Mittwoch, 7. Dezember 2016

[REZENSION] Ein Stern über Sylt


Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Ein Stern über Sylt
Autor: Ines Thorn
Übersetzer: -/-
Verlag: Rütten & Loening
Reihe: -/-
Ausführung: Hardcover, 144 Seiten



Autor:
Ines Thorn wurde 1964 in Leipzig geboren. Nach einer Lehre als Buchhändlerin studierte sie Germanistik, Slawistik und Kulturphilosophie. Sie lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. Zuletzt erschienen ihre Romane »Das Mädchen mit den Teufelsaugen«, »Teufelsmond« und »Wolgatöchter«.


EIN STERN ÜBER SYLT

Eigentlich sollte es ein ruhiges und beschauliches Weihnachtsfest auf Sylt werden. Thiemo, der ursprünglich von der Insel stammt und eigentlich jedes Jahr mit seiner Mutter feierte, verbringt nun die Feiertage gemeinsam mit Freunden in Kampen. Doch recht bald schon muss er sich die Frage stellen, ob dies wirklich eine solch gute Idee war. Immer mehr merkt er, was er eigentlich schon seit geraumer Zeit ahnte, die Kluft zwischen ihm und seinen Freunden ist tiefer als Thiemo sich bisher eingestehen wollte. Da die Insel jedoch immer für eine Überraschung gut ist, hält sie auch für ihn ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk bereit...

Sylt ist immer eine Reise wert, egal ob Sommer oder Winter, weshalb es auch nicht verwunderlich ist, dass es Thiemo nach nunmehr 15 Jahren immer stärker zurück zieht. Eine gute Gelegenheit bietet sich nun als er gemeinsam mit Freunden die Feiertage dort verbringen kann. Allerdings spürt man von Anfang an, dass Thiemo sich in seiner Haut gar nicht so wohl fühlt, wie er den anderen Glauben machen will. Gleichzeitig hat man das Gefühl seine Freunde übersehen seine Gefühlswelt geflissentlich. Unweigerlich stellt man sich sofort die Frage welcher Art diese Gemeinschaft wohl sein mag. Thiemo wirkt mit Mitte zwanzig um einiges erwachsener als seine Mitreisenden, die, obwohl im selben Alter, teilweise auf Grund ihres Verhaltens maximal auf Anfang zwanzig geschätzt werden würden, wenn nicht sogar noch jünger.

Umso erfreuter ist man, als die Geschichte eine Richtung einschlägt, die Thiemos Charakter mehr entspricht. Zwar begibt er sich zunächst in eine Situation, die vermieden hätte werden können, aber es zeigt sich, dass auch diese durchaus etwas Gutes hatte, zumindest wenn Thiemo es schafft noch rechtzeitig die Kurve zu bekommen. Dass dies geschehen wird, dessen ist man sich eigentlich recht sicher, doch weiß man nicht was schlussendlich daraus resultieren wird und was dies für die weitere Entwicklung und den weiteren Verlauf bedeutet.

Ein bisschen melancholisch kommt dieser Weihnachtsroman daher, birgt aber gleichzeitig eine besinnliche, wärmende Atmosphäre, die immer mehr aufgeht und den Leser gefangen nimmt. Trotz der überschaubaren Seitenanzahl kann man sich für einige Zeit zurücklehnen, ob des weiteren Geschehens sinnieren, Hoffnungen äußern und sich überraschen lassen. Und wer weiß, vielleicht geschieht ja auch noch ein kleines Weihnachtswunder...

Dienstag, 6. Dezember 2016

[REZENSION] Ein ganz besonderer Weihnachtswunsch


Redakteur: Natalie Burger

Titel: Ein ganz besonderer Weihnachtswunsch (OT: Make a Christmas wish)
Autor: Julia Williams
Übersetzer: Sonja Sajlo-Lucich
Verlag: Mira Taschenbuch
Reihe: Der Audiobuch-Adventskalender
Ausführung: Taschenbuch, 416 Seiten



Autor:
Julia Williams wuchs mit sieben Geschwistern im Norden Londons auf und studierte in Liverpool. Nach einigen Berufsjahren im Verlagswesen widmet sie sich inzwischen ganz dem Schreiben. Während des Studiums lernte sie ihren Mann David kennen. Mit ihm und den vier gemeinsamen Kindern lebt sie mittlerweile in Surrey.


EIN GANZ BESONDERER WEIHNACHTSWUNSCH

Inhalt:
Kurz vor Weihnachten stirbt Joes Mum bei einem Unfall. Sie hat ihm erzählt, dass er nur einen Wunsch zum Polarstern schicken muss und er zu Weihnachten Wirklichkeit wird. Natürlich wünscht er sich, dass seine Mum zurück kommt.
Dies geschieht dann auch, doch ganz anders als vorgestellt. Wenn Joe auch vollkommen zufrieden ist, sieht das bei seinem Vater Adam etwas anders aus.

Meine Meinung:
Als ich den Rückentext las und dazu noch die Umschreibung, in der von einem lustigen und herzzerreißenden Roman die Rede war, wurde ich neugierig auf diesen Roman.

Der Beginn gestaltete sich auch wie erwartet. Es war vom Unfall von Livvy die Rede, auch wie sie umkam und die momentane familiäre Situation. Es ist ein Roman in drei Teilen und spielt sowohl in der Vergangenheit, wie in der Gegenwart und auch stellenweise in der Zukunft. Eine schöne Mischung, deren Umsetzung mir gefiel.
Auch der Schreibstil war flüssig und leicht zu lesen und so tauchte ich recht schnell ein in das Buch, das mich fesselte. Ich war einfach gespannt darauf, wie sich der Wunsch von Joe entwickelte und ahnte vor Lesebeginn noch nicht, dass Geister eine ganz große Rolle spielten.

Das Problem für mich an dieser Geschichte war weder der Plot, ab und an mag ich Geistergeschichten dieser Art, noch die Art und Weise des Schreibens oder der Aufteilung. Mich störte eine Figur.
Nämlich Livvy, dass man natürlich nicht begeistert ist, wenn man früh stirbt, kann ich gut verstehen, doch dass man so voller Selbstmitleid ist wie Livvy fand ich sehr anstrengend. Ich empfand sie als sehr unsympathisch und anstrengend. Sie suchte die Schuld immer bei Adam, egal ob es um ihren Unfall ging oder darum, wie ihr Leben die letzten Jahre verlaufen war. Das wäre ja noch nicht so schlimm, wenn sich irgendwann eine Besserung gezeigt hätte, doch diese kam für mich viel zu spät.
Adam hat gewiss nicht alles richtig gemacht, aber warum er bestimmte Fehler gemacht hat, konnte ich gut verstehen. Er ist eine Figur, die mir sehr nah war. Er kümmert sich liebevoll um seinen Sohn und hat ein schlechtes Gewissen bei Dingen für die er gar nicht wirklich etwas kann. Seine Beziehung zu Emily empfand ich als sehr liebevoll und voller Respekt. Es gab Stellen an denen ich schlimmstes befürchtete und er doch die richtige Entscheidung traf.
Emily, die Frau an der Seite von Adam. Sie ist jemand der sich gut auf andere Menschen einlassen kann, zeigt Verständnis für Sachen für die gewiss nicht jeder Verständnis hätte. Sie ist selbstlos und macht fast immer das Richtige.
Joe der Urheber des Wunsches hat Asperger, weswegen er schon etwas kindlich gezeichnet ist. Ich vergaß immer mal wieder, dass er schon 17 Jahre alt ist. Ich bin mir nicht sicher, ob dieses kindliche wirklich richtig ist, musste aber schon für die Geschichte so sein.
Es gab noch ein paar Figuren mehr, die in der Geschichte eine Rolle spielen. Sie waren auch mit sehr viel Liebe und Tiefe beschrieben. So wurde jede Figur irgendwie zur Hauptfigur.

Am Ende muss ich sagen das mich hauptsächlich die Art von Livvy störte und auch nervte und auch wie lange die Autorin dieses Theater hingezogen hat. Außerdem fand ich Wege, die zu diesem Schluss führten, zu abstrus, selbst für eine Geschichte in der ein Geist eine Hauptrolle einnimmt.


Weitere erhältliche Ausgaben:

EBOOK

[AKTION] Gratisaktion "Lisa und Egon - EIn Nilpferd lernt tanzen"

Pünktlich zum Nikolaus bietet der Primero Verlag als kleines Geschenk 5 Tage lang (vom 06.12.2016-11.12.2016) eine Gratisaktion für das eBook von "Lisa und Egon - Ein Nilpferd lernt tanzen" auf Amazon an.

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Das kleine Nilpferd Egon lebt mit seiner Familie im Zoo. Egon weiß genau, was er will: Er möchte Ballett tanzen. Doch sein Papa ist von dieser Idee überhaupt nicht begeistert. Nilpferde wühlen im Schlamm und kämpfen um ihr Futter. Sie haben keine Ballettfüße und tanzen schon gleich gar nicht! Alle Nilpferde lachen Egon aus. Es scheint unmöglich, dass sich sein Herzenswunsch je erfüllt. Doch da trifft Egon das kleine Ballettmädchen Lisa...

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"Lisa und Egon, ein Nilpferd lernt tanzen" ist ein Buch über die Freundschaft. Und darüber, dass man niemals aufgeben darf. Lebe deinen Traum! Auch Nilpferde können tanzen, wenn sie das wirklich wollen.

Kostenlose Hörprobe unter: https://www.youtube.com/watch?v=rwYqK5tPcAI

Montag, 5. Dezember 2016

[REZENSION] Oje, du fröhliche


Redakteur: Natalie Burger

Titel: Oje, du fröhliche
Autor: Peter Gaymann
Übersetzer: -/-
Verlag: arsEdition
Reihe: -/-
Ausführung: Hardcover, 64 Seiten


Autor:
Peter Gaymann, geb.1950 in Freiburg im Breisgau gehört zu den erfolgreichsten und beliebtesten Cartoonisten in Deutschland. Nach dem Abschluss seines Studiums (Sozialpädagogik) in seiner Heimatstadt beschloss er bei einer Tasse Kaffee, seiner künstlerischen Leidenschaft nachzugehen und machte sich 1976 als humoristischer Zeichner selbstständig. Seitdem wurden über 70 Bücher von und mit ihm veröffentlicht, viele davon wurden Bestseller. Seine Markenzeichen wurden die Hühner, die mit dem Kürzel P.GAY in Zeitschriften und Zeitungen, auf Postkarten, Kalendern, Poster und Radierungen der breiten Öffentlichkeit bekannt wurden. 2014 wurde ihm die Ehre zuteil, nach Janosch und Loriot für die Deutsche Post mit einer Auflage von 70 Millionen zwei Briefmarken zur Osterzeit zu entwerfen. Die Liste von Publikationen in Zeitungen und Zeitschriften ist lang. Für die Frauenzeitschrift „Brigitte“ arbeitet er seit 1990. Seither bringt er in jedem Heft alle zwei Wochen in der Reihe „Die Paar Probleme“ die Herausforderungen im Zusammenleben von Mann und Frau auf den Punkt. Peter Gaymann hat zwei große Kinder und zwei kleine Enkel und lebt mit seiner Frau Viktoria Steinbiß-Gaymann in Köln. Neben seiner Familie liebt er Italien besonders Rom. Hier hat er mal 5 Jahre gewohnt. Nicht nur in seinem Atelier sondern auch in den Ferien und auf Reisen zeichnet er gerne.


OJE, DU FRÖHLICHE

Inhalt:
Ein kleines Geschenkbüchlein voller Cartoons von Peter Gaymann mit dem Thema Weihnachten. Eine andere Einstimmung zu Weihnachten.

Meine Meinung:
In Weihnachtsstimmung zu kommen dauert immer ein wenig. In diesem Jahr bei mir besonders lang und so freue ich mich auf Weihnachtslektüren.

Oje, du fröhliche ist ein kleines Geschenkbüchlein voll mit lustigen Comics zum Thema Weihnachten. Sie sind mal lustig, mal nur zum schmunzeln. Viele haben einen wahren Kern und bei manch einem sollte man sich mal Gedanken machen ob das noch der Sinn von Weihnachten ist, weil er der Realität so nah kommt.

63 Seiten mit bunten Comics zu verschiedene Teilbereichen des Themas Weihnachten. Von Wie alles begann... bis zu Nach dem Fest ist vor dem Fest. Gezeichnet von Peter Gaymann, der zu den bekanntesten Cartoonisten in Deutschland gehört.

Ich finde dieses Buch ist eine tolle Beigabe unter dem Weihnachtsbaum. Ein Buch das man Seite für Seite genießen oder in einem Rutsch durchlesen kann. Ein Buch der gewiss auch noch nach Weihnachten Spaß macht.

Ich habe für mich bekannte Witze entdeckt, aber auch vollkommen unbekannte. Ich konnte nicht über alles Lachen und doch fand ich die Cartoons durchweg gut. Peter Gaymann hat typische Situationen gezeichnet und mit Humor versehen.

Sonntag, 4. Dezember 2016

[RUND UMS BUCH] Neuzugänge KW48


Anette:
Die Auserwählten - Maze Runner 5: Phase Null , James Dashner (RE)
DIY Verrückte Photobooth Accessoires, Christiane Steffan (GK)
Du spinnst wohl!, Hörbuch, Kai Pannen (RE)
Faszinierende Origami-Blüten, Dominik Meissner (GK)
Isisgami, Ismet Apaydin (GK)
Paper Balls für alle, Christiane Steffan (GK)
Papermade!, Kayte Terry (GK)
Pokémon GO: Das utimative inoffizielle Handbuch, Cara Copperman (GW)
Reiseschuhe, Noel Streatfeild (GT)
Weihnachten im Rosa Haus, Andrea Stozenberger (GT)

Christiane:
Widerfahrnis, Hörbuch, Bodo Kirchhoff (RE)
Todschreiber, Maren Graf (RE)