Sonntag, 31. Oktober 2010

[NEWS] Neuigkeiten aus dem Unkrautland...

An Halloween gehen oft seltsame Dinge vor... Auch im Unkrautland geschieht in der Zeit der Nebel und langen Nächte Rätselhaftes.
"Das Licht am Ende der Träume" ist eine Geschichte von sieben Träumen und sieben Bildern, aber nur sechs Bilder sind zu sehen, das siebte Bild ist verlorengegangen. Wer kommt dem Rätsel auf die Spur und kann Primus´ siebtes Traumbild finden?

Tritt ein:

Zu gewinnen gibt es natürlich auch etwas: jeweils eines der sechs Bilder aus Primus´ Träumen, originale DINA2 Einzelstücke, gerahmt und von Stefan Seitz handsigniert. Teilnahmeschluss ist der 21.12.2010! Und glaubt mir: diese Zeit werdet ihr brauchen, die Rätselnuss ist schwer zu knacken!

Die märchenhafte Geschichte bietet gleichzeitig einen Vorgeschmack auf Stefan Seitz´ Schreibstil und die Welt des Unkrautlandes. Vielleicht hat ja noch jemand Lust auf die beiden bisher erschienenen Bücher bekommen?

Wer beim Gewinnspiel leer ausgeht, kann trotzdem in den Besitz eines Bildes aus dem Unkrautland kommen. Seit kurzer Zeit sind zwei verschiedene Motive als Poster erhältlich:


Und jetzt bleibt mir nur noch viel Spaß und Erfolg beim Rätseln zu wünschen!!!

[RUND UMS BUCH] Neu in KW43

 

Zur Rezension für Leyla und für mich:
Luzie und Leander 1: Verflucht himmlisch, Bettina Belitz
Vielen Dank an die Verlag Loewe!

Gekauft: 
Das Ikarus-Projekt 1: Schatten und Licht, Jackie Kessler / Caitlin Kittredge - Remittendenbuchhandlung 
Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit, Paul Mesa - Remittendenbuchhandlung
Drei Wunder, Alexandra Bullen - Ebay
Sieben verdammt lange Tage, Jonathan Tropper - Remittendenbuchhandlung 

Getauscht:
Die schlaue kleine Hexe, Lieve Baeten - Tauschticket
Magma, Thomas Thiemeyer - Tauschticket
Medusa, Thomas Thiemeyer - Tauschticket
Reptilia, Thomas Thiemeyer - Tauschticket
Schattenblüte, Nora Melling - Tauschticket

Booh!

Samstag, 30. Oktober 2010

[KATZENTATZEN] Was liest du denn?


Freitag, 29. Oktober 2010

[COOL-TOUR-KATZE] Arkadien brennt-Lesung in Frankfurt (Kai Meyer)

Kai Meyer: "Ein gutes Buch muss die Leser in die Figuren reinbringen."
Am Mittwoch war ich im Literaturhaus Frankfurt auf der Arkadien brennt Lesung von Kai Meyer. Ich war zum ersten Mal im Literaturhaus und das Ambiente hat mich sofort eingenommen.
Ursprünglich als Alte Stadtbibliothek 1825 der Öffentlichkeit übergeben, öffnete das Haus seine Pforten erst 2005 wieder, nachdem es im 2. Weltkrieg fast vollständig zerstört wurde: nur die sechs Säulen des Portikus blieben stehen.


Das Literaturhaus liegt, nur von einer Straße getrennt, direkt am Mainufer mit Blick auf den Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen.


Das Gebäude ist nicht nur von außen hui! Auch innen wurde mit Liebe zum Detail eingerichtet und es spiegelt sich an den ungewöhnlichsten Stellen wider, dass man sich in einem Literaturhaus befindet. Auf der Suche nach Toiletten habe ich sicherlich zuerst etwas befremdlich geguckt, da mein Blick zuerst auf die Beschriftung über den Türen fiel, und nach Damen und Herren sucht man im Literaturhaus vergeblich. Wer da nicht liest, wird kein stilles Örtchen für sich finden ;)


Sehr nett fand ich im Erdgeschoss die Idee mit den "Gedichten zum Mitnehmen":


Ich habe mir dann auch direkt eins ausgesucht was äääh... ich noch nicht kannte :D


Der Lesungssaal, ab dem um 19 Uhr die "Arkadien brennt" Lesung statt finden sollte war ebenfalls ein passender Rahmen für eine solche Veranstaltung: ein hoher Raum mit Galerie und vielen in die Wand eingelassenen Bücherregalen, dazu viele Lampen, die ein gemütliches Licht ausstrahlten, im Gegensatz dazu war das Lesepult fast ein bisschen zu modern und nüchtern, aber irgendwie war das Zusammenspiel zwischen klassisch und modern doch stimmig.

Punkt 19 Uhr moderierte eine Dame des Literaturhauses Kai Meyer kurz an und schon ging es für die schätzungsweise 60 Zuhörer nach Arkadien.
Kai Meyer eröffnete den Abend mit der Anfangsszene aus "Arkadien erwacht", als Rosa und Alessandro zum ersten Mal aufeinandertreffen. Nach díeser Passage gab Kai Meyer eine kurze Erklärung zum Mythos Arkadien und dem ersten Tiermenschen Lykaon ab, der sich durch einen Fluch von Zeus in einen Wolf verwandelt wurde. Eine kurze Zusammenfassung von "Arkadien erwacht" rundete den ersten Teil der Lesung ab und bot einen guten Einstieg für den Nachfolgeband "Arkadien brennt" für alle Zuhörer, die Arkadien bis dahin vielleicht noch nicht kannten.
Der zweite Teil der Lesung war dem Beginn von "Arkadien brennt" entnommen. Rosa geht von Sizilien nach New York, auf den Spuren ihres toten Vaters und Tabula. In Amerika trifft Rosa auf den amerikanischen Zweig der Familie Carnevare, die im Central Park Jagd auf Menschen machen, diese sehr actionreiche und recht brutale Szenerie bot den Stoff für den zweiten Lesungspart aus "Arkadien brennt".

Gegen 20 Uhr war die eigentliche Lesung zu Ende und es folgte eine umfangreiche Fragerunde. (Anmerkung: Hat die Fliege, die Kai Meyer während der gesamten Lesung umschwärmt hat, eigentlich Eintritt bezahlt? Zumindest sorgte sie für ein paar Lacher an diesem Abend.)

* Aktuell schreibt Kai Meyer am dritten Band von Arkadien, der mit ca. 500 Seiten umfangreicher werden wird wie Band 1 und 2. Ob es der letzte Band der Reihe sein wird, weiß er noch nicht. Nach Band 3 wird er auf jeden Fall etwas anderes schreiben, aber Stoff für einen vierten und fünften Band gibt es noch, trotzdem wird der dritte Band weitestgehend abgeschlossen enden.
* Mehr zu Tabula wird man im dritten Band erfahren.
* An Verfilmungen gibt es zu Kai Meyers Büchern bisher nur den Film zu seinem Roman "Gelübde". Die Wellenläufer sollten ursprünglich von einer amerikanschen Firma als Zeichentrick-Serie adaptiert werden, aber nach einer ca. 1 1/2 jährigen Verhandlungsphase ist dieses Projekt leider der Finanzkrise zum Opfer gefallen.
* Die Reaktion der Leser auf das vorangestellte letzte Kapitel ist durchweg positiv und es wird sehr häufig von ihnen zitiert.
* Die erste Idee zu Arkadien kam durch die Kombination von Monster+Mafia. Kai Mayer kombiniert gerne Dinge, die auf den ersten Blick scheinbar nicht zusammenpassen. Nach einer Recherche über Gestaltwandler und seinem gewünschten Handlungsort (blauer Himmel - Sonne - Meer) ist er auf den Arkadien-Mythos gestoßen. Die Reihe sollte in der Gegenwart spielen, weil er von historischen Romanen erstmal die Schnauze voll hatte.
* Kai Meyer plant seine Bücher bzw. Reihen sehr genau und durchdenkt sie bis zum Schluss, damit am Ende alles rund zusammenkommt. Er schreibt sehr ausführliche Exposes.
* Neben Rosa ist die Alchemistin Aura Kai Meyers Lieblingsfigur aus seinen Büchern. Sie taucht sogar in den Arkadien-Büchern auf. Ja, er hat noch Interesse an dieser Figur, und falls er eines Tages noch etwas über diese Figur erzählen möchte, könnte er es sich durchaus vorstellen, dass es noch eine weitere Geschichte über Aura nach den beiden Büchern "Die Alchemistin" und "Die Unsterbliche" geben wird, allerdings stellt sich dann die Frage, bei welchen Verlag er dieses Buch veröffentlichen würde, da er eigentlich nicht mehr mit Heyne zusammenarbeitet. Außerdem empfiehl er den Zuhörern das Hörspiel zu "Die Alchemistin".
* Von der Idee über Recherche, dem Schreiben und der Abgabe des Manuskripts vergehen bei Kai Meyer in etwa 8 Monate, wobei das reine Schreiben nur etwa 3 bis 4 Monate in Anspruch nimmt, sobald er die komplette Handlung vor Augen hat. Allein von seiner Seite aus durchläuft das Manuskript aber noch 4 bis 5 Korrekturgänge, was das schnelle Schreiben dann wieder relativiert.
* Zum Schreiben gehören laut Kai Meyer neben Talent und Handwerk vor allem Selbstdisziplin.
* Von den Sturmkönigen wird es definitiv keine Fortsetzung geben, ebensowenig vom Wolkenvolk. Er wollte schon immer mal etwas über den Orient und über China schreiben, aber mit den jeweils 3 Bänden hat er alles erzählt, was er erzählen wollte.
* Das Konzipieren und Ausdenken ist Kai Meyer beim gesamten Prozess am Liebsten. Er sammelt viele Stichworte, die er nach und nach wie ein Puzzle zu einem Bild zusammenfügt. Am wichtigsten ist ihm der Entwicklungsprozess einer Figur. Er schreibt lieber über Emotionen als über Kämpfe, denn "ein gutes Buch muss die Leser in die Figuren reinbringen."
* Hörspiele und gekürzte Hörbücher werden von einem Drehbuchautoren adaptiert. Kai Meyer bekommt diese Adaptionen vorgelegt. Genrell befürwortet er Kürzungen bei Hörbüchern, aber ein Hörbuch kann auch zu kurz geraten, so geschehen bei "Arkadien erwacht". Dieses Buch wurde für die Hörbuchfassung etwa 1/3 gekürzt und es sind dadurch zu viele Charakterstudien entfallen. "Arkadien brennt" wurde für die Hörbuchfassung nur um etwa 10% gekürzt. Die Hörbücher von den Wellenläufern und dem Wolkenvolk sind jeweils um ca. 25% gegenüber den Buchvorlagen gekürzt. Genrell sind Actionszenen leichter zu kürzen als emotionale Szenen oder Dialoge. Es besteht immer das Problem, das bei Kürzungen der Stil des Autors verfälscht wird.
* Es ergibt sich immer aus der Dramaturgie der Geschichte, welche und wie viele Handlungsorte und Handlungsstränge Kai Meyer konzipiert.

Gegen 21 Uhr fand die ausführliche Fragerunde ein Ende und Kai Meyer gab den Zuhörern als "Rausschmeisser" seine Kurzgeschichte "Schau hin" mit auf den Weg, die in der Kurzgeschichtensammlung "Böse-Nacht-Geschichten" erschienen ist. (Anmerkung: Vielen Dank! Ich muss spät abends mit der Bahn über FfM und Mz Hauptbahnhof nach Hause fahren und dann noch eine halbe Stunde durch das menschenleere Rheinhessen laufen mitten in der nachtschwarzen Pampa *grusel*)

Danach nahm er sich noch jede Menge Zeit mitgebrachte oder vor Ort gekaufte Bücher und Autogrammkarten zu signieren.



Vielen Dank an Kai Meyer und an das Literaturhaus Frankfurt für den wirklich gelungenen und kurzweiligen Abend! Die zwei Stunden sind in Windeseile verflogen.

Wer Kai Meyer nicht live auf seiner Lesereise erleben kann, hat am Samstagabend die Möglichkeit sich über Lovelybooks eine Livestream-Lesung anzusehen und anzuhören, außerdem könnt ihr über Twitter und Facebook Fragen an Kai Meyer stellen, die dieser gleich im Anschluss an die Lesung beantworten wird.


Aber auch ein Blick in das aktuelle und geplante Programm des Literaturhauses ist lohnenswert:

Literaturhaus Frankfurt - Das Programm

Dienstag, 26. Oktober 2010

[RUND UMS BUCH] BNTM - Books Next Topmodel...

Heute hatte ich ganz besonders schöne Post im Briefkasten - mein Gewinn vom Bloggermysterium kam an, ein schickes Bücherkleid in meiner Lieblingsfarbkombination grün/orange und zwar selbstgenäht von der lieben Lisa a.k.a. Philia Libri von Blattgold! Hach... schade das ich keinen Zauberspruch kenne, der die Buchhülle von der Größe an jedes Buch anpassen kann, dann würde ich nur noch diesen wunderschönen Umschlag zum Lesen benutzen, hach... Meine aktuelle HC-Lektüre ist leider zu dick für das gute Stück, aber dem nächsten Buch in der Lese-Warteschlange habe ich es direkt zum Fotoshooting angezogen. Außerdem waren nebst mehreren Leseproben ein netter Gruß von Lisa dabei und ein ausgedrucktes Lesezeichen mit ihrem schönen Blogheader. Das Lesezeichen werde ich in den nächsten Tagen noch einlaminieren, damit es ein bisschen was aushält - in erster Linie Katzenzähne und Kinderhände... gefääährlich!!!

Genug geschwätzt, hier ist der Neuzugang und das Sahnehäubchen unter meinen (alle nicht von mir gemachten) Buchhüllen:



Und dann ist noch Glitzeroptik am Außenstöffchen und am Innenstöffchen noch mehr... hach... sooooo schön!!! Tausend Dank!!!

Montag, 25. Oktober 2010

[REZENSION] Sillig, Olivier - Schule der Gaukler

Diese Rezension wurde bereits auf dem Blog von Bibliophilin veröffentlicht:

Olivier Sillig
Schule der Gaukler
Verlag: Bilger
434 Seiten, Hardcover
ISBN-10: 3037620080
ISBN-13: 978-3037620083

Kurzbeschreibung:
Liebe Leserinnen und Leser, treten Sie ein in die wundersame, phantastische Welt der SCHULE DER GAUKLER. Lassen Sie sich erzählen, wie dieses DING bei einem denkwürdigen Kartenspiel vom alten Schausteller Hardouin gewonnen wurde. Wie der seinen Assistenten Tiécelin vor dem sicheren Tod gerettet hat, als dieser ein Junge von sieben Jahren war. Auf den Wegen und Irrwegen der beiden begegnen Sie der Wahrsagerin Grand Macabre, die das wahre Leben des Hermaphroditen erfinden wird, Sie hören mit Staunen die Geschichte von Juan, der mit Kolumbus nach Westindien fuhr, Sie machen Bekanntschaft mit dem Mongoloiden Mondgesicht, begegnen der blinden Ava und ihrem entstellten Bräutigam, schließlich dem zarten Ritter Delphin, einem Nachfahren Jeanne d’Arcs, mit seinem furchteinflößenden Knappen und, nicht zuletzt, der Schildkröte Carolingine.Willkommen, liebe Leserinnen und Leser, in der barock beschriebenen Welt der SCHULE DER GAUKLER. Einer Welt im Übergang vom Mittelalter zur Renaissance. Einer Welt, in der Geschlechterrollen aufbrechen, einer Welt auch ohne Gott, in der der Mensch allein ist und selbst die Verantwortung für sein Tun und Treiben übernehmen muss. DIE SCHULE DER GAUKLER ist vor allem auch ein Märchen. Man fragt sich, wohin uns dieser Teufelskerl, Olivier Sillig, noch nasführen wird. Groteske Szenen, Beschreibungen von betörender Schönheit und unsäglichem Dreck fesseln uns, das Feuerwerk der Fabulierkunst lässt den Atem stocken; bis der Autor nach einer letzten poetischen Pirouette zum logischsten aller Schlüsse kommt: Die Welt dauert nur fort durch die Kinder der Kinder der Kinder, die wir eines Tages (sein) werden.

Eigene Meinung:
Olivier Sillig erzählt die Lebensgeschichte des Gauklers Hardouin, im Gepäck ein in Alkohol eingelegter Hermaphrodit. Es ist aber nicht nur seine Geschichte, sondern auch die Geschichte dieses namenslosen Hermaphroditen, seiner beiden Assistenten Tiécelin und Juan, und dem Grüppchen sonderbarer Menschen, die sich nach und nach dem Gaukler und Schauspieler auf seiner Reise durch Europa anschließen. Die Geschichte streift entführt den Leser auf den Karneval von Venedig, begleitet Kolumbus´ Fahrt nach Westen und zu guter letzt auf dem Galgenberg von Marseille.
Der Autor schreibt, als würde er nicht über das ausgehende Mittelalter schreiben, sondern als hätte er die Geschichten dieser Gaukler hautnah miterlebt. Es wirkt nichts erfunden, oder dazu gedichtet, die Sprache wirkt so echt und voller Magie, dass man sich tatsächlich ins Mittelalter versetzt fühlt. Zwischendurch hatte die Geschichte für mich einige Längen, als der Autor zu sehr auf die Sexualität der Protagonisten einging und der Erzählfluss unterbrochen wurde von einer Rückblende in Hardouins Leben vor dem Zusammentreffen mit Tiécelin und einem Ausblick in die Zukunft, bei dem es zu einem Aufeinandertreffen Tiécelins mit Hardouins erstem Assistenten Juan kommt. Die handelten Protagonisten sind nicht nur durch ihren erwählten Beruf Grenzgänger der Gesellschaft, sondern auch durch angeborene oder erlangte Behinderungen, Homosexualität oder einer außergewöhnlichen Lebensgeschichte. Einige Handlungsstränge tragen derart märchenhafte Züge, dass Realität und Utopie auf wundersame Weise vermischt werden.
Insgesamt war der Roman "Schule der Gaukler" ein außergewöhnliches Leseerlebnis für mich, da er von der Sprache und der Geschichte so unheimlich authentisch wirkt.
Direkt ins Auge gestochen ist mir in diesem Fall die Aufmachung des Buches. Der Klappentext ist um 90 Grad verdreht zum Buchcover zu lesen und beginnt zusammen mit dem Titel des Buches bereits auf dem Buchrücken.

Sonntag, 24. Oktober 2010

[PRODUKT-REZENSION] SchMUSErolle

Nachdem ich meine Leselotte nach anfänglicher Begeisterung gar nicht mehr nutze, bin ich vor kurzem auf ein anderes Lese-Accessoire aufmerksam geworden: die SchMUSErolle.

Drei Vorteile gegenüber der Leselotte fallen direkt ins Auge, ohne die SchMUSErolle näher getestet zu haben:
* die SchMUSErolle ist gegenüber der Leselotte sehr viel günstiger in der Anschaffung, die meisten Modelle aus der Basic Edition sind bereits für 19,95€ zu haben, desweiteren gibt es einige ausgefallenere Designs bei den Basics für 24,95€, für den gleichen Preis kann man auch ein Modell aus der Limited Edition erwerben.
Zum Vergleich die Preise der Leselotte:
Standard-Set: 29,50 €, Kissen und Umschlag (21 x 15 cm) für Bücher in Standardgröße.
Kombi-Set: 37,50 €, Standard-Set plus Taschenbuchumschlag (19 x 13 cm).
Umschlag XL (25 x 20 cm): 10,50 €
... aber auch den Book Seat schlägt die SchMUSErolle im Preis, denn dieser kostet 29,95€
* die SchMUSErolle ist in einer größeren (und in meinen Augen auch schöneren) Auswahl an Designs erhältlich
* die SchMUSErolle kann als Buchstütze UND als Nackenrolle verwendet werden

Meine Leselotte ist in erster Linie aus zwei Gründen arbeitslos geworden:
* mir persönlich war die Auflagefläche zu klein
* die Umschläge haben oftmals nicht für meine großen Hardcover gepasst und ich wollte mir nicht noch einen XL-Umschlag kaufen, da ich die Leselotte für meine anderen Bücher wegen der zu kleinen Auflagefläche schon immer weniger genutzt habe

Die SchMUSErolle im Test:
Die Wahl fiel mir nicht leicht, aber nachdem orange eine meiner Lieblingsfarben ist, habe ich mich für das Modell "abstract flowers" aus der Limited Edition entschieden.
Grmpf... hier sieht man das gute Stück direkt in seinem "Nebenjob" als Nackenrolle, den es im Urlaub bereits zur vollsten Zufriedenheit ausgeübt hat, da ich dort kaum zum Lesen gekommen bin. Trotzdem war sie kein unnötiges Gepäck, wir haben uns eher darum geschlagen, wer sie zum Aufpimpen der viel zu flachen Hotelkissen benutzen darf. Daumenhoch!


Sehr gut gefällt mir die integrierte Tasche für Handy, MP3-Player oder Taschentücher, so hat man bei rührseligen Büchern gleich die dringend benötigten Utensilien zur Hand.


Ab und zu höre ich Musik zum Einschlafen und auch hier kommt mir die integrierte Tasche sehr gelegen, da ich früher nachts irgendwann auf meinem Player eingeschlafen bin, aus der Tasche ist er mir bisher aber auch nachts nicht gerutscht.


Ich habe in der SchMUSErolle einige gängige Buchformate getestet. Im Folgenden sieht man verschiedene Hardcover...



...und Taschenbücher à 18 und 22 cm in der SchMUSErolle.



Bei den großformatigen Taschenbüchern erfordert das Einfädeln in die beiden Flexbänder etwas Geschick, aber wenn man den Bogen einmal raus hat, gelingt das Einspannen bei allen getesteten Formaten sehr gut. Leseknicke im Rücken haben bei mir bislang keine Bücher, die ich mit der SchMUSErolle gelesen habe. Laut Homepage ist die SchMUSErolle sogar passend für das Ipad im Querformat, was ich in Ermangelung eines Ipads aber leider nicht selbst ausprobieren konnte.
Wie man auf den Fotos hoffentlich erkennen kann, ist die SchMUSErolle durch ihre Füllung mit sehr feinen Styroporkügelchen äußerst flexibel und das Buch kann sowohl hingelegt als auch aufgestellt werden, so kann man sowohl in der Rücken- als auch in der Seitenlage im Bett sehr komfortabel lesen, als auch am Tisch, wobei ich hier der Leselotte einen klitzekleinen Vorteil einräume mit der - bei mir sonst eher negativ kommentierten - kleineren Auflagefläche.

Was man sonst noch beachten sollte:
An der SchMUSErolle ist kein integriertes Lesezeichen (wo hätte man das bei einer Rolle auch integrieren sollen?), sicherlich kann man die Rolle inkl. Buch umgedreht ablegen, wenn man gerade nicht liest, aber damit produziert man auf Dauer sicherlich Leseknicke im Rücken. Ebensowenig kann ich Katzenbesitzern empfehlen, die zuletzt gelesene Seite unter den Flexbändern festzuklemmen und das Buch offen liegen zu lassen, meine Katzen sahen dies als Einladung zum Mittagssnack an: an die SchMUSErolle kuscheln und dabei das Buch vollsabbern und/oder anknabbern. Davon gibt es leider kein Foto, als ich mich von meinem Schrecken erholt hatte, hatte die Katze bereits das Weite gesucht... Also: Lesezeichen benutzen!

Produkteigenschaften:
Breite: ca. 36 cm
Ø: ca. 17 cm
2 Flexbänder: ca. 20 mm
Tasche: 8 x 11 cm
Material:
•Grundfarben 100 % Baumwolle
•Sonder- und Limited-Modelle zum Teil aus Synthetikmaterial
Füllung: Styroporkugeln
Gewicht: 240 gr.
Waschbar: von Hand abwaschbar

Versandkostenfrei bestellbar bei:

Die SchMUSErolle bekommt von mir die beste Bewertung. Sie ist bei uns wirklich fast täglich im Gebrauch, sowohl als Buchstütze als auch als Nackenrolle.
Durch die besonderen Designs, gerade was die Limited Edition betrifft, sicherlich ein tolles Geschenk zum Geburtstag oder ganz aktuell im Design "xmas 2010" auch zu Weihnachten ;)

Herzlichen Dank an Frank Witt von der S o o ! H o o ! Handelsagentur für das zur Verfügung gestellte Testexemplar!


[RUND UMS BUCH] Neu in KW42

 

Gekauft:
Der Libellensee Oder Wie man einen Prinzen rettet, Eva Ibbotson - Ebay 
Laura und das Labyrinth des Lichts, Peter Freund - Amazon-Marketplace 

Getauscht:
Heinzelmännchens Ferienbuch, Rien Poortvliet - Tauschticket
Im Zauber der Sirenen, Tricia Rayburn - Tauschticket
Tarean 1: Sohn des Fluchbringers, Bernd Perplies - Tauschticket
The Hunger Games 3: Mockingjay, Suzanne Collins - Tauschticket

Gewonnen:
Das Leben ist nichts für Feiglinge, Gernot Gricksch - Vielen Dank an Rici/Herzgedanke!
Fette Henne in Acryl, Nicole J. Küppers
Lilly und das Geheimnis des roten Rubins, Rahel von Marshall
Schmidt & Sohn, Winfried Anslinger

Jupp, morgen ist Party-Time ;) So langsam gingen mir auch die Ideen aus für meine Neuzugangs-Fotos, zum Glück geht es bald mit Plätzchen backen los, da weiß ich schon, wo meine Blog-Katze zu finden sein wird ;)

Donnerstag, 21. Oktober 2010

[KREMPEL] Lesezeichen #7

Da es bei mir momentan grippebedingt nur so schleppend mit dem Lesen vorangeht, habe ich in einer wachen Minute ;) die Zeit anderweitig genutzt und mir ein Lesezeichen passend zu meinem Blog gebastelt.

[REZENSION] Bradley, Alan - Flavia de Luce 1: Mord im Gurkenbeet

Alan Bradley
Flavia de Luce 1: Mord im Gurkenbeet
Verlag: Penhaligon
384 Seiten, Hardcover
ISBN-10: 3764530278
ISBN-13: 978-3764530273
empfohlenes Lesealter: ab 14 Jahre 

Mit "Mord im Gurkenbeet" hat Alan Bradley den Auftakt einer Reihe vorgelegt, die die beiden Genres Krimi und Jugendliteratur auf vortreffliche Weise verbindet. Im Gegensatz zu den Endloskrimireihen, bei denen meist ein geschiedener skandinavischer alkoholkranker Kommissar ermittelt, ist es erfrischend auf eine Reihe zu stoßen, die von vorneherein "nur" auf 6 Bände ausgelegt ist und bei deren Hauptfigur es sich um ein 11jähriges Mädchen mit einem ausgeprägten Hang zur Chemie handelt.

In ihren ersten Mordfall wird die 11jährige Flavia rein zufällig verstrickt. Im Gurkenbeet des de Luceschen Anwesens haucht ein Fremder seinen letzten Atemzug in Gegenwart der jungen Hobbydetektivin aus. Noch am Abend zuvor wurde Flavia Zeuge eines Streits, der zwischen ihrem Vater und eben diesem Fremden ausgetragen wurde. Sollte ihr Vater etwa den Tod des Mannes auf dem Gewissen haben? Flavia ermittelt auf eigene Faust und ist der ortsansässigen Polizei meist um eine neugierige Nasenspitze voraus. Im Laufe ihrer Ermittlungen entdeckt sie tatsächlich einen dunklen Punkt in der Vergangenheit ihres Vaters und bringt damit ihr Leben in Gefahr...

Obwohl der Kriminalfall äußerst einfallsreich konzipiert ist und ich trotz einer frühen Ahnung, wer in dem Mordfall die Finger im Spiel hatte, über die ganze Tragweite dieses Falls lange gegrübelt habe und mehr als einmal überrascht wurde, ist das Verbrechen neben dem, was den eigentlichen Charme dieser skurril-komischen Geschichte ausmacht, nur nebensächlich.
Alan Bradley hat mit Flavia eine naseweise und altkluge Figur geschaffen, die sicherlich keiner früher als kleine Schwester hätte haben wollen ;) Neben dem kriminalistischen Handlungsstrang spielt auch Flavias Familienleben und die Beschreibung der einzelnen Charaktere eine große Rolle. Die junge Halbwaise lebt zusammen mit ihrem zurückgezogen lebenden Vater, ihren zwei älteren Schwestern, einer Köchin und dem Bediensteten Dogger auf dem ländlichen Anwesen Buckshaw. Ihre Schwestern Daffy und Feely müssen des öfteren als Versuchskaninchen für Flavias chemische Versuche herhalten, umgekehrt versuchen die beiden Großen der kleinen Schwester ständig weis zu machen, dass sie adoptiert ist, hach... da kommen beim Lesen nostalgische Gefühle auf, welchen "Spaß" man früher mit den eigenen Geschwistern hatte ;)
Die Geschichte spielt in England Mitte des 20. Jahrhunderts unter der Herrschaft von König George VI. Sowohl das Setting als auch das begehrte und äußerst seltene Kleinod, um das sich der Mordfall dreht, sind "very british". Alan Bradley schreibt sehr authentisch, gewitzt und mit viel Sinn für Situationskomik. Wer Miss Marple mochte, wird Flavia lieben!

Reihen-Info:
1. The Sweetness at the Bottom of the Pie (Mord im Gurkenbeet)
2. The Weed that Strings the Hangman's Bag (Mord ist kein Kinderspiel)
3. A Red Herring Without Mustard
4. Seeds of Antiquity
5. Death in Camera
6. The Nasty Light of Day

Mittwoch, 20. Oktober 2010

[SPIEL-REZENSION] Mit Felix durch Deutschland


Erschienen bei Coppenrath / Die Spiegelburg, nach einer Idee von Kai Haferkamp

Das Spiel "Mit Felix durch Deutschland" beinhaltet einen beidseitig bedruckten Spielplan, der mit drei Spielvarianten bespielbar ist, eine Spielfigur aus Holz (Siebenmeilenstiefel), einen Streckenmesser, 66 Souvenirkarten, 40 Kilometerkarten und eine Spielanleitung inkl. kurzer Erklärung der Sehenswürdigkeiten.
Empfohlen wird das Spiel ab 6 Jahren und kann von 2-4 Spielern gespielt werden.

Meine Meinung:
Das Spielmaterial ist hochwertig (Spielfigur aus Holz, Streckenmesser aus stabilem Kunststoff) und punktet bei Kindern sicherlich schon durch die aus den Felix-Büchern bekannten Illustrationen, die sich auf dem Spielplan für die beiden ersten Varianten des Spieles finden, ebenso wie auf den Souvenir- und Kilometerkarten.

Ich kann mir gut vorstellen, dass Kindern vor allen Dingen das Bespielen des illustrierten Spielplans Spaß macht, uns hat ebenfalls die erste Variante des Spiels am meisten Vergnügen bereitet, die auf der illustrierten Seite des Plans gespielt wird. Insgesamt muss ich allerdings sagen, dass das Spiel in allen drei Varianten zuwenig Abwechslung und Spannung bietet, um ältere Kinder auf Dauer fesseln zu können. Spielerisch kann man hier Sehenswürdigkeiten in Deutschland und die Entfernung zwischen einzelnen Städten kennen lernen. Da Kinder aber ein sehr gutes Gedächtnis haben, werden gerade ältere ab 10 Jahre die meisten Motive und die Entfernungen nach einigen Spielen auswendig kennen, und damit geht der Reiz des Spiels verloren. Das größte Manko habe ich bei der dritten Spielvariante gefunden, mit dem diese Spielvariation meines Erachtens überflüssig wird: die Sehenswürdigkeiten sollen blind (d.h. alleine über den Namen, ohne das Bild dazu zu kennen) den entsprechenden Städten zugeordnet werden, da viele Sehenswürdigkeiten im Namen aber bereits die Stadt enthalten (z.B. Bremer Stadtmusikanten) ist diese Variante eher reizlos.

Meine Altersempfehlung für dieses Spiel liegt bei 8-10 Jahren. Für jüngere Kinder ist der Spaßfaktor zu gering und für ältere Kinder wird das Spiel, trotz Varianten, sicherlich bald langweilig. Daher trotz schöner Illustrationen und hochwertigem Material nur eine durchschnittliche Bewertung für dieses Spiel.



Iris' Meinung:
"Mit Felix durch Deutschland" ist ein Gesellschaftsspiel für alle Spieler ab 6 Jahre, herausgebracht von Die Spiegelburg im Coppenrath Verlag. Das Spiel bietet ein Spielbrett, das von beiden Seiten zu bespielen ist. Die Wahl welche Seite des Spielbretts genutzt wird hängt auch von der ausgewählten Spielvariante ab, die je nach Spielbrettseite einen leichteren oder höheren Schwierigkeitsgrad hat. Insgesamt gibt es drei verschiedene Spielvarianten. Auf beiden Seiten ist eine Deutschlandkarte mit vielen Großstädten Deutschlands und deren Lage abgedruckt. Sinn des Spiels ist es mit Hilfe einer Spielfigur und eines Streckenmessers möglichst viele zuvor vorgegebene Ziele zu erreichen oder auf der anderen Spielbrettseite die Figur möglichst ins richtige Koordinatenfeld zu stellen.

Wir haben das Spiel mehrfach gespielt und dabei festgestellt, dass das Spiel für unseren 13-jährigen Sohn nicht mehr wirklich interessant ist. Der kleinere ist mit seinen 8 Jahren jedoch total begeistert. Auf spielerische Weise kann hier die Geographie Deutschlands erlernt werden. Welche Städte liegen wo? Welche Sehenswürdigkeit gibt es in welcher Stadt und wie groß sind die jeweiligen Entfernungen innerhalb Deutschlands. Auch das Augenmaß wird geschult. Gewinnen kann jedoch auch derjenige, der sich in Geographie noch nicht so gut auskennt, da hier vieles über die Sehenswürdigkeiten und damit über Bilder abgewickelt wird.

Ähnliche Spiele gibt es zwar schon auf dem Spielemarkt, aber die Figur Felix, die hier mit Siebenmeilenstiefeln durchs Land zieht, übt natürlich einen ganz besonderen Reiz speziell auf die jüngeren Kinder aus.



Sarahs Meinung:
Eine Windböe hat Felix ergriffen und trägt ihn weit weg von seiner Sophie. Eine spannende Reise beginnt und führt Felix quer durch Deutschland. Unterwegs gibt es so viel zu entdecken! Aber um alles zu sehen, muss Felix recht lange Strecken zurücklegen. Da muss er genau überlegen, welchen Weg er nimmt, damit ihm nicht die Puste ausgeht. Kannst du Felix helfen? Ein Streckenmesser hilft dir dabei, die Entfernungen besser einzuschätzen. Überlege sorgfältig, welche Kilometerkarte du wählst, damit du zusammen mit Felix möglichst viele Sehenswürdigkeiten besuchen kannst.

Zuerst einmal muss ich sagen dass unsere erste gespielte Runde etwas schlecht angelaufen ist, da wir ein paar Probleme mit dem Streckenmesser hatten. Die Benutzung wird zwar in den Regeln ausführlich erklärt, jedoch verstand diese Erklärung jeder anders. Wir haben uns dann auf eine gemeinsame Variante geeinigt und sind damit ganz gut gefahren.
Nach den Startschwierigkeiten war die Spielfreude dann allerdings groß. Drei Generationen haben "Mit Felix durch Deutschland" gespielt - und alle waren begeistert. Wobei ich die Altersbestimmung ab 6 Jahre doch sehr gewagt finde. Ich denke 7-8 Jahre sollten die Spieler schon alt sein. Vor allem die beiden letzteren Spielvarianten sind auch für Erwachsene nicht immer ganz einfach.

Sehr gut fand ich, das man mit Felix nicht nur Deutschlands Sehenswürdigkeiten, Landesgrenzen und Flüsse kennen lernt, sondern mit dem eben erwähnten Streckenmesser auch ein Gefühl für Entfernungen bekommt.

Das Spielfeld kann auf der Vorder- wie Rückseite benutzt werden. Bunt illustriert für die Grundvariante oder eine schlichte Kartografie für die beiden etwas anspruchsvolleren Spielversionen.

Im Regelheft gibt es zu den 66 Stationen übrigens kurze Erklärungen. Die Idee finde ich zwar klasse, aber schöner wäre es gewesen wenn auf den Stationskarten auch eine Kurzinfo stehen würde. Denn dort schaut man während des Spiels eher drauf, als immer im Heft nachzublättern.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis finde ich für "Mit Felix durch Deutschland" auf jeden Fall angemessen. Und wer seinen Kindern mit Spaß Wissen vermitteln will, der kann diesem Spiel nicht falsch liegen. Für Weihnachten ist es auf jeden Fall ein toller Geschenketipp!

[REZENSION] Lehmann, Christine - Die Rose von Arabien

Christine Lehmann
Die Rose von Arabien
Verlag: planet girl
544 Seiten, Hardcover
ISBN-10: 3522502175
ISBN-13: 978-3522502177
empfohlenes Lesealter: 13-15 Jahre

Inhalt:
Die 16jährige Finja trifft auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt den jungen Scheich Chalil. Kurze Zeit später stellt sich heraus, dass er ein Student ihres Vaters ist und so scheint ein näheres Kennenlernen nicht ausgeschlossen. Doch hat diese Liebe zwischen Moderne und Tradition, zwischen Christentum und Islam überhaupt eine Chance, oder ist sie von vorneherein zum Scheitern verurteilt? Finja will dies herausfinden in dem Urlaub, den sie gemeinsam mit ihrem Vater in Chalils Heimatland verbringt. Schon bald machen sich erste Zweifel bei ihr bemerkbar. Finja würde ihre Heimat und ihre Freiheit aufgeben, um mit Chalil glücklich zu werden, doch ist er immer ehrlich zu ihr? Was hat es mit dem geheimnisvollen Mädchen Abra auf sich, dem Chalil schon zweimal das Leben gerettet hat? Finja und Chalil lassen sich auf viele Gefahren ein, um herauszufinden, was sie einander wirklich bedeuten.

Eigene Meinung:
Christine Lehmanns Schreibstil ist sehr ausgeschmückt und detailliert. Bei den Landschaftsbeschreibungen von Chalils Heimat meint man förmlich die glühende Hitze der Wüste spüren zu können, genauso wie am Anfang des Buches das weihnachtliche Flair des Stuttgarter Weihnachtsmarktes authentisch geschildert wird. Durch diese genauen Beschreibungen extremer Gegensätze wird die Kluft zwischen Finja und Chalil von Anfang an greifbar.
Im Laufe der Geschichte lernt man vieles über die Religionen Christentum und Islam, Naturerscheinungen wie Fata Morganas und Treibsand, und als märchenhaft orientalischer Rahmen für Finjas und Chalils Liebesgeschichte werden die alten Erzählungen 1001 Nacht von Scheherazade eingebunden. Auch Chalil selbst und seine Schwester Funda entpuppen sich als hervorragende Erzähler, und manchmal weiß man als Leser nicht, ob ihre Schilderungen auf Tatsachen beruhen oder neue Märchen aus 1001 Nacht sind. Diese Passagen im Buch haben mir am besten gefallen und die erste Hälfte des Romans flog nur so an mir vorbei. Doch in der zweiten Hälfte wurde mir manches zu viel. Wahrscheinlich hat mir die romantische Ader gefehlt, um diese Geschichte in vollen Zügen genießen zu können.
Ein 16jähriges Mädchen verliebt sich auf den ersten Blick in einen jungen Scheich - so weit so gut... Aber ich nehme einer 16jährigen nicht ab, dass sie für die große Liebe relativ schnell bereit ist ihre Heimat und ihre Freiheit aufzugeben, zum Islam überzutreten, und vor allen Dingen: als Zweitfrau mit anderen Frauen zusammen zu leben, da Chalil als Erstgeborener dazu verpflichtet ist als Erstfrau eine Frau islamischen Glaubens zu heiraten und mit ihr mindestens einen Sohn zu zeugen. Mir persönlich war das zu dick aufgetragen. Zehn Jahre später vielleicht, aber einem Teenager nehme ich diese besonnenen und abwägenden Gedankengänge nicht ab. Ein bisschen realistischer wurde das Ganze glücklicherweise noch durch die wenigen eingestreuten Rückblenden 4 Jahre später von der 20jährigen Finja, die auf ihre damaligen Erlebnisse blickt und selbst eingesteht, wie naiv sie in mancher Hinsicht war. Durch die gewählte Ich-Perspektive kann man sich außerdem gut in sie hineinversetzen und erlebt ihre Probleme hautnah mit.
Lässt man die Komponente Liebesgeschichte außer acht - oder ist romantischer veranlagt als ich es beispielsweise bin - erwartet einen eine märchenhafte Geschichte, die direkt aus Scheherazades Erzählungen stammen könnte, mit wunderbaren Landschaftsbeschreibungen, die beim Lesen das Fernweh wecken!

Fazit:
Ohne die, in meinen Augen etwas übertrieben dargestellte, Liebesgeschichte zwischen Finja und Chalil erwartet junge Leserinnen mit "Die Rose von Arabien" ein exotisches Abenteuer, dass gut die unterschiedlichen Kulturen von Abendland und Morgenland beschreibt und bei dem man sich während des Lesens ganz nebenbei Wissen über Land und Leute aneignet.

Montag, 18. Oktober 2010

[GAST-REZENSION] Kuhn, Krystyna - Das Tal Season 1.2 Die Katastrophe

Gast-Rezension von Sabrina K.

Krystyna Kuhn
Das Tal Season 1.2 Die Katastrophe

Verlag: Arena
308 Seiten, Klappenbroschur
ISBN-10: 3401064738
ISBN-13: 978-3401064734
empfohlenes Lesealter: 12-13 Jahre

Kurzbeschreibung:
Katie hat nur ein Ziel. Den Gipfel des Ghosts, jenes legendären Dreitausenders, der das Tal überragt. Unheimliche Mythen ranken sich um den Berg, seit dort in den 70er Jahren eine Gruppe von Jugendlichen verschwunden ist. Und doch machen sich Katie und ihre Freunde auf den Weg. Aber am Berg wird sehr schnell klar, wer zum Freund wird, wer ein Feind ist. Und als dann noch ihre Führerin, die Cree-Indianerin Ana, spurlos verschwindet, sind die College-Studenten völlig auf sich gestellt. Niemand von ihnen ahnt, dass ein gefährlicher Schneesturm heraufzieht.

Eigene Meinung:
WOW...
Katie möchte mit Ana, die Erfahrung im Bergsteigen hat und den Ghost kennt, auf den Gipfel. Ana stellt jedoch eine Anforderung: mindestens noch sechs Mitstreiter.
Ob Katie diese zusammen bekommt?
Julia, Chris, Benjamin und David gehen mit und am Treffpunkt, wo Katie ihnen alles zeigt, taucht noch ein Junge auf. Er stellt sich als Paul Forster vor. Auch er geht mit.
Jeder hat seine eigenen Gründe, wieso er den Ghost besteigen will.
Alle zusammen wollen sie den Mythen nachgehen, die um die 8 verschwunden Jugendlichen auftreten, die den Ghost in den 70er Jahren bestiegen haben und nie zurück kamen.Oder doch?
Auf dem Weg zum Ghost jedoch treten diverse "Komplikationen" auf. Man lernt die Personen noch näher kennen. Charaktereigenschaften werden ausgefeilt.
Jeder damalige und auch jeder aus dieser Gruppe hat seine eigene Geschichte und keiner traut dem anderen soweit, das sie sich vertrauen und erzählen.
Auch der zweite Band ist total klasse geschrieben, spannend, mitreißend und vor allem hat man das Gefühl, dass man das Buch auf keinen Fall zur Seite legen kann, weil man unbedingt wissen muss, wie es endet und was für neue Dinge noch an die Oberfläche treten, vor allem aber hatte ich das Gefühl, endlich "altes" aus Band eins und auch von Band 2 am Anfang zu klären, leider jedoch wurde ich vertröstet. Ein Gutes hat es: Man rennt bei Erscheinungstermin in die Buchhandlung, weil man unbedingt wissen muss wie es weiter geht.
Also alles in allem kann man nur sagen: Daumen hoch! Es kommen neue Geheimnisse auf, neue Personen tauchen auf, die wiederum Geheimnisse für sich behalten. Bei diesem Buch werden einem die Nerven auf die Zereißprobe gestellt.
Ich muss nun unbedingt wissen, welche Geheimnisse manch einer verbirgt und wie es nun mit allen weitergeht.
An Spannung mangelt es bei diesen Büchern nicht.
Bitte nicht aufhören zu schreiben, die Reihe ist genial ;)

Sonntag, 17. Oktober 2010

[RUND UMS BUCH] Neu in KW41


Zur Rezension:
Als die Fische spazieren gingen, Eva Muggenthaler
Das ist mehr als ein Buch, Keri Smith
KeinBuch Ich+Du 
Märchen aus aller Welt, Hans-Joachim Gelberg und Nikolaus Heidelbach
Vielen Dank an die Verlage Beltz, Kunstmann und Mixtvision!
Vielen Dank an Amazon!

Gekauft:
Verfolgt, Ally Kennen - Ebay

Überschaubar, obwohl ich nichts unterschlagen habe ;) Und die Rezensionsexemplare sind ja "nur" zum Angucken, Vorlesen und "Machen" ;) Und wie man sieht: im Gegensatz zur Leselotte ist die SchMUSErolle regelmäßig in Gebrauch und sogar meine Blogkatze hat dort ein kuscheliges Plätzchen gefunden :D -> Produktbeurteilung folgt!

Freitag, 15. Oktober 2010

[GAST-REZENSION] Abedi, Isabel - Lola Schwesterherz, Band 7

Gast-Rezension von Leyla, 10 Jahre

Isabel Abedi
Lola Schwesterherz, Band 7
Verlag: Loewe
288 Seiten, Hardcover
ISBN-10: 3785556764
ISBN-13: 978-3785556764
empfohlenes Lesealter: 9-11 Jahre

Kurzbeschreibung:
Kreischende Babys, schluchzende Mütter, hilflose Väter - alles kein Problem für Lala Lu, die bezaubernde und weltbeste Babyflüsterin. Fachmännisch liest sie die Gedanken der Babys, flüstert ihnen magische Wörter ins Ohr und bändigt so die größten Schreihälse. Zumindest nachts, wenn es dunkel ist. Auch tagsüber beschäftigt Lola die Frage, wie man wohl am besten mit Babys umgeht - schließlich muss sie sich auf die Geburt ihres Geschwisterchens vorbereiten. Doch während sie zu Hause die Große wird, ist sie in ihrer neuen Schule wieder eine der Kleinen. Ein Glück, dass sie Sally kennenlernt. Denn Sally gehört in der Schule zu den Älteren - und wird für Lola das große Vorbild. Immerhin verbindet die beiden nicht nur die gemeinsame Tanz-AG, sondern Sally darf auch schon Babysitten. Damit verhilft sie Lola zu ihren ersten Übungsstunden im Umgang mit Babygeschwistern und ist auch für sie da, als Lola ihren ersten echten Liebeskummer hat. Doch dann wird plötzlich Sally in Probleme verstrickt... und nun liegt es an Lola, echte Größe zu zeigen.

Eigene Meinung:
Lola ist ein 10 Jahre altes Mädchen und erzählt eine wunderbare Geschichte über sich selbst. In dem Buch stecken viele schöne Bilder von Dagmar Henze.
Lola wohnt in Hamburg und ist ein Einzelkind. Sie hat eine dreijährige Tante namens Lisbeth. Immer wenn Lola nicht einschlafen kann, träumt sie, sie wäre Lala Lu, die Babyflüsterin. Als Babyflüsterin beruhigt sie jedes schreiende Baby. Lola wird sich bald nicht nur im Traum um Babys kümmern, denn sie bekommt bald ein Geschwisterchen. Außerdem kommt sie bald in die 5. Klasse und somit auf eine andere Schule. Sie wünscht sich, dass sie mit Sol, Flo, Frederike und Ansumana in eine Klasse kommt. An ihrem ersten Schultag begleitet sie ihr Freund Alex. Alex ist ständig eifersüchtig, nur weil Lola von Fabio ständig Blumen bekommt und er sie küsst. Lola wollte ihn nicht küssen, denn sie hat ja Alex. Aber der hört Lola nicht zu als sie es ihm erklären will. Nun haben sich die beiden zertritten und wie es mit den beiden weiter geht kannst du im Buch nachlesen...

Donnerstag, 14. Oktober 2010

[GEWINNSPIEL] Figuren-Gewinnspiel zu Bernd Perplies' "Magierdämmerung"

Lyx ruft zu einem kreativen Wettbewerb zu Bernd Perplies "Magierdämmerung" auf:

Werde selbst zum Magier und kreiere eine Nebenrolle für Magierdämmerung 3!

Hobby-Autoren und Leser mit Fantasie aufgepasst: Du hast Teil 1 von Bernd Perplies’ Trilogie Magierdämmerung gelesen und wartest schon sehnsüchtig auf Band 2, um zu erfahren, wie die Geschichte weitergeht? Deine Gedanken hast du dir schon gemacht und dabei sind dir auch jede Menge Ideen gekommen? Dann haben wir gute Nachrichten für dich, denn wir geben dir die Chance, eine von dir selbst entworfene Figur in Magierdämmerung 3 unterzubringen...

Der Wettbewerb läuft vom 15.10. bis zum 15.11.2010 und Lyx hat 3 tolle Gewinne für die Sieger ausgeschrieben!

Weitere Infos zum Gewinnspiel findet ihr hier:

[COOL-TOUR-KATZE] Buchmesse in Frankfurt 2010 - Klasse statt Masse... meine Verlagsempfehlungen

In diesem Bericht von der Frankfurter Buchmesse möchte ich einige kleinere Verlage vorstellen, die vielleicht noch nicht jeder von euch kennt. Einige waren mir bereits vor der Messe ein Begriff, andere habe ich ganz neu für mich entdeckt:

Ich habe ein Faible für Städte- und Reiseführer, die speziell für Kinder geschrieben sind und in einer eher ungewöhnlichen Aufmachung daher kommen. Die Bezeichnung Reiseführer trifft es nicht wirklich, aber vielleicht versteht ihr was ich meine, wenn ich euch ein paar Beispiele aufführe, die bereits zu Hause in meinem Regal stehen:


Auf der Messe entdeckte ich gleich zwei Verlage, die Bücher im Programm haben, die in mein "Beuteschema" passen:


Der Dix-Verlag führt in seinem Programm u.a. die Reihe "Weltreise": mit großer Sachkenntnis führen die Autoren in diesen Büchern ihre Leser durch Städte und Länder. Diese Bücher sind im eigentlichen Sinne keine Reiseführer, sondern Reisegeschichten für Kinder ab 8 Jahren.
Der Verlag über die Reihe "Weltreise":
Städte und Länder in nah und fern sind das Ziel. Immer passiert etwas Spannendes vor Ort, und quasi nebenbei liest man über Land und Leute. Alle Angaben stimmen; wer möchte, kann also den Protagonisten nachreisen. Aber auch auf dem Sofa zu Hause sind die Bücher spannende und vergnügliche Lektüre.
Die Autoren sind alle versierte Kinderbuchschreiber und immer auch Kenner der Gegend.
In der Reihe "Weltreise" liegen bislang folgende Bände vor:
* Ägypten
* Barcelona
* Berlin
* China
* London
* Nordsee


Weniger zum Lesen als viel mehr zum Gucken bietet der folgende Verlag mit seinen speziell für Kinder konzipierten Reiseführern:


Die Altersempfehlung liegt ebenfalls bei 8 Jahren. Die Reiseführer zeigen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Städte auf aufklappbaren Seiten, begleitet von wenigen Sätzen. Im Programm "Komm mit! ... für Kinder" sind u.a. Reiseführer für London, Paris, Prag, Wien, Berlin oder Barcelona erhältlich.


Als nächstes kommt ein Tipp für Leser von fantasievollen Abenteuer im Alter von 8-99 ;)


Der Stand des Cleon Verlags war auf allen 3 Seiten geschmückt mit großformatigen Illustrationen, die genau wie die beiden bisher erschienenen Bücher der Reihe vom Autoren und Verleger Stefan Seitz stammen, die die Blicke der Messebesucher auf sich zogen:


Das Unkrautland:
Leider wird das Erscheinen von Band 3 der Unkrautland-Trilogie frühestens für Herbst 2011 angekündigt, wer die Reihe noch nicht kennt, kann sich die Zeit bis dahin mit dem Lesen mit Band 1 und 2 vertreiben. Fans lesen die ersten beiden Bände einfach nochmal ;) oder warten neugierig auf die knifflige Überraschung, die Stefan Seitz zur Überbrückung angekündigt hat und die im November auf der Webseite des Unkrautsland zu finden sein soll.
Zum Unkrautland gehts HIER
Fans konnten auf der diesjährigen Messe trotzdem eine Neuheit entdecken:
Der Autor hatte den Prototypen eines einfachen Wettlauf-Spiels mit Ereigniskarten im Gepäck, dass durch die skurrilen Illustrationen zumindest jedes Fan-Herz höher schlagen lässt - ich hätte es sofort gekauft ;)


Sehr passend zu dem vor kurzem erschienen Artikel im Börsenblatt zum Thema "Steampunk" ist meine nächste Verlagsvorstellung. Der Verlag führt sogar ein Label unter diesem Namen, unter dem - neben dem neuesten Roman von Oliver Plaschka "Der Kristallpalast" - auch die Bücher von Ju Honisch erscheinen. Ju Honisch war für mich DIE Steampunk-Entdeckung des Jahres und ich kann ihre Bücher wirklich ohne Einschränkung weiterempfehlen!


Feder & Schwert führt im Programm u.a. auch die ersten drei Bände der Sookie Stackhouse Reihe und wird die - bisher bei Droemer Knaur erschienene - Serie "Die dunklen Fälle des Harry Dresden" ab Band 7 fortsetzen.


Wer meinen Blog regelmäßig liest, weiß sicherlich, dass ich eine Schwäche für schöne Bilderbücher habe, und somit kommen wir zur nächsten Verlagsempfehlung, die einigen zumindest durch die sehr erfolgreichen KeinBücher ein Begriff sein dürfte:


Meine Lieblingsbücher aus dem Mixtvision-Programm:
Drei Bilderbücher, die nicht nur Kinderherzen verzaubern können...

Warum ich mich wohl gerade für dieses Motiv entschieden habe, um das Verlagsprogramm zu repräsentieren ;)


Was ist in Großbritannien die erfolgreichste Kinderbuchserie nach Harry Potter?
Mr. Men und Little Miss!
In Großbritannien aus den Regalen gar nicht wegzudenken und zusammen mit zahlreichen Merchandise-Artikeln wie Schlüsselanhängern und Lesezeichen in jeder Buchhandlung vertreten, bekam man diese kleinen Büchlein in deutscher Übersetzung jahrelang nur gebraucht zu horenden Preisen.


Seit dem 13. September 2010 sind 8 Titel in der Neuübersetzung von Nele Maar und Lisa Buchner im Susanna Rieder Verlag erhältlich, weitere 16 Titel sind in Vorbereitung.


"Last but not least" mein derzeitiger Lieblingsverlag, der neben Bilderbüchern, Kochbüchern, Geschenkbüchern und Romanen, wirkliche BücherSCHÄTZE im Programm hat.
Eigentlich könnte ich nahezu ALLES aus dem Verlagsprogramm aufzählen, aber ich will mich auf eine kleine Auswahl beschränken und hoffe, dass der eine oder andere meiner Blogleser genau wie ich dort Bücher findet, die er einfach haben MUSS :D




In allen Fällen bin ich gerne Schuld an einer länger werdenden Bücherwunschliste ;)