Dienstag, 31. August 2010

[REZENSION] Bessette, Alicia - Weiß der Himmel von dir

Alicia Bessette
Weiß der Himmel von dir

Verlag: Krüger
368 Seiten, Hardcover
ISBN-10: 3810502650
ISBN-13: 978-3810502650

Inhalt:
Wie kommt eine absolute Niete in der Küche dazu, an dem Nachtisch-Wettbewerb einer berühmten TV-Köchin teilzunehmen?
Rose-Ellen, genannt Zell, stürzt sich voller Eifer in unbekanntes Terrain und produziert eine Nachtisch-Katastrophe nach der nächsten, weil die Ausschreibung des Wettbewerbs wie ein Fingerzeig aus dem Jenseits scheint: der Gewinner erhält 20.000 Dollar Preisgeld, genau die Summe, die ihr verstorbener Mann für die Opfer des Hurrikan Katrina in New Orleans sammeln wollte.
Seit dem unglücklichen Unfall, der ihrem Mann des Leben gekostet hat, hat sich Zell von ihrem bisherigen Leben zurückgezogen. Besonders ihren früheren gemeinsamen Freunden steht sie mit gemischten Gefühlen gegenüber, da diese zusammen mit ihrem Mann in New Orleans waren, nur Zell blieb zu Hause wegen gesundheitlichen Auffälligkeiten ihres Herzens.
Ihr Schneckenhaus bekommt erste Risse, als ihr neuer Nachbar Garrett und dessen Tochter Ingrid nicht nur in ihrer Nachbarschaft, sondern nach und nach auch in ihrem Leben Einzug halten. Ingrid ist eine begeisterte Nachwuchsköchin und verpasst keine Folge ihrer Lieblings-TV-Show "Eine Prise Liebe" von Polly Pinch, eben der TV-Köchin, die den Wettbewerb "Süßes für die Seele" veranstaltet und laut Ingrid ihre Mutter ist. Wenig später hält Ingrid in Zells Küchenchaos Einzug und unterstützt sie nach besten Kräften.

Eigene Meinung:
Das Buch lebt hauptsächlich durch die sympathischen und skurrilen Nebencharakteren, die gleichzeitig davor bewahren, dass die Geschichte zu sehr in die traurige Gefühlswelt einer trauernden Witwe abdriftet. Die Trauerbewältigung einer jungen Ehefrau, die viel zu früh und unerwartet ihren Mann verloren hat, wird ansprechend umgesetzt durch die Emails, die den Ablauf des Romans auflockern. Zum einen bekommt der Leser die alten Emails von Zells verstorbenen Mann Nick zu lesen, die er ihr vor dem Unglück aus New Orleans geschrieben hat, zum anderen aber auch aktuelle Mails von Zell an Nick, die sie ihm schreibt, weil sie ihre Trauer nicht anders bewältigen kann, da sie dermaßen zurückgezogen von Familie und Freunden lebt, dass ihr eigentlich außer ihrem Hund keiner zum Reden bleibt.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Zell erzählt und in der dritten Person von Zells und Nicks Freund EJ, der bei dem Unfall zugegen war, der Nick das Leben gekostet hat. Diese wechselnde Perspektive, nicht nur zwischen zwei Personen, sondern auch von der Sichtweise aus, fand ich sehr interessant und fesselnd, da viele Details bis kurz vor Schluss unklar blieben. So erfährt der Leser z.B. erst kurz vor Ende, wie sich der tödliche Unfall von Nick abgespielt hat oder ob Polly Pinch tatsächlich Ingrids Mutter ist. Außerdem wäre da noch die Sache mit Zells Herz, die sich wie ein roter Faden durch die ganze Geschichte zieht und eine elegante und warmherzige Verbindung schafft zu dem roten herzförmigen Keramikgefäß, aus dem Polly Pinch die "Prise Liebe" entnimmt, die sie ihren Gerichten hinzufügt.
Zells ehemalige Hauswirtschaftlehrerin, die "Alte Küchenhexe", die sich als Ingrids Stiefoma entpuppt, und die Einwohner von Wippamunk sind bodenständig und mit ihren Eigenarten doch so normal, dass sie in der eigenen Nachbarschaft wohnen könnten. Nur die Fernsehköchin Polly Pinch kam mir stellenweise zu verkitscht und überzogen vor, wobei sie andererseits gerade dadurch einen idealen Gegenpart zu dem beschaulichen Landleben in Wippamunk bildet. Des Weiteren hat mich die Seemannssprache stellenweise genervt, in der sich Zell mit ihrem Hund Ahab unterhält und für meinen Geschmack hätte das Buch mehr Rezepte enthalten können als nur Zells Wettbewerbsbeitrag für "Süßes für die Seele". Andererseits hätte man diese Nachtischdesaster sowieso niemandem vorsetzen können ;) Aber bis auf diese kleineren Mängel, die mein Lesevergnügen nur unwesentlich getrübt haben, hat Alicia Bessette einen wunderbaren Frauenroman geschrieben für alle Cecelia Ahern Fans, die dringend nach neuem Lesestoff suchen.

[FOKUSSIERUNG] Leitzgen, Anke M. / Rienermann, Lisa - Entdecke deine Stadt

Wie bitte, Fokussierung? Keine Rezension?

Über der neuen Rubrik habe ich wochenlang gebrütet, aber mir wollte und wollte kein passender Name einfallen... Ich wollte eine Rubrik haben, in der ich Bücher vorstellen kann, die sich durch besondere Illustrationen hervorheben oder die zum Mitmachen einladen oder oder oder... Die ich nicht nur durch Text, sondern gerade auch durch Fotos vorgestellen möchte, und dann kam mir der Geistesblitz: Fotos - fokussieren - etwas im Zentrum des Interesses haben - Fokussierung! Ich bin auf jeden Fall ganz glücklich mit dem Namen von meinem neuen Kind, äääh, Rubrik und will heute den Anfang machen mit einem Buch aus dem Beltz Verlag:

PS: Eine Fokussierung heißt nicht zwingendermaßen, dass es zu diesem Buch nicht auch noch eine Rezension auf meinem Blog geben kann oder eine weitere Fokussierung!

Anke M. Leitzgen / Lisa Rienermann
Entdecke deine Stadt

Mit diesem Buch könnt ihr zum Stadtentdecker werden!
Beim ersten Durchblättern ist mir vor allem die kreative und bunte Gestaltung des Buches aufgefallen. Ausgefallene Fotos und die Verwendung unterschiedlicher Schriftsätze ziehen Seite um Seite das Auge des Betrachters auf sich.
Mein momentanes Lieblingskapitel nennt sich "Warum ist Kunst (fast) überall?":


Dort sind unter anderem mehrere Seiten der Fassadenmalerei, z.B. den Graffitis gewidmet:


Mein Wohnort bietet nicht gerade eine Vielzahl an Beispielen für Fassadenmalerei, aber zu dem Thema sind mir spontan ein paar Fotos eingefallen, die ich in einem Urlaub vor einigen Jahren gemacht habe. Hier ist eines davon:


Erkennt jemand, in welcher Stadt dieses Foto gemacht wurde?
Tipp: Wenn ihr das Foto aufmerksam betrachtet, könnt ihr leicht das Land herausfinden, in dem die Stadt liegt. Die Stadt selbst hat einen sehr offensichtlichen Bezug zu meiner Lieblingsstadt.
Fallen euch noch andere (bekannte oder unbekannte) Beispiele ein für Fassadenmalerei?
Über Kommentare von euch würde ich mich sehr freuen :D

[NEWS] Ab September 2010 neu bei LYX: Romantic Thrill


LYX goes Romantic Thrill – Entdeckt die neuen Bücher zum Mitfiebern, Mitleiden und vor allem Mitlieben!

LYX, das "fantastische Label" der EGMONT-Verlagsgesellschaften, entwickelte sich seit seiner Gründung im September 2007 in kürzester Zeit zu einem der erfolgreichsten deutschen Fantasy-Verlage (aktuell über 1.500 Follower auf Facebook). Der gelungene Mix aus frechen Frauen- und Liebesromanen in Verbindung mit fantastischen Elementen fand schnell Anklang bei der – zum größten Teil weiblichen – Leserschaft. Doch sind es wirklich nur die Vampire, Werwölfe und Gestaltwandler, die für diesen Erfolg sorgen?
Der Verlag glaubt, dass sie mit Sicherheit ein großer Teil seines Erfolgsrezepts sind, aber nicht der einzige! Seine Leserinnen schätzen in erster Linie spannende Geschichten, starke Helden und prickelnde Gefühle, und die will Lyx nun erstmals völlig diesseits der Fantasy vorstellen, und zwar in einem neuen Sub-Genre: dem "Romantic Thrill".
Ab September 2010 präsentiert LYX hier seine neue Mischung aus Liebesroman und Thriller: humorvolle, schicksalsträchtige und leidenschaftliche Geschichten, in denen starke Helden die Liebe ihres Lebens finden und für die Frau ihres Herzens alles riskieren.

Zum Start des neuen Sub-Genres wartet der Verlag mit einer eigenen Microsite auf: unter www.romantic-thrill.de gibt es die neuesten Infos zum Genre, Trailer, Audiomaterial, Autoreninterviews, Gewinnspiele und vieles mehr!

Taucht mit Lyx ein in die Welt der Bodyguards, Polizisten, Kunstdiebe, Agenten und Firefighters – Gänsehaut und Herzklopfen sind garantiert!

Weitere Infos auch auf www.romantic-thrill.de, www.egmont-lyx.de/facebook und natürlich auf http://www.egmont-lyx.de/

Montag, 30. August 2010

[MEINE WELT] Mein zweiter Award

Vyolettas Bücherwelt und Steffis Bücher Box haben mir einen Award verliehen. Lieben Dank nochmal dafür, ich habe mich wirklich sehr gefreut!



Ich soll 10 Dinge benennen, die ich mag und 10 weitere Blogs nominieren.

10 Dinge, die ich mag:
  • meine Tochter (das Wichtigste in meinem Leben)
  • Katzen
  • Bücher und Lesen
  • London
  • Fotografieren
  • Flohmärkte
  • Urlaub
  • leckeres Essen
  • heiße Schokolade
  • die Serien meiner Kindheit auf DVD

Meine Nominierungen (in willkürlicher Reihenfolge):

Bücher über alles!
Perolicious
Die Kinderbücher Box
Kleinbrinas Bücherblog
Ailis´ Leseturm
Solitarys Kinder- und Jugendbuchrezensionen
Seitenweise...
Zwillingsleiden
Rana the Cat
Blattgold

Aber alle anderen Blogs in meiner Linkliste mag ich genauso gerne und würde sie nominieren, eigentlich könnte ich die ganze Liste abtippen :D

[KREMPEL] Lesezeichen #1

In Anlehnung an meinen Lieblingsflohmarkt in Mainz, der auch als "Krempelmarkt" bekannt ist, eröffne ich die neue Rubrik "Krempel". Krempel ist also durchaus nicht abwertend zu verstehen, es dient einfach als Sammelbegriff für meine zahlreichen Sammelleidenschaften, von denen ich in Zukunft das eine oder andere Exemplar auf meinem Blog vorstellen will.

Den Anfang macht ein wunderhübsches Engelslesezeichen mit klaren Perlen, dass ich bei der lieben Rici von Herzgedanke bei einem kleinen Bloggewinnspiel als Preis erhalten habe. Hergestellt hat es Ela von Elas Schmuckkästchen, dort gibt es Lesezeichen in dieser Art und noch ganz viele andere schöne Sachen zu kaufen, schaut doch mal bei ihr vorbei.
Vielen Dank nochmal von dieser Stelle und wie ihr beiden sehen könnt ist das Lesezeichen heute in seinem neuen Zuhause eingetroffen und hat direkt in einem Schmöker Einzug gehalten.

Sonntag, 29. August 2010

[RUND UMS BUCH] Neu in KW34



Zur Rezension:
Die poetische Katze, mit Bildern von Rotraut Susanne Berner
Entdecke deine Stadt, Anke M. Leitzgen / Lisa Rienermann
Gut so, Hexe Pollonia, Angelika Diem
Hexe Pollonia macht das Rennen, Angelika Diem
Lost in History - Gegenwart, Axel Westerwelle
Mit Felix auf großer Deutschlandreise, Annette Langen / Constanza Droop
Vielen Dank an die Verlage Beltz, Coppenrath und Jacoby & Stuart!
Vielen Dank an die Autoren Angelika Diem und Axel Westerwelle!


Gekauft:
Ehrlich & Söhne: Bestattungen aller Art, Ewald Arenz - Remittendenbuchhandlung

Gewonnen:
Kalix: Fluch der Werwölfe, Martin Millar - als Rezensionsexemplar

Die Neuzugänge gehen ja diesesmal eher auf Victorias Konto ;) - um Ausreden bin ich nie verlegen :D
Demnächst gibt es hier neben "Rezension" eine weitere Rubrik um Bücher vorzustellen, die sich aktuell besonders für das Buch "Entdecke deine Stadt" anbietet, lasst euch überraschen...
Nochmal ein ganz dickes Dankeschön an Angelika Diem, insbesondere für die netten persönlichen Widmungen in den Bilderbüchern, und an Axel Westerwelle für den ersten Teil seiner Zeitreise-Saga und den netten Begleitbrief inkl. Gruß an meine Katzen - den Gruß habe ich weitergeleitet ;)

[GEWINNSPIEL] Mit Felix auf großer Deutschlandreise

Im August erscheint im Coppenrath Verlag ein neues Abenteuer des Hasen Felix "Mit Felix auf großer Deutschlandreise", dass mir der Verlag freundlicherweise zur Rezension überlassen hat und das ich demnächst auf meinem Blog besprechen werde.

Kurzbeschreibung:
Auf Sylt, Deutschlands nördlichster Insel, geschieht es: Felix wird von einer Windböe erfasst und auf eine winzige Hallig im Wattenmeer davongeweht. Aber das ist nur die erste Station seiner ereignisreichen Deutschlandreise, die ihn vom Wattenmeer bis hinauf auf die Zugspitze führt. Dank seiner Siebenmeilenstiefel entdeckt der reiselustige Kuschelhase große Städte, viele Sehenswürdigkeiten und erstaunliche Schätze im eigenen Land. Doch dann weiß er, wo sein größter Schatz zu finden ist: in Münster!
Felix' große Deutschlandreise mit 4 echten Briefen, zahlreichen Flaps, Deutschland-Puzzle, mehr als 20 Stationen und vielen weiterführenden Infos.

Damit nicht nur ich Felix auf seiner großen Deutschlandreise begleiten kann, sondern auch zwei meiner Blogleser, hat mir Coppenrath noch etwas ganz Besonderes zukommen lassen.
Passend zum Buch erscheint das Brettspiel "Mit Felix durch Deutschland", welches ich nicht nur probespielen und hier rezensieren werde, ich darf es auch 2x verlosen!

Mit dem Gewinnspiel ist eine kleine Aufgabenstellung verknüpft:
- Schreibt mir entweder, was das derzeitige Lieblingsspiel von euch und euren Kindern ist und warum gerade dieses...
- ... oder schickt mir eine kleine Urlaubsgeschichte aus einem Urlaub innerhalb Deutschlands, den ihr mit euren Kindern verbracht habt.
Teilnehmen könnt ihr bis zum 15. September 2010, in dem ihr mir eine kurze Mail mit eurem Lieblingsspiel oder eurer Urlaubsgeschichte schickt, die ihr bitte zusätzlich als Kommentar unter diesen Beitrag postet.
Meine Emailadresse findet ihr unter Impressum. Gebt als Betreff bitte "Deutschlandreise" an und vergesst auch nicht eure Adresse in die Mail zu schreiben, damit ich die Spiele nach Beendigung des Gewinnspiels sofort verschicken kann.

An die Gewinner habe ich noch eine kleine Bitte:
Wenn ihr das Spiel mit euren Kindern gespielt habt, dann schreibt mir doch bis zum 15. Oktober 2010 in ein paar Sätzen, wie euch das Spiel gefallen hat, damit ich eure Bewertungen auf meinem Blog veröffentlichen kann.
Omas, Opas, Onkel und Tanten dürfen an diesem Gewinnspiel selbstverständlich auch teilnehmen ;)

Viel Spaß und viel Glück allen Teilnehmern!!!

Hier noch einige Infos zum Spiel:

Ein spannendes Familienspiel, mit dem du Deutschland, seine Städte und Sehenswürdigkeiten kennenlernst und einen Eindruck von den Entfernungen gewinnen kannst.
Spielbar in drei Varianten mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen.
Empfohlen ab 6 Jahren, für 2-4 Spieler, Spieldauer ca. 30 Minuten.

Im Coppenrath Verlag ist übrigens ein weiteres Spiel von Felix erhältlich "Mit Felix um die Welt", das es 2006 sogar auf die Empfehlungsliste zum "Spiel des Jahres" geschafft hat.

Samstag, 28. August 2010

[REZENSION] End, Judith - Sterben kommt nicht in Frage, Mama!

Judith End
Sterben kommt nicht in Frage, Mama!
Verlag: Droemer Knaur
304 Seiten, Klappenbroschur
ISBN-10: 3426275392
ISBN-13: 978-3426275399

Mit gerade mal 25 Jahren erkrankt Judith End an Brustkrebs. Sie ist alleinerziehende Mutter und steckt mitten im Studium. Den Knoten in der Brust hat sie eigentlich schon ein Jahr vorher ertastet, aber sie wurde nur unzureichend untersucht, der Knoten als ungefährliches Fibroadenom eingestuft. Was soll schon sein mit 24 Jahren... In ihrem Alter und nach einer Schwangerschaft wäre es ganz normal, dass die Brust gelegentlich ein bisschen knotig ist. Und nun, ein Jahr später die Diagnose Brustkrebs, ein Todesurteil, wo Judith ihr ganzes Leben noch vor sich hat? Sie kämpft für sich selbst, für alles, was sie in ihrem Leben noch geplant hat und vor allen Dingen für ihre Tochter.
Ihre Geschichte ist ehrlich, ihre Sprache alltäglich, nüchtern, stellenweise voll Sarkasmus und schwarzem Humor.
Das Buch hat mich vor allen Dingen deshalb angesprochen, weil hier keine Schmonzette oder erfundene Leidensgeschichte triefend vor Kitsch erzählt wird, sondern von einer jungen Frau, die das ganze wirklich erlebt hat. Und sie lässt ihre Geschichte nicht erzählen, sondern sie erzählt sie selbst. Angefangen mit den unzähligen Arztbesuchen und den ganzen Fachbegriffen, aber auch die Auswirkungen auf ihr Ego, wie es als vorher sexy Frau ist auf einmal durch die Chemo die blonden hüftlangen Haare zu verlieren und durch die Medikamente dick und aufgedunsen zu werden. Sie erzählt nicht nur vom Halt durch ihre Freunde und Familie, sondern auch davon, dass sie manchmal genervt haben, dass man nicht weiß, wie man sich gegenüber anderen verhalten soll.
Natürlich weiß man, dass Judith End ihre Krankheit erfolgreich bekämpft hat, sonst hätte sie dieses Buch nicht schreiben können. Aber der Sog dieses Buches wird auch nicht dadurch erzeugt, ob der Mensch oder der Krebs am Ende gesiegt hat, sondern durch die schonungslos ehrliche Art wie Judith End über ihre Krankheit und ihr Verhalten gegenüber ihrer Umwelt schreibt. So betitelt sie sich einmal in einem Brief an einen Freund als blöde Kuh von nebenan, weil sie in ihrer Krankheit und ihrer Angst durchaus ihre Freunde und Familie verletzt. Sie gibt auch offen zu keine Lust zu haben ihre kleine Schwester in Kleidungsfragen für den Discoabend zu bereiten, weil sie sich nicht für ihren Spaß freut, sondern vor Neid zerfressen wird.
Diese mehrdimensionalen Sichtweisen, die Auswirkungen auf die eigenen Gefühle und die Reaktionen der Umwelt... Judith End lässt nichts aus, deswegen berührt dieses Buch so ungemein. Und auch dadurch, da mit dieser Biographie einmal mehr klar wird, dass Krebs nicht immer nur "die anderen" treffen kann.

[REZENSION] de Vigan, Delphine - Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin

Delphine de Vigan
Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin

Verlag: Droemer Knaur
256 Seiten, Hardcover
ISBN-10: 342619886X
ISBN-13: 978-3426198865

Aus zwei Perspektiven erzählt Delphine de Vigan ihr Buch und bietet damit weiblichen wie männlichen Lesern gleichermaßen Identifikationsmöglichkeiten.
Da ist zum einen Mathilde, alleinerziehende Mutter dreier Söhne. Jahrelang erfolgreich in ihrem Job, bis ihrem Chef eines Tages an ihrem Verhalten etwas nicht passt. Er fängt an sie zu mobben, sie langsam ins Abseits zu drängen.
Der Arzt Thibault liebt und wird nicht widergeliebt, er trennt sich von seiner Freundin. Sein Job füllt sein Leben aus, aber nicht ihn. Ist das wirklich alles, was man vom Leben erwarten kann?
Der Leser begleitet die beiden nur einen Tag, am 20. Mai. Für Mathilde soll dies ein ganz besonderer Tag werden, eine Wahrsagerin hat ihr prophezeit, dass sich an diesem Tag ihr Leben ändern wird...

Warum interpretiere ich in Änderung automatisch eine Wendung zum Besseren hinein? Und warum hatte ich die ganze Zeit die Hoffnung, dass Mathilde es in ihrem Job wieder besser haben wird? Ist es die Hoffnung, die man versucht sich selbst immer wieder einzureden, wenn man in einer schier ausweglosen Situation steckt? Einen Freunde im Stich lassen, der Job zur Sackgasse wird?
Delphine de Vigane redet in ihrem Roman nichts schön, vergebens hofft man auf eine Verbesserung von Mathildes oder Thibaults Situation. Das Ende bietet Raum für eigene Interpretationen, vielleicht um den beiden eine bessere Zukunft zusammen zu spinnen, mich hat es eher hoffnungslos und mit einem bitteren Nachgeschmack zurückgelassen, aber jeder muss selbst herausfinden, was er in diesem Ende sieht.

Das Buch hat mich emotional sehr angesprochen, da ich vor einigen Jahren in einer ähnlichen Situation wie Mathilde war. Deshalb konnte ich mich wahrscheinlich so sehr in sie hineinversetzen und mit ihr mitfühlen. Mobbing ist ein aktuelles Thema, Mobbing kann jeden treffen. Sicherlich lese ich dieses Buch kein zweites Mal, weil es zu starke Gefühle in mir hervorgerufen hat & mich wiederholt mit Zorn auf meine alte Firma und meinen ehemaligen Chef erfüllt hat. Bei Mathilde war es Jacques, bei mir war es Jörg... Ihr Jacques´ und Jörgs, eigentlich sollte IHR dieses Buch lesen und vielleicht versteht ihr dann, was ihr manchen Menschen (ja Menschen, nicht einfach nur Angestellten) antut! Auch wenn die Welt von Mathilde und Thibault am Ende dieses Buches nicht besser scheinen mag, aber vielleicht öffnet der Roman von Delphine de Vigan einigen Lesern die Augen...

[MEINE WELT] Zu jeder Arbeit...

... die passende Musik!

Von unten aus der Küche höre ich Johnny Cash, um das Kinderzimmer aufzuräumen habe ich mir was ganz anderes in den CD-Player gesteckt.

Ich steh auf Vahle und ich habe sogar eine signierte Anne Kaffeekanne CD, ätsch!

Wenn das Chaos wieder einigermaßen überschaubar ist, gibt es heute Abend evtl. noch die eine oder andere Rezension.

Freitag, 27. August 2010

[MEINE WELT] "Zutrauliche Leser" auf Autorenfang...

... ODER: Warum ich heute keinen Beleglink an einen Verlag geschickt habe, sondern der Verlag an mich.

Newsmeldung auf der Loewe-Verlagsseite:

Donnerstag, 26. August 2010

[REZENSION] Rai, Edgar - Nächsten Sommer

Edgar Rai
Nächsten Sommer
Verlag: Aufbau - Gustav Kiepenheuer
236 Seiten, Klappenbroschur
ISBN-10: 337800696X
ISBN-13: 978-3378006966
Was ist das Leben?
Eine Wundertüte?
Eine Losbude mit zu vielen Nieten?
Kleines Drama oder großes Kino?

"Das Leben ist eine Wundertüte." Entschuldigend fügt sie hinzu: "Hab ich mal gelesen."
"Eher ein Überraschungsei", überlegt Zoe. "Solange man die Gadgets zusammenbastelt und sich die Schokolade in den Mund stopft, freut man sich wie ein Kind. Doch sobald man fertig ist und das Ei gegessen hat, stellt man fest, dass das Spielzeug nicht funktioniert und die Schokolade nur zwei Dinge bewirkt: Hunger nach mehr und Hüftspeck."
Die Freunde Felix, Marc und Bernhard wollten eigentlich nur zusammen fernsehen, doch am nächsten Morgen sitzen sie in Marcs VW-Bus in Richtung Südfrankreich. Ihr Ziel ist das Haus, das Felix von seinem Onkel geerbt hat.
Felix war Zeit seines Lebens ein Außenseiter, ein Mathegenie, ein Junge, der unter einem lieblosen Elternhaus und einem strengen Vater zu leiden hatte, einer, der selbst heute nicht weiß, was er mit seinem Leben anfangen soll. Er lebt in einem Bauwagen mit seinem Kater, der bezeichnenderweise "Hit and Run" heißt. Sein bester Freund Marc ist das genaue Gegenteil von ihm: begnadeter Musiker, Frauenschwarm und Lebenskünstler.
Bernhard ist der Mutti-Typ: peinlich saubere Wohnung, Bierflaschen müssen auf Untersetzer gestellt werden, damit sie keine Kondenzwasserränder auf dem Glastisch hinterlassen. Die schwere Krankheit seiner Mutter engt ihn ein, legt ihm Zwänge auf, ihr Tod wäre eine Erlösung für ihn. Er ist heimlich verliebt in die Karrierefrau Zoe, die versucht sich den dicksten Fisch im Teich zu angeln und unglücklich mit ihrem verheirateten Chef liiert ist.
Auf der Fahrt stoßen noch die lesbische Anhalterin Lilith und die traurige Französin Jeanne zu ihnen. Sie werden von der Polizei gejagt und einmal blicken sie sogar dem Tod ins Auge. Je länger die Fahrt dauert, desto gewisser ist sich der Leser: "Nicht das Ziel ist das Ziel, sondern der Weg dahin." Denn im Gegensatz zu den ausführlich geschilderten Reisetagen fallen die Ankunft in Frankreich und der anschließende Abschied der Freunde verhältnismäßig kurz aus.
5 Tage dauert die Reise, abwechselnd reflektieren die sechs ihr Leben, man bekommt Einblicke in ihre Vergangenheit und hinterfragt sich oft, wie solch unterschiedliche Typen über Jahre hinweg ihre Freundschaft erhalten konnten.
Als wir die Stadt verlassen, uns auf der Avus nach Süden wenden und die verwaisten Tribünen passieren, stellt sich zum ersten Mal diese besondere Aufbruchsstimmung ein. Nur dass bei mir Aufbruch Abschied heißt. Marc hat den Beifahrersitz so montiert, dass man mit dem Rücken zur Fahrtrichtung sitzt. So sehe ich nie, was auf uns zukommt, sondern nur, was bereits hinter uns liegt. Wie meine Großmutter früher, den Blick immer in die Vergangenheit gerichtet. Vielleicht, denke ich, passiert das bei jedem irgendwann - dass sich der Sitz dreht und man nicht mehr nach vorne sieht, sondern nur noch nach hinten. Eine Frage des Alters. Oder der Einstellung. Vielleicht.
Erzählt wird die nur 5 Tage währende Reise aus der Ich-Perspektive von Felix. Die 5 Tage sind gekennzeichnet durch Buchabschnitte, die jeweils von einem Song-Zitat eingeleitet werden. Am ersten Tag ist das Thomas D.s "Rückenwind" bevor die Freunde in den nächsten Tagen dank Marc fast ausschließlich Jack Johnson zu hören bekommen.
Nachdem ich das Buch beendet hatte, habe ich die im Buch erwähnten Lieder gehört und konnte mir den gen Südfrankreich fahrenden Bus danach noch besser vorstellen. Überhaupt ist die Geschichte wie geschaffen für ein melancholisches sommerliches Kopfkino, das Cover perfekt zum Inhalt gewählt, und man wünscht sich nach dem Lesen eigentlich nichts sehnlicher, als das dieser orangefarbene Bus wirklich losfahren würde mit einem selbst an Bord.
Irgendwann kam dann die Sache mit "Nächsten Sommer" auf. Ich glaube, es war Bernhard, der uns von seinem Vorhaben erzählte, den Marathon mitzulaufen, und zwar in unter drei Stunden dreißig.
"Wann soll´n das passieren", fragte Marc, "in deinem nächsten Leben?"
"Nein", antwortete Bernhard entschieden, "nächsten Sommer."
Seit diesem Tag war "Nächsten Sommer" das Synonym für "passiert sowieso nie".
Eine 5 Tage währende Momentaufnahme aus dem Leben von sechs Menschen, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Ein Plädoyer dafür, seine Zwänge abzustreifen, Alltag und Sorgen einfach hinter sich zu lassen. Vielleicht muss es ja nicht immer ein Bus nach Südfrankreich sein, vielleicht reicht es ja schon statt einer Niete mit diesem Buch das große Los gezogen zu haben.

Mittwoch, 25. August 2010

[RUND UMS BUCH] Kauf mich - Tausch mich - Lies mich #2

Hauptbahnhof Frankfurt und jede Menge Zeit bis dein Zug kommt? Dann guck doch in der Zwischenebene bei der Remittendenbuchhandlung "Schmitt & Hahn" vorbei - ich finde da fast immer was für mein übervolles Bücherregal.
Die Bücher kosten z.T. nur noch 25% vom ursprünglichen Ladenpreis, es sind viele aktuelle Bestseller dabei, und die Mängelexemplare wurden nicht mit Gewalt gemängelt, sondern sind oftmals nur durch einen zarten Eddingstrich am unteren Buchschnitt gekennzeichnet.
Im letzten Jahr habe ich durch ein Bücherschnäppchen einen neuen Autoren für mich entdeckt: Ewald Arenz. Sein Buch "Der Duft von Schokolade" hat mich begeistert! Mittlerweile ist es auch bei Tauschticket insgesamt 3x zu haben, davon 2x für 1 Ticket.
Warum ich gerade wieder an dieses Schnäppchen aus dem letzten Jahr denken musste? Weil ich diese Woche ein zweites Mal ein Buch von Ewald Arenz dort gekauft habe: "Ehrlich und Söhne: Bestattungen aller Art". Das ist allerdings ein "Kauf mich", denn bei Tauschticket wird es derzeit nicht angeboten.

Ewald Arenz - Der Duft von Schokolade
Für August klingt es wie ein Traum: Als der junge Leutnant 1881 seinen Dienst bei der k. u. k. Armee Österreich-Ungarn quittiert, liegt ein ganzer langer Sommer in seiner Heimatstadt Wien vor ihm. Erst im Herbst soll er bei seinem Onkel, einem Schokoladenfabrikanten, seine neue Stelle antreten. Dann jedoch trifft er die selbstbewusste Elena Palffy, deren Mann erst kurz zuvor unter mysteriösen Umständen verschwunden ist, und die unter dem Verdacht steht, ihn umgebracht zu haben. Mit außergewöhnlichen Schokoladenkreationen wirbt August um sie und gewinnt schließlich ihr Herz. Doch nach einem Brand in der Wiener Oper bleibt Elena spurlos verschwunden...

Ewald Arenz - Ehrlich und Söhne: Bestattungen aller Art
Bestattungsunternehmer Friedrich Ehrlich hat einen ungewöhnlichen Beruf, aber auch vier ungewöhnliche Kinder. Diese bunt gemischte Familie lässt sich auch vor Krisen wie dem Wiederauftauchen einer 25 Jahre alten Wachsleiche und der Erpressung durch einen Ex-Terroristen nicht erschüttern. Wie der Bestatter seine mittlerweile erwachsenen Söhne und Töchter nach Hause holt, um mit einer sehr unorthodoxen Bestattung auch seine RAF-Vergangenheit zu begraben und wie sich das komplizierte Liebesleben des Ich-Erzählers, Samuel Ehrlich, entwickelt, davon berichtet dieser Familienroman mit viel Geist, Herz und gnadenlosem schwarzen Humor.

[NEWS] Neues von KERI SMITH - der Autorin von MACH DIESES BUCH FERTIG

Ihr habt euer "Mach dieses Buch fertig" fertig gemacht???

Und jetzt???

Sieht aus wie ein Buch, riecht wie ein Buch, fühlt sich an wie ein Buch – aber es ist viel mehr als ein normales Buch...

Dienstag, 24. August 2010

[GAST-REZENSION] Löhnig, Inge - Schattenkuss

Gast-Rezension von Sabrina K.

Inge Löhnig
Liebesfluch

Verlag: Arena
264 Seiten, Taschenbuch
ISBN-10: 3401065416
ISBN-13: 978-3401065410
empfohlenes Lesealter: 12-13 Jahre

Kurzbeschreibung:
Lena hat eigentlich keine Lust, ihre Mutter in das verschlafene Dörfchen Altenbrunn zu begleiten. Doch dann taucht plötzlich immer öfter der Name Ulrike in den Gesprächen auf und Lena erfährt, dass sie eine Tante hat, die vor 20 Jahren spurlos verschwunden ist. Noch ahnt sie nicht, wie ähnlich sie ihrer Tante sieht. Und dass sie, als sie sich Hals über Kopf in den Vater eines Freundes verliebt, Ulrikes größten Fehler wiederholt.

Eigene Meinung:
Lena muss mit ihrer Mutter länger nach Altenbrunn (in den Ferien), um die Bestattung ihrer Großmutter zu organisieren und das, obwohl sie gar keine Lust hat.
Auf der Autofahrt erfährt sie, das sie eine Tante hat, Ulrike, die aber schon vor 20 Jahren verschollen ist. Wieso? Wegen Liebeskummer? Wegen den Noten? Wegen was eigentlich, alles ist sehr mysteriös und Lena beschließt eine Doku über ihre verschollene Tante zu drehen und vielleicht den Hintergründen und den Aufenthaltsort ausfindig zu machen, falls sie noch lebt, das alles schwirrt in Lenas Kopf herum.
Zu all dem kommt noch, das sie dort einen alten Freund sieht, neue Freunde kennen lernt und sich in jemanden verliebt, was aber auch nicht zur allgemeinen Aufheiterung dient.
Es fängt rasant an, es geht rasant weiter und mysteriöse Personen halten die Spannung aufrecht. Auch Namen, die erst gegen Ende entschlüsselt werden treiben die Spannung immer weiter an.
Alles in allem war es ein toller Jugendroman, der einiges an Verwirrung gestiftet hat. Von Anfang an war mich eigentlich sehr sicher, aber Frau Löhnig versteht sich sehr gut darin, Situationen zu verfangenen Szenen zu gestalten und alles sehr dramatisch und doch auch unspektakulär zu beschreiben und umzusetzen und genau das ist es, was das Buch so interessant macht.
Der Schreibstil, der Ton und auch der sprachliche Gebrauch waren klasse.
Das Buch war genau wie die anderen Thriller von Arena gut geschrieben und in sich "rund".
Auch die Personen waren super geschildert und die Charaktere waren sehr gut dargestellt, man sah sie bildlich vor einem beim Lesen.
Ich bin sehr gespannt, ob noch weitere Thriller im Arena Verlag von Inge Löhnig erscheinen.

Fazit:
Ein Buch, das man lesen sollte, wenn man die Arena Thriller mag ;)

[NEWS] Warrior Cats kämpfen für gefährdete Wildkatzen

Fans der WARRIOR CATS starten digitale Unterschriftenaktion für Wildkatzenpatenschaften vom "Rettungsnetz Wildkatze" des BUND

Die Fans der Jugendbuchreihe WARRIOR CATS haben sich den Schutz des natürlichen Lebensraums der Wildkatzen auf die Fahne geschrieben und eine digitale Unterschriftenkampagne zur ihrer Rettung gestartet. WARRIOR CATS-Verlag Beltz & Gelberg hilft mit: Für die Unterstützer der Unterschriftenaktion auf forum.warriorcats.de/wildkatze übernimmt Beltz & Gelberg Wildkatzenpatenschaften beim "Rettungsnetz Wildkatze".

Jenseits der Menschen, tief verborgen im Wald, leben die Katzen wild und ungezähmt … Nicht nur in den Geschichten der WARRIOR CATS, sondern auch in Deutschland sind die Wälder von wilden Katzen bewohnt. Im Gegensatz zu "Feuerherz", dem vierbeinigen Helden der ersten Staffel, sind echte Wildkatzen keine entlaufenen oder verwilderten Hauskatzen, sondern streifen seit Jahrtausenden durch die europäischen Wälder. Heute jedoch ist ihr Lebensraum so stark bedroht, dass sie auf der Roten Liste der am stärksten gefährdeten Tierarten Europas stehen.

Die jungen Leserinnen und Leser der WARRIOR CATS lieben Katzen, sie lesen gern und tauschen sich begeistert aus zu den Katzenabenteuern – in Foren, Chats und in Online-Communities. Um die Situation der in Deutschland lebenden Wildkatzen bekannter zu machen, sind die WARRIOR CATS nun auch bei Facebook und Twitter aktiv und diskutieren mit den Katzenfans.

Dank des Engagements der WARRIOR CATS können ihnen jetzt alle Katzenfreunde vom 16.08. bis 30.09.2010 durch ihre Beiträge im Forum helfen. Denn in diesem Zeitraum spendet Beltz & Gelberg einen Monatsbeitrag für die Patenschaften Erhalt des natürlichen Lebensraums der Tiere und fördert so den Erhalt des natürlichen Lebensraums der Tiere. Außerdem verlost der Verlag als Dankeschön unter allen Teilnehmern WARRIOR CATS-Fanpakete.

Infos zum Rettungsnetz Wildkatze
Hier gibt es viele weitere Infos über Wildkatzen und über die Möglichkeiten, ihnen zu helfen.

Einfacher kann man wirklich nicht helfen, oder? Meldet euch kostenlos im Warrior Cats Forum an, postet euren Beitrag für die Unterschriftenaktion und gewinnt dafür vielleicht 1 von 50 Fanpaketen mit T-Shirt, Buttons, Hörbuchbox der 1. Staffel und einem Band der Warrior Cats.

Montag, 23. August 2010

[GEWINNSPIEL] Kinderbuchverlosung bei Solitary

Solitary verlost auf ihrem Blog 4 Kinderbücher aus dem Bajazzo Verlag - für kleine Lesemäuse ab 3 Jahren.

Teilnehmen kann man bis zum 15. September 2010 HIER

Als Gewinn für meine Tochter würde ich mich am meisten über "Ein Tag mit mir" freuen.

[COOL-TOUR-KATZE] 6. Fantasy-Festival in den Weilbacher Kiesgruben - Nachlese...

Gut ausgerüstet für das "6. Fantasy-Festival - Die lange Nacht der Literatur" brachen Sabrina und ich am Freitagnachmittag zu den Weilbacher Kiesgruben auf.
Gegen viertel nach sechs trafen wir am Veranstaltungsort ein und hatten noch etwas Zeit bis zum Beginn der Lesungen.


Wir sicherten uns direkt ein Stückchen Wiese gleich links neben der Bühne und ließen uns erstmal häuslich nieder.


Da unsere direkten Wiesennachbarn eifrig am Aufpumpen ihrer Gästematratzen waren und Federbetten bereit liegen hatten, kamen uns unsere mitgebrachten Schlafsäcke und Kuscheldecken fast schon wieder zu dürftig vor.

Die Zeit bis zur ersten Lesung nutzten wir für einen ersten Rundgang - "Welche Bücher lagen im Verkaufszelt aus? Kann man schon die Autoren sehen?" - bevor wir uns wieder in Richtung Kuschelecke begaben.


Monika Trapp, die den Abend moderierte, hatte leider gleich zu Beginn eine schlechte Nachricht für die Besucher: die Autoren Jens Lossau und Vanessa Walder mussten die Veranstaltung kurzfristig absagen, Jens Schumacher würde das Buch "Der Elbenschlächter" alleine vorstellen und Vanessa Walder von ihrer Autorenkollegin Marlene Jablonski vertreten werden.

Kurz danach lauschten wir gespannt der ersten Lesung: Nina Blazon stellte ihr neues Buch "Polinas Geheimnis" vor, dass im Gegensatz zu vielen ihrer anderen Bücher eine recht junge Zielgruppe anspricht.




Irgendwie erregten Sabrina und ich mit meiner Kamera und unseren riesigen Büchertaschen die Aufmerksamkeit der Journalistin der Lokalzeitung Main-Spitze, und wir unterbrachen unser aufmerksames Lauschen für ein kleines Interview, immerhin hat sich diese Unterbrechung insofern "gelohnt", dass ich heute tatsächlich unsere Namen in dem Artikel entdeckte - meine Güte, was man manchmal einen Käse von sich gibt ;)
Gleich acht dicke Wälzer hat Anette Leister zum Signieren mitgebracht. "Mich fasziniert an Fantasy-Romanen das Erschaffen neuer Welten, das tun aber auch Bücher wie ,Splitterherz‘ von Bettina Belitz, das in unserer Welt spielt und Fantasyelemente hat", findet die 35-jährige Wörrstädterin, die sich freut, die Autorin persönlich lesen zu hören. Ihre Nichte Sabrina (25) wartet auf Nina Blazon. "Sie ist eine der wenigen Autoren, die die Kombination aus Historischem und Fantasy beherrscht."
Quelle

Direkt im Anschluss an Nina Blazon betrat Vanessa Walders Vertretung die Bühne. Marlene Jablonski las aus Walders Buch "Die Wundernacht des Elfenkönigs", dem Abschlussband einer Trilogie, und machte ihre Sache wirklich sehr gut. Mit ihrer Stimme würde ich sie sofort engagieren Märchen für meine Tochter einzusprechen ;)

Kurz vor Ende der zweiten Lesung machten Sabrina und ich unsere erste Runde zum Autoren entdecken, anquatschen und um Signaturen bitten. Bettina Belitz hat für diese Spezies einen putzigen Ausdruck auf Facebook hinterlassen: Zutrauliche Leser ;) Die zutraulichen Leser kaperten als erstes die Bank, auf der sich besagte Frau Belitz niedergelassen hatte, um die letzten Sonnenstrahlen einzufangen. Sie signierte mir meine beiden Bücher und danach riss ich mir direkt Thomas Thiemeyer unter den Nagel, der bei der jugendlichen Leserschaft anscheinend noch relativ unbekannt ist und unerkannt nur darauf wartete von mir angesprochen zu werden ;) Ich gab mich dann direkt als Teilnehmerin einer autorenbegleitenden Leserunde bei Lies-und-Lausch zu erkennen, bei der er schon überaus sympathisch bei der Leserschaft ankam – und Kompliment: in live ist er gleich nochmal so nett und hat auf meine Bitte hin seine Signatur direkt um eine Wilma ergänzt, obwohl er die nicht "geübt" hätte. Also bitte, wer so tolle Cover malt, muss doch nicht üben! Die Wilma-Signatur gab es laut Thomas exklusiv für mich und ich werde die Augen und Ohren nach einem Duplikat offen halten (wer eine solche Signatur besitzt: meine Emailadresse findet ihr unter Impressum, dort könnt ihr Thomas verpetzen).



Im Autorenzelt haben wir noch Peter Schwindt und Jens Schumacher erwischt, der nur noch wenige Minuten Zeit hatte, bevor seine erste Lesung anfingt, aber ich musste mich noch schnell vorstellen, denn außer, dass er ebenfalls eine Leserunde bei Lies-und-Lausch begleitet hatte... Anekdötchen: Ich hatte mich in der Leserunde bereits geoutet, dass wir auf die selbe Schule gingen, und was er nicht weiß: bei seiner Mutter hatte ich sogar mehrere Jahre Sport :D


Die Lesung von Jens Schumacher aus "Ambigua" war einfach G-E-N-I-A-L!!! Er hat die unterschiedlichen Charaktere seiner Geschichte mit verschiedenen Stimmlagen witzig interpretiert und wir haben vor Lachen auf dem Boden gelegen - ok, wir lagen sowieso auf dem Boden, aber wir haben gelacht ;) In einer späteren Pause teilte uns Jens Schumacher leider mit, dass es zumindest keine von ihm selbst gelesenen Hörbücher geben wird, da ein einmaliger Versuch mit negativen Kommentaren zerschmettert worden sei. Heee, was soll das denn? Ich würde sofort eine Lobby gründen "Jens Schumacher for Hörbuchsprecher"!!! Bitte bitte... Falls irgendein Verlag Interesse an der Ambigua-Reihe als Hörbuch zeigt mit Jens Schumacher als Sprecher: ich kauf das!!! Echt! Und so alleine scheine ich mit meiner Meinung nicht zu sein, nach der Lesung verkauften sich die Ambigua-Bände im Bücherzelt wie warme Semmeln, und bei unserem nächsten Rundgang lag nur noch ein einziges Exemplar mutterseelenallein auf dem großen Tisch...


Nach Jens Schumacher hatten Thomas Thiemeyer und Bettina Belitz ihre Premiere auf der Lesebühne in den Weilbacher Kiesgruben und lasen aus dem zweiten Teil der Chroniken der Weltensucher "Der Palast des Poseidon" bzw. aus "Splitterherz" vor. Langsam wurde es dunkel auf der Lichtung und kalt, und Sabrina und ich warfen die ersten neiderfüllten Blicke zu den Gästematratzen unserer Wiesennachbarn hinüber.



Zum Glück gab es nach der "Splitterherz"-Lesung eine längere Pause, in der wir ohne Sorge etwas zu verpassen, die Beine vertreten konnten, die Wiese unter uns wurde langsam aber sicher etwas klamm... Außerdem wollten wir uns noch unsere mitgebrachten Bücher von Nina Blazon und Wolfgang Hohlbein signieren lassen, die zwischenzeitlich im Hotel einchecken mussten bzw. erst später am Abend eintrafen. Dabei konnten wir noch einige lustige Szene beobachten: nach Thomas Thiemeyers Lesung haben einige Bände der Chroniken der Weltensucher aus dem Bücherzelt neue Besitzer gefunden und ein junger Mann im Teenageralter kam kurz in das Autorenzelt gehuscht: "Die Stadt der Regenfresser ist doch der erste Band, oder?" Thomas bejahte das und wollte schon seinen Stift zum Signieren zücken, aber da war der junge Fan schon wieder weg, hihi :D

Nach der Pause hörten wir uns die Lesungen von Peter Schwindt zum dritten Teil von "Morland – Das Vermächtnis des Magiers", den Guptara-Zwillingen zum Abschlussband ihrer "Calaspia"-Trilogie und Wolfgang Hohlbein mit "Elfenzorn", dem zweiten Teil der Chroniken der Elfen an, immer wieder unterbrochen von zwischenzeitlichem Beine vertreten, da die Wiese langsam von klamm zu feucht überwechselte... Oh Mann! Was hätte ich für die Gästematratze neben uns gegeben! Für nächstes Jahr müssen wir uns wirklich noch besser vorbereiten, denn stundenlang auf schmalen Holzbänken sitze ich leider gar nicht gerne.


Eigentlich wollten wir rechtzeitig zu Jens Schumachers Lesung aus "Der Elbenschlächter" wieder frierend und lauschend auf unserer Decke liegen, aber Sabrina und ich hatten uns mit Marlene Jablonski festgequatscht und lauschten dem zweiten Vortrag von Jens deshalb nur aus der Ferne und mit halbem Ohr - sorry! Aber ich kaufe die Hörbücher, falls es doch mal welche geben sollte ;) Wir haben uns über Kinder- und Jugendbücher im Allgemeinen unterhalten, über ihre Arbeit, wie die Lesenacht in Vertretung für sie selbst war, wie gut wir (Sabrina und ich) es in unserer Kindheit hatten mit der örtlichen Bücherei, die kostenfreie Ausleihe ermöglicht, was für uns immer selbstverständlich war (aber andereorts leider nicht selbstverständlich ist), dass es für manche Familien durch die teilweise leider recht teuren Buchpreise doch recht schwer gemacht wird ihren Kindern ständig neuen Lesestoff zu bieten etc. pepe eben Quassel Quassel Quassel, wenn drei Leseverrückte sich festgequascht haben :D


Rechtzeitig zu Nina Blazons Lesung aus "Schattenauge" hatten wir es aber wieder zu unserer Decke geschafft und kuschelten uns bestmöglichst ein, mittlerweile waren die Decken nämlich stellenweise echt nass... Mit dem spannungsgeladenen Eindruck dieser Lesung haben wir uns dann allerdings vom 6. Fantasy-Festival verabschiedet und kommen im nächsten Jahr mit vielleicht weniger Bücher zum Signieren wieder, aber sicherlich mit noch mehr Decken und Jacken und anderen Mitteln zum Warmhalten im Gepäck ;)


Alles in allem war es mal wieder ein rundum gelungener Abend! Für das nächste Jahr wünschen wir uns nur eine besser ausgeschilderte Zufahrt zu der Veranstaltung, da wir in einem Jahr bestimmt wieder vergessen haben, wie wir fahren müssen, und evtl. wieder frei ausliegende Lesezeichen und/oder Autogrammkarten der Autoren, falls man seine Bücher in Aufbruchsstimmung zu Hause liegen gelassen hat und trotzdem Autogramme haben möchte. Bestimmt hatte der eine oder andere Autor Autogrammkarten dabei, aber ich vergesse immer danach zu fragen ;) Naja, ich war allerdings mit Büchern zum Signieren reichlich eingedeckt und kann mich daher nicht beklagen :D

[REZENSION] Über mir der Himmel

Redakteur: Anette Leister

Titel: Über mir der Himmel (OT: The Sky is everywhere)
Autor: Jandy Nelson
Übersetzer: Catrin Frischer
Verlag: cbt
Reihe: -/-
empfohlenes Lesealter: ab 14 Jahre
Ausführung: Taschenbuch, 352 Seiten



Autor:
Jandy Nelson ist wie Noah und Jude in einem abergläubischen Haushalt aufgewachsen. Schon als kleines Mädchen wurde ihr beigebracht, wie man vierblättrige Kleeblätter aufstöbert; sie klopft auf Holz, wirft Salz über die Schulter und trägt Glücksbringer mit sich herum. Ihr Debüt "Über mir der Himmel" stand auf mehreren Bestenlisten und wurde ein großer internationaler Erfolg. Ihr zweiter Roman "Ich gebe dir die Sonne" ist New York Times-Bestseller, die Filmrechte sind an Warner Brothers verkauft, er stand ebenfalls auf mehreren Bestenlisten und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Printz Award. Derzeit lebt Jandy Nelson in Kalifornien – nicht weit von den Schauplätzen aus "Über mir der Himmel" und "Ich gebe dir die Sonne" -, wo sie sich ganz dem Schreiben widmet.


ÜBER MIR DER HIMMEL

Manchmal muss man alles verlieren, um sich selbst zu finden.

Lennie Walker hat siebzehn Jahre still und glücklich im Schatten ihrer strahlenden Schwester gelebt. Doch jetzt ist Bailey tot und für Lennie ist es, als hätte jemand den Himmel ausgeknipst.Bis sie sich verliebt - in zwei Jungen, so unterschiedlich wie Sonne und Mond...

Eine Geschichte über Liebe, Verlust und Heilung,
die einen noch lange begleitet.
Lennie verliert ihre zwei Jahre ältere Schwester Bailey plötzlich und unerwartet. Ihr ganzes Leben hat sie zufrieden im Schatten ihrer großen Schwester gelebt, die ihr zusammen mit ihrem Onkel und ihrer Großmutter die ganze Familie war.
Lennie hat eine ganz eigene Art der Trauerbewältigung. Sie zieht sich zurück von der besten Freundin und von ihrer Familie, aus Angst nicht verstanden zu werden, weil sie keinen Trost will und nicht über den Verlust reden möchte. Statt dessen schreibt sie Erinnerungsfetzen, Gespräche mit Bailey, Gedanken, die sie gerne mit ihrer Schwester teilen würde und Gedichte auf Wände, Bäume, leere Pappbecher, auf herausgerissene Heftseiten und Zeitungsausschnitte und versteckt diese Zeugnisse ihrer Trauerbewältigung manchmal unter der Erde, manchmal übergibt sie sie dem Wind... Diese "Notizzettel an den Himmel" sind in diesem Buch mit einer wunderbaren Typographie umgesetzt: der Leser bekommt tatsächlich die ungewöhnlichen Schreibunterlagen zu sehen, die Gedankenfetzen von Lennie an ihre verstorbene Schwester in deren Handschrift zu lesen. Alleine diese außergewöhnlich schöne und kreative Umsetzung machen dieses Buch zu einem ganz besonderen Bücherschatz.
Lennie verliebt sich in zwei Jungs, auch wenn sie ganz verunsichert ist, ob man das so kurz nach dem Tod der eigenen Schwester "darf". Zu Baileys Freund Toby fühlt Lennie sich hingezogen, weil er am ehesten ihren Schmerz teilt und versteht, wohingegen Joe sie mit seinem magischen Lächeln bezaubert und ihre Liebe zur Musik teilt. Beide helfen ihr auf ganz unterschiedliche Weise die Wunden zu heilen, die Baileys Tod in ihrem Herz hinterlassen hat, aber dieses zwischen zwei Stühlen sitzen führt auch dazu, dass Lennie beinahe ihre große Liebe verliert, sie muss lernen, wie man seine Gefühle mitteilt und ihr Herz ihrem Gegenüber öffnen.
Der Anfang des Romans war auf den ersten Seiten durch den recht ungewöhnlichen Stil leicht holprig: Ich-Erzählerin im Präsens, daran musste ich mich erst gewöhnen, aber nach nur wenigen Seiten wusste ich, dass diese Sichtweise genau die Richtige für diesen Roman war, da ich mich so sehr in Lennie versetzt fühlte, dass mir bei einigen ihrer "Himmels-Zettel" die Tränen in den Augen standen.
"Über mir der Himmel" ist ein wunderbar melancholischer und häufig auch - trotz des traurigen Themas - fröhlicher Roman, der leicht wie eine Feder davon erzählt, wie Trauer Freunde oder Familie trennen, aber auch umso fester zusammenschweißen können.
Außer Lennies Gefühlsleben, dass natürlich durch die Ich-Perspektive einen großen Teil des Romans ausmacht, werden aber auch die Gefühle ihrer Umwelt deutlich dargestellt, was im Umgang Lennies mit Freunden und Familie und in Gesprächen mit ihnen verarbeitet wird.
Lennie hat sich und ihre große Schwester immer als Rennpferd mit ihrem Beistellpony gesehen, und nach ihrem Verlust muss Lennie erst lernen, was ein Beistellpony ohne Rennpferd mit seinem Leben anfängt.
Jandy Nelson hat die Themen Verlust und Tod gefühlvoll und zart umgesetzt. Jeder, der selbst einmal eine solche Situation erleben musste, oder einen Trauernden in seinem Freundeskreis hatte, wird sich vielleicht in diesem Buch in dem einen oder anderen Punkt finden können. Aber auch allen anderen Lesern möchte ich dieses Buch ans Herz legen, es ist so wunder- wunder- wunderschön, lest es einfach! Dieses Buch braucht keine Schublade, ich würde es weder speziell jugendlichen noch erwachsenen Lesern empfehlen, sondern einfach allen die zauberhafte Geschichten lieben, in denen sie für einige Stunden verschwinden können, bevor sie von der letzten Seite wieder in die reale Welt ausgespuckt werden.
Nach dem Lesen hatte ich in dem Buch sehr viele Zettelchen stecken, weil ich am liebsten alle Gedanken, die Lennie nach Baileys Tod mit ihr teilen wollte, festgehalten hätte...
 

Weitere erhältliche Ausgaben:

EBOOK

Sonntag, 22. August 2010

[RUND UMS BUCH] Meine frisch signierten Bücherschätze...

Ja ja, der Bericht kommt auch noch ;)






Mein signiertes Exemplar von "Ambigua", da mein Exemplar von "Der Elbenschlächter" - glücklicherweise - bereits signiert ist, denn Jens Lossau war leider verhindert und konnte nicht an der Veranstaltung teilnehmen.


Zwei Bücher - eine Signatur. Sorry Herr Schwindt, den Witz mit dem Unterschriftsstempel konnte ich mir einfach nicht verkneifen :D


Und zu guter Letzt mein signiertes Exemplar von "Die Stadt der Regenfresser" mit einer original Thiemeyer-Wilma. Und Thomas hat mir geschworen, dass sonst niemals nicht einer eine Wilma-Signatur in ein Buch bekommt! Thomas, ich halte die Augen offen ;)

[RUND UMS BUCH] Neu in KW33


Zur Rezension:
Alterra 2: Im Reich der Königin, Maxime Chattam
Der Pakt der Mäuse, Uwe Gehrmann
Nächsten Sommer, Edgar Rai
Urbat - Die dunkle Gabe, Bree Despain
Worldshaker, Richard Harland
Vielen Dank an die Verlage Aufbau, Fabylon, Jacoby & Stuart und Pan!
Vielen Dank an Lies und Lausch und Rici/Herzgedanke!


Gekauft:
Angstmän (Hörbuch), Hartmut El Kurdi - Flohmarkt
Gute Nacht, Winnie Puh
- Flohmarkt
Mein großes Bilder ABC, Eva Scherbarth - Flohmarkt

Getauscht:
Beastly, Alex Flinn - Tauschticket

Immerhin nix gewonnen, schade... ;) Heute Mittag wollte die Blogkatze eigentlich mit den Büchern auf den Rasen, aber da es mittlerweile regnet hat sie sich für das Kinderzimmer und die Husch-Husch-Eisenbahn entschieden ;) Und weil "Urbat - Die dunkle Gabe" in einer besonderen Verpackung ankam, hier noch ein Extra-Foto: