Zehenspitzen – um meine Geschwister nicht zu wecken – in die Küche, den einzigen Raum im Haus, der wohlige Wärme verbreitet. Meine Mutter ist schon lange wach und beginnt nun die täglichen Hausarbeiten in Angriff zu nehmen. Mein Vater liegt jetzt sicher noch im Bett, um seinen Rausch auszuschlafen. Er ist von Beruf Metzger. Wenn er in der Nachbarschaft gearbeitet hat, trinkt er abends nicht selten ein paar Schnäpse mit seinen Bekannten und kommt daher oft angetrunken nach Hause. Doch meine Mutter lässt sich von diesem Problem nicht unterkriegen.
Der Frühstückstisch ist jetzt gedeckt. Im Gegensatz zu vielen anderen Leuten, geht es uns nicht einmal so schlecht, denn wir haben noch einige Hühner und auch eine Kuh. Doch auch bei uns sieht man deutlich, dass kurz nach dem Krieg die Lebensmittel immer noch sehr knapp sind. Meine Mutter markiert jeden Morgen die Stelle des Brotes, bis zu der es aufgeschnitten werden darf mit einem Stück Kreide. Und auch Holz und Kohle sind sehr knapp. Nicht umsonst bleiben unsere Schlafzimmer auch bei größter Kälte ungeheizt. Viele Bäume werden in diesen Tagen ausgemacht, um wenigstens zu einer kleinen Menge Brennholz zu gelangen.
Beim wiederholten blick auf die Küchenuhr stelle ich fest, dass es Zeit für mich ist zur Schule zu gehen. Auf dem Weg zur Schule muss ich am Friedhof vorbeigehen. Der Totengräber ist auch heute wieder am Ausheben eines Grabes anzutreffen. In der letzten Zeit sind viele Säuglinge und Kleinkinder an Lungenentzündung oder Grippe erkrankt. Viele von ihnen habe ihre Krankheit nicht überlebt, täglich sterben weitere.
Einige Minuten später treffe ich meine Freundinnen Grete und Bauet. Wir gehen jeden Morgen zusammen zur Schule. Heute haben wir in der ersten Stunde Singen und die Jungen haben Sport. Oft singen wir das Lied "Der Russenschreck" und nun, da wir in der Adventszeit sind, kommen viele alte und neue Advents- und Weihnachtslieder hinzu. In der vierten Stunden unterbreitet uns unser Lehrer eine große Neuigkeit: in Wörrstadt kann man heute Mittag umsonst Kohlen bekommen, daher bekommen wir schon zwei Stunden früher aus. Normalerweise gehen wir, um etwas Heizmaterial zu bekommen, jeden Nachmittag an die Bahngleise, die an Sulzheim vorbei führen und sammeln dort die Kohlenstücke und die Schlacke ein, die aus dem Tender gefallen sind. Doch an diesem Tag gehen meine beiden Freundinnen und ich – jede mit einem kleinen Handkarren versehen – zusammen nach Wörrstadt, um dort an Kohle zu kommen. Als wir etwas eine halbe Stunde später in Wörrstadt eintreffen, sind schon viele Leute vor uns angekommen. Die anderen und wir rütteln am Waggon, in dem sich die Kohle befindet. Damit wird eine alte Frau umgeschmissen und fällt dabei unglücklich auf ihr Bein. Darum kümmert sich aber kaum einer, alle sind nur verrückt nach den Kohlen. Als wir zwei Stunden später wieder zuhause sind – verschwitzt und verdreckt von oben bis unten – aber wir drei aber doch eine ordentliche Menge Kohle für uns beanspruchen können. Allerdings muss ich jetzt immer noch an die Frau denken, und daran, dass auch ich ihr nicht geholfen habe. Aber so sind die Zeiten jetzt nach dem Krieg. Jeder muss für sich allein und um sein eigenes Leben kämpfen. Für andere bleibt da meistens nicht viel Platz.
Am nächsten Tag schlafe ich mich aus, denn ich habe heute keine Schule. Meine Mutter möchte heute noch anfangen Plätzchen zu backen, deshalb gehe ich zur Mittagszeit mit einem kleinen Säckchen Weizen zur Wallertheimer Mühle, um den Weizen dort mahlen zu lassen. Es sind etwa zwei Kilometer bis dorthin, aber es macht Spaß durch die tiefverschneite Landschaft zu laufen. Einmal in der Mühle, muss man darauf achten, nicht mit dem Getreide erwischt zu werden, denn es ist nicht mehr erlaubt dort Mehl mahlen zu lassen. Oft drehen wir deshalb zuhause unser Getreide durch die Fleischmühle meines Vaters, aber dieses Mehl ist dann so grob, dass es sich nur zum Brot backen eignet.
Eine Woche vor Weihnachten fahren meine Schwester Lotte und ich mit dem Zug nach Mainz-Gonsenheim, um unseren Verwandten in der Stadt Eier zu bringen. Wir haben die Eier auf den Boden einer großen Einkaufstasche gelegt und darüber viele andere Sachen gestopft, um nicht bei einer Kontrolle erwischt zu werden. Als wir in Mainz aus dem Zug aussteigen, gibt mir meine Schwester die Tasche, denn sie hat immer große Angst, dass man es ihr ansehen könnte, dass sie ein dutzend Eier durch die Kontrolle schmuggeln will. Aber mir macht es irgendwie Spaß. Ich könnte mich wirklich halb tot lachen, wenn die Soldaten den Kram durchwühlen, den ich über die Eier gelegt habe. Ich glaube, die meisten von ihnen sind einfach zu dumm, um auf die Idee zu kommen, ganz unten im Korb nachzusehen. Und einige sind vielleicht froh, wenn irgendjemand es wieder schafft etwas durch die Kontrolle zu bringen. Soldaten sind eben genauso Menschen wie jeder andere auch. Auf jeden Fall haben Lotte und ich uns noch einen schönen Tag in Mainz gemacht, und sind dann abends wieder mit dem Zug zurück nach Wörrstadt gefahren, um von dort aus nach Hause zu gehen.
Noch zwei Tage bis Weihnachten. Heute haben mein Vater und ich einen kleinen Weihnachtsbaum gekauft. Die Weihnachtsbäume werden jedes Jahr von einem Mann auf dem Kirchplatz für etwa fünfzig Pfennige verkauft. Wir schmücken unseren Weihnachtsbaum jedes Jahr mit alten Kugeln und selbstgebackenen Plätzchen, die aber meistens schon vor dem Heiligen Abend fortgegessen sind. Obwohl es zu Weihnachten nie Geschenke gibt, ist es doch jedes Jahr sehr schön. Als meine Geschwister und ich noch kleiner waren haben unsere Eltern jedes Jahr zu Weihnachten die alten Spielsachen hervorgeholt, und wir haben uns jedes Mal so darüber gefreut, als hätten wir neue bekommen. Am Morgen des 25.12. gehen wir um fünf Uhr in die Frühmesse. Ich danke Gott jedes Mal auf Neue, dass ich ein Jahr im und nach dem Krieg erlebt und überlebt habe.

Freitag, 23. Dezember 2011

[MEINE WELT] Frohe Weihnachten!

Ich wünsche
euch allen
schöne und erholsame Feiertage!

Unseren Baum habe ich gleich selbst visuell auf die Seite gekippt bevor unsere Katzen auf die Idee kommen ;) Ihr könnt mir ja alle die Daumen drücken, dass der Baum in den nächsten Tagen stehen bleibt. Für alle Fälle habe ich den Baum dieses Jahr ausschließlich mit bruchsicherem Schmuck ausgestattet: Jute-, Metall- und Kunststoff-Anhänger halten den Katzen hoffentlich stand. Den ersten Kratzbaumtest von Zorro hat der Baum auf jeden Fall überstanden ;)

Donnerstag, 22. Dezember 2011

[KULINARISCHES] Festschmaus für die Feiertage


Spinat-Sahne-Fondü
Zutaten und Zubereitung:
Knoblauch, Zwiebel -> kleinhacken und in etwas Öl anschwitzen
500g Blattspinat, TK oder frisch -> ebenfalls kurz im heißen Öl anschwitzen
mit 1 1/2 Liter Sahne ablöschen
mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken
kurz aufkochen lassen -> fertig!
Dazu schmecken besonders gut Karotten, Kohlrabi und Champignons, die man zum Garziehen einfach in den Fondütopf schmeißt und anschließend mit einem Schaumlöffel herausfischt. Außerdem essen wir dazu frisches Weißbrot (ehrlich gesagt reichen mir bei dieser Fondüvariante Brot und Sauce allein schon aus und meistens esse ich mich nur daran satt *g*) und wer auf eine Fleischeinlage im Fondü nicht verzichten kann: Putenstreifen und Hackbällchen haben wir auch schon zum Spinat-Sahne-Fondü gegessen.

Polnischer Salat
Zutaten:
Pro Person 1 mittelgroße gekochte Kartoffel, in Scheiben geschnitten
Pro Person 1 hartgekochtes Ei, gewürfelt
1 Zwiebel, fein gewürfelt
2 Zehen Knoblauch
6 Gewürzgurken, gewürfelt
½ Glas Rote Beete und etwas Brühe, gewürfelt
Ausgelassenes Dörrfleisch
1 Packung Hering, gewürfelt
1 Portion fertiger Fleischsalat
¼ Ring Fleischwurst, gewürfelt
Pfeffer und Salz zum Abschmecken, mit Salz erst abschmecken, wenn der Salat 1 Tag durchgezogen ist

Mandelsoufflé mit Kirschkompott
Zutaten:
40g gemahlene Mandeln
40g Marzipanrohmasse
25g weiche Butter
25g Mehl
200ml Milch
2 Eier, Größe M
1 Prise Salz
2 TL Zucker
1 P. Vanillezucker
Puderzucker
Kirschkompott
Zubereitung:
Sechs Souffléförmchen à 100ml mit je 1 Stück Backpapier auslegen und in den Kühlschrank stellen. Gemahlene Mandeln in einer Pfanne ohne Fett hellbraun rösten. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Marzipan auf der Haushaltsreibe fein raspeln. Butter und Mehl sorgfältig verkneten. Milch und Marzipan in einem Topf unter Rühren aufkochen. Mehlbutter in kleinen Stücken mit einem Schneebesen nach und nach einrühren, bis die Masse glatt ist. Masse in eine Schüssel schütten. Eier trennen und Eigelbe zur Marzipanmasse geben. Dann die gerösteten Mandeln zügig unterrühren.
Eiweiße und 1 Prise Salz steif schlagen, dann Zucker und Vanillezucker einrieseln lassen und 1 Minute weiterschlagen. Eischnee in mehreren Portionen unter die Mandelmasse heben. Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Förmchen aus dem Kühlschrank nehmen und den Teig darin verteilen. In ein tiefes Backblech stellen und so viel kochend heißes Wasser in das Blech gießen, dass die Förmchen 1cm hoch im Wasser stehen. In den heißen Ofen schieben und die Soufflés in 25-30 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen und auf Dessertteller stürzen, das Backpapier abziehen. Mit Puderzucker bestreuen und mit heißem Kirschkompott servieren.

Draculas Himbeerauflauf
... essen, bevor die Sonne aufgeht
Zutaten:
300g tiefgekühlte Himbeeren
1 Ei
2 Eigelbe
130g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 EL Mehl
250g Crème double (ersatzweise Crème fraiche)
2-3 EL Cointreau (nach Belieben)
Bevor´s richtig losgeht:
Die Himbeeren auftauen lassen.
Den Backofen auf 190° vorheizen.
Zubereitung:
1. Das Ei mit den Eigelben, Zucker und Vanillezucker gut verrühren, aber nicht schaumig schlagen. Mehl unterrühren und Crème double hinzugeben. Weiterrühren, bis alles gut vermischt ist.
2. Die Himbeeren flach nebeneinander in eine Auflaufform legen, nach Belieben einige zum Dekorieren beiseite legen. Den Cointreau gleichmäßig darüber verteilen. Teig vorsichtig darüber gießen.
3. Auflauf 30 Minuten in den Ofen (Mitte, Umluft 170°) schieben und backen, bis der Teig fest und goldbraun geworden ist. Noch warm servieren. Nach Belieben mit den zurückbehaltenen Beeren dekorieren und Vanilleeis dazu reichen.

Mittwoch, 21. Dezember 2011

[KULINARISCHES] Weihnachtsbäckerei

Heute und morgen möchte ich euch noch ein paar Plätzchen- und Festschmausrezepte verraten.

Als erstes sind heute die Plätzchen dran, die wir in diesem Jahr gebacken haben und morgen folgt ein Post mit Rezepten von einem Salat, einem Fondü und zwei Nachtischen, die wir fast jedes Jahr an den Weihnachtstagen essen.

Für alle, denen es in diesem Jahr schon zu spät für Back- und Kochideen für die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel ist, finden darunter vielleicht Anregungen für nächstes Jahr, wo ihnen dann außer einer Kochplatte hoffentlich auch ein Backofen zur Verfügung steht (Insider *ggg*) ;)


Streuselherzen
Zutaten:
Teig:
350g Mehl
250g Butter
120g Zucker
2 Pck. Vanillezucker
4 Eigelb
1 Pr. Salz
Streusel:
75g Butter
100g Mehl
50g gemahlene Mandel
1/2 TL Zimt
50g Zucker
100g Himbeer- oder andere Marmelade
1 EL Puderzucker
Zubereitung:
Alle Teigzutaten zu einem Mürbeteig verkneten und ca. 1 Stunde kalt stellen.
Für die Streusel Butter, Mehl, Mandeln, Zimt und Zucker erst mit den Knethaken, dann mit den Händen zu Streuseln verkneten.
Den Mürbeteig dünn ausrollen und Sterne ausstechen.
Etwas Himbeermarmelade auf die Sterne geben, dann Streusel drüberstreuen und andrücken.
Bei 200 °C ca. 10-12 Minuten backen, anschließend mit Puderzucker bestreuen.

Noisette-Butterkugeln
Zutaten und Zubereitung für ca. 25 Stück:
160g Butter
in einen Topf geben und solange erhitzen, bis die Butter gebräunt ist. Durch ein Sieb gießen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.
Backofen auf 180°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.
160g Zucker
zur abgekühlten Butter geben und schaumig schlagen.
1 P. Vanillezucker
½ TL Backpulver
250g Mehl
trocken vermischen und mit der schaumigen Butter verkneten. Den Teig mit den Händen zu Kugeln formen. Auf das Backblech legen. Mit einem Finger Vertiefungen in die Teigkugeln drücken.
Backzeit:
20 Minuten
Abkühlen lassen.
150g Noisette-Schokolade
in eine Metallschale geben. Die Schale in heißes Wasser stellen. Die Schokolade darin unter Rühren auflösen. Die flüssige Schokolade in die Vertiefungen füllen. Kühl stellen.

Hausfreunde
Zutaten und Zubereitung:
175g Mehl
75g Stärkepulver
auf die Tischplatte sieben.
65g Zucker
2 EL Vanillezucker
dazu geben, eine Vertiefung drücken.
1 Ei
in die Mitte geben.
165g Butter
als Flöckchen an den Rand geben, mit dem Messer durcharbeiten, dann durchkneten, in Folie packen und 1 Stunde in den Kühlschrank geben. 3mm dick ausrollen, ausstechen, 5-8 Minuten bei 220°C backen.
200g Marzipanrohmasse
150g Puderzucker
durchkneten, 3-4mm dick ausrollen (gleiche Größe wie die Teigplätzchen), ausstechen.
125g Schokoladenglasur
Marmelade
Ausgekühlte Plätzchen mit Marmelade (glatt gerührt) bestreichen. Marzipanplättchen darauf setzen und in Schokolade tauchen.

Frankfurter Bethmännchen
Zutaten:
250g Marzipanrohmasse
60g Puderzucker
1 Eiweiß
1 Eigelb
30g Mehl
ca. 30 geschälte ganze Mandeln
Zubereitung:
Marzipanrohmasse, Puderzucker, Eiweiß und Mehl verkneten. Mit feuchten Händen ca. 30 Kugeln formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Je eine Mandel oben auf die Kugeln drücken und danach mit Eigelb überpinseln. Im vorgeheizten Backofen bei 150 °C ca. 20 Minuten backen.

Dienstag, 20. Dezember 2011

[FILM-REZENSION] Der kleine Prinz

Redakteur: Anette Leister

Titel: Der kleine Prinz
Regie: Lorenz Ch. Köhler
Darsteller: Pilot - Lorenz Christian Köhler, Der kleine Prinz - Nanda Ben Chaabane u.a.
Reihe: -/-
FSK: ab 6 Jahren
Laufzeit: ca. 107 Minuten



DER KLEINE PRINZ

Montag, 19. Dezember 2011

[NEWS] 1. Arena Blogger-Workshop - und ich bin dabei :D


Mitte November hatte der Arena Verlag einen Termin für den


ausgeschrieben.

Wann?
14. Januar, 12.00 – 18.00 Uhr

Wo?
Arena Verlag Würzburg, Rottendorfer Straße 16, 97074 Würzburg

Tagesordnung:

12.00 Uhr
Der Arena Verlag und sein Programm

Die Mitarbeiter der Presseabteilung stellen den Arena Verlag und sein neues Frühjahrsprogramm vor.

13.00 Uhr
"get-together" beim Mittagessen

Bei einem gemeinsamen Mittagessen wollen wir uns kennenlernen und uns über Blogs, Rezensionen und das Leben mit Büchern austauschen.

14.00 Uhr
Was macht eine gute Rezension aus?

Ulf Cronenberg, Gymnasiallehrer, erfahrener Rezensent und Jurymitglied beim Deutschen Jugendliteraturpreis gibt uns einen kurzen Input zum Thema und steht für Fragen zur Verfügung.

15.00 Uhr
Wie kann ich das umsetzen?

In kleinen Gruppen werden wir über die gelesenen Rezensionsexemplare diskutieren. Ausgehend von ersten Leseeindrücken und gerüstet mit den Informationen von Herrn Cronenberg soll ein grobes Gerüst für eine Rezension erstellt werden.

16.00 Uhr
Gibt es eine "richtige" Rezension?

Im Plenum werden die Ergebnisse der Gruppen verglichen und diskutiert.

17.15 Uhr
Feedbackrunde

Da Würzburg nicht sooo unerreichbar weit entfernt von mir liegt, hatte ich mich darauf bewoben und habe heute per Mail die Teilnahmebestätigung erhalten :D

Hatte sich noch jemand darauf beworben bzw. hat heute noch jemand die Zusage dafür erhalten?

Sonntag, 18. Dezember 2011

[RUND UMS BUCH] Neu in KW50


Diese Woche war zu Rezensierendes, Gekauftes, Geschenktes und Gewonnenes in meinem Briefkasten:

Cliffhanger, Finn-Ole Heinrich (GS), die Weihnachtsgeschichte hat mir die Buchhandlung Thomas Schmitz über Facebook geschenkt, dankeschön :) nach der Beschreibung bin ich schon sehr gespannt, was mich erwartet
Divergent, Veronica Roth (RE)
Echte Feen, falsche Prinzen, Janette Rallison (GK)
Im Zaubergarten - Paul Klee: Kunst für Kinder, Silke Vry (GW)
Lilith Parker 1: Insel der Schatten, Janine Wilk (GW)
Midnight Breed Series KOMPLETT als Hörbuch, Lara Adrian, gelesen von Simon Jäger (GW)
Peter Pan in Kensington Gardens, James Matthew Barrie, Arthur Rackham (Illustrationen) (RE)
Ritter Rost ist krank, Jörg Hilbert / Felix Janosa (GW)
Weißer Fluch, Band 1, Holly Black (GW)
Und ein Film, den ich auf jeden Fall noch vor Weihnachten ansehe und rezensiere:
Der kleine Prinz, Bühneninszenierung der Drehbühne Berlin (RE)

Heute mal wieder ohne aktuelles Neuzugangsbild, aber irgendwie bin ich noch ein wenig im Eimer und mein Gewinnspielglück habe ich diesen Monat wohl auch ausgereizt, obwohl ich gar nicht sooo viele mitgemacht habe (und es sind sogar noch Bücher unterwegs :OOO) und jetzt sehne ich einfach nur ein paar freie Tage herbei, ich bin platt... Hat evtl. jemand auch noch nach Weihnachten Interesse an Plätzchen- und Festtagsrezepten? Die letzten Arbeitstage vor Weihnachten blogge ich nämlich sicher nicht mehr viel, ansonsten halte ich mein privates leckerschmecker Fonduerezept einfach ein weiteres Jahr unter Verschluss und verrate dieses und andere Rezepte nächstes Jahr in der Vorweihnachtszeit ;)

Samstag, 17. Dezember 2011

[KREATIVES] Müll zieht mich magnetisch an!

Nach eingehender Lektüre von "Creatissimo: Macht das Leben bunter!" sehe ich Müll derzeit mit ganz anderen Augen und eine Idee aus diesem Buch hat mich zu der heutigen Bastelei inspiriert, und dank der aktuell im Handel erhältlichen Sonder-Edition von Karamalz braucht man dafür keinerlei Talent zum Basteln und nicht ein Fünkchen Kreativität ;) Und um es noch einfacher zu machen: tatsächlich kamen vor mir wohl schon sooo viele Leute auf die Idee aus Kronkorken Magnete zu basteln, dass es dafür spezielle Bastelsets bestehend aus Schaumstoffeinsatz und Magnet gibt. Neben Kronkorken, Schaumstoffeinsatz und Magnet braucht es nur noch ein paar Tröpfchen Industriekleber (Sprühkleber hält ebenfalls bombenfest, braucht aber wesentlich länger zum Trocknen) und, tataaa - fertig sind die Magnete im Tim und Struppi Stil:



Irgendwann mache ich auch noch schöne Magnete mit Decopatch oder hübschen Knöpfen, nicht umsonst habe ich mir direkt einen 30er-Pack-Kronkorken-Magnet-Bastelsets gekauft und meine Bastelschränke quillen über vor Farbe, Servietten, Stoffen usw., aber erstmal trinke ich meinen Kasten Malzbier leer und fabriziere weitere Magnete mit Charakteren aus Tim und Struppi und nebenher versuche ich meinen Freundes- und Bekanntenkreis dazu zu erziehen, Flaschen zu öffnen OHNE dabei mein wertvolles Bastelmaterial zu zerstören ;D

[BUCHTIPP] Gläser, Mechthild - Stadt aus Trug und Schatten

Buchtipp aus dem neuen Programm von Loewe:


Mechthild Gläser - Stadt aus Trug und Schatten
Erscheinungstermin: Januar 2012

Kurzbeschreibung:
Flora fällt aus allen Wolken, als sie erfährt, dass ihre Seele seit jeher ein nächtliches Doppelleben in der geheimnisvollen Stadt Eisenheim führt. Von nun an wird sie nie wieder schlafen, ohne dass ihr Bewusstsein in die farblose Welt der Schatten wandert. Als wäre das nicht unerfreulich genug, hat ihre Seele offenbar den Weißen Löwen gestohlen, einen mächtigen alchemistischen Stein, nach dem sich nicht nur die Herrscher der Schattenwelt verzehren. Bald ist Flora selbst in der realen Welt vor den Gefahren Eisenheims nicht mehr sicher und eines ist klar: Sie kann niemandem trauen, nicht einmal Marian, der plötzlich in beiden Welten auftaucht und dessen Küsse vertrauter schmecken, als ihr lieb ist.

Freitag, 16. Dezember 2011

[GEWINNSPIEL] Das "Weihnachts-Katze mit Buch"-Gewinnspiel: Beiträge und Gewinner

Entschuldigung, dass die Teilnehmer jetzt doch bis abends warten mussten bis zur Veröffentlichung der Beiträge und den glücklichen Gewinnern, aber heute morgen bin ich mit grässlicher Migräne aufgewacht und mir war den ganzen Tag einfach nur hundeelend zumute. Nachdem ich seit gestern Abend jetzt beinahe ohne Unterbrechung 20 Stunden geschlafen habe (man passt sich im Laufe der Jahre wohl tatsächlich seinen Haustieren an *g*), kann ich mich aber wieder einigermaßen auf den Beinen halten. So, genug erzählt, hier sind die Beiträge, am Ende des Postings habe ich nocheinmal die Teilnehmerliste aufgeführt und anschließend die Gewinner:

1. Ina

2. Eva

3. Christina

Was für ein komisches Fest die Menschen doch so feiern...

Als würden sie nicht sonst alles und jenes aufschieben, gibt es diese 23 Tage im Jahr, an denen der Stress von Tag und Tag zunimmt und in einem Feuerwerk der Harmonie mundet. Doch bis es soweit ist, rennen sie, streiten sie, hetzen sie und fragen sich: "Hab ich jenes, hab ich dieses? Hab ich alles oder nichts?" Da rennen sie mit den Tüten, die so schön knistern, durch die Gegend, als wäre ein Hund hinter ihnen her.

Und obwohl sie sich so stressen, scheint ein Zauber auf dieser Zeit zu liegen, jeder Streit wird schnell geschlichtet, jeder Zank ist schnell vergessen, streiten sich, versöhnen sich, spielen mit Matsch, bis der die richtige Form hat und gut duftet, schmücken ihre Höhle, bis alles fein glitzert und machen es sich so mollig warm, singen plötzlich und sind friedlich.

Was mag das für ein Fest sein, dass sie Leute so verändert? Selbst jene, die mit dem Sternen Clan nichts zu tun haben, werden plötzlich ganz besinnlich. Dann trinken sie dieses Zauberwasser, dass ihnen die roten Backen beschert und so mancher wird davon geschwätzig, als wäre es schon 'zig Monde her, dass man sich getroffen hat. Andere denken an schon längst vergessene, rufen sie an und treffen sich und wieder andere merken, dass sie das ganze Jahr über sonst sehr einsam sind - dann wünscht sich so mancher Gesellschaft und so manches Kind sucht einen schnurrenden Gefährten...

Und wenn dann morgens dieses Monster nicht will, weil das Eis ihm die Augen verdeckt, dann flucht so mancher vor sich hin - wenn dann aber dieses Fest ist, dann weinen sie, weil kein Schnee vorhanden ist... Versteht doch einer diese Menschen.

Diesen einen Tag im Jahr wird selbst der alte Grummler nett und steckt mir etwas feines zu, schimpft so gar nicht, wenn ich auf seinem Fenster sitze - sondern singt und schmückt und tanzt. Was für ein Zauber ist das bloß? Und wenn es doch ein Zauber ist, warum hält er dann nur einen einzigen Tag?

Könnten die Menschen nicht jeden Tag so sein, wie an diesem 24.? Freundlich, gelassen und dem Leben aufgeschlossen, als könnten sie die Kaninchen schon auf 100 Meter wittern, schneller laufen als ein Wiesel und stärker sein als so mancher fieser Dachs? Warum muss es immer wieder zu dieser Hektik kommen, die die besonders die Tage davor, aber auch das ganze Jahr zu finden ist? Warum müssen sich die Menschen sonst so streiten, bekriegen und verfluchen, oder einfach einsam sein?

Wieso nehmt ihr euch kein Beispiel und versucht das Leben mit etwas Leichtigkeit zu nehmen - als hättet ihr neun Leben? Warum muss jeder Streit ein Ende sein und das Essen oft geliefert sein? Nehmt das Leben doch mit Ruhe, schaut doch nur wie ich es tue. Keinen Stress und keine Hektik. Nehmt jedes Leben als Geschenk, genießt den Moment und wenn ihr eben streiten müsst, dann tut es, lebt es richtig aus, auch Groll und Wut muss ja mal raus. Denkt aber immer dran, hinterher zu schauen, wen ihr da so habt gekratzt, gebissen und angeknurrt, vielleicht lag euch ja an jenem 'was?

Mensch, ich bin nicht besser, sicher nicht. Doch schau ich nicht so verdrießlich, als gäbe es den Morgen nicht. Ich nehme mein Leben stets gelassen und lasse mich von der Hektik nicht so fassen. Wenn du also wieder dieses Fest begehst, dann schau einfach mal zu Boden - zu mir - jene die mit dem Geschenkband spielt...

4. Stefanie S.

Die Kristbaumkugel
Kristbaumkugel langweilt sich sehr,
letztes Jahr Weihnachten ist schon so lange her.
Die olle Kiste stinkt nach Katz und Maus,
Kristbaumkugel muss hier schnellstmöglich raus.

Sie macht sich ganz leise,
auf die ellenlange Reise.
Hinauf auf den Tannenbaum muss sie es schaffen,
aber Kristbaumkugeln sind nun mal keine Affen.

Die ersten paar Zweige sind erklommen,
doch Kristbaumkugel ist schon benommen.
Sie reißt sich zusammen und ist fast ganz oben,
die Zweige und Lichter klatschen und toben.

Ganz Stolz ziert sie als erste den Baum,
doch leider ist alles nur ein Traum.
In der muffigen Kiste wacht Kugel auf,
und die große Enttäuschung nimmt ihren Lauf.

Der Traum hatte sie so mitgerissen,
Kistbaumkugel sein ist einfach beschissen.
5. Celina


6. Stefanie O.
Weihnachten der Menschen wohl das liebste Feste
auch von den Katzen heut noch nicht vergesse.
Lecker, schmecker Braten
auf den die Weihnachtskatzen warten.
Wenn sie sitzen unterm Tische
reiben sich die Tatzen frische.
Kugelrund und wohlgenährt
die Katze sich zur Ruhe kehrt.
7. Julia 

Ich finde es gar nicht sonderbar,
Weihnachts-Katzen sind neugierig, ist doch klar!
Jedes Geschenk wird bestaunt,
den Baum betrachten sie gut gelaunt.
Ob Bücher oder auch Gebäck,
sie finden fast alles, außer man hat ein gutes Versteck.
Doch auch viel Freude verbreiten sie dabei,
sie wird mit ihnen noch schöner, die Feierei!
Drum gönnt den Katzen auch ihre Feste,
und zu Weihnachten wünsche ich Euch allen (Menschen und Katzen) nur das Beste!
8. Regina










9. Petra
Die Katze mit Buch ist echt klasse
hat sogar eine eigene Tasse.
Selbst zur Weihnachtszeit
macht sie andern 'ne Freud.
Zeigt uns Bilder von all ihren Katzen
Klein und Große mit kuschligen Tatzen
und nun hoff ich, ein Lächeln ziert ihr Gesicht
mit diesem holprigen Gewinnergedicht.

10. Winterkatze

Die ganze Wahrheit über den Mythos "Weihnachtsmann"

verfasst von Christie

Ich weiß ja nicht, warum ich hier zu den Themen "Katzen", "Buch" und "Weihnachten" etwas schreiben soll, aber eins kann ich vorneweg schon mal klarstellen: Katzen mögen Bücher! Warum auch nicht, schließlich fühlt es sich einfach toll an, wenn man darauf sitzt. So ein schönes Gefühl unter den Pfoten! Und wenn der Mensch, mit dem man sich die Wohnung teilt, zu einem Buch greift, kann man sich fast immer sicher sein, dass in den nächsten Stunden ein gemütliches und ruhiges Kuschelplätzchen zur Verfügung steht. Ohne Buch sind die meisten Menschen doch schrecklich unruhig, und wer kann da schon gemütlich schlafen?! Ein ruhiger und gesunder Schlaf ist übrigens wirklich überaus notwendig für eine Katze, denn wie sonst sollten wir uns im Laufe des Jahres von unsere Pflichten am Weihnachtsabend erholen können?

"Was für Pflichten", fragt ihr mich? Nun, ich denke, es ist an der Zeit, mal mit ein paar abstrusen Vorstellungen bei euch Menschen aufzuräumen und euch die Wahrheit über Weihnachten zu erzählen. Um es von Anfang an ganz klar zu sagen: Es gibt keinen Weihnachtsmann! Ich habe wirklich keine Ahnung, wie ihr Menschen auf den Gedanken kommen konntet, dass ein übergewichtiger alter Mann sich jedes Jahr durch abertausende von Schornsteinen quetschen könnte. Die Idee allein ist schon total abwegig und ihr haltet auch noch seit Jahrhunderten daran fest … Das ist unfassbar! Aber nun gut, wir haben mit euch Menschen ja schon ganz andere Sachen erlebt.

Doch vielleicht seid ihr endlich so weit, dass ihr die Wahrheit ertragen könnt. Als erstes gebe ich euch mal ein paar Hinweise:

- In vielen Ländern ist es Brauch, dass man dem "Weihnachtsmann" etwas Milch bereitstellt.

- Der "Weihnachtsmann" ist in der Lage, sich lautlos zu bewegen, und hat anscheinend eine Schwäche für buntes, raschelndes Papier und verführerische Schleifen.

- In skandinavischen Ländern gibt es traditionell zu Weihnachten ein fischlastiges Buffet (http://de.wikipedia.org/wiki/Julbord), während in Ungarn Fischsuppe gegessen wird und in anderen Gegenden die Gänse oder Enten als Festtagsessen sehr verbreitet sind.

- Im Advent werden viele Kerzen angezündet, die wunderschöne Schattenspiele auf Wänden und Böden entstehen lassen.

- Wer Schuhe vor die Tür stellt, findet heutzutage in der Adventszeit vielleicht Schokolade darin, aber besonders ausgewählte Personen bekommen das ganze Jahr über kleine Gaben in die Schuhe gesteckt. (Besonders beliebt sind in diesem Jahrzehnt übrigens mit Fell bezogene Klingelbällchen.)

Nachdem euch endlich bewusst sein sollte, wer wirklich für die schöne Stimmung im Advent, die Geschenke für all die Menschen und die Wärme und das Glück im Haus verantwortlich ist, muss ich euch allerdings noch eins gestehen: Manche von uns nehmen ihre Pflichten nicht ernst, sondern liegen lieber während der Adventszeit punschbesäuselt auf einer kuscheligen Decke, während der Rest von uns dafür umso härter arbeiten muss.


Ich wünsche euch fröhliche und katzenreiche Feiertage!

Liebe Grüße,

Christie von der Winterkatze

11. Viola
Im Schnee Spuren von Katzentatzen,
draußen flattern die Spatzen.
Jeder sucht Futter, ein dichtes Fell,
denn die Kälte kommt sehr schnell.
Der Kamin läuft heiß,
keiner isst das leckre Eis.
Auch gut, dann bleibt mir mehr über
doch wird meine Gesundheit hinüber.
Husten, Schnupfen, Heiserkeit,
man merkt, es ist nicht mehr weit.
Bald die Kinderaugen glänzen
und so manche Schüler schwänzen.
Die Kerzen sind gleich abgebrannt,
der Weihnachtsmann kommt angerannt.
Mit seinem vielen Diebesgut,
das jedoch keinen kümmern tut.
Sie freun sich über die Gaben,
jeder will was Neues haben.
Ein Teddy hier, ein Hamster da,
auch ein iPhone ist wunderbar.
Von Oma dicke Socken,
es schneit in dicken Flocken.
Das Festmahl, das ist fein,
so sollte Weihnachten sein.
Und die Katze freut sich auch,
sie frisst alle Reste auf.

1. Ina
2. Eva
3. Christina
4. Stefanie S.
5. Celina
6. Stefanie O.
7. Julia
8. Regina
9. Petra
10. Winterkatze
11. Viola

Gewonnen haben nach random.org:
Christina und Celina eine Warrior-Cats-Tasche - huch... gleich 2 Taschen? ja, die Weihnachtskatze hat für Celinas tolles Katzenbild in den tiefsten Tiefen ihren Geschenkesacks noch eine ausfindig machen können ;)
Die Überraschungspreise gehen an:
Eva, Julia und Viola, um das Ganze allerdings noch ein wenig spannender zu machen, erfahrt ihr erst, ob ihr das winterlich-weihnachtliche Überraschungspaket oder eine Lesezeichen-Überraschungspost gewonnen habt, wenn der Postbote bei euch klingelt ;)

Donnerstag, 15. Dezember 2011

[TTT] Top Ten Thursday #44


Zeit für den Top Ten Thursday von Alice im Bücherland.
Das Thema diese Woche:

10 Bücher, die eine Zahl im Titel beinhalten
(Thema gestellt von: Solitary)

Um die Aufgabe etwas kniffliger zu gestalten habe ich nur Bücher aufgeführt, die ich entweder besitze oder bereits gelesen habe und alle Zahlen von 1 bis 10 abgedeckt, wobei ich bei der 8 ein wenig schummeln musste ;)

Das HexeneinmalEINS von Wolf Erlbruch
ZWEI wilde kleine Hexen von Cornelia Funke
Die DREI Musketiere von Alexandre Dumas
Meg Finn und die Liste der VIER Wünsche von Eoin Colfer
Die FÜNF Menschen, die dir im Himmel begegnen von Mitch Albom
Die Kinder der SECHSten Dämmerung von Celia Rees
Alle SIEBEN Wellen von Daniel Glattauer
Der Liebe ZaubermACHT von Nicholas Christopher
Das Rätsel der NEUNten Kobra von P. B. Kerr
Das ZEHNte Königreich von Kathryn Wesley

Das Thema für Donnerstag, den 22.12.2011 heißt:
10 Bücher, die ihr euch zu Weihnachten wünscht

Update:
Ayaneas Interpretation des heutigen TTT fand ich so lustig, dass ich meinen TTT noch ergänze ;)

Was sagt meine Auswahl laut Numerologie über mich aus?
Die Summe aller Zahlen von 1 bis 10 ergibt 55. Die Quersumme von 55 ist 10, da einige Numerologien nur von 1-9 gehen, habe ich davon noch einmal die Quersumme gebildet und erhalte 1:

Die Zahl 1

Planet:
Sonne

Symbol:
Kosmos und Ursprung des Lebens, "Das Unteilbare", die Führerschaft, aktiv

Eigenschaften:
Menschen die dieser Zahl entsprechen, möchten haben ein sehr ausgeprägtes Weltbild. Es ist für andere Menschen sehr schwer, einem "1er-Mensch" seine Meinung aufzudrängen, denn diese Menschen neigen zum Zweifeln. Diese Eigenschaft des zweifelns und des analysierens macht sie zu Entdeckern, zu Pionieren, zu Jägern, zu Erfindern und zu Voergesetzten, teilweise in höherer Position. Sehr ausgeprägt ist ihr Egoismus. Sie lieben es, sich in den Vordergrund zu stellen, sich zur Schau zu stellen. Sie mögen keine komplizierten Situationen. "In der Kürze liegt die Würze", scheint die wichtigste ihrer Lebensweisheiten zu sein. Sie wissen genau, was sie interessiert und was nicht. Bei ihnen muß alles seinen geordneten und vorgeschriebenen Weg gehen, wobei sie es nicht mögen auf lange Zeit vorzuplanen.

Liebe:
Menschen der 1 schließen gern feste Freundschaften und sind in der Liebe treu und zuverlässig.

Beruf:
Solche Menschen leben in der Gegenwart. Sie sind strebsam, ehrgeizig und leistungsfähig. Solche Menschen erfreuen sich an jeder Art der Kraftentfaltung. Zu Leistungsabfällen kommt es bei ihnen in Situationen, wo Abläufe für sie undurchsichtig zu sein scheinen, wenn etwas nicht planmäßig verläuft. Sie sollten sich vor unbedachten Äußerungen hüten, die leicht über ihre Lippen kommen.

Tipp:
Man versäume nicht ihnen immer wieder zu sagen, daß sie sehr tüchtig sind. Dieses zu hören kann ihnen nicht zu viel werden.

Aha... ;D

Dienstag, 13. Dezember 2011

[KINDERMUND] Hänsel und Gretel und die Gießkanne

Am Wochenende haben wir Plätzchen gebacken. Meine Tochter hatte sich im Vorfeld schon Ausstecher ausgesucht, u.a. eine Gießkanne. Gießkanne? Ich habe zwar eine umfangreiche Sammlung an Keksausstechern, aber an eine Gießkanne darunter konnte ich mich beim besten Willen nicht erinnern.

Als wir dann mit Plätzchenbacken anfingen, hatte ich die Gießkanne bereits wieder vergessen. Ich stach fleißig Kreis um Kreis für unsere Hausfreunde aus und half dann meiner Tochter mit ihren Plätzchen.

Sie war vor allem begeistert von der Baby Born Ente, einem einfachen Herzausstecher und einem Sortiment Keksausstechern zu "Hänsel und Gretel", welches ich auf der Buchmesse beim moses Verlag gekauft hatte.

Erkennt schon einer die Gießkanne?


Ich habe den Hänsel ausgestochen, Victoria anschließend die Gretel, als ich sie dann fragte, ob sie auch eine Hexe ausstechen möchte, sagte sie zu mir: "Mama, dass ist keine Hexe, sondern eine Gießkanne." Naja... wenn ich in der Hexe etwas anderes sehen würde, dann hätte ich in der Figur doch eher eine Espressokanne statt einer Gießkanne erkannt :D Den Weihnachtsengel, den mein Mann darin gesehen hat, suche ich allerdings immer noch vergebens, oder steckt in jeder Hexe auch ein Engel? ;)

Montag, 12. Dezember 2011

[GAST-REZENSION] King, Stephen - Das Mädchen

Gast-Rezension von Sarah von Lesen bildet
Vielen Dank für deinen Beitrag!

Stephen King
Das Mädchen
Verlag: Pan
304 Seiten, Hardcover
ISBN-10: 3426283565
ISBN-13: 978-3426283561
Die Welt hatte Zähne, und sie konnte damit zubeißen, wann immer sie wollte.
Seit ihre Eltern sich haben scheiden lassen, streiten Trishas Bruder und ihre Mutter nur noch. So auch auf dem Wochenendausflug im Wald. Keiner der beiden merkt, wie Trisha plötzlich den Weg verlässt, weil ihre Blase drückt. Und dann ist sie auf einmal verschwunden. Die neunjährige findet nicht mehr zum Weg zurück. Mücken laben sich an ihr. Hunger und Durst drücken aufs Gemüt. Es ist dunkel, nachts kalt und einsam. Und vor allem wird sie beobachtet. Etwas kommt immer näher und hat ihre Witterung aufgenommen…

Das Buch spielt im Juni 1998 und ist aufgeteilt in ein Baseballspiel: "Vor dem Spiel", 9 Durchgänge und "Nach dem Spiel". Leider plätschert die Geschichte dann so daher, wie der Bach, dem Trisha im Wald folgt. Die seitenlangen Spielverläuft mit Trishas Baseballidol Tom Gordon haben den letzten Rest Spannung zerstört, da sie einfach dermaßen langatmig beschrieben wurden, das ich fast eingeschlafen wäre. Da blieb nichts anderes übrig als vorzublättern.

Trishas Abenteuer sind ganz nett zu lesen, aber auch nichts Besonderes. So richtig in Gefahr gerät sie nie und durch ihre logischen Gedanken hat man auch immer das Gefühl das ich gleich sowieso aus dem Wald raus ist. Nebenbei werden auch so viele unwichtige Details beschreiben, dass die Handlung mir ziemlich lahm vorkam.

Zudem wirkte Trisha eindeutig zu erwachsen, für eine neunjährige. Man merkt oft gar nicht, dass sie eigentlich noch ein Kind ist. Erst zum Schluss bröckelt die erwachsene Fassade und Trisha gestattet sich kindliche Gedanken.

Das Cover dieser handlichen Hardcoverausgabe ist ein echtes Highlight, da es eigentlich aus einer aufgeklebten Wackelkarte besteht. Bewegt man das Buch wird das Mädchen darauf immer kleiner (bzw. größer) und in der rechten unteren Ecken werden zwei lauernde Augen sichtbar. Das sieht schon echt toll aus! Der Wald wiederholt sich auch in der Innenausstattung, da jedes Kapitel mit dem schwarz-weiß Fotos des undurchdringlichen Dickichts beginnt!

Seit Jahren war dies wieder mein erstes Buch von Stephen King. Als Jugendliche habe ich diesen großartigen Schriftsteller vergöttert. Doch "Das Mädchen" war für mich enttäuschend. Es passiert nicht wirklich viel und Stephen Kind schafft es nicht, Spannung aufzubauen. Die fantastische Aufmachung des Buches kann leider nicht rausreißen, was der Autor verbockt hat.


Sonntag, 11. Dezember 2011

[RUND UMS BUCH] Neu in KW49


Diese Woche war zu Rezensierendes und Gekauftes in meinem Briefkasten:

Dark Love, Band 1, Lia Habel (RE, AV)
Das Unkrautland 3: Die Gipfel der Schwefelzinnen, Stefan Seitz (RE)
Der Elefantenpups 3: Rettet den Zoo!, Heidi Leenen, Arnim Sander, Martin Bernhard (RE, AV)
Der Poet der kleinen Dinge, Marie-Sabine Roger (RE, AV)
Ewiglich die Sehnsucht, Band 1, Brodi Ashton (RE)
Ismael 1: Nennt mich nicht Ismael!, Hörbuch, Michael GErard Bauer, gelesen von Jens Wawrczeck (GK)
Ismael 2: Ismael und der Auftritt der Seekühe, Hörbuch, Michael GErard Bauer, gelesen von Jens Wawrczeck (GK)
Morland 2: Die Blume des Bösen, Peter Schwindt (GK)
Retrum, Francesc Miralles (RE)

Nach dem Hörvergnügen, dass ich mit Rico und Oskar hatte, durfte jetzt Ismael mit seinen Freunden ins Hörbuch-Regal ziehen. Da ich die beiden ersten Bände der Trilogie sowieso irgendwann noch einmal lesen wollte, bevor nächstes Jahr der dritte und letzte Band erscheint - und bestimmt nicht dazu kommen werde - habe ich sie mir nun als Hörfutter zugelegt :)

Hoffentlich ist die stressreiche Vorweihnachtszeit bald zu Ende ;) Neben Brotjob bin ich zur Zeit hauptsächlich mit dem Bewerten von Sachbüchern beschäftigt, Plätzchen backen und Geschenke einpacken und eine neue Julekuler - diesesmal mit Muster - habe ich auch angefangen. Ich hoffe, ich komme wenigstens zwischen den Jahren ein bisschen zur Ruhe (die Hoffnung stirbt zuletzt!).

Heute ergänze ich meinen Neuzugangspost um einen Gewinnspieltipp:
Eigentlich hatte ich mein Glück versucht den dritten Band des Unkrautslands über ein Gewinnspiel zu ergattern, stattdessen habe ich ihn aber als Rezensionsexemplar vom Autor angeboten bekommen und muss mein Glück deshalb nicht mehr strapazieren ;) Wer noch nichts vom Unkrautland gelesen hat, sollte sich die Chance auf eins von 222!!! Exemplaren des dritten Bandes jedoch nicht entgehen lassen. Das --->Gewinnspiel<--- läuft noch bis zum 31.12. und für die Lösung müsst ihr euch im --->Unkrautland<--- umsehen.
Außerdem noch ein Adventskalendertipp für Eilige, die trotzdem in der Vorweihnachtszeit hier und da ihr Glück versuchen möchten:
Unter sauerlaender.de wird täglich ein schönes Kinder- oder Jugendbuch verlost und man muss für die Teilnahme am Adventskalendergewinnspiel nichts weiter tun, als eine Email inkl. Adresse zu versenden.

[REZENSION] Süße Geschenke zu Weihnachten: Leckereien backen & verpacken

Redakteur: Anette Leister

Titel: Süße Geschenke zu Weihnachten: Leckereien backen & verpacken
Autor: -/-
Fotograf: -/-
Übersetzer: -/-
Verlag: Frech
Reihe: Die kreative Manufaktur
Ausführung: Hardcover, 111 Seiten





SÜSSE GESCHENKE ZU WEHNACHTEN: LECKEREIEN BACKEN & VERPACKEN

Unter dem Label "Die kreative Manufaktur" hat der Frech Verlag mittlerweile vier Titel veröffentlicht und passend für die Advents- und Weihnachtszeit ist das Buch "Süße Geschenke zu Weihnachten: Leckereien backen & verpacken" erhältlich.

Der Inhalt des Buches ist in folgende Rubriken unterteilt:
Schokoladenseiten
Nuss und Mandelkern
Weihnachtsgewürze inkl. Kleine Warenkunde
Geistreiche Genüsse
Fruchtige Köstlichkeiten
Vorlagen
Autorinnen und Impressum

Gemäß dem Anlass sind die Food-Fotos häufig weihnachtlich dekoriert und die Geschenkverpackungen der Leckereien schmücken weihnachtliche Motive oder kommen in den klassischen Farben rot und weiß daher. Allein das reine Durchschmökern des Buches macht schon Appetit auf die abgebildeten Köstlichkeiten und lässt die erste Weihnachtsstimmung aufkommen.

Das Buch ist so aufgebaut, dass in der Regel jedem Rezept eine Doppelseite und dem darauffolgenden Verpackungstipp ebenfalls eine Doppelseite gewidmet ist. Bei einfacheren Rezepten und Verpackungen geht die Anleitung manchmal nur über eine Doppelseite, aber immer ist alles im Detail aufgeführt.
Die Rezepte sind unterteilt in Zutatenliste, Zeitaufwand, Zubereitung, Tipps und Variationsmöglichkeiten. Die Verpackungsvorschläge sind untergliedert in Materialliste und Anleitung. Die Vorlagen für dekorative Motive und Schachteln und Tüten finden sich komplett am Ende des Buches. Hier lässt sich nur ein kleiner Wermutstropfen anmerken: es ist kein Vorlagenbogen mit Anleitungen in Originalgröße vorhanden, sondern die Vorlagen müssen fast alle vergrößert werden.

Die Ideen zum Verpacken sind genauso vielfältig wie die Rezeptideen in diesem Buch: wo neben Likören auch kleine Kuchen, Kekse, Gewürze, Chutney und Gelee zu finden sind, so erstrecken sich die Dekorations- und Verpackungsvorschläge über kleine Panettone in Tontöpfen gebacken über edle Geschenkkartons bis hin zu pfiffig bunten Geschenktüten. Der Ideenpool in diesem Buch ist sehr vielfältig und regt damit auch das Entwickeln von eigenen Ideen an. Viele der Geschenkverpackungen können darüber hinaus auch für andere kleine Weihnachtsgeschenke eingesetzt werden.

Die Rezepte sind leicht nachzuarbeiten und da man trotz der besinnlichen Weihnachtszeit häufig in den letzten Wochen davor unter Zeitmangel leidet - sei es wegen fehlender Geschenke, einer auf Hochtouren laufenden Weihnachtsbäckerei oder anderen Vorbereitungen für das Fest der Feste - hat es mir besonders gut gefallen, dass einige der Geschenkideen in diesem Buch mit minimalem Zeitaufwand umzusetzen sind. Auch die Verpackungsideen erstrecken sich über blitzschnell realisierbar bis hin zu etwas mehr Zeitaufwand, so dass jeder Weihnachtsbäcker nach Zeit, Lust und Laune Rezepte und Dekorationen nacharbeiten kann und mit seinen selbstgemachten Geschenken sicherlich großen Applaus am Weihnachtsfest erntet!

Das Preis-Leistungs-Verhältnis von "Süße Geschenke zu Weihnachten: Leckereien backen & verpacken" finde ich super, da nicht nur die Aufmachung wunderschön und hochwertig ist, sondern man hier mit den darin enthaltenen Rezepten und Bastelideen quasi zwei Bücher (ein Koch- und Backbuch und ein Bastelbuch) zum Preis von einem erhält.

Auf kreative-manufaktur.de und unter topp-kreativ.de gibt es noch viele weitere Empfehlungen zum Selbermachen!
Auf der Seite der kreativen Manufaktur befindet sich eine Übersicht mit allen bisher erschienenen Titel der Reihe, es werden regelmäßig neue Rezepte und Verpackungsideen veröffentlicht, außerdem kann man direkt über die Seite Verpackungszubehör bestellen.

Freitag, 9. Dezember 2011

[KREATIVES] Weihnachts-Katze mit Buch (Gewinnspiel bis zum 15.12.!)

Ich steck mich gleich selbst in den Lostopf ihr Kreativbanausen ;D
Angesichts eines tollen Überraschungspakets (dessen Inhalt mir ja bekannt ist, hohoho) als Hauptpreis, habe ich in stundenlanger und schweißtreibender Arbeit - inspiriert von unserem Baum im Hof, der seit Tagen im Dunkeln liegt, und der abgerissenen Girlande an unserer Haustür - folgende Zeilen verfasst:

Im Haus wohnen Katzen: ganze acht,
ständig Weihnachtsschmuck zu Boden kracht.
Mich düngt, ich seh von Christbaumspitzen,
Katzenaugen runterblitzen.
Bums, padautz, schepper, klirr,
das Durcheinander macht mich wirr.
Mist... jetzt ist das Licht noch aus,
durchnagt ist die Lichterkette, und das war keine Maus...